Schlagwort-Archive: Sparen mit Kopf

Minimalistisch Leben für die Rendite?

Alles für die Rendite

Lohnt es sich minimalistisch zu Leben für die Rendite? Ein Europäer besitzt heutzutage im Durchschnitt 10 000 Dinge. Vor 100 Jahren besaß eine Familie im Schnitt etwa 180 Gegenstände.  Doch leben wir deswegen heute besser, glücklicher und zufriedener? Diese Frage lässt sich schwer beantworten und ist höchst individuell. Alle Dinge, die wir besitzen, sind verbunden mit einem bestimmten Bedürfnis. So erhoffen wir uns bewusst oder unterbewusst Anerkennung beim Kauf von Konsumgütern. Hinter diesen Bedürfnissen stecken Gefühle. Das könnte die Freude darüber sein, dass jemand unseren veränderten Look toll findet und somit das Bedürfnis der Anerkennung stillt. Oder wir fühlen uns gut, weil wir uns einen Fernseher auf dem neuesten Stand der Technik gekauft haben.

Haben sich die Bedürfnisse geändert?

Wohl kaum! Lediglich die Optionen diese zu erlangen haben sich vervielfacht. Vieles davon ist durch unsere Kultur und Sozialisation vorgegeben. Wäre es früher noch in Ordnung gewesen sich ein Mal in der Woche zu waschen, dürfte das heute schon schwieriger werden. Daher benötigt jeder Mensch schon mal wesentlich mehr Hygienartikel und besitzt somit auch mehr Gegenstände als früher. Auch bei anderen Konsumgütern wie Kleidung, Transport oder Immobilien gibt es gewisse Maßstäbe, die man nicht unterschreiten möchte, weil man dazu gehören will.




Wie viel ist genug?

Doch wo zieht man für sich die Grenze?  Ab welchem Qualitätsstandard deines Konsums fühlst du dich  von deiner Umgebung noch akzeptiert? Ich denke das ist eine sehr individuelle Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Interessant ist vor allem die Herangehensweise.

Bewusstsein schaffen

Zunächst braucht es ein Bewusstsein, welche unserer Käufe mit welchen Bedürfnissen zusammenhängen. Grundbedürfnisse müssen auf alle Fälle gestillt werden. Jeder Bürger gibt mit Sicherheit Geld für Wasser und Abwasser aus. Hier gibt es auch keine großartigen Qualitätsunterschiede. Bei anderen Grundbedürfnissen (z.B. Essen) kann man bereits sehr wohl über Qualitätsunterschiede nachdenken. Benötigt man tatsächlich eine Ceran-Kochplatte auf einer freistehenden Kochinsel, einen Kaffeevollautomaten und das teure Service? Hierüber darf man sich erlauben bewusst nachzudenken. Steigert die tolle Küche samt Inventar tatsächlich die Zufriedenheit oder bildet  man sich das nur ein? Höchst wahrscheinlich gehen die Meinungen hier auseinander. Das ist auch gut so, denn die Entscheidung ist eben sehr individuell.

Bewusst konsumieren

Wenn man sich darüber bewusst ist, welche Konsumgüter tatsächlich die eigene Lebensqualität steigern, kann man beginnen bewusst zu sparen. Vielleicht kommst du zu dem Schluss, dass der Kaffevollautomat für dich einfach jeden morgen ein Genuss und somit ein Pflichtkauf ist. Plötzlich bemerkst du an anderer Stelle jedoch, dass der Pulli, den du gestern gekauft hast, in keiner Weise deine Zufriedenheit verändert. Eventuell beginnst du Konsum mit anderen Augen zu sehen. Was kaufst du wirklich für dich? Was brauchst du und was brauchst du nicht? Welche Dinge erstehst du nur, um dir kurzfristig ein Glücksgefühl zu verschaffen?

Von allem das Beste

Sicherlich ist es schön einen Gegenstand von höchster Qualität zu besitzen. Doch wer kann sich das leisten bei etwa 10 000 Gegenständen? Möchtest du von allen Konsumgütern das beste haben, dann wird es sehr schwer werden mit (finanzieller) Freiheit. Es gibt zum Beispiel viele junge Familien, die ein schönes Haus mit Garten in einer guten Lage erstehen wollen. Meist werden zwei Autos benötigt, da beide berufstätig sind und die Kinder Hobbys pflegen. Weil das Platzangebot so lockt, ist der Erstwagen ein solider SUV aus deutscher Herstellung. Urlaub muss zwei Mal im Jahr sein, damit es mit der Erholung klappt. In der Zwischenzeit mäht der teure Rasenmäherroboter den Rasen, während die ebenfalls teure automatisierte Bewässerungsanlage die Pflanzen versorgt. Wenn diese Beispiel-Familie finanziell frei sein möchte, könnte das unter den gegebenen Voraussetzungen sehr schwierig werden. Denn es scheitert an zu hohen Ansprüchen.

Sobald man in der Lage ist bewusst zu konsumieren, schafft man sich Ressourcen in den Bereichen Geld und Zeit.

Gegenstände und Aufmerksamkeit

Besitzt ein Mensch 10 000 Dinge werden all diese Gegenstände früher oder später seine Aufmerksamkeit benötigen. Das fördert Stress, kann für Anspannung sorgen und hält ihn davon ab, seine Aufmerksamkeit auf wirklich wichtige Dinge zu lenken. Wenn du bewusst konsumierst, wirst du insgesamt weniger Dinge besitzen. Somit benötigen weniger Gegenstände deine Aufmerksamkeit und nicht selten setzt ein befreiendes Gefühl ein. Du kannst dir aussuchen wem oder was du deine Aufmerksamkeit widmest. Nebenbei  sparst du damit eine Menge Geld.

Ersparnisse investieren

Durch bewussten Konsum besitzt du nach einigen Jahren vielleicht nur die Hälfte der Gegenstände im Vergleich zu einem Durchschnittseuropäer. Für die andere Hälfte hast du kein Geld ausgegeben. Du lebst kein bisschen schlechter und bist nicht weniger zufrieden. Vielleicht fühlst du dich sogar freier. Die finanziellen Ressourcen kannst du nun eintauschen gegen Dinge, die dir wirklich wichtig sind. Du kannst an der Börse oder in Immobilien investieren, um finanziell immer freier zu werden und vom Zinseszinseffekt profitieren. Vielleicht möchtest du aber auch sofort weniger arbeiten und arbeitest von nun an nur noch Teilzeit. Ist das nicht ein geiler Gedanke? Letztendlich geht es gar nicht darum minimalistisch zu leben für die Rendite, sondern bewusst.

Wie stehst du zum Thema Konsum? Kannst du dich davon befreien oder willst du stets das neueste und beste? Mich würde eure Meinung sehr interessieren!

 

 

3 Schritte zur finanziellen Freiheit

3 Schritte zur finanziellen Freiheit

Der Weg zur finanziellen Freiheit ist ein langfristiger und manchmal langweiliger Weg, der viel Geduld erfordert. Nicht selten liest man im Internet über Möglichkeiten, wie man schnell und ohne Anstrengung zu Reichtum gelangen kann. Sie können jedoch davon ausgehen, dass diese Vorschläge der Wahrheit zu fast 100% nicht entsprechen.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Was ist finanzielle Freiheit?

Finanzielle Freiheit kann auf verschiedene Art und Weise interpretiert werden. Meist geht man davon aus, dass finanzielle Freiheit Unabhängigkeit vom eigentlichen Beruf bedeutet, den sie ausüben. Man muss also nicht mehr arbeiten, sondern kann arbeiten wenn man das möchte. Das passive Einkommen reicht in diesem Fall aus, um alle Kosten zu decken und weitere Investitionen zu tätigen. Ich differenziere gerne in weiteren Schritten. Die absolute finanzielle Freiheit erreicht man nicht über Nacht. Man kann sie schrittweise erreichen. Wenn ihr passives Einkommen zum Beispiel eine Höhe von 20% ihres Gehaltes entsprechen, dann haben sie im Umkehrschluss 20% finanzielle Freiheit erlangt. Das bedeutet, sie können ohne irgendwelche Verluste ihr Arbeitspensum auf 80% reduzieren. Somit haben sie sich einen Teil finanzielle Freiheit geschaffen. In diesem Artikel geht es im Groben um die 3 wichtigsten Schritte zur finanziellen Freiheit wenn man bei „Null“ anfängt.

1. Eigenkapital ansparen

Investieren an der Börse oder Investieren in Immobilien lohnt sich erst ab einem gewissen Betrag. Ansonsten fressen die Gebühren an der Börse das eingesetzte Kapital auf oder man bekommt keinen Kredit von einer Bank für den Kauf einer Investmentimmobilie. Daher ist der erste Schritt das regelmäßige  Sparen von nicht benötigten finanziellen Mitteln. Sparpotentiale gibt es viele. Um sich einen genauen Überblick über die laufenden Kosten zu machen, lohnt sich das Führen eines Haushaltsbuches. So entdeckt man einerseits vermeidbare Ausgaben und entwickelt andererseits ein Gefühl für potentielle Sparsummen. Die größten Kostenpunkte der Deutschen sind das Wohnen und der Transport. Häufig übernimmt man sich bei der Miete einer Wohnung, weil man sich mehr leistet als man sich leisten kann. Viele finanzieren zudem zu teure Autos, weil man sich mit weniger nicht zufrieden geben möchte. Eine weitere Grundregel wäre keine Konsumschulden zu machen. Wer finanzielle Freiheit erreichen möchte, muss verstehen, dass er vom Zinseszins profitieren und nicht darunter leider möchte. Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, klickt bitte hier.

2. Vom Zinseszins profitieren

Die mächtigste Waffe des Investors ist der Zinseszins. Unsere kapitalistische Gesellschaft ist darauf aufgebaut. Menschen mit viel Geld geben Menschen mit wenig Geld Kredite und verlangen Zinsen. Der Dax hat in den letzten 30 Jahren durchschnittlich 6% Rendite pro Jahr erreicht. Wer heute 100 Euro pro Monat investiert, hätte bei der der gleichen Rendite nach 10 Jahren etwa 16 300 Euro angespart. Davon wären 4 300 Euro Einnahmen durch Zinsen, die bei Verkauf noch mit der Abgeltungssteuer (etwa 27%) verrechnet werden müssten. Spart man den gleichen Betrag 10 weitere Jahre an, käme man bereits auf eine Summe von etwa 44 000 Euro. Davon wären fast die Hälfte der Einnahmen Zinsen. Man kann also leicht erkennen: Je mehr Kapital man zur Verfügung hat, desto mehr profitiert man von den Zinseszinsen. Über verschiedene Investitionsmöglichkeiten auf dem Weg zur finanziellen Freiheit habe ich hier bereits einen Artikel verfasst. Einnahmen aus Dividenden sollten dabei reinvestiert werden.

3. Das passive Einkommen managen

Hat man sich Vermögen aufgebaut gilt es dies zu managen. Meist hat man in diesem Stadium das 40. oder 50. Lebensjahr schon hinter sich und die Rente rückt immer näher. Daher sollte man das Risiko der Investitionen reduzieren, um von kurzfristigen Markterschütterungen nicht getroffen zu werden. Hat man einen langfristigen Anlagehorizont von einigen Jahrzehnten, fallen starke Marktschwankungen weniger ins Gewicht. Wollen sie aber passives Einkommen generieren, um zum Beispiel die finanziellen Lücken wie die der Rente zum letzten Gehalt zu schließen, dann macht es Sinn, schrittweise seine Investitionen umzustrukturieren. Eine Möglichkeit wäre eine Dividendenstrategie zu wählen. Sie können sich ein Aktienportfolio mit sicheren Dividendenzahlern einrichten. Unabhängig von Schwankungen des Kurses werden diese gezahlt und sie generieren so ein passives Einkommen. Anstatt die Dividendenzahlungen zu reinvestieren, leben sie nun davon. Sie können auch Aktien von Unternehmen mit sehr hoher Marktkapitalisierung kaufen. Diese sind weit weniger volatil und weisen dadurch in schlechten Marktphasen weniger Verluste auf. Ich hoffe ich konnte ihnen auf dem Weg zur finanziellen Freiheit etwas weiterhelfen. Wenn sie weitere Ideen und Vorschläge haben, lassen sie es mich wissen.

 

 

7 Wege zum passiven Einkommen

7 Wege zum passiven Einkommen

Wer träumt nicht von einem passiven Einkommen leben zu können? Viele von uns befinden sich im allseits bekannten Hamsterrad namens Alltag. In der heutigen Zeit sind oftmals beide Lebens- oder Ehepartner berufstätig. Nicht selten arbeiten beide auch zu 100%. Kommen dann noch weitere Verpflichtungen hinzu wie Kinder, Familie, Eltern oder Freunde bleibt nicht mehr viel Zeit für das eigene Wohl. Ich bezeichne das gerne als fehlende Eigenzeit. Das darf man nicht falsch verstehen, denn schließlich hat man sich seine Verpflichtungen selbst ausgesucht. Man geht ihnen auch sehr gerne nach. Das Problem ist eher, dass der Tag zu wenige Stunde hat, um auch etwas qualitative Eigenzeit einzubauen. Sei es für sich ganz alleine oder für und mit anderen. Wichtig ist, dass diese Eigenzeit genügend Raum zur Entfaltung bekommt. Das passive Einkommen und die finanzielle Freiheit sollen uns das ermöglichen.

Im folgenden möchte ich auf 7 Wege zum passiven Einkommen eingehen mit denen ich selbst Erfahrungen gemacht habe. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das kann sie gar nicht, denn es gibt viele weitere Optionen zur finanziellen Freiheit z.B. die Unternehmensgründung, Immobilien, Humankapital, Internetpräsenz etc. Betrachtet diese Ideen als Einstieg oder Ergänzung eures Wissens. Gerne könnt ihr z.B. in den Kommentaren weitere Möglichkeiten aufführen oder eigene Erfahrungen teilen.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

1) Der ETF-Sparplan

Den ETF-Sparplan betrachte ich als eine Art Einstiegsmöglichkeit für Anleger mit eher geringen finanziellen Mitteln. Solltest du höhere Summen zur Verfügung haben, dann können ETF-Sparpläne aber auch eine sinnvolle Ergänzung deines Depots sein. Ein ETF-Sparplan ermöglicht dir ab einem Investitionsvolumen von 25 Euro eine sehr gute Diversifikation. Wenn man sich Einzelaktien kaufen möchte, dann macht dies erst ab einer höheren Summe Sinn. Ansonsten fressen die Ordergebühren dein noch geringes Kapital auf. ETF-Sparpläne können z.B. mit Indizes verwirklicht werden. Für 25 Euro im Monat kannst du also alle 30 DAX-Werte in deinem Sparplan haben. Somit ist die investierte Summe weniger anfällig für Kursschwankungen. Jeden Monat würde man dann zum aktuellen Preis des Indizes neu hinzukaufen. Das hat den Vorteil, dass man von Kursschwankungen sogar profitieren kann. Denn in manchen Monaten kauft man einfach günstiger ein. Historisch gesehen hat der DAX in den letzten 30 Jahren pro Jahr etwa 6% zugelegt. Davon kannst du mit ETF-Sparplänen profitieren.

2) Value Investing

Spricht man von Value Investing, dann fällt fast immer der Name Warren Buffet. Als Gründer des Value Investing gilt übrigens Benjamin Graham. Es handelt sich hierbei um eine langfristige Anlageform. Als Anleger kauft man Aktien von Unternehmen, deren tatsächlicher Wert dem aktuellen Preis an der Börse übersteigt. Man sichtet so genannte unterbewertete Aktien und geht davon aus, dass über die Zeit viele andere Aktionäre den Wert des Unternehmens ebenfalls erkennen und zukaufen. Ein oft zitiertes Motto der Value Investoren lautet:

Kaufe keine Aktien, sondern Unternehmen

Das soll bedeutet, dass Anleger sich nur Aktien von Unternehmen kaufen sollten, die sie auch ein Leben lang halten würden. Wenn du interessiert bist wie Value Investing genau funktioniert, dann schau bei meiner Themenreihe „Value Investing“ vorbei. In den weiten des Internets findest du viele weitere nützliche News.

3) Wikifolio Zertifikate

Wikifolios sind investierbare Musterdepots für jeden Geldbeutel. Sie bestechen vor allem durch Transparanz. Jeder angemeldete User kann ein Musterdepot eröffnen. Das dann erstellte Portfolio beinhaltet alle Informationen bezüglich getätigte Trades, Statistiken, Performance, Kommentare, Handelsidee und vieles mehr. So hat man als potentieller Anleger maximale Transparenz und kann in Musterdepots von nachweislich erfolgreichen Aktionären profitieren. Wenn man in ein Musterdepot investieren möchte, kann man das in der Form von Zertifikaten tun. Ein investierbares Wikifoliozertifikat wurde an der Börse als Zertifikat emittiert, welches du erwerben kannst. Beachten solltest du jedoch das Emittentenrisiko. Aus diesem Grund würde ich das Investieren in Wikifolio-Zertifikate nicht für sehr hohe Summen empfehlen, sondern zum Aufbau von Kapital bis man sich selbst eine ordentliche Diversifikation leisten kann. Man kann Wikifolio-Zertifikate aber auch als sinnvolle Ergänzung des Depots sehen. Jedenfalls lassen sich mit den richtigen Zertifikaten Überrenditen verdienen. Ich habe in den Jahren 2015 und 2016 gute zweistellige Renditen erreicht. Hier findest du meine Themenreihe „die besten Wikifolios“ in denen ich auch immer noch selbst investiert bin.

4) Imitieren erfolgreicher Anleger

Das Internet ist eine unvorstellbar riesige Ansammlung von Informationen. Weiß man wonach man suchen soll, dann können diese Informationen sehr wertvoll sein. Mittlerweile tummeln sich etliche Investoren und Anleger im Internet, die z.B. ihre Aktien-Empfehlungslisten veröffentlichen. Man sollte sich die Mühe machen einige Investoren zu sichten und etwas länger zu beobachten. So kann man die erfolgreichen von denen unterscheiden, die so tun als wären sie erfolgreich. Wenn man jedoch eine vertrauenswürdige und seriöse Quelle gefunden hat, dann kann man deren Tipps in die Tat umsetzen. Auf diese Art und Weise lassen sich einige tolle Aktien-Werte finden mit denen man viel Freude haben kann. Auch hier sollte man nicht alles Geld auf ein Pferd setzen, sondern immer auf eine gute Streuung achten. Hier findest du eine meiner favorisierten Quellen.

5) Die Levermann Strategie

Quantitative Strategien schaffen es sehr häufig den Markt und sehr guter Broker zu übertreffen. Man spricht dann von Outperformance. Diese Anlagestrategien beruhen auf klar definierten einfachen mathematischen Regeln oder anderen Kennzahlen. Die Levermannstrategie basiert auf 13 einfachen Kennzahlen mit Hilfe derer man Aktien analysieren kann. Bei der Analyse werden mit Hilfe dieser Kennzahlen Punkte vergeben. Nur Aktien-Werte von Unternehmen, die eine gewisse Punktzahl übersteigen werden gekauft. Fallen diese unter den bestimmten Wert werden sie wieder verkauft. Die Vorteile dieser Strategie sind, dass es einem das Denken abnimmt und man dennoch erfolgreich sein kann. Es funktioniert über einen langfristigen Zeitraum tatsächlich. Außerdem sind Levermann-Aktien meist wenig volatil. Der Nachteil ist die Analyse eines einzelnen Aktien-Wertes dauert für den Geübten etwa 15 Minuten. Man sollte diese Analyse auch alle 2 bis 4 Wochen prüfen. Hier findest du das dazu gehörige Buch von Susan Levermann. Es ist sehr interessant. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

6) P2P Kredite

Peer to Peer Kredite sind Kredite von Privatpersonen für Privatpersonen. Viele fragen sich an dieser Stelle, ob das seriös und ohne Risiko sein kann. Es ist seriös und das Risiko kann minimiert und kontrolliert werden. Bei Investitionen gibt es immer Risiken, sonst würden wir uns die guten Renditen nicht verdienen können. Unser ganzes Wirtschaftssystem beruht auf dem P2P-Prinzip. Menschen mit Geld verleihen Geld an Menschen ohne Geld und verlangen Zinsen. Solltest du dich für diese Anlageform interessieren, dann ist es zwingend notwendig auf eine sehr breite Streuung zu achten. Denn es werden definitiv einige Kredite nicht bedient werden. Das ist nicht weiter schlimm wenn die Rendite der anderen Kredite stimmt. Das ist auch fast immer der Fall. Bekannte Anbieter sind z.B. Mintos, auxmoney oder smava. Hier erfährst du mehr über P2P-Kredite und hier kannst du dir ein spannendes Video zum Thema anschauen von einem Youtuber, den ich selbst sehr gerne sehe.

7) Sparen mit Kopf

Zum Schluss noch einer der wichtigsten Tipps. Am besten lernt man diese Übung übrigens von reichen Menschen. Sie alle können meistens sehr gut Sparen. Sparmöglichkeiten gibt es viele. Hier habe ich bereits einen Artikel darüber geschrieben. Einer der wichtigsten Grundsätze lautet „keine Konsumschulden“. Leiste dir nur Dinge, die du dir wirklich leisten kannst. Kein Auto auf Pump, keine zu hohe Miete, keine Urlaube über die Kredikarte etc. Auch Gewohnheiten wie den täglichen Kaffee im Restaurant während der Mittagspause gilt es zu überdenken. Lässt du ihn weg, hast du schon mindestens die 25 Euro pro Monat für den ETF-Sparplan zur Verfügung.

Hast du Kritik, eigene Erfahrungen zum Thema passives Einkommen, Fragen oder weitere Ideen zur finanziellen Freiheit, dann lasse es mich über die Kommentarfunktion wissen.