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Wo steht der DAX Ende 2017? – Umfrage

Wo steht der Dax Ende 2017?

Anfang des Jahres startete ich eine Umfrage zur Frage, wo der Dax Ende des Jahres 2017 stehen würde. Sechs Wochen später kristallisiert sich zumindest bei den Lesern dieses Blogs ein deutliches Bild heraus. Insgesamt nahmen etwas mehr als 80 Leser an dieser Umfrage teil. Die Ergebnisse lauten wie folgt:

Die Ergebnisse

Wo steht der Dax Ende 2017?Auswertung
12 000 Punkte sind fällig, mehr aber nicht 28
Rekordjagd, der Dax knackt 13 000 Punkte23
Börsencrash 201716
Rückfall auf 10 000 Punkte10
Maximal 11 000 Punkte5

Die Auswertung

Die Leser des Blogs sind überwiegend positiv gestimmt. Mehr als 60% aller Umfrageteilnehmer rechnen mit einer positiven Performance des DAX-Index in diesem Jahr. Ein knappes Viertel ist der Meinung, dass sich der DAX auf Rekordjagd begeben und die Marke von 13 000 Punkten noch in diesem Jahre knacken wird.

Gibt es Hinweise darauf?

Ja, die gibt es. Der Dow Jones und der S&P 500 in den USA sind bereits auf Rekordkurs. Bei beiden Indizes wurden in den letzten Wochen neue Höchststände erreicht. Trumps lockere Finanzpolitik könnte ebenfalls hierzu beitragen.  Angeblich möchte der US-Präsident Finanzregulierungen abschaffen, die nach dem letzten Börsencrash erst installiert worden sind. So könnten Banken wieder ohne größere Aufsicht größere Spekulationsgeschäfte antreiben. Dass dies auch die Blasenbildung fördert und einen neuen Crash hervorrufen kann, sollte jedem Anleger klar sein. Doch kurz-und mittelfristig könnte die Trump-Politik die Wirtschaft und somit die Börse zunächst ankurbeln.

Und in Europa?

Zwar gibt es in Europa weiter ernsthafte Probleme, doch die Lage hat sich etwas verbessert. Für die Eurozone rechnet man im kommenden Jahr mit 1,6% Wirtschaftswachstum. Im Jahr 2018 geht man aktuell sogar von einem Zuwachs von 1,8% aus. In Deutschland sind die Exporte wieder gestiegen. Auch die Löhne sind gestiegen, wodurch mehr konsumiert wird. In Spanien sinkt die Arbeitslosigkeit ebenso wie in Frankreich und Italien ist auf Sparkurs. Die allgemeine Stimmung ist aktuell gut. Ich nehme das immer zum Anlass eher etwas kritisch zu werden. Der Herdentrieb sorgt an der Börse nicht unbedingt für gute Rendite. Den Crash sehe ich allerdings in diesem Jahr nicht. Noch nicht!

5 DAX Aktien für 2017

5 DAX Aktien für 2017

Neulich habe ich einen Artikel zum Thema DAX-Aktien gelesen. Neun der zehn meist gekauften Aktien deutscher Anleger befinden sich im DAX-Index. Darunter jahrelange Performancebremsen wie die Deutsche Telekom oder E-ON. Die einzige Ausnahme ist Apple. Es besteht also weiterhin eine sehr große Nachfrage bezüglich unserer heimischen DAX-Aktien. In Folge dessen habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche fünf DAX-Aktien ich im Jahre 2017 in mein Depot kaufen würde. Zwei dieser fünf Aktien befinden sich tatsächlich in meinem Realdepot.

Den Umständen entsprechend

Der Großteil meiner Investitionen besteht aus passiven Investments (ETF). Ein weitere Teil fließt in Social Trading, genauer Wikifolio. Einen dritten Teil investiere ich dann in den Kauf von Einzelaktien. Hier lege ich Wert auf Buy & Hold. Das heißt meine genannten Aktientipps haben einen langfristigen Anlagehorizont. Für mittelfristige Investitionen in Wertpapiere würde ich eher Nebenwerte empfehlen. Hinzu kommt, dass der DAX in den letzten Wochen eine Rallye hinter sich hat. Bei langfristigen Investitionen fällt es nicht so sehr ins Gewicht, jedoch würde ich empfehlen Rücksetzer im Laufe des Jahres 2017 abzuwarten, um Aktienkäufe zu tätigen.



5 DAX Aktien für 2017

  • Siemens
  • BASF
  • Henkel
  • SAP
  • Heidelberger Cement

Siemens

Das Unternehmen Siemens ist eines von den fünf hier vorgestellten, dessen Wertpapier ich mir ins Realdepot geholt habe. Es handelt sich um den neuesten Zukauf in mein Depot. Siemens meldete letzte Woche unerwartet gute Zahlen. So wurde ein Nettogewinn von 1,9 Milliarden Euro verkündet. Auch die Gewinnprognose wurde von 6,80 pro Aktie auf 7,20 Euro bis 7,70 Euro erhöht. Abgesehen davon steht das Unternehmen aktuell fundamental sehr gut da. Es verfügt zum Beispiel über eine recht hohe Eigenkapitalquote von etwa 27%, was das Unternehmen krisensicher erscheinen lässt. Auch die Eigenkapitalrendite ist mit 15% im grünen Bereich. Mit einem KGV von etwa 15 ist Siemens auch nicht überbewertet. Daher war und ist Siemens meiner Meinung nach aktuell ein Kauf. Die Dividendenrendite liegt bei knapp über drei Prozent.

BASF

Die BASF ist das einzige Unternehmen in meinem Realdepot, das aktuell nicht den Test der Levermann Strategie besteht. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich in der Nähe wohne und hier jeder zweite beim Chemieriesen arbeitet. Ein klassischer Fall des Home Bias – Phänomen? Mit Nichten! Der Kurs des Unternehmens rutschte Mitte des letzten Jahres auf unter 60 Euro. Das Rekordhoch liegt bei knapp 95 Euro. Ich suchte schon länger nach einem guten Zeitfenster zum Einstieg. Denn obwohl in den letzten Jahren einiges schief gegangen ist, sehe ich die BASF langfristig als gute Investition an. Außerdem zahlt das Unternehmen regelmäßig eine hohe Dividende an ihre Aktionäre aus. Die Dividendenrendite lag im Jahr 2016 bei knapp 3,4Prozent. Aufgrund der Tatsache, dass der Kurs aktuell bei knapp 90 Euro liegt, würde ich die Empfehlung „Halten“ aussprechen.

Henkel

Der Kurs des großen Konsumgüterherstellers befindet sich aktuell fast auf Höchststand. Von Henkel kann man keine großen Kurssprünge erwarten, jedoch Kontinuität. Schaut man sich den Kursverlauf der letzten fünf oder 10 Jahre an, fällt ein leichter, aber stetiger Anstieg auf. Mir gefällt vor Allem die geringer Volatilität. In den Jahren 2008 und 2011 verlor der Aktienkurs Henkels im Vergleich wesentlich weniger als Konkurrenten. Das mag auch an der immens hohen Eigenkapitalquote liegen, die aktuell bei über 60% liegt. Für mich ist das bei einer fundamentalen Betrachtung ein essentiell wichtiger Wert. Das KGV liegt mit rund 18 am oberen Ende des Akzeptablen. Empfehlung aktuell: Halten. Die Dividendenrendite liegt etwa bei 1,5 Prozent.

SAP

Facebook, Alphabet, Apple und Microsoft sind aktuell zusammen mehr Wert als die meisten Top-Indizes aller großen Industrienationen. Das ist eine Entwicklung, die wir in den Deutschland in den letzten Jahrzehnten verschlafen haben. Das hat insbesondere mit der Konzentration auf bereits vorhandene Schlüsselindustrien wie die Automobilindustrie zu tun. SAP ist der einzige größere Global Player im Bereich Software, der sich aktuell im DAX befindet. Reicht das aus, um das Unternehmen ins Depot zu holen? Nein und das ist auch nicht nötig, denn SAP steht aus fundamentaler Sicht hervorragend da. Die Eigenkapitalquote liegt bei knapp 60%, die Ebit-Marge bei etwa 22% und die Eigenkapitalrendite etwa bei 14%. Das KGV ist mit einem Wert von 18 noch akzeptabel. Aktuell befindet sich SAP auf Höchstwert. Meine Empfehlung wäre zu halten oder beim nächsten Rücksetzer zu kaufen.  Die Dividendenrendite liegt aktuell bei etwa 1,50 Prozent.

Heidelberg Cement

Heidelberg Cement gehört zu den Unternehmen, die noch immer nicht den Aktienkurs des Jahres 2007 erreicht haben. Das heißt die 10-Jahres-Performance ist negativ. Sie liegt aktuell bei -20%. Dennoch kannte der Kurs nach diesem Abrutsch nur eine Richtung. Es ging langsam aber stetig nach oben, Auch hier sind meine Beweggründe Heidelberg Cement in diese Liste aufzunehmen überwiegend fundamental. Der Bauriese hat ein KGV, welches knapp über 12 liegt. Damit ist das Unternehmen alles andere als überbewertet. Auch hier haben wir es mit einer Eigenkapitalquote von fast 60% zu tun. Meine Empfehlung lautet: Halten. Die Divdendenrendite liegt aktuell bei knapp drei Prozent.

Fazit

Die Aktien, die in Deutschland am meisten gekauft werden sind DAX-Aktien. Viele Anleger sind bei einigen Investitionen (Telekom, E-ON) seit Jahren oder Jahrzehnten im Minus. Wichtig beim Kauf von DAX-Aktien sind gute fundamentale Werte und eine regelmäßige Dividende. Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Liste eine kurzen Überblick über meine aktuell fünf favorisierten DAX-Aktien näher bringen.

Welche DAX-Aktien würdest du dir 2017 ins Depot holen. Würdest du überhaupt DAX-Aktien kaufen? Vielleicht hast du auch bereits Geld in DAX Aktien investiert. Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Was tun bei Weltwirtschaftskrise?

Was tun bei Weltwirtschaftkrise?

Im Februar des Jahres 2000 stand der Dax bei rund 7 600 Punkten. Kurz darauf platze die so genannte Dotcom-Blase woraufhin der Dax eine lange Talfahrt begann, deren Boden ca. bei 2 500 Punkten gefunden war. Etwas mehr als 7 Jahre später im Mai 2007 konnte der Dax zum ersten Mal innerhalb dieser Zeitperiode den alten Höchststand egalisieren. Wir alle wissen jedoch, dass dies nur von kurzer Dauer gewesen ist. Im Jahr 2008 kam es zur Weltwirtschaftskrise und erneut rutschte der Dax ab, diesmal bis auf rund 4 000 Punkte. Erst zu Beginn des Jahres 2013 konnte der Dax den im Jahr 2000 erreichten Höchststand erneut erreichen.

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13 Jahre rote Zahlen

Angenommen Sie hätten im Februar des Jahres 2000 einmalig in den Dax investiert, so wären Sie bis auf einen kurzen Höhenflug im Jahr 2007 für die nächsten 13 Jahre im negativen Renditebereich gewesen. Die Inflation ist dabei nicht mit einberechnet. Schließlich soll man bei Börsengeschäften seine Nerven schonen. Doch wer kann 13 Jahre lang beruhigt schlafen wenn das angelegte Geld stets rote Zahlen anzeigt? Das können nur Anleger, die solche Worst-Case-Szenarien bedenken und sie in ihren Investitionsplan einkalkulieren. Im folgenden lesen Sie einige Möglichkeiten, sich gegen dies stürmische Zeiten zu wappnen. Ihnen sollte jedoch bewusst sein, dass Börse ohne Schwankungen und negative Rendite nicht existiert.

Diversifikation

Diversifikation kann man auf zwei verschiedene Art und Weisen verstehen. Zum Einen die Diversifikation innerhalb einer Anlage oder Assetklasse (z.B. Aktien) und zum Anderen die Diversifikation über mehrere Anlage- bzw. Assetklassen hinweg (z.B. Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Edelmetalle etc.) Letztere Diversifikation ist dabei der erst genannten immer vorzuziehen. Während Indizes rund um den Globus neben dem Dax zwischen den Jahren 2000 und 2013 ähnliche Verluste einfuhren, konnten andere Assetklassen zulegen. Somit stehen verschiedene Anlageklassen miteinander in einer Korrelation. Man kann zwar keine Grundregel aufstellen wie „Fallen Aktienkurse, steigt der Goldpreis“, doch lassen sich grundsätzlich solche Phänomene beobachten. Wenn Sie ihr Geld in mehrere Anlageklassen anlegen, dann haben Sie wesentlich mehr Stabilität gegenüber den Anlegern, die z.B. nur in Aktien investiert sind und in einer Weltwirtschaftskrise 50-70% ihres Anlagewertes verlieren. Sorgen Sie für ein gut diversifiziertes Portfolio.

Die Nerven behalten

Beginnt eine Weltwirtschaftskris haben Sie zwei Möglichkeiten, die menschlichen Instinkten sehr nahe kommen. Es ist vergleichbar mit der Situation einem gefährlichen Raubtier gegenüber zu stehen, das offensichtlich furchteinflößend ist. Sie können  Weglaufen (Verkaufen) oder sich tot stellen (Nichts tun). Die zweite ist dabei die bessere Wahl. Zwar braucht ein richtiger Kurseinbruch an der Börse Zeit, denn die Kurse fallen nicht an einem Tag um 50% oder mehr, doch sind Anleger zu dieser Zeit nervös. Viele Privatanleger machen den Fehler abzuwarten und irgendwann zu verkaufen wenn die Kurse schon sehr weit im Keller sind. Seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass die Kurse früher oder später immer steigen werden. Die Börse hat zwei Weltkriege, eine Atombombe, den Zerfall des Kommunismus, schwere Depressionen und mehrere mittelschwere Katastrophen durchlebt. Die Kurse sind am Ende immer gestiegen. Sitzen Sie die Krisen aus mit einem gut diversifizierten Portfolio.

Cashquote und Nachkaufen

Einer der häufigsten Anfängerfehler an der Börse ist es die gesamten zur Verfügung stehenden Mittel zu investieren. Meist geschieht das in Folge steigender Kurse. Man möchte einfach kein Geld an der Seitenlinie parken, denn dort kann es sich nicht vermehren. Jedoch werden die Kurse schwanken und auch hin und wieder längere Zeit fallen. Daher sollten Sie sich eine Cashquote von 10-30% als Reserve z.B. auf einem Tagesgeldkonto bereit halten. So können Sie sich in aller Ruhe die fallenden Kurse anschauen und auf Schnäppchenjagd gehen. Denn eines ist klar: Keine Zeit an der Börse ist für Investitionen besser geeignet als Weltwirtschaftskrisen. Packen Sie die großen Ikeatüten aus und gehen Sie im Schlussverkauf shoppen. Sitzen Sie die Krisen aus mit einem gut diversifizierten Portfolio und gehen Sie während der Weltwirtschaftskrise auf Schnäppchenjagd.

Wertpapiersparpläne

Richten Sie sich mit einem gewissen Betrag so genannte Wertpapiersparpläne ein. Diese sind genauso liquide wie Sparbücher und haben zu dem Gebührenvorteile. Möglich ist dies über ETFs, deren Kauf mehrere Vorteile hat. Einer davon ist, dass Sie zu verschiedenen Kursen einkaufen. Wenn Sie einen monatlichen Wertpapiersparplan eingerichtet haben, dann kaufen Sie während der Weltwirtschaftskrise günstig ein. Alleine mit diesem Szenario hätte es zwischen den Jahren 2000 und 2013 nicht so lange gedauert, um wieder in den schwarzen Zahlen zu sein. Sitzen Sie die Krisen aus mit einem gut diversifizierten Portfolio, gehen Sie während der Weltwirtschaftskrise auf Schnäppchenjagd und lehnen Sie sich zurück aufgrund ihrer Wertpapiersparpläne.

Hören Sie weg

Kaufen Sie Panik, Verkaufen Sie Renditejagd. Wenn alle Welt Aktien kauft, sollten Sie Stück für Stück ihrer Cashquote erhöhen. Es passiert alle Jahre wieder, dass gerade gegen Ende einer Rallye viele Privatanleger aus allen Börsenecken des Landes gekrochen kommen und felsenfest die Börse als ultimativen Renditeregen proklamieren. Nicht selten sind es die gleichen Leute, die während einer Weltwirtschaftskrise lautstark auf die böse Börse schimpfen. Sollten wir uns mitten in einer Weltwirtschaftskrise befinden, geben Sie nicht dem völlig natürlichen Herdentrieb nach, sondern seien Sie standhaft und hören Sie weg. Somit haben wir am Ende dieses Artikels unserer Börsenformel für Gewitterstürme an der Börse:

Sitzen Sie die Krisen aus mit einem gut diversifizierten Portfolio, gehen Sie während der Weltwirtschaftskrise auf Schnäppchenjagd, lehnen Sie sich zurück aufgrund ihrer Wertpapiersparpläne und hören Sie weg!

Ab welchem Alter investieren?

Investieren in jedem Alter möglich

Grundsätzlich kann man in jedem Alter investieren. Die Art der Investition ist jedoch abhängig vom Alter, der finanziellen Situation und den persönlichen Vorlieben. Ein 65-jähriger Neu-Rentner mit einem gut gefüllten Sparbuch wird eine völlig andere Anlagestrategie wählen als ein Student im ersten Semester.

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Je jünger man ist, desto langfristiger sind die Investitionsziele. Das liegt auf der Hand. Denn man hat die Zeit auf seiner Seite, um langfristig Vermögen aufzubauen. Ein Rentner, der sich über die Jahrzehnte auf seinem Sparbuch eine ordentliche Summe angespart oder eine Lebensversicherung ausgezahlt bekommen hat, sollte sich vielleicht eher nach einer dividendenorientierten Anlageform umschauen. Er/Sie hätte die Möglichkeit sein Geld diversifiziert in etablierte Large Caps (Unternehmen mit sehr hoher Marktkapitalisierung, die dadurch weniger volatil sind) zu investieren und die jährliche Dividende als zusätzliches Einkommen zu nutzen.

Investieren in jungen Jahren

Interessant finde ich jedoch vor allem die Möglichkeit des Investierens in frühen Jahren. Der Start in eine Investmentkarriere über einen ETF-Sparplan kann Sinn machen. Insbesondere wenn Sie noch recht jung sind und bisher wenig Kapital angespart haben. Einen ETF-Sparplan bekommen Sie bei den meisten Banken bereits ab einer Summe von 25 Euro monatlich oder quartalsweise. Das hat den riesigen Vorteil, dass man sich schon ab 25 Euro im Monat Diversifikation leisten könnt. Denn Sie haben die Möglichkeit zum Beispiel in einen DAX-ETF zu investieren und sind so an allen 30 DAX-Unternehmen beteiligt. Würde man sich diese Diversifikation mit dem Kauf von Aktien leisten wollen, dann würden die Ordergebühren einen Großteil Ihrer Investition bereits auffressen.

Über die letzten 30 Jahre hinweg hat der Dax im Durchschnitt eine Rendite von etwa 6% jährlich erwirtschaftet. Angenommen Sie legen im Alter von 20 Jahren 25 Euro monatlich beiseite. Dann hätten Sie nach 30 Jahren im Jahr 2046 eine Summe von knapp 25 000 Euro zusammen gespart bei nur 9 000 Euro Einsatz. Der Rest ist passives Einkommen. Das muss zwar noch zu etwa 25-27% versteuert werden, aber schließlich haben Sie dafür nichts weiter getan, als einen ETF-Sparplan zu erwerben. Bei 100 Euro monatlich, kämen nach 30 Jahren knapp 100 000 Euro heraus.

Natürlich gibt es neben ETF-Sparplänen weitere Investitionsmöglichkeiten. Der Kauf von Aktien, Zertifikaten (Achtung Emittentenrisiko), Tagesgeld oder Immobilien etc. Hierauf werde ich von Zeit zu Zeit in anderen Artikeln eingehen.