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Investieren in Dividenden

Dividenden Saison

Viele Anleger weltweit nutzen diese Jahreszeit zum Investieren in Dividenden. Für den Großteil der Aktionäre ist das eine sehr freudige Angelegenheit. Allein die 30 DAX-Unternehmen schütten im Jahr 2017 mehr als 30 Milliarden Euro an Dividenden aus. Die vier deutschen Leitindizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX werden etwa 43 Milliarden Euro an ihre Aktionäre überweisen. Dieses Volumen wird von insgesamt 160 Unternehmen ausgeschüttet.

43 Milliarden

43 Milliarden Euro sind eine Summe, die man sich kaum vorstellen kann. Zum Vergleich hat der Bund im Jahr 2016 für Bildung und Forschung 16,4 Milliarden Euro ausgegeben. 160 deutsche Unternehmen geben in etwa so viel Geld für ihre Aktionäre aus, wie der Bundeshaushalt Mittel für Bildung, Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt vorsieht. Zwar sind 80% der profitierenden Aktionäre Institutionelle, doch warum sollen wir „Normalbürger“ uns nicht eine kleine Scheibe des Kuchens abschneiden? Im Übrigen werden weltweit etwa 1,2 Billionen Euro Dividendenzahlungen im Jahr 2017 erwartet. Diese Summe ist vergleichbar mit dem Bruttoinlandsprodukt von Spanien.



Die höchsten Dividendenrendite

Die höchsten Dividendenrenditen im DAX findest du aktuell bei den Unternehmen Münchner Rück (5,01%), Daimler (4,99%) und Pro7Sat1 (4,84%).  Im MDAX zahlt die Deutsche Pfandbrief AG ganze 8,37%. Im TecDAX sind die Telefonica Deutschland AG (6%) und Freenet (5,14%) vorne mit dabei. Und schließlich gibt es eine Topdividende von der bet-at-home AG aus dem SDAX mit 5,49%.

Extra für die Dividende einkaufen?

Es stellt sich die Frage, ob man als interessierter Aktionär extra für die Dividende Aktien kaufen sollte? Dazu würde ich nicht raten. Dividenden sind vielmehr dazu da, dir eine gewisse Sicherheit beim Aufbau deines Vermögens zu sichern. Über 20 Jahre hinweg sind hohe regelmäßige Dividenden sehr attraktiv. Beim kurzfristigen Dividendenabstauben muss zudem beachtet werden, dass die Aktienkurse der Unternehmen am Tag der Ausschüttung Ex Dividende gerechnet werden. Das bedeutet die Zahlung der Dividende wird vom aktuellen Kurs abgezogen.

Auf was du achten solltest

Möchtest in ein Unternehmen investieren, welches eine hohe Dividendenrendite verspricht, dann sollte dieses Unternehmen wirtschaftlich solide sein. Schau dir zum Beispiel die Höhe der Eigenkapitalquote und der Eigenkapitalrendite an, sowie den Verschuldungsgrad. Diese Kennzahlen helfen dir dabei festzustellen, ob ein Unternehmen auch in schlechten Marktzeiten in der Lage wäre, Dividenden auszuschütten. Auch das KGV oder das KBV können dir Hinweise auf den aktuellen Wert des Unternehmens liefern. Wichtige Fragen sind auch, ob das Unternehmen in der Vergangenheit regelmäßig Dividenden gezahlt hat und ob der Umsatz bzw. der Gewinn gesteigert werden konnte.

Welche Unternehmen lohnen sich?

Interessant können Unternehmen sein, welche erstens eine hohe Dividendenrendite anstreben, zweitens wirtschaftlich solide dastehen und drittens aktuell einen Aktienkurs unterhalb ihres eigentlichen Wertes haben. So kannst du einen Dividendenstrategie mit einer Buy- and Hold-Strategie kombinieren. Darüber hinaus kannst du mit etwas Glück auch auf kurzfristige Kursgewinne hoffen. In dieser Hinsicht wären zum Beispiel die Unternehmen Aurelius, Publity oder bet-at-home interessant. Bet-at-home besteht aktuell im Übrigen auch den Test der Levermann-Strategie.

 

5 DAX Aktien für 2017

5 DAX Aktien für 2017

Neulich habe ich einen Artikel zum Thema DAX-Aktien gelesen. Neun der zehn meist gekauften Aktien deutscher Anleger befinden sich im DAX-Index. Darunter jahrelange Performancebremsen wie die Deutsche Telekom oder E-ON. Die einzige Ausnahme ist Apple. Es besteht also weiterhin eine sehr große Nachfrage bezüglich unserer heimischen DAX-Aktien. In Folge dessen habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche fünf DAX-Aktien ich im Jahre 2017 in mein Depot kaufen würde. Zwei dieser fünf Aktien befinden sich tatsächlich in meinem Realdepot.

Den Umständen entsprechend

Der Großteil meiner Investitionen besteht aus passiven Investments (ETF). Ein weitere Teil fließt in Social Trading, genauer Wikifolio. Einen dritten Teil investiere ich dann in den Kauf von Einzelaktien. Hier lege ich Wert auf Buy & Hold. Das heißt meine genannten Aktientipps haben einen langfristigen Anlagehorizont. Für mittelfristige Investitionen in Wertpapiere würde ich eher Nebenwerte empfehlen. Hinzu kommt, dass der DAX in den letzten Wochen eine Rallye hinter sich hat. Bei langfristigen Investitionen fällt es nicht so sehr ins Gewicht, jedoch würde ich empfehlen Rücksetzer im Laufe des Jahres 2017 abzuwarten, um Aktienkäufe zu tätigen.



5 DAX Aktien für 2017

  • Siemens
  • BASF
  • Henkel
  • SAP
  • Heidelberger Cement

Siemens

Das Unternehmen Siemens ist eines von den fünf hier vorgestellten, dessen Wertpapier ich mir ins Realdepot geholt habe. Es handelt sich um den neuesten Zukauf in mein Depot. Siemens meldete letzte Woche unerwartet gute Zahlen. So wurde ein Nettogewinn von 1,9 Milliarden Euro verkündet. Auch die Gewinnprognose wurde von 6,80 pro Aktie auf 7,20 Euro bis 7,70 Euro erhöht. Abgesehen davon steht das Unternehmen aktuell fundamental sehr gut da. Es verfügt zum Beispiel über eine recht hohe Eigenkapitalquote von etwa 27%, was das Unternehmen krisensicher erscheinen lässt. Auch die Eigenkapitalrendite ist mit 15% im grünen Bereich. Mit einem KGV von etwa 15 ist Siemens auch nicht überbewertet. Daher war und ist Siemens meiner Meinung nach aktuell ein Kauf. Die Dividendenrendite liegt bei knapp über drei Prozent.

BASF

Die BASF ist das einzige Unternehmen in meinem Realdepot, das aktuell nicht den Test der Levermann Strategie besteht. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich in der Nähe wohne und hier jeder zweite beim Chemieriesen arbeitet. Ein klassischer Fall des Home Bias – Phänomen? Mit Nichten! Der Kurs des Unternehmens rutschte Mitte des letzten Jahres auf unter 60 Euro. Das Rekordhoch liegt bei knapp 95 Euro. Ich suchte schon länger nach einem guten Zeitfenster zum Einstieg. Denn obwohl in den letzten Jahren einiges schief gegangen ist, sehe ich die BASF langfristig als gute Investition an. Außerdem zahlt das Unternehmen regelmäßig eine hohe Dividende an ihre Aktionäre aus. Die Dividendenrendite lag im Jahr 2016 bei knapp 3,4Prozent. Aufgrund der Tatsache, dass der Kurs aktuell bei knapp 90 Euro liegt, würde ich die Empfehlung „Halten“ aussprechen.

Henkel

Der Kurs des großen Konsumgüterherstellers befindet sich aktuell fast auf Höchststand. Von Henkel kann man keine großen Kurssprünge erwarten, jedoch Kontinuität. Schaut man sich den Kursverlauf der letzten fünf oder 10 Jahre an, fällt ein leichter, aber stetiger Anstieg auf. Mir gefällt vor Allem die geringer Volatilität. In den Jahren 2008 und 2011 verlor der Aktienkurs Henkels im Vergleich wesentlich weniger als Konkurrenten. Das mag auch an der immens hohen Eigenkapitalquote liegen, die aktuell bei über 60% liegt. Für mich ist das bei einer fundamentalen Betrachtung ein essentiell wichtiger Wert. Das KGV liegt mit rund 18 am oberen Ende des Akzeptablen. Empfehlung aktuell: Halten. Die Dividendenrendite liegt etwa bei 1,5 Prozent.

SAP

Facebook, Alphabet, Apple und Microsoft sind aktuell zusammen mehr Wert als die meisten Top-Indizes aller großen Industrienationen. Das ist eine Entwicklung, die wir in den Deutschland in den letzten Jahrzehnten verschlafen haben. Das hat insbesondere mit der Konzentration auf bereits vorhandene Schlüsselindustrien wie die Automobilindustrie zu tun. SAP ist der einzige größere Global Player im Bereich Software, der sich aktuell im DAX befindet. Reicht das aus, um das Unternehmen ins Depot zu holen? Nein und das ist auch nicht nötig, denn SAP steht aus fundamentaler Sicht hervorragend da. Die Eigenkapitalquote liegt bei knapp 60%, die Ebit-Marge bei etwa 22% und die Eigenkapitalrendite etwa bei 14%. Das KGV ist mit einem Wert von 18 noch akzeptabel. Aktuell befindet sich SAP auf Höchstwert. Meine Empfehlung wäre zu halten oder beim nächsten Rücksetzer zu kaufen.  Die Dividendenrendite liegt aktuell bei etwa 1,50 Prozent.

Heidelberg Cement

Heidelberg Cement gehört zu den Unternehmen, die noch immer nicht den Aktienkurs des Jahres 2007 erreicht haben. Das heißt die 10-Jahres-Performance ist negativ. Sie liegt aktuell bei -20%. Dennoch kannte der Kurs nach diesem Abrutsch nur eine Richtung. Es ging langsam aber stetig nach oben, Auch hier sind meine Beweggründe Heidelberg Cement in diese Liste aufzunehmen überwiegend fundamental. Der Bauriese hat ein KGV, welches knapp über 12 liegt. Damit ist das Unternehmen alles andere als überbewertet. Auch hier haben wir es mit einer Eigenkapitalquote von fast 60% zu tun. Meine Empfehlung lautet: Halten. Die Divdendenrendite liegt aktuell bei knapp drei Prozent.

Fazit

Die Aktien, die in Deutschland am meisten gekauft werden sind DAX-Aktien. Viele Anleger sind bei einigen Investitionen (Telekom, E-ON) seit Jahren oder Jahrzehnten im Minus. Wichtig beim Kauf von DAX-Aktien sind gute fundamentale Werte und eine regelmäßige Dividende. Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Liste eine kurzen Überblick über meine aktuell fünf favorisierten DAX-Aktien näher bringen.

Welche DAX-Aktien würdest du dir 2017 ins Depot holen. Würdest du überhaupt DAX-Aktien kaufen? Vielleicht hast du auch bereits Geld in DAX Aktien investiert. Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Eine mögliche ETF Stategie

Welche ETF Strategie ist sinnvoll?

Vor einigen Tagen brachte eine große deutsche Bank eine Statistik über die Art und Weise an die Öffentlichkeit, wie deutsche Anleger ihr Depot gestalten. Dabei wurden über 900 000 Depots beleuchtet.  Überwiegend investieren deutsche Anleger in Einzelaktien. Die beliebteste Aktie ist dabei Daimler. Nur 9% des Vermögens sind in sogenannte Indexfonds (ETFs) investiert. Dahingegen sind 24% des Vermögens in wesentlich teurere aktiv gemanagte Fonds investiert. Hier gibt es also Aufklärungspotential. Im Übrigen wurden im Jahr 2016 bis Oktober im Durchschnitt knapp 9 Trades getätigt.

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3 Schritte zur finanziellen Freiheit

3 Schritte zur finanziellen Freiheit

Der Weg zur finanziellen Freiheit ist ein langfristiger und manchmal langweiliger Weg, der viel Geduld erfordert. Nicht selten liest man im Internet über Möglichkeiten, wie man schnell und ohne Anstrengung zu Reichtum gelangen kann. Sie können jedoch davon ausgehen, dass diese Vorschläge der Wahrheit zu fast 100% nicht entsprechen.

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Was ist finanzielle Freiheit?

Finanzielle Freiheit kann auf verschiedene Art und Weise interpretiert werden. Meist geht man davon aus, dass finanzielle Freiheit Unabhängigkeit vom eigentlichen Beruf bedeutet, den sie ausüben. Man muss also nicht mehr arbeiten, sondern kann arbeiten wenn man das möchte. Das passive Einkommen reicht in diesem Fall aus, um alle Kosten zu decken und weitere Investitionen zu tätigen. Ich differenziere gerne in weiteren Schritten. Die absolute finanzielle Freiheit erreicht man nicht über Nacht. Man kann sie schrittweise erreichen. Wenn ihr passives Einkommen zum Beispiel eine Höhe von 20% ihres Gehaltes entsprechen, dann haben sie im Umkehrschluss 20% finanzielle Freiheit erlangt. Das bedeutet, sie können ohne irgendwelche Verluste ihr Arbeitspensum auf 80% reduzieren. Somit haben sie sich einen Teil finanzielle Freiheit geschaffen. In diesem Artikel geht es im Groben um die 3 wichtigsten Schritte zur finanziellen Freiheit wenn man bei „Null“ anfängt.

1. Eigenkapital ansparen

Investieren an der Börse oder Investieren in Immobilien lohnt sich erst ab einem gewissen Betrag. Ansonsten fressen die Gebühren an der Börse das eingesetzte Kapital auf oder man bekommt keinen Kredit von einer Bank für den Kauf einer Investmentimmobilie. Daher ist der erste Schritt das regelmäßige  Sparen von nicht benötigten finanziellen Mitteln. Sparpotentiale gibt es viele. Um sich einen genauen Überblick über die laufenden Kosten zu machen, lohnt sich das Führen eines Haushaltsbuches. So entdeckt man einerseits vermeidbare Ausgaben und entwickelt andererseits ein Gefühl für potentielle Sparsummen. Die größten Kostenpunkte der Deutschen sind das Wohnen und der Transport. Häufig übernimmt man sich bei der Miete einer Wohnung, weil man sich mehr leistet als man sich leisten kann. Viele finanzieren zudem zu teure Autos, weil man sich mit weniger nicht zufrieden geben möchte. Eine weitere Grundregel wäre keine Konsumschulden zu machen. Wer finanzielle Freiheit erreichen möchte, muss verstehen, dass er vom Zinseszins profitieren und nicht darunter leider möchte. Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, klickt bitte hier.

2. Vom Zinseszins profitieren

Die mächtigste Waffe des Investors ist der Zinseszins. Unsere kapitalistische Gesellschaft ist darauf aufgebaut. Menschen mit viel Geld geben Menschen mit wenig Geld Kredite und verlangen Zinsen. Der Dax hat in den letzten 30 Jahren durchschnittlich 6% Rendite pro Jahr erreicht. Wer heute 100 Euro pro Monat investiert, hätte bei der der gleichen Rendite nach 10 Jahren etwa 16 300 Euro angespart. Davon wären 4 300 Euro Einnahmen durch Zinsen, die bei Verkauf noch mit der Abgeltungssteuer (etwa 27%) verrechnet werden müssten. Spart man den gleichen Betrag 10 weitere Jahre an, käme man bereits auf eine Summe von etwa 44 000 Euro. Davon wären fast die Hälfte der Einnahmen Zinsen. Man kann also leicht erkennen: Je mehr Kapital man zur Verfügung hat, desto mehr profitiert man von den Zinseszinsen. Über verschiedene Investitionsmöglichkeiten auf dem Weg zur finanziellen Freiheit habe ich hier bereits einen Artikel verfasst. Einnahmen aus Dividenden sollten dabei reinvestiert werden.

3. Das passive Einkommen managen

Hat man sich Vermögen aufgebaut gilt es dies zu managen. Meist hat man in diesem Stadium das 40. oder 50. Lebensjahr schon hinter sich und die Rente rückt immer näher. Daher sollte man das Risiko der Investitionen reduzieren, um von kurzfristigen Markterschütterungen nicht getroffen zu werden. Hat man einen langfristigen Anlagehorizont von einigen Jahrzehnten, fallen starke Marktschwankungen weniger ins Gewicht. Wollen sie aber passives Einkommen generieren, um zum Beispiel die finanziellen Lücken wie die der Rente zum letzten Gehalt zu schließen, dann macht es Sinn, schrittweise seine Investitionen umzustrukturieren. Eine Möglichkeit wäre eine Dividendenstrategie zu wählen. Sie können sich ein Aktienportfolio mit sicheren Dividendenzahlern einrichten. Unabhängig von Schwankungen des Kurses werden diese gezahlt und sie generieren so ein passives Einkommen. Anstatt die Dividendenzahlungen zu reinvestieren, leben sie nun davon. Sie können auch Aktien von Unternehmen mit sehr hoher Marktkapitalisierung kaufen. Diese sind weit weniger volatil und weisen dadurch in schlechten Marktphasen weniger Verluste auf. Ich hoffe ich konnte ihnen auf dem Weg zur finanziellen Freiheit etwas weiterhelfen. Wenn sie weitere Ideen und Vorschläge haben, lassen sie es mich wissen.

 

 

Die besten Wikifolios – Qualität angelehnt an Susan Levermann

Hier macht Geld-Anlegen Spaß! (Bild, 728x90)

Update vom 01.02.2017

Heute möchte ich euch ein Update zum erfolgreichsten Levermann Wikifolio liefern. Bei der Durchsicht der meist gelesenen Artikel auf meinem Blog fiel mir auf, dass die Vorstellung des Wikifolios „Qualität, angelehnt an Susan Levermann“ weit vorne zu finden ist. Abgesehen davon, hat sich dieses Wikifolio-Zertifikat in den letzten Monaten zum meist verkauften Zertifikat der Plattform überhaupt gemausert. Grund genug meinen Bericht von damals zu aktualisieren.

Das investierte Kapital

Mittlerweile wurden mehr als 16 Millionen Euro in das Wikifolio-Zertifikat vom User „Leise“ investiert. Zum Vergleich liegt auf Platz zwei das Zertifikat von „Börse Online“ mit aktuell 9,7 Millionen investierten Euro. Für mich ist das ein weiterer Beleg dafür, dass die Strategie funktionert. An dieser Stelle gilt es auch die hervorragende Leistung von Leise hervorzuheben.

Die Bilanz

Seit der Veröffentlichung meines Artikels am 05. August, 2016 konnte das Wikifolio von Leise etwas mehr als 30% zulegen. Aktuell liegt der Index mit rund 331 Euro auf Höchststand des Zertfikats. Damit wurden seit Beginn des Zertifikats im Jahre 2012 mehr als 230% Performance erreicht. Herzlichen Glückwunsch!



Die Alternativen

Aufgrund der Höhe der investierten Summe ist das Zertifikat schwerfälliger geworden. Eventuelle Käufe oder Verkäufe müssen am jeweilig anderen Ende Abnehmer finden. Es dauert einfach länger Millionenbeträge an der Börse umzusetzen. Ich habe selbst vor einiger Zeit eine Alternative geschaffen, die eine Variation der Levermann Strategie darstellt. Das Zertifikat heißt „Light Version Levermann“. Wenn du Interesse daran hast oder vielleicht sogar investieren möchtest, kannst du dir das ganze hier anschauen. Bisher konnte die „Light Version Levermann“ innerhalb von zwei Monaten mehr als 30% zulegen. Ein weiterer Beweis dafür, dass die Strategie funktioniert. Auf der Wikifolio-Plattform gibt es aufgrund der Transparenz keinen Platz für Trickser oder Mogelei. Wer noch keinen Wikifolio-Account und Interesse hat, Beginn kann sich Jetzt registrieren auf wikifolio.com . Die Registrierung ist schnell, unverbindlich und kostenlos.

Aktualisierte Wikifolio-Auszeichnungen

  • Schwerpunkt Deutschland
    Dividendenstrategie
    aktiv diversifiziert
    mittel- bis langfristig
    guter Kommunikator
    Regelmäßige Aktivität
    Bestseller
    Treue Anleger
    Häufig gekauft

Originalbericht vom 05.08.2016

Die besten Wikifolios – Qualität angelehnt an Susan Levermann

Im 4. Teil der Themenreihe „die besten Wikifolios“ möchte ich heute das Depot „Qualität angelehnt an Susan Levermann“ vorstellen. Im Grunde genommen ist das Wikifolio vom User „Leise“ eine sehr gute und sehr erfolgreiche Umsetzung der Levermann-Strategie. Denn es gehört zu den meist verkauften Wikifolio-Zertifikaten überhaupt. Meiner Meinung nach zu recht. Wer die bisherigen Teile der Themenreihe zu den Wikifolios SZEW Grundinvestment, 2Stein’s Best Platin und Platintrader 1000% Leidenschaft verpasst hat, kann das jeweilige gerne anklicken.

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Die Levermann-Strategie

Die Levermann-Strategie ist ein quantitatives System zur Aktienanalyse. Unternehmen werden nach einem regulierten mathematischen System analysiert. Insgesamt besteht die Levermann-Strategie aus 13 Kennzahlen, die für jedes Unternehmen relevant sind. Erreicht ein Unternehmen bei einer bestimmten Kennzahl einen vorher definierten Wert, werden Punkte verteilt. Dabei sind auch Minuspunkte möglich. Am Ende der Analyse werden die erreichten Punkte addiert. Vorausgesetzt ein Unternehmen hat eine bestimmte Gesamtpunktzahl erreicht, ist die Aktie ein Kauf. Wichtige Kennzahlen, die analysiert werden sind z.B. die Eigenkapitalquote,, das KGV, Ebit oder das Gewinnwachstum. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass ein Levermann-Depot eine Größe von 10-15 Einzelaktien haben sollte. Übrigens wurde die Levermann-Strategie im Buch „Der entspannte Weg zum Reichtum“ von Frau Levermann veröffentlicht.

Konsequente Umsetzung der Strategie

Viele Anleger, welche die Levermann-Strategie anwenden wollen, machen ein bisschen Levermann. Jedoch ist ein bisschen so erfolgreich wie gar nicht. Die Strategie steht und fällt mit einer konsequenten Umsetzung. Das Wikifolio „Qualität angelehnt an Susan Levermann“ beherzigt das und setzt die Strategie herausragend gut um. Jeden Montag werden die aktuellen Analysen überprüft. So kann man sich darauf verlassen, dass nur aktuell den Test bestehende Aktien im Depot sind. Darüber hinaus hat der User „Leise“ überwiegend Nebenwerte im Depot. Häufig erreichen die insgesamt eine noch bessere Performance.

Die bisherigen Erfolge

Das Wikifolio „Qualität angelehnt an Susan Levermann“ wurde am 12.11.2012 eröffnet und ist damit ein Musterdepot der ersten Stunde. Etwa 3 1/2 Jahre nach der Eröffnung des Depots wurden 160% Performance erreicht. Das entspricht mehr als 40% Rendite pro Jahr und bedeutet eine deutliche Outperformance des Marktes. Für mich ist immer wichtig zu sehen wie sich ein Portfolio in schlechten Marktzeiten entwickelt. In der ersten Hälfte des Jahres 2016 hat der DAX eine negative Performance erreicht. Im Gegensatz dazu konnte „Leise“ eine geringe zweistellige Rendite erwirtschaften. Das ist ein klares Indiz für ein krisensicheres Investment. Die Wikifolio-Anleger sehen das ebenso und haben bisher fast 4 Millionen Euro in das Zertifikat „Qualität angelehnt an Susan Levermann“ investiert.

Wikifolio-Auszeichnungen

      • Schwerpunkt Deutschland
      • Dividendenstrategie
      • aktiv diversifiziert
      • guter Kommunikator
      • Regelmäßige Aktivität
      • Bestseller
      • Häufig gekauft