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Bitcoin Crash

Bitcoin Crash

Seit Monaten schreiben die Medien bereits über den Bitcoin Crash. Alleine in diesem Jahr ist die Blase bereits mindestens drei Mal geplatzt, sofern man den Berichterstattungen glauben schenkt. In der Tat ist das Jahr 2018 bisher alles andere als gut für Investoren gelaufen. Der gesamte Kryptomarkt hat innerhalb eines halben Jahres mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung des gesamten Marktes noch etwa 270 Milliarden Euro. Im Dezember 2017 hatte alleine Bitcoin mit über 320 Milliarden Euro eine höhere Marktkapitalisierung.

Bitcoin Crash

Grautöne

Wenn du vor einem halbem Jahr in den Markt eingestiegen bist, verfluchst du vermutlich den Kursrückgang. von über 60%.  Wenn du vor einem Jahr in den Markt eingestiegen bist, jubelst du vielleicht über einen Kurstanstieg von über 130%. Beide Ansichten werden in der Kryptowelt aktuell verbreitet und beide sind nicht falsch. Während die einen mit großer Enttäuschung das Spielfeld verlassen, fordern andere dazu auf die Kirche im Dorf zu lassen. So gesehen war der enorme Anstieg Ende letzten Jahres für die Glaubwürdigkeit der Kryptowährungen als neue Anlageklasse eher schädlich. Der jetzige Kursrückgang ist für die Rehabilitation unbedingt erforderlich.

Woher kommt der Kursrückgang?

Es ist nicht möglich den einen Grund zu nennen, warum die Kurse so stark gefallen sind. Für eine Analyse sind einfach zu viele Faktoren im Spiel, so dass eine einzige Antwort nicht ausreichend sein kann. In der Regel ist eine Kombination aus vielen Umständen für eine Erklärung nötig. Niemand kann tatsächlich wissen, welche Gründe für einen Einbruch der Kurse verantwortlich sind. Daher kannst du im folgenden einige mögliche Erklärungen finden, bei denen es jedoch keinen Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit gibt. Wenn du weitere Gründe kennst auf die ich nicht eingegangen bin, kannst du sie gerne in den Kommentaren ergänzen.

Long oder Short?

Ende letzten Jahres lag das Verhältnis der Investoren, die auf Kurssteigerungen wetteten (long) gegenüber denen, die auf Kursrückgänge setzten (short) bei etwa 98 zu 2. Kurz darauf war es möglich mit Bitcoin Futures zu handeln, d.h. der Zugang zum Markt um Kryptowährungen zu shorten wurde vereinfacht. Es war unausweichlich, dass dieses Verhältnis eine gesündere Verteilung erhalten würde. Hinzu kommen auch aktuelle Vorwürfe von Kursmanipulationen insbesondere im Vorfeld des Starts der Bitcoin Futures.

Die Angst

Vor einem halben Jahr hatten Anleger Angst etwas zu verpassen. Heute haben sie Angst etwas zu verlieren. Es sind alt bekannte Mechanismen, die hier wirken, welche vor allem in so volatilen Märkten massive Ausmaße entwickeln können.

Interessenverlust

Jeder kann die Lust auf das schnelle Geld nachvollziehen. Als wir alle hörten wie viel Geld man in welcher kurzen Zeit mit Kryptowährungen machen konnte, wollten wir alle auf den Hype Train aufspringen. Das Interesse wurde, auch wegen den Medien, immer größer. Ein halbes Jahr später ist die Häufigkeit der Eingabe des Wortes“Bitcoin“ bei google um den Faktor 10 gesunken. Aktuell haben wir einen Interessenverlust bei Suchmaschinen von über 90%.

Die Medien

Die Medien haben einen außerordentlich hohen Einfluss auf Kursentwicklungen. Denn dort gibt es fast ausschließlich entweder schwarz oder weiß. Die Notwendigkeit Klicks zu generieren ist zwar nachvollziehbar. Doch gibt es viel mehr Schattierungen als Berichterstattungen suggerieren wollen z.B. bei Titeln wie: „Bitcoin auf Rekordjagd“ oder „in einem Jahr zum Millionär“ im Vergleich zu „Die Blase ist geplatzt“ oder „Bitcoin ist gecrasht“.  Die Medien schreiben himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt , je nachdem in welche Richtung der Wind gerade weht. Das ist schädlich für den Markt und mitverantwortlich, sowohl für den „Hype“ vor einem halben Jahr, als auch für den „Crash“ heute.

Ein Beispiel

Zur Zeit ist auf einigen Seiten zu lesen, dass der Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Coinrail verantwortlich wäre für den neuerlichen Kursrutsch. Anleger der ganzen Welt sollen Panik bekommen haben und ihre Coins verkaufen, weil die 98. größte Börse der Welt gehackt wurde? Darüber hinaus wird in vielen Artikeln suggeriert „Bitcoin und Ethereum wurden auf Coinrail gehackt“. Hier wird mit den Ängsten der Anleger, sowie der Unwissenheit des Mainstreams gespielt. Die dezentralen Währungen Bitcoin und Ethereum wurden nicht gehackt, sondern ein zentrales organisiertes Unternehmen,  welches wenige Sicherheitsstandards installiert hat. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Davon abgesehen kann jeder Anleger seine Coins in einem Cold Wallet oder einer Paper Wallet unabhängig von zentralen Organisationsformen sichern.

Zufälle

Auch zufällig eintretende Phänomene könnten für einen Kursrutsch verantwortlich sein.  Genauso wie ein größerer Verkauf, der einen Stop-Loss Welle ausgelöst hat. Es könnte sich auch um völlig normale Schwankungen in einem sehr volatilen Markt handeln. Denkbar wären auch gezielte den Kurs drückende Handlungen, damit die Performance der möglicherweise anstehenden institutionellen Investoren einen Startvorteil bekommt.

Was macht die Branche?

Die Teams rund um Bitcoin, Ethereum, Eos, Iota und Co. arbeiten natürlich weiter an ihren Projekten und erhöhen somit den Wert der Kryptowährungen. Sie hören damit nicht auf nur weil der Hype aktuell fürs Erste unterbrochen ist. So gesehen ist der Wert der Coins heute höher und sie sind günstiger zu haben als vor einem halben Jahr. Es wäre also wesentlich klüger heute zu investieren als es Ende letzten Jahres der Fall gewesen ist.  Neben einigen anderen Entwicklungen benötigt der Markt Regulierungen, mehr Use Cases und institutionelle Anleger. Die Regulierungen sind notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten und auch die vielen Milliarden oder sogar Billionen Euro da draußen anzuziehen, die z.B. in Rentenfonds stecken. Wenn institutionelle Anleger in den Markt einsteigen, was sie aktuell vorbereiten, fließt sehr viel frisches Geld in den Markt und wird die Kurse steigen lassen. Uses Cases benötigen wir, um eben reale Umsetzungen in die Wirtschaft zu integrieren.

Wie kannst du dich als interessierter Investor verhalten?

Wenn du mit der Branche noch gar keinen Kontakt hattest, aber gerne investieren willst, ist die jetzige Phase eine gute Kaufgelegenheit. Die Wahrscheinlichkeit steigender Kurse ist nach den Kursrückgängen wesentliche höher als dies zu Zeiten des Hypes der Fall gewesen wäre. Grundsätzlich gilt immer zu beachten nur Geld zu investieren, das du nicht benötigst, nicht deine komplette Investitionssumme zu verwenden, sondern Kryptowährungen als Ergänzung zu weniger volatilen Anlagemöglichkeiten (z.B. ETFs) nutzen und langfristig halten. Solltest du zu den unglücklichen Investoren gehören, die Ende letzten Jahres in den Markt eingestiegen sind, kann es sinnvoll sein nichts zu tun. Verluste sind erst Verluste wenn sie realisiert wurden.

Welche Coins solltest du kaufen?

Aktuell werden auf coinmarketcap 1628 Kryptowährungen geführt. Hinzu kommen massig ICOs, die nicht gelistet werden. Selbst wenn sich die Technologie durchsetzen wird, besteht nicht im Ansatz ein Bedarf für diese Menge an Währungen. Vermutlich werden Coins mit den besten Netzwerken überleben, sprich Bitcoin und Ethereum. Ansonsten kann es sich lohnen z.B. 10 aussichtsreiche Währungen zu kaufen, also zu streuen. In einigen Jahren kann es durchaus sein, dass neun dieser 10 Projekte nicht mehr existieren. Jedoch benötigst du nur einen Volltreffer, um deine Investition erfolgreich zu gestalten. Einige Währungen habe ich hier oder hier bereits vorgestellt.

Wo kannst du investieren?

Wenn du Kryptowährungen kaufen möchtest bieten sich entweder sehr große Börsen an wie z.B. coinbase* oder binance* oder den bisher einzigen deutschen Vertreter bitcoin*. Sie sind besser reguliert als kleine unbekannte Börsen. Um deine Coins jedoch sicher aufzubewahren empfiehlt es sich sie selbst zu Hause zu lagern, anstatt auf einer Börse für Kryptowährungen. Alternativ kannst du auch in Aktien investieren, die an die Preise der Währungen gekoppelt sind wie z.B. die Bitcoin Group. Eine weitere Möglichkeit wären Wikifolios, die einige wenige Möglichkeiten nutzen können, um am Markt zu partizipieren.

Wo steht der Kurs Ende 2018?

Das kann niemand mit Sicherheit sagen. Im Netz findest du hierzu eine Spannweite von 0 bis 250 000 Euro. Zur Orientierung kannst du dir die aktuelle Umfrage auf meinem Blog links oben anschauen und auch teilnehmen. Ich persönlich bin der Meinung, die Wahrscheinlichkeit höherer Kurse am Ende des Jahres ist aktuell höher, als die niedrigerer Kurse.

 

 

 

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

In diesem Bericht stelle ich euch 5 Kryptowährungen für Sommer 2018 vor. Bereits vor einigen Monaten wurden an dieser Stelle 10 Kryptowährungen thematisiert, die eine Investition wert sind. Eine Ergänzung um weitere attraktive Coins folgte  zu Beginn des Jahres. Ich verlinke dir die bisherigen Artikel zum Themenbereich Kryptowährungen.

10 Coins für 2018

Die besten Coins für Anfang 2018

Sollte man jetzt Bitcoin kaufen?

5 vermeidbare Fehler beim Kauf von Coins

Ein Wendepunkt?

Im Dezember 2017 erreichten die Kryptowährungen ihren bisherigen Höchststand. Etwa vier Monate später sind die meisten Währungen immer noch zwischen 50 bis teilweise 80% von ihren Alltime-Highs entfernt. Viele kurzfristig denkende Anleger, die zu Höchstpreisen eingekauft haben, sind längst durch eine Korrektur aus dem Markt geflohen. Seit einigen Wochen scheint sich ein Boden heraus zu kristallisieren.  Die EU hat am 18.04.2018 entschieden, dass Kryptobörsen Transaktionen 5 Jahre archivieren müssen, um illegale Geldtransfers zu verhindern. Bitcoin steht unter Umständen vor einem bahnbrechenden Update, die Steuerfrist in den USA ist zu Ende, Partnerschaften mit Unternehmen über Maschinenbau, Finanzen bis hin zur Pornoindustrie wurden geschlossen, neue ICOs werden weiterhin gegründet. Kurz gesagt: Den Kryptowährungen geht es nach der Marktkorrektur gut. Es stellt sich die frage, ob der nächste Bullenmarkt bevorsteht? Das kann niemand vorhersagen. Doch die Wahrscheinlichkeit steigender Kurse ist stark angestiegen. Aus diesem Grund baue ich selbst einige Positionen auf und gehe hier auf 5 Kryptowährungen ein, die ich für aussichtsreich halte.

1) Bitcoin (BTC)

Wenn uns der Kurssturz der letzten Monate etwas gelehrt hat, dann das Altcoins in einem Bärenmarkt wesentlich mehr Verluste erleiden als die etablierten Coins. Der immer noch unangefochtene Marktführer ist Bitcoin. Wenn man so will, ist ein Kauf von Bitcoin innerhalb der Szene eine konservative Investition. Während man tatsächlich befürchten muss, dass sehr viele Coins die nächsten Jahre nicht überleben werden, dürfte Bitcoin weiterhin existieren. Der zweite wichtige Grund, der für Bitcoin spricht, ist die mögliche Integration des Lightning Networks. Dieses Netzwerk könnte dir Probleme von Bitcoin über Nacht lösen.

Lichtgeschwindigkeit

Wenn du heute Bitcoin kaufen möchtest ist es notwendig, dass jeder Teilnehmer die gesamte aktualisierte Blockchain downloadet. Auf diese Weise sind 6-7 Transaktionen pro Sekunde möglich, mit aktiviertem SegtWit Update 12-15. Das ist unglaublich wenig und kostet zudem viel Geld. Als Währung ist Bitcoin daher aktuell nicht brauchbar. Mit Hilfe des Lightning Networks ist es nicht mehr nötig jedem Teilnehmer in der Blockchain mitzuteilen, dass Transaktionen durchgeführt werden. Hierfür werden Sidechannels geöffnet, die es ermöglichen, dass zwei Teilnehmer untereinander beliebig viele und beliebig oft Bitcoin hin und her tauschen können. Transaktionen werden blitzschnell (Lightning) durchgeführt und die Kosten drastisch reduziert. Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen, jedoch wurde bereits ein erfolgreicher Betatest durchgeführt. Mehr Informationen über das Lightning Network erfährst du hier. Bitcoin sollte in jedem Krypto-Portfolio weiterhin die größte Position sein.

2) Cardano (ADA)

Cardano ist eine der Kryptowährungen, welche während der Zeit der Kursstürze mit am meisten abgestraft wurde. Insgesamt lag Cardano zeitweise fast 90% vom Allzeithoch entfernt. Der beinahe lächerliche Anstieg von unter 0,10 Euro auf über 1,10 Euro innerhalb weniger Wochen war vielleicht etwas zu viel des Guten. Es bezeugt jedoch auch, wie viel Kurspotential in dieser Kryptowährung steckt. Cardano begeistert seine Befürworter vor allem durch ein sehr breit gefächertes und sehr kompetentes Team.

Was kann Cardano?

Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es kaum Anwendungsmöglichkeiten für alle Kryptowährungen. Cardano will Weichen stellen bevor die Umsetzung und Integration von Projekten in der realen Wirtschaft implementiert werden. Cardano gehört zu den Plattform orientierten Kryptowährungen. Ähnlich wie Eos, Neo, Nem oder Ethereum. Sie werden weniger zur Transaktion von Geldströmen verwendet, sondern ermöglichen z.B. die Entwicklung von dezentralisierten Applikationen auf ihrer Plattform und mit Hilfe ihrer eigenen Programmiersprache. Charles Hoskinson, Co-Founder von Ehtereum und einer der führenden Köpfe in der gesamten Kryptowelt, setzt hierbei auf Open Source. Andere Anwender sollen auf der Basis ihre Ideen weiter entwickeln können. Die Plattform soll nicht einer kleinen Gruppe gehören. Ein weiteres Merkmal des führenden Teams ist deren wissenschaftlicher Hintergrund. Cardano möchte smart und akademisch wirken. So etwas wie der Elitepartner unter den Kryptowährungen. Ziele sind hauptsächlich die gängigen Skalierungsprobleme- und Geschwindigkeitsprobleme zu lösen.

3) Binance Coin (BNB)

Binance Coin nimmt eine Sonderstellung ein. Denn sie wurde nur zu einem Zweck erschaffen: Transaktionen über die eigene Börse für Kryptowährungen namens Binance* zu ermöglichen. Binance hat den Vorteil sehr geringer Transaktionsgebühren im Vergleich zu Konkurrenten. Sie liegen lediglich bei 0,1%. Verwendest du Binance Coins für den Zahlungsverkehr auf der Plattform zahlst du mit 0,05% gerade mal die Hälfte. Daher nutzt so ziemlich jeder Trader auf Binance die hauseigene Coin. Es besteht eine Interessenkongruenz.

Potential der Binance Coin

Binance ist momentan wohl die Börse mit dem besten Angebot auf dem Markt. Die Gebühren sind sehr niedrig und es werden im Vergleich zu anderen Börsen sehr viele Coins angeboten. Sie ist die Börse mit dem aktuell höchsten Zulauf. Die Rechnung ist einfach: Je mehr Menschen Binance als Börse nutzen, desto mehr Leute kaufen die Binance Coin, desto höher steigt der Preis der Währung.

4) Monero (XMR)

Monero gehört, ähnliche wie z.B. Verge oder ZCash zu den anonymen Kryptowährungen und gilt bei vielen als der vielversprechendste Vertreter dieser Gattung. Jedenfalls ist Monero bezüglich der Marktkapitalisierung vergleichbaren Werten überlegen.  Viele Anleger sind der Meinung, dass Kryptowährungen grundsätzlich anonym sind. Das stimmt jedoch nicht und ist ein weit verbreiteter Irrtum. Bitcoin z.B. ist alles andere als anonym. Im Gegenteil ist Bitcoin, wie die meisten anderen Coins, sehr öffentlich. Zwar lässt sich eine verwendete Wallet Adresse nicht unbedingt mit einem Namen in Verbindung bringen, jedoch sehr wohl über andere Wege zurück verfolgen (z.B. IP-Adresse).

Meine Daten sind mir

In Zeiten, in denen Daten der wichtigste Rohstoff sind, sind anonyme Kryptowährungen von zentraler Bedeutung. Zwar können diese Coins auch für illegale Transaktionen verwendet werden, jedoch auch um sensible Daten zu schützen. Monero Transaktionen lassen sich weder zurück verfolgen, noch in Verbindung mit den Beteiligten bringen. Käufer, Verkäufer und die Summe bleiben komplett anonym. Unternehmen hätten hierdurch nicht die Möglichkeit mit Hilfe deiner Daten Bewegungs- und Kaufprofile zu erstellen und so Einfluss auf Politik und Wirtschaft zu nehmen. Denn die Daten gehören am Ende dir, so wie es eigentlich bereits sein sollte.

5) Funfair (Fun)

Wie der Name bereits sagt, kommt Funfair aus dem Bereich Entertainment. Ich halte Funfair für eine sehr interessante Coin, da es in ein sehr stabiles Geschäftsfeld vordringt, welches eine klassische menschliche Schwäche ausnutzt: Das Glücksspiel.

No Fun without Funfair

Funfair bietet eine Art dezentrales Casino an. Um teilnehmen zu können müssen Interessenten Funfair Coins kaufen. Sie dienen nämlich als Chips, die Spieler für Tische benötigen. Außerdem bietet Funfair ihre Plattform als Basis für weitere Casinoumsetzungen an. Hinzu kommt, dass Funfair anonym bleibt. Das heißt als Spieler brauchst du dir keine Sorgen machen, dass die genutzten Coins auf dich zurückzuführen sind.

Honorable Mentions

Neben diesen fünf vorgestellten Coins für den Sommer kämen eine Reihe weiterer Coins in Frage, die vor Kurssteigerungen stehen könnten. Es ist unheimlich schwer sich auf fünf Währungen zu beschränken. Heiße Kandidaten bleiben weiterhin z.B. Iota, Eos, Ethereum, Omisego oder Golem. Davon abgesehen wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit jede Coin einen höheren Preis erfahren wenn es einen weiteren Bullenmarkt gibt.

Wo kannst du Kryptowährungen kaufen?

Damit du den Überblick behältst, liste ich dir jeweils zwei Börsen (Ausnahme Binance Coin) auf, welche die jeweiligen Kryptowährungen anbieten. Ich selbst nutze übrigens mehrere Börsen: bitcoin* , anycoindirect, coinbase*, bitfinex, binance*, und huobi

Bitcoin: binance*, coinbase* (und jede andere existierende Börse)

Cardano: binance*, bittrex

Binance Coin: binance*,

Monero: binance*, bitfinex

Funfair: binance*, bitfinex

Sollte man jetzt Bitcoin kaufen?

Bitcoin kaufen?

Sollte man jetzt Bitcoin kaufen?  Seit Anfang Januar befindet sich der Markt der Kryptowährungen in einem Bärenmarkt. Massive Kurseinbrüche von bis zu über 80% sind die Folge. Um nur einige Beispiele zu nennen:

Kursstürze ausgewählter Kryptowährungen:

  • Bitcoin: fast 70%
  • Ethereum: knapp über 70%
  • Ripple: etwa 85%
  • Iota: etwas über 80%

Die erste Reaktion

Die erste und grundsätzlich nachvollziehbare Reaktion auf solche Kursstürze  ist vehemente Ablehnung. Welcher Mensch mit Verstand investiert in einen Markt, der dermaßen volatil ist? Finger weg von Kryptowährungen! Auf den zweiten Blick erkennen gewiefte Anleger hier jedoch eine echte Chance und eine gesunde Entwicklung.

Der Hype

Es ist nicht lange her. Einige Wochen vor Weihnachten herrschte im Bereich der Kryptowährungen Goldgräberstimmung. Es setzte Kaufpaniik ein. Investoren, die im Verlauf des Jahres 2017 ihr Geld vervielfacht haben, erzählten ihre Geschichte ihren Arbeitskollegen, Nachbarn, Familienmitgliedern an Weihnachten, in der Kaffeepause. Jeder erzählt jedem zu jederzeit, wie einfach und schnell man reich werden kann.

Überlastung

Es meldeten sich so viele Menschen auf den Börsenplätzen für Kryptowährungen an, dass diese keine neuen Nutzer mehr akzeptierten. Teilweise wurden Accounts für Börsen bei Ebay für mehrere Tausend Euro zum Verkauf angeboten. Nur, damit Leute mit Kaufpanik z.B. Ripple nach einem 1000% Kursanstieg innerhalb weniger Wochen kaufen konnten.

Vorzeichen

Zwischenzeitlich kannte ich mehr Menschen, die Bitcoin besaßen als Menschen, die in Aktien oder ETF investiert sind. Wenn der Nachbar, Tante und Onkel, der Chef, der Arbeitskollege, die Ex-Freundin usw. alle auf den Hypetrain aufspringen, welche Argumente sprechen dann für einen anhaltenden Kursanstieg? Einige langjährige Investoren rieten zur Vorsicht. In den Markt einsteigen sei kein Problem, jedoch sollte man nur einen Teil investieren und grundsätzlich nur Geld, auf das man lange verzichten kann. Andere Anleger verkauften Anteile ihrer Bestände. Zugegeben, es ist extrem schwer während eines Hypes nicht auf den Zug aufzuspringen. Ebenso schwer ist es nach einem enormen Kurssturz zu kaufen während alle Welt Kryptowährungen verteufelt.

Der Unwissende

Vor einigen Monaten kauften viele Anleger Kryptowährungen, die keinen Ahnung hatten, was sie da eigentlich kauften. Wenn das schnelle Geld winkt, dann setzt das Gehirn aus. Viele kauften blind irgendeine Währung, weil es ihnen jemand empfohlen hatte, weil sich der Name Ripple gut anhört oder einfach nur, weil der Kurs die Wochen zuvor explodierte.

Die gute Nachricht

Diese Anleger sind mittlerweile fast alle aus dem Markt. Als langfristiger Investor in der Kryptowelt willst du diese Art Anleger auch nicht im Markt haben. Viele scheuen den Vergleich mit der Dotcom-Blase und er hinkt in der Tat, doch das Anlegerverhalten war in beiden Märkten gleich. Menschen, die das schnelle Geld wollten, kauften ohne Wissen darüber was sie kaufen irgend ein Produkt, verloren eine Menge Geld, verkauften wieder und betrachten Aktien bis heute als Teufelszeug. Ebenso negativ ist mittlerweile die Stimmung gegenüber Kryptowährungen.

Eine gesunde Entwicklung

Die meisten Anleger, die kurzfristig reich werden wollten, sind nun aus dem Markt gespült worden. Eine Marktkorrektur betrifft in der Regel nicht nur die Kurse, sondern auch die Marktteilnehmer. Kurse, sowie Marktteilnehmer schrumpfen auf eine gesunde Ziffer. Es ändert nichts an der Tatsache, dass sich langfristig der Preis der Kurse dem Wert des Marktes anpassen wird.

Wert heute vs Wert während des Hypes

Der Kryptoszene geht es aktuell gut. Die Weiterentwicklung einzelner Währungen schreitet voran. Der Kampf der Szene im Allgemeinen mit eventuellen Regulierungen nimmt mehr Konturen an. Hier sind zwar noch einige Hürden zu nehmen, jedoch ist der allgemeine Konsens im Moment, dass Kryptowährungen nicht verboten werden (können), sondern lediglich reguliert werden sollen. Je nach Volkswirtschaft wird eine solche Regulierung anders aussehen. G20 hat diese Entscheidung zumindest schon mal vertagt. Regulierungen sind unheimlich wichtig, um Seriosität und Sicherheit zu gewährleisten. Auch der Aktienmarkt und dessen Börsen unterliegen Regulierungen.

Beispiel Lightning

Das Lightning Netzwerk hat das Potential die Probleme von Bitcoin quasi über Nacht zu lösen. Zumindest ab dem Zeitpunkt, an dem es erfolgreich implementiert werden kann. Die Vorzeichen hierfür stehen positiver als noch während des Hypes. Um eine Bitcoin Transaktionen zu tätigen, muss ein Marktteilnehmer allen anderen Teilnehmern mitteilen, dass er diese Transaktion durchführen möchte. Das dauert unheimlich lange und kostet mittlerweile viel Geld. Mit Hilfe des Lightning Netzwerkes kann dieser Schritt umgangen werden. Ein Teilnehmer wird lediglich mit einem anderen Teilnehmer einen Kanal öffnen, durch welchen beide Teilnehmer beliebig häufig Transaktionen tätigen können. Diese Kanäle sind nicht auf zwei Teilnehmer beschränkt. Jedenfalls entfällt der Schritt, der gesamten Blockchain mitteilen zu müssen wer, wann an wen verkauft hat. Heute dauert eine Bitcointransaktion 30-60 Minuten. Sollte das Netzwerk Erfolg haben, werden Transaktionen in sekundenschnelle und sehr kostengünstig möglich sein. Im Übrigen gibt es weitere technologische Fortschritte, welche den Wert des Bitcoins an sich steigern. Zum Beispiel hat Intel einen Chip entwickelt, welcher den Stromverbrauch beim Bitcoin Mining deutlich reduzieren kann.

Ist besser, kostet weniger

Einige Kryptowährungen wie Bitcoin stehen heute in ihrer Entwicklung besser dar als während  des Hypes. Der Vorteil für dich und mich als interessierte Anleger ist, dass wir nun zu einem 60 bis 80%-igen Rabatt ein verbessertes Produkt kaufen können. Hinzu kommt die Tatsache, dass die ganzen Zockeranleger, die nur auf das schnelle Geld hofften, wie oben beschrieben nicht mehr am Markt teilnehmen.

Turning Point

Wenn du es schaffst entgegen des Herdenverhaltens zu investieren, sind deine Chancen hoch, nahe des Turning Points zu investieren. Als der Hype in vollem Gange war und jeder Kryptowährungen kaufen wollte, haben smarte Anleger Anteile verkauft oder sehr vorsichtig agiert. Denn sie wussten, dass die Wahrscheinlichkeit eines Turning Points steigt. Sie wissen nicht, ob oder wann er kommt. Sondern nur, dass die Wahrscheinlichkeit fallender Kruse gestiegen ist. Ähnlich verhält es sich heute. Niemand möchte etwas von Kryptowährungen hören. Auch heute ist es nicht möglich zu sagen, ob und wann die Kurse steigen. Es ist jedoch möglich zu behaupten, dass die Wahrscheinlichkeit bald steigender Kurse heute viel höher ist als während des Hypes. Wenn du erfolgreich sein möchtest, dann ist es notwendig dann zu kaufen, wenn die Preise niedrig sind und keiner kaufen möchte, sowie dann zu verkaufen wenn die Preise hoch sind und jeder kaufen möchte.

Wann du nicht investieren solltest?

Du solltest auf keinen Fall in Kryptowährungen investieren wenn du kein Geld zu Verfügung hast auf das du notfalls gänzlich verzichten könntest. Wenn du es emotional nicht verkraftest, dass sich dein Geld auch mal mehr als halbieren kann. Wenn du nicht bereit bist, dir wenigstens ein Grundwissen über ein Produkt anzueignen, das du kaufen willst.

Welche Kryptowährungen kannst du kaufen?

Die meisten Kryptowährungen werden in einigen Jahren vermutlich nicht mehr existieren. Das heißt es ist unheimlich wichtig sich vor einem Kauf über die Vorteile einer Währung zu informieren. Während eines Bullenmarktes ist es ziemlich egal, welche Währungen du kaufst, da alle steigen. Während eines Bärenmarktes trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Vergangenheit zeigt, dass bei einem beginnenden Bullenmarkt die etablierten Währungen wie Bitcoin und Ethereum preislich zuerst anziehen und der Markt der Altcoins nachzieht. In meinem Portfolio ist Bitcoin immer die größte Position.  Denn die etablierten Währungen werden weiterhin existieren. Vielversprechende Altcoins kaufe ich als Ergänzung.

Wo kannst du Kryptowährungen kaufen?

Hier gibt es einige Möglichkeiten. Der einzige deutsche Vertreter ist bitcoin.de. Dort sind die Gebühren jedoch relativ hoch. Das beste und günstigste Angebot hat aktuell weiterhin binance*. Jedoch ist diese Börse weniger gut reguliert wie bitcoin.de*. Nicht vergessen solltest du über die Option nachzudenken deine Währungen auf einer Cold Wallet abzuspeichern.

5 vermeidbare Fehler beim Kauf von Kryptowährungen

5 vermeidbare Fehler beim Kauf von Kryptowährungen

In den letzten Wochen haben sich die Medien mit negativen Berichterstattungen zum Thema Kryptowährungen gegenseitig überboten. Dabei wurden übertrieben zugespitzte Formulierungen genauso häufig verwendet wie die nicht enden wollenden Vergleiche mit dem Neuen Markt oder der Tulpenmanie. Als Leser könnte man sich die Frage stellen, wo in einer objektiven Berichterstattung die Grautöne bleiben. Denn in der Regel wird entweder von unverschämt hohen Renditen oder einem Crash geschrieben. Beide Szenarien werden gerne als endgültig inszeniert. Das ist nicht nur übertrieben, sondern auch manipulativ und meist falsch.

Viele neue Investoren wurden durch die mediale Berichterstattung und den Preisrückgang der Kryptowährungen stark verunsichert. Aus diesem Grund möchte ich euch heute 5 vermeidbare Fehler beim Kauf Kryptowährungen vorstellen und hoffe hiermit die übertrieben inszenierten Szenarien etwas zu relativieren.

1) Glaube den Medien nicht

Wenn man der Berichterstattung in den Medien zum Thema Bitcoin oder anderen Kryptowährungen über einen längeren Zeitraum folgt, fallen einige Dinge auf. Zunächst wird fast nur dann über Kryptowährungen berichtet wenn es schlecht läuft oder ein neuer Höchststand erreicht wurde. Katastrophennachrichten und Sensationen verkaufen sich eben am besten. Um ein möglichst schlimmes Szenario zu untermauern werden auch gerne negative Aussagen von bekannten Investoren (Warren Buffett) oder mächtigen Staatsdienern (Finanzminister Indiens) bemüht.  Teilweise liegen die rezitierten Aussagen Monate zurück oder wurden einfach auf die gezielte Frage eines Journalisten wiederholt. Da es aber gut zu einem Krypto-Crash passt, werden die Aussagen als aktuell und besonders schlimm verkauft.

Beispiel staatliche Regulierungen

Immer wieder wird im Zuge eines Krypto-Bärenmarktes über mögliche staatliche Regulierungen berichtet, die eine massive Einschränkung oder sogar ein Verbot suggerieren. Dabei sind Regulierungen nicht nur notwendig, sondern stärken auf Lange Sicht das Vertrauen der Anleger in den Kryptomarkt. Deswegen sind Nachrichten über Regulierungsmaßnahmen auch gute Neuigkeiten und sollten nicht missbraucht werden, um Panik unter den Anlegern zu verbreiten. Ein Verbot der Kryptowährungen halte ich für fast ausgeschlossen. Denn im Prinzip müssten sich hier alle Staaten unserer Erdkugel einig werden, um eine dezentrale, global funktionierende Währung zu verbieten. Es wäre wahrscheinlicher, dass alle Staaten sich auf gemeinsame Klimaziele einigen und diese nicht nur einhalten, sondern in Rekordzeit umsetzen.

Warum also Regulierungen?

Letztendlich geht es darum den Handel mit Kryptowährungen Personen zuweisen zu können. Wenn du heute ein Depot eröffnen möchtest, um Aktien zu kaufen, musst du dich ausweisen und einige Informationen der Bank überlassen. Das ist eine Regulierung, die der Kryptowelt ebenfalls gut tun würde. Als interessierter Anleger kannst du jedoch teilweise ohne Regulierungen Bitcoin kaufen. Davon abgesehen gibt es für Bitcoin Börsen keine Aufsicht, welche die Kauf- und Verkaufspreise im Auge behält, unabhängige Wirtschaftsprüfer, Einlagensicherungen, geprüfte Preisstrukturen, Ansprechpartner, rechtliche Sicherheiten, steuerliche Klärungen etc.. Regulierungen sind vermutlich nur eine Frage der Zeit und werden das Vertrauen möglicher Anleger in Kryptowährungen am Ende stärken. Auch, weil man so möglichen Misbrauch verbieten möchte. In den Medien wird Bitcoin gerne mal als die Währung Krimineller dargestellt. Dabei sind weniger als 1% aller Transaktionen im Bereich Kryptowährungen krimineller Natur.

Wenn Staaten die Potentiale der Blockchain-technologie und der Kryptowährungen erkennen, werden sie Kryptowährungen nicht weiter bekämpfen, sondern sie sinnvoll integrieren wollen.

Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Erstens wird sie verspottet. Zweitens wird sie gewaltsam bekämpft. Drittens wird sie als selbstverständlich angenommen.

Arthur Schopenhauer

2) Kontrolliere deine Angst

Nicht auf seine Angst zu hören ist gleichzeitig so unglaublich einfach wie unfassbar schwer. Investoren kennen zwei Arten von Angst, die hauptsächlich verantwortlich sind für vermeidbare Fehler. Die Angst etwas zu verpassen und die Angst vor Verlust. Beide sind sehr stark ausgeprägt und da sich der Markt der Kryptowährungen quasi im Zeitraffer bewegt, schlagen sie umso gnadenloser zu. Eine Menge Leute sind vor Weihnachten 2017 in den Markt eingestiegen aus  Angst etwas zu verpassen. Viele dieser Anleger sind nach dem Einbruch der Kurse um 50% bis teilweise 80% aus Verlustangst wieder ausgestiegen und halten Kryptowährungen nun für Teufelszeug.

Ein Beispiel – Vielleicht kennst du diese Situation

Wenn du Anfang des Jahres 2017 oder zuvor in den Markt eingestiegen bist, dann wurdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann im November oder Dezember 2017 auf Bitcoin angesprochen und um Rat gebeten. Daraufhin hat sich die interessierte Person einen Account bei coinbase* oder binance* gemacht und kaufte Bitcoin, Ethereum oder auch Litecoin. Alle gut gemeinten Hinweise nicht die gesamte zur Verfügung stehende Summe sofort zu investieren oder sich zunächst eine ETF-Strategie zuzulegen wurden ignoriert. Einige Wochen später Anfang Februar drehte sich die Situation. Dieses Mal gehst du auf die Menschen zu und rätst Ihnen nach der Konsolidierung jetzt in den Markt einzusteigen. In neun von zehn Situationen erntest du ungläubige Blicke, unterstützt durch die Frage „Du glaubst nicht wirklich noch daran, dass sich das erholt, oder“?

Die Angst überwinden

Um die Angst etwas zu verpassen oder etwas zu verlieren zu überwinden, musst du dir bewusst werden, dass diese Angst in jedem von uns existiert. Kennst du diese Angst, kannst du sie umgehen und mit gutem Gewissen dann kaufen, wenn alle dich belächeln und dann verkaufen, wenn alle deinen Rat wollen. Um die Angst vor Verlusten zu minimieren hilft es nur Geld zu investieren, welches man definitiv nicht benötigt. Manchmal hilft es auch, sich regelrecht emotional von diesem Geld zu verabschieden, als wäre es gar nicht existent.

3) Ignoriere die Igonaranten

Es ist schon schwer genug seinen Freunden, Bekannten oder Verwandten zu erzählen, dass man Aktien kauft. Zwar trifft man auch hier immer offenere Menschen, die nicht gleich ihre Vorurteile kundtun müssen, doch wird dich ein Großteil eher belächeln. Im Bereich Kryptowährungen liegt die Akzeptanz der Mitmenschen oft nochmal deutlich niedriger. Wenn der Markt gerade gut läuft, werden sie anmerken, dass die Blase bald platzt. Läuft es schlecht sagen sie dir, sie hätten es dir gleich gesagt. Eine Diskussion mit von Vorurteilen durchdrungenen Meinungen macht absolut keinen Sinn. Viele dieser Besserwisser haben gemein, dass sie häufig schlecht informiert sind und keinen Schimmer haben, was eine Kryptowährung oder eine Blockchain ist. Interessierte Anleger lassen sich hiervon so abschrecken, dass sie direkt das Handtuch werfen.

Neue Entwicklungen

Veränderungen fallen vielen Menschen schwer. Sie wollen den Status Quo aufrecht erhalten und misstrauen selbst überlegener Technologie. In den letzten Jahrhunderten haben sich Menschen geweigert Glühbirnen ins Haus einzubauen, weil sie Angst vor der Elektrizität hatten. Autos wurden aus Städten verbannt, weil sie zu schnell fuhren. Selbst Fahrräder wurden in manchen Städten verboten. Die Dampflok wurde gemieden, weil das große Vögelsterben drohte. Zu Beginn des Jahrtausends wollten die Menschen keine TV-Geräte über Amazon kaufen, da sie Angst hatten keine Ansprüche zu haben im Falle einer Reperatur. Heute gehört Amazon zu den vier größten Unternehmen der Welt. Die Blockchaintechnologie und einige -nicht alle- Kryptowährungen werden sich in diese Aufzählungen einreihen.

Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde

Henry Ford

4) Wissen ist Rendite

Im Internetzeitalter erfährt man viel über die Investitionen anderer Leute, sowie deren Beweggründe. Gerade in Foren rund um das Theme Kryptowährungen geht es häufig heiß her. Immer wieder liest man von Tipps oder Aufforderungen zu Käufen spezieller Währungen. Auch in Gesprächen kann man so einiges über Investments erfahren. Nicht selten kaufen Anleger aufgrund eines Artikels in der Zeitung, eines Ratschlags eines Freundes oder einfach weil eine Währung gerade im Trend liegt, ohne sich zu informieren, was diese Kryptowährung eigentlich tut.

Iota – Massig Potential, doch zu hoch gekauft

Ein Beispiel der letzten Monate ist Iota. Anfang Dezember schaffte Iota einen Ausbruch von etwa 0,50 Euro auf 5 Euro. Iota stieg um etwa 1000% an. Nach diesem Anstieg wurden viele Neu-Investoren aufmerksam und kauften ohne näheres Wissen Iota in ihr Depot. Iota ist aufgrund der Tangle-Technologie eines der interessantesten Projekte auf dem Markt und ich habe es selbst im Depot. Wenn man jedoch eine Währung nach einem 1000%igen Anstieg kauft ohne überhaupt zu wissen, was Iota macht, hat man fahrlässig investiert und erhöht die Chance Geld zu verlieren. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass gute Recherche deine Rendite erhöht.

Lass dich nicht veräppeln

Als Iota auf 5 Euro stieg, haben viele Anleger den Preis mit Bitcoin verglichen, der zeitweise bis auf 16 000 Euro anstieg. Die Rechnung war einfach. Wenn ich für 1 000 Euro Iota kaufe und der Kurs irgendwann vielleicht bei 10 000 Euro steht, dann bin ich Millionär. Mit dieser einfachen Rechnung wurden in den letzten Monaten unheimlich viele Leute in den Markt gelockt und kauften insbesondere Coins, die es noch unter einem Euro gab (Cardano, Ripple, Tron etc.). Auch das ist ein Grund für den Absturz der letzten Wochen, weil zu viel „Idiot Money“ im Markt gewesen ist, welches gerade wieder heraus gespült wurde. Viele Anleger wussten nicht, dass Iota bereits bei einem Preis von 73 Euro zu dieser Zeit genauso viel Wert gewesen wäre wie Bitcoin, weil einfach viel mehr Coins im Umlauf sind. Die Marktkapitalisierung bietet sich als Vergleichsgröße an, nicht der Preis. Hier findest du eine sehr brauchbare Übersicht:

Coinmarketcap

5) Weniger ist mehr

Der Markt der Kryptowährungen ist sehr volatil. Die ständigen Schwankungen verführen Anleger immer wieder zu schnellem Handeln in der Hoffnung auf das schnelle Geld. Einige, die bereits länger dabei sind, betrachten sich als Experten, weil sie eine Menge Geld gemacht haben. Jedoch hätte jeder, der Anfang 2017 irgendwelche Kryotpwährungen gekauft hätte, eine Rendite im vierstelligen Bereich erwirtschaftet.

Einmal kaufen -nichts mehr tun

Eine alte Börsenweisheit lautet „Hin und her macht Taschen leer“. Manchmal dreht der Wind des Marktes so schnell in die eine oder andere Richtung, dass Vorhersagen wohin sich der Markt in den nächsten Tagen entwickeln wird absolut unmöglich sind. Hinzu kommt die Tatsache, dass du in Deutschland deine Coins (noch) bei einer Haltedauer von einem Jahr als privates Veräußerungsgeschäft versteuern und damit steuerfrei verkaufen kannst. Hierfür ist Untätigkeit über 365 Tage jedoch Voraussetzung. Selbst einen Tausch unterhalb verschiedener Währungen musst du nachweisen können.

Man kann nicht alles haben

Mittlerweile gibt es über 1 500 verschiedene Kryptowährungen. Fast täglich wird irgendeine neue Coin als „Ethereumkiller“ oder „The next Bitcoin“ auf youtube, twitter oder anderen Portalen gehypt. Die Versuchung ist sehr groß immer den nächsten Trend zu finden. Jedoch ist auch hier weniger mehr. Ein Depot von 5-10 Kryptowährungen ist völlig ausreichend. So fällt es dir in der schnelllebigen Welt der Kryptowährungen auch leichter deine Coins und deren Entwicklungen zu verfolgen.

Fazit

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen 5 Tipps beim Kauf von Kryptowährungen weiter helfen. Im Anschluss stelle ich dir noch ein paar Informationen zusammen, welche Artikel es auf diesem Blog zu diese Thema bereits gab, wo du bei Interesse Kryptowährungen kaufen kannst und fasse nochmal kurz zusammen:

 

5 Tipps:

1) Glaube den Medien nicht

2) Überwinde deine Angst

3) Höre nicht auf Vorurteile

4) Informiere dich

5) Denke und kaufe langfristig

 

Weitere Artikel zum Thema:

Die besten Kryptowährungen für Anfang 2018

10 Kryptowährungen für 2018

 

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Bitcoin Spaltung abgesagt – SegWit2x kommt vorerst nicht

Bitcoin Spaltung abgesagt

Die für Mitte November geplante Hard Fork wurde abgesagt. Mike Belshe, CEO von BitGo, verschiebt mit sofortiger Wirkung die Entwicklung von SegWit2x. Publiziert wurde die Absage per E-Mail:

“Es war immer unser Ziel ein reibungsloses Upgrade für Bitcoin zu schaffen. Auch wenn wir fest daran glauben, dass eine größere Block-Size notwendig ist, so glauben wir, dass eine Sache wichtiger ist: die Community zusammenzuhalten.



Unglücklicherweise haben wir für eine glatte Erhöhung der Block-Size nicht genügend Vertrauen in der Community aufgebaut. Diesen Pfad weiter zu verfolgen, könnte die Community spalten und Bitcoins Entwicklung umkehren. Das war niemals das Ziel von SegWit2x.”

Community und Vetrauen

Anscheinend hat das Skalierungsprojekt SegWit2x am Ende wohl schlicht und ergreifend nicht genügend Unterstützer in der Bitcoin-Community erhalten. Um die Gemeinde und das Wachstum von Bitcoin nicht zu gefährden, wurde die Reißleine gezogen.

Das Skalierungsproblem bleibt

Aufgrund der aktuellen Blockchaingröße ist das Bitcoin-Netzwerk überlastet. Die Folge sind steigende Transaktionskosten -und zeiten. Aufgeschoben ist in diesem Fall nur aufgehoben. Früher oder später wird es zwangsläufig eine erneute Spaltung geben müssen, um die technischen Limitierungen zu beheben.

Was bedeutet das für Bitcoin Anleger?

Für alle Anleger, die im Besitz von Bitcoin sind oder Aktien der Bitcoin Group halten, sind das keine schlechten Neuigkeiten. Ähnlich wie an der Börse im Allgemeinen scheuen Investoren Unsicherheiten. Vor Ereignissen wie dem Brexit oder der Wahl Trumps zum US-Präsident halten sich viele Börsianer eher bedeckt. Sobald eine unsichere Entscheidung vorerst geklärt scheint, trauen sich Anleger wieder Investitionen zu. Den gleichen Effekt könnte die Verschiebung der Absage für Bitcoin haben. Es wäre jedenfalls nicht verwunderlich, wenn die Kurse von Bitcoin und der Bitcoin Group nun weiter parallel steigen.

Wann kommt die nächste Hard Fork?

Diese Frage lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten. Es lässt sich jedoch mit Sicherheit festhalten, dass weitere Hard Forks kommen werden. Die Voraussetzungen hierfür sind tatsächliche technische Verbesserungen und die Unterstützung der meisten Miner und Core Developer.

Warum gab es in letzter Zeit so viele Hard Forks?

Die Anzahl der Hardforks hat mehrere Gründe. Zum Einen sind sie, wie oben bereits beschrieben eine technische Notwendigkeit. Zum Anderen jedoch, haben Hard Forks auch etwas mit dem Streben nach Macht zu tun. Der Bitcoin ist stark kontrolliert von Minern und Core Developern. Innerhalb dieser Gemeinde gibt es Leute, die gerne selbst ihre Position verbessern, bzw. ihr eigenes Projekt durchziehen wollen. Eine Bitcoin-Fork verspricht darüber hinaus eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit, als eine völlig neue Coin mit unbekannter Bezeichnung. Beispiele hierfür sind die letzten Spaltungen namens Bitcoin Cash und Bitcoin Gold. Ein weiterer Grund ist, dass das Bitcoin-Mining mit Grafikkarten aktuell eher unrentabel ist. Aus diesem Grund sind Miner und Grafikkartenherstseller immer offen für neue Projekte, die bei der Herstellung rentabler sind.

Sind Hard Forks eine Gefahr für dich als Anleger?

Meiner Meinung nach nein. Ein Bitcoin Investment an sich birgt gewisse Risiken. Man könnte Investitionen in Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen auch als High Risk Anlagen bezeichnen. Ohne das entsprechende Risiko, kann eben keine hohe Rendite erzielt werden. Sie sind zwei Seiten einer Medaille. Jedoch glaube ich, dass die Forks weder kurzfristig, noch langfristig eine Gefahr für dich als Anleger sind. Auf kurze Sicht springen Miner gerne auf neue Projekte auf, unterstützen diese aus eigenem wirtschaftlichen Interesse und es gibt weiterhin genügend Unterstützer für die Ursprungscoin. Im besten Fall verdoppelt sich durch die Spaltung sogar dein Bestand, wie das bei Bitcoin Cash der Fall gewesen ist. Auf lange Sicht steigert jede vom Bitcoin genommene Hürde das Vertrauen und die Akzeptanz. Wenn der Bitcoin trotz diversen Spaltungen oder nationalen Einschränkungen wie in China weiter wachsen sollte, ist das definitiv ein gutes Zeichen. In der Wahrnehmung der Menschen wird sich Bitcoin als glaubhaft und krisensicher etablieren.

Wie kannst du dich als Anleger verhalten?

Solltest du bereits länger in Bitcoin, anderen Kryptowährungen oder der Bitcoin Group investiert sein, kannst du dich getrost zurück lehnen und die weitere Entwicklung abwarten. Falls du dich noch wenig mit Themen rund um Bitcoin beschäftigt hast, stelle ich dir am Ende des Textes ein paar Investmentmöglichkeiten zusammen (Es handelt sich hierbei nicht um Affiliate Links, ich verdiene nichts durch deinen Klick). Bedenke jedoch, dass Anlagen im Bereich Kryptowährungen großen Schwankungen unterliegen und mit einem höheren Risiko verbunden sind. Wenn Investitionen dieser Art nicht in dein Risikoprofil passen, rate ich dir davon ab. Solltest du jedoch, wie ich,  an die Zukunft von digitalen Währungen glauben, dann könnten Investitionen am Ende sehr lohnenswert sein.

Börsen für Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum und Co.)

Es gibt mittlerweile sehr viele Börsen für Kryptowährungen. Ich habe dir die Handelsplätze aufgelistet mit denen ich selbst Erfahrungen gemacht habe und sie als empfehlenswert erachte.

www.bitcoin.de

www.coinbase.com

www.anycoindirect.eu/de

https://www.bitfinex.com/

Wenn du möchtest kannst du dir auch in das zum Blog gehörende Wikifolio Investieren mit Kopf ansehen. Dort befindet sich die Bitcoin Group im Depot, welche sozusagen eine indirekte Investition in Bitcoin ermöglicht.