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Wie ich 10 000 Euro investieren würde

Wie ich 10 000 Euro investieren würde

In den letzten Jahren fällt es vielen Menschen eher schwer liquide Mittel zu investieren. Niedrigzinsen und die Angst vor neuerlichen Börsencrashs halten viele Menschen von Investitionen fern. Doch es gibt auch heute gute Möglichkeiten das eigene Geld sinnvoll anzulegen.

10 000 Euro investieren

Der folgende Aritikel ist kein Rat zur Investition deinerseits, sondern lediglich eine Zusammenfassung der Investitionen, die ich persönlich tätigen würde. Solltest du selbst mit dem Gedanken spielen eine ähnliche Summe zu investieren ist jedoch folgendes wichtig:

  • Dein monatliches Einkommen deckt deine Lebenserhaltungskosten ausreichend
  • Die Summe sollte in den nächsten 3-5Jahren nicht benötigt werden
  • Das Geld ist liquide vorhanden (d.h. du musst hierfür kein Auto verkaufen oder Ähnliches)

1) Rücklagen Tagesgeld 2000 Euro

Zunächst ist es umheimlich wichtig Rücklagen zu bilden. Selbst wenn sich eine sehr attraktive Investitionsmöglichkeit bietet, sollten Rücklagen immer vorhanden sein. Daher würde ich einen Teil der 10 000 Euro auf ein Tagesgeldkonto legen. Denn sobald eine Repatur des Autos ansteht, die Waschmaschine streikt oder der Laptop seinen Dienst quittiert, benötigst du frisches Geld, das deinen Dispotkredit nicht belastet. Natürlich wäre es auch möglich 1 000 oder 3 000 Euro Rücklagen zu bilden. Das kommt vor allem darauf an, welche Sicherheiten man benötigt, um nachts ruhig schlafen zu können.

2) Breit gestreuter ETF 2000 Euro – inkl. Errichtung eines Sparplans

Eine gut durchdachte ETF Strategie bezeichne ich persönlich als meine Basisinvestition. Mit einer Summe von 2 000 Euro kannst du in einen breit gestreuten ETF investieren, der etwa 85% des Weltmarktes abdeckt. Zusätzlich würde ich ca. 10% meines moatlichen Einkommens nutzen, um einen ETF Sparplan zu errichten. Sobald ich eine Summe von 10 000 Euro durch meinen ETF Sparplan angespart habe, würde ich die ETF Strategie um andere Assets erweitern: Immobilien ETF, Rohstoff ETF, Anleihen ETF etc. Nähere Infos findest du hier:

Eine mögliche ETF Strategie

3) Bitcoin – 2000 Euro

Auch wenn der ein oder andere Interessent beim Begriff „Bitcoin“ Schnappatmung bekommt, betrachte ich selbst Bitcoin als eine ganz wichtige Stütze in meiner Gesamtstrategie. Die Blockchain Technologie ist gekommen , um zu bleiben. Kryptowährungen sind nur eine der Anwendungen, die sich in den nächsten 10-20 Jahren im Mainstream etablieren könnte. Warum Bitcoin und keine anderen Kryptowährungen? Grundsätzlich ist es auch möglich in andere Kryptowährungen zu investieren. Bitcoin ist in diesem Bereich jedoch die seriöse und sichere Variante. Nähere Informationen kannst du hier finden:

10 Kryptowährungen für 2018

Allgemeine Infos zum Thema Kryptowährungen

4) Wikifolio – 2000 Euro

Neben Bitcoin sind Wikifolios weitere moderne Investitionsmöglchkeiten, die ich präferiere. Bei Wikifolio schätze ich vor allem die Transparenz. Jede Handlung eines Traders, sowie dessen Strategie ist nachvollziehbar für den Investor aufgelistet. Ein professioneller Vermögensverwalter ist teurer, intransparenter und nicht selten weniger profitabel. Ein weiterer Vorteil der Wikifolios ist die Möglichkeit der Streuung. Bereits eine Summe von 2 000 Euro lassen sich mit Leichtigkeit auf mehrere Wikifolios streuen. Weitere Informationen findest du hier:

Wikifolio zum Blog

Weitere Infos zu Wikifolios

5) Humankapital – 2000 Euro

Deine wichtigste Investition ist immer die Investition in die eigene Person. Je besser du gebildet bist, desto höher wird (zumindest im Durchschnitt) dein monatliches Einkommen sein. Je höher dein Einkommen ist, desto mehr Geld hast du für weitere Investitionen übrig. Es sind zwar Binsenweisheiten, aber das macht sie nicht weniger wichtig. Investitionen in dich selbst können Bücherkäufe, Reisen, Fort- oder Ausbildungen sein, aber auch Investitionen in z.B. Coaching, Therapien oder Sonstiges aus dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

Wenn man 10 000 Euro investieren möchte, kämen auch andere Möglichkeiten in Betracht, die in der Liste oben nicht vorkamen.

Warum keine Aktien?

Aktienkäufe würde ich persönlich erst ab einer Summe von 20 000 Euro tätigen. Ansonsten kann man sich die Diversifikation nicht leisten. Daher sind ETF oder Wikifolios sinnvoller wenn man 10 000 Euro investieren möchte.

Warum keine Immobilien?

Um eine Immobilie zu kaufen benötigt man in der Regel 10-20% Eigenkapital. Außerdem ist der Markt in den letzten Jahren heiß gelaufen. Es lässt sich zwar weiterhin Geld verdienen, es ist jedoch schwieriger geworden.

Hinweis: Wenn man 10 000 Euro investieren möchte, aus denen in einigen Jahren vielleicht 25 000 Euro werden, sind Umschichtungen in Aktien oder Immobilien eine Überlegung wert.

Warum keine Riesterrenten oder Sonstiges?

Sie sind zu häufig Mogelpackungen. Außerdem: Während du z.B. mit einer ETF Strategie flexibel bleibst und jederzeit dein Geld beanspruchen kannst, ist das mit Versicherungspolicen kaum möglich. Hinzu kommt: Wenn du dich am Ende des Vertrags für die monatliche Rente entscheidet, bist du vielleicht erst im Alter von 80 Jahren in der Gewinnzone.

 

 

5 Gründe warum du Bitcoin kaufen solltest

5 Gründe, warum du Bitcoin kaufen solltest

Die große Bitcoin Party gegen Ende 2017 ist längst vorbei. Berichterstattungen in den Mainstream Medien gibt es zur Zeit eher selten. Ein Blick auf Google Trends reicht, um zu sehen, dass die Nachfrage nach Bitcoin um ein Vielfaches gesunken ist. All das könnten Zeichen sein, warum du genau jetzt Bitcoin kaufen solltest. Im Folgenden findest du 5 Gründe, die aufzeigen warum.

1) Institutionelle Investoren

Versicherungen, Rentenfonds, Pensionskassen und Banken haben großes Interesse an Investitionen in Bitcoin. Dass sie noch nicht investiert sind, liegt an den fehlenden Regulationen und Sicherheiten. Daran wird jedoch mit Hochdruck gearbeitet (siehe Punkt 4). Es scheint eher eine Frage der Zeit, ob institutionelle Investoren in den Markt rund um Bitcoin einsteigen werden. Wenn es soweit ist, werden womögliche milliardenschwere Summen investiert. Die Kurse der etablierten Kryptowährungen werden hiervon massiv profitieren.

2) Die erforderliche Technik kommt

Die ICE (International Stock Exchange) möchte über ihre Tochterfirma NYSE (New York Stock Exchange) den Zugang für instutionelle und private Anlager global ermöglichen. Mit Hilfe eines Starts-Ups namens Bakkt, Microsoft und Starbucks als Partnern soll das Projekt umgesetzt werden. Der geplante Start ist für November geplant. Als Neuheit sollen physische Bitcoin Futures handelbar sein, was sich von den bereits existierenden Futures der CME unterscheidet. Weitere bedeutende Fortschritte:

  • DIe US-Börsenaufsicht SEC wird in naher Zukunft über die Genehmigung eines Bitcoin-ETF entscheiden.
  • Das Lightning Network, welches die Probleme der Transaktionsgebühren- und -geschwindigkeiten lösen könnte, verzeichnet immer mehr gelungene Transaktionen.

3) Regulation und Sicherheiten

Insbesondere institutionelle Anleger benötigen Regulationen und Sicherheiten, bevor sie in Bitcoin investieren werden. Noch vor einem Jahr häuften sich News, dass Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen von einigen Staaten verboten werden sollen. Ganz davon abgesehen, dass dies kaum möglich wäre, haben sich die meisten Regierungen eher positiv gegenüber des Marktes positioniert. Auch die EU plant gemeinsame regulierende Maßnahmen. Aktuell wird vor allem für institutionelle Anleger an sicheren Speichermöglichkeiten gearbeitet. Vor allem die größeren Kryptobörsen wie Coinbase oder binance wollen eigene Lösungen anbieten.

4) Digitales Gold

Bitcoin könnte eines Tages Gold als Wertaufbewahrungsmittel überholen. Damit eine Währung allgemeine Akzeptanz erfährt, muss sie teilbar, knapp, haltbar, fälschungssicher und transportfähig sein. Die Währung, welche diese Eigenschaften am besten erfüllt, ist Bitcoin. Sie ist auf knapp 21 Millionen Stück beschränkt, deutlich transportfähiger und teilbarer als Gold, sie ist ewig haltbar und aufgrund der Blockchain-Technologie fälschungssicher. Die aktuelle Marktkapitalisierung von Gold liegt bei etwa 8 Billionen US-Dollar. Bitcoin kommt auf einen Wert von aktuell rund 0,12 Billionen US-Dollar.

5) Es macht viel mehr Sinn als Ende 2017

Seit Ende 2017 ist der Kurs des Bitcoin um teilweise bis zu 70% eingebrochen. Die Kurse einiger hoch gelobter alternativer Coins sind teilweise um bis zu 90% gefallen. Dabei macht es  heute wesentlich mehr Sinn in Bitcoin zu investieren als Ende 2017. Die Technik ist fortgeschrittener, die Nachfrage der institutionellen Anleger ist höher, es gibt mehr Regulationen und Sicherheiten, etablierte Börsenplätze planen den Zugang zum Markt zu ermöglichen, es gibt Ansätze, um technische Probleme zu beheben (Lightning Network) und es ist möglich Bitcoin viel günstiger zu erwerben. Bitcoin muss in den nächsten Jahren noch einige Hürden überstehen. Dennoch scheint aktuell die Wahrscheinlichkeit höher, dass Bitcoin gekommen ist, um zu bleiben.

Was ist deine Meinung zum kontroversen Thema Bitcoin? Wird sich Bitcoin in den nächsten Jahren etablieren oder bist du eher der Meinung, dass Bitcoin keine Zukunft haben wird?

Weitere Artikel zum Thema:

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

10 Kryptowährungen für 2018

 

Kryptoapp Bison der Börse Stuttgart

Kryptoapp Bison

Im Herbst 2018 startet die Kryptoapp Bison*.  Die Börse Stuttgart möchte die weltweit erste Kryptoapp auf den Markt bringen, die einfachen, schnellen und kostenlosen Handel mit Kryptowährungen ermöglichen soll. Wenn du Interesse hast, kannst du dir die Kryptoapp hier* bereits anschauen.

Warum die Bison App so wichtig ist

Aktuell kannst du Bitcoin und Co. nur über reine Börsen für Kryptowährungen kaufen. Die bekanntesten Vertreter sind Binance, Kraken oder auch Coinbase. Der bisher einzige deutsche Anbieter ist bitcoin.de. Zwar haben einige reguläre Börsen, vor allem in den USA, bereits mit dem Gedanken gespielt, Kunden den Zugang zum Kryptomarkt zu ermöglichen. Doch gibt es bisher kein Angebot auf dem Markt. Die Börse Stuttgart ist somit Vorreiter und wird, so der Plan, die erste reguläre Börse sein, die den Zugang ermöglicht.

Der Clou

Die Nutzung der Kryptoapp Bison verspricht einen schnellen, einfachen und vor allem kostenlosen Handel mit Kryptowährungen. Das ist eine der Grundvoraussetzungen für die Etablierung von Bitcoin im Mainstream. Denn die bisher etablierten Kryptobörsen sind noch umständlich und langsam. Alleine die Anmeldung auf Kraken und Co. nimmt einige Tage in Anspruch. Häufig dauert es wiederum einige Tage bis ein Trade durchgeführt wird.

Das Betriebssystem für Bitcoin

Der Handel mit Kryptowährungen lässt sich mit den frühen Jahren des Personal Computers vergleichen. Zu Beginn musstest du für die Nutzung eines PCs noch den ein oder anderen Befehl kennen oder zumindest etwas technisches Verständnis mitbringen. Heutzutage hast du mit einem Klick und einem Blick auf das Smartphone oder Ipad sofort die gewünschte Information zur Verfügung. Kryptowährungen werden sich nur dann etablieren, wenn der Zugang massentauglich einfach gestaltet ist. Genau das verspricht uns die Börse Stuttgart mit der Kryptoapp Bison*. Ob es am Ende tatsächlich funktioniert, bleibt abzuwarten.

Regulierungen

Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen benötigen zur Etablierung ganz dringend Regulierungen. Denn institutionelle Anleger wie Rentenfonds oder Hedgefonds benötigen Sicherheiten und klare Vorgaben, bevor sie bereit sind, große Summen zu investieren. Da die Börse Stuttgart bereits gängigen Regulierungen als zweitgrößte deutsche Börse unterliegt, erhöht es die Wahrscheinlichkeiten, dass auch der Handel mit Kryptowährungen an Seriosität gewinnt.

Offene Fragen

Dennoch gibt es auch bei der Bison App* offene Fragen. Vor allem wäre es wichtig zu wissen, wie und wo deine Coins gespeichert werden und welche Sicherheiten es gibt. Denn wenn du deine Bitcoin nicht selbst auf einem Wallet verwaltest, dann übernimmt das die Börse Stuttgart. Es gibt im Bereich der Kyptowährungen noch nicht so etwas wie eine Einlagensicherung. Ebenso interessant ist die Frage, ob die App einem eventuellen Ansturm während eines Bullenmarktes standhalten kann.

Weitere Features

Die Bison App wirbt mit einem so genannten Cryptoradar. Es handelt sich hierbei um ein analytisches Tool, das die Stimmung des Marktes messen und dir nützliche Informationen geben soll. Hierzu werden vor allem Posts in Echtzeit auf sozialen Medien gescannt und ausgewertet. Ob dieses Tool tatsächlich einen echten Mehrwert hat, kann bezweifelt werden. Die Idee dahinter ist jedoch ganz nett. Die Bison App soll wohl den Anfänger als auch den leidenschaftlichen Trader anziehen.

Fazit

Den Start der Bison App begrüße ich sehr. Vor allem die Erleichterung des Zugangs zum Handel mit Kryptowährungen ist ein großer Pluspunkt. Der schnelle und einfache Zugang ist eine der wichtigsten Komponenten, um den Markt im Mainstream zu etablieren. Auch wenn die Bison App noch nicht alle offenen Fragen  beantwortet, scheint die Börse Stuttgart ein gutes und wichtiges Produkt auf den Markt zu bringen.

Wenn du Interesse hast dir die Kryptoapp Bison *anzuschauen oder dich bereits zu registrieren, kannst du das hier* tun.

Bitcoin Crash

Bitcoin Crash

Seit Monaten schreiben die Medien bereits über den Bitcoin Crash. Alleine in diesem Jahr ist die Blase bereits mindestens drei Mal geplatzt, sofern man den Berichterstattungen glauben schenkt. In der Tat ist das Jahr 2018 bisher alles andere als gut für Investoren gelaufen. Der gesamte Kryptomarkt hat innerhalb eines halben Jahres mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung des gesamten Marktes noch etwa 270 Milliarden Euro. Im Dezember 2017 hatte alleine Bitcoin mit über 320 Milliarden Euro eine höhere Marktkapitalisierung.

Bitcoin Crash

Grautöne

Wenn du vor einem halbem Jahr in den Markt eingestiegen bist, verfluchst du vermutlich den Kursrückgang. von über 60%.  Wenn du vor einem Jahr in den Markt eingestiegen bist, jubelst du vielleicht über einen Kurstanstieg von über 130%. Beide Ansichten werden in der Kryptowelt aktuell verbreitet und beide sind nicht falsch. Während die einen mit großer Enttäuschung das Spielfeld verlassen, fordern andere dazu auf die Kirche im Dorf zu lassen. So gesehen war der enorme Anstieg Ende letzten Jahres für die Glaubwürdigkeit der Kryptowährungen als neue Anlageklasse eher schädlich. Der jetzige Kursrückgang ist für die Rehabilitation unbedingt erforderlich.

Woher kommt der Kursrückgang?

Es ist nicht möglich den einen Grund zu nennen, warum die Kurse so stark gefallen sind. Für eine Analyse sind einfach zu viele Faktoren im Spiel, so dass eine einzige Antwort nicht ausreichend sein kann. In der Regel ist eine Kombination aus vielen Umständen für eine Erklärung nötig. Niemand kann tatsächlich wissen, welche Gründe für einen Einbruch der Kurse verantwortlich sind. Daher kannst du im folgenden einige mögliche Erklärungen finden, bei denen es jedoch keinen Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit gibt. Wenn du weitere Gründe kennst auf die ich nicht eingegangen bin, kannst du sie gerne in den Kommentaren ergänzen.

Long oder Short?

Ende letzten Jahres lag das Verhältnis der Investoren, die auf Kurssteigerungen wetteten (long) gegenüber denen, die auf Kursrückgänge setzten (short) bei etwa 98 zu 2. Kurz darauf war es möglich mit Bitcoin Futures zu handeln, d.h. der Zugang zum Markt um Kryptowährungen zu shorten wurde vereinfacht. Es war unausweichlich, dass dieses Verhältnis eine gesündere Verteilung erhalten würde. Hinzu kommen auch aktuelle Vorwürfe von Kursmanipulationen insbesondere im Vorfeld des Starts der Bitcoin Futures.

Die Angst

Vor einem halben Jahr hatten Anleger Angst etwas zu verpassen. Heute haben sie Angst etwas zu verlieren. Es sind alt bekannte Mechanismen, die hier wirken, welche vor allem in so volatilen Märkten massive Ausmaße entwickeln können.

Interessenverlust

Jeder kann die Lust auf das schnelle Geld nachvollziehen. Als wir alle hörten wie viel Geld man in welcher kurzen Zeit mit Kryptowährungen machen konnte, wollten wir alle auf den Hype Train aufspringen. Das Interesse wurde, auch wegen den Medien, immer größer. Ein halbes Jahr später ist die Häufigkeit der Eingabe des Wortes“Bitcoin“ bei google um den Faktor 10 gesunken. Aktuell haben wir einen Interessenverlust bei Suchmaschinen von über 90%.

Die Medien

Die Medien haben einen außerordentlich hohen Einfluss auf Kursentwicklungen. Denn dort gibt es fast ausschließlich entweder schwarz oder weiß. Die Notwendigkeit Klicks zu generieren ist zwar nachvollziehbar. Doch gibt es viel mehr Schattierungen als Berichterstattungen suggerieren wollen z.B. bei Titeln wie: „Bitcoin auf Rekordjagd“ oder „in einem Jahr zum Millionär“ im Vergleich zu „Die Blase ist geplatzt“ oder „Bitcoin ist gecrasht“.  Die Medien schreiben himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt , je nachdem in welche Richtung der Wind gerade weht. Das ist schädlich für den Markt und mitverantwortlich, sowohl für den „Hype“ vor einem halben Jahr, als auch für den „Crash“ heute.

Ein Beispiel

Zur Zeit ist auf einigen Seiten zu lesen, dass der Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Coinrail verantwortlich wäre für den neuerlichen Kursrutsch. Anleger der ganzen Welt sollen Panik bekommen haben und ihre Coins verkaufen, weil die 98. größte Börse der Welt gehackt wurde? Darüber hinaus wird in vielen Artikeln suggeriert „Bitcoin und Ethereum wurden auf Coinrail gehackt“. Hier wird mit den Ängsten der Anleger, sowie der Unwissenheit des Mainstreams gespielt. Die dezentralen Währungen Bitcoin und Ethereum wurden nicht gehackt, sondern ein zentrales organisiertes Unternehmen,  welches wenige Sicherheitsstandards installiert hat. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Davon abgesehen kann jeder Anleger seine Coins in einem Cold Wallet oder einer Paper Wallet unabhängig von zentralen Organisationsformen sichern.

Zufälle

Auch zufällig eintretende Phänomene könnten für einen Kursrutsch verantwortlich sein.  Genauso wie ein größerer Verkauf, der einen Stop-Loss Welle ausgelöst hat. Es könnte sich auch um völlig normale Schwankungen in einem sehr volatilen Markt handeln. Denkbar wären auch gezielte den Kurs drückende Handlungen, damit die Performance der möglicherweise anstehenden institutionellen Investoren einen Startvorteil bekommt.

Was macht die Branche?

Die Teams rund um Bitcoin, Ethereum, Eos, Iota und Co. arbeiten natürlich weiter an ihren Projekten und erhöhen somit den Wert der Kryptowährungen. Sie hören damit nicht auf nur weil der Hype aktuell fürs Erste unterbrochen ist. So gesehen ist der Wert der Coins heute höher und sie sind günstiger zu haben als vor einem halben Jahr. Es wäre also wesentlich klüger heute zu investieren als es Ende letzten Jahres der Fall gewesen ist.  Neben einigen anderen Entwicklungen benötigt der Markt Regulierungen, mehr Use Cases und institutionelle Anleger. Die Regulierungen sind notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten und auch die vielen Milliarden oder sogar Billionen Euro da draußen anzuziehen, die z.B. in Rentenfonds stecken. Wenn institutionelle Anleger in den Markt einsteigen, was sie aktuell vorbereiten, fließt sehr viel frisches Geld in den Markt und wird die Kurse steigen lassen. Uses Cases benötigen wir, um eben reale Umsetzungen in die Wirtschaft zu integrieren.

Wie kannst du dich als interessierter Investor verhalten?

Wenn du mit der Branche noch gar keinen Kontakt hattest, aber gerne investieren willst, ist die jetzige Phase eine gute Kaufgelegenheit. Die Wahrscheinlichkeit steigender Kurse ist nach den Kursrückgängen wesentliche höher als dies zu Zeiten des Hypes der Fall gewesen wäre. Grundsätzlich gilt immer zu beachten nur Geld zu investieren, das du nicht benötigst, nicht deine komplette Investitionssumme zu verwenden, sondern Kryptowährungen als Ergänzung zu weniger volatilen Anlagemöglichkeiten (z.B. ETFs) nutzen und langfristig halten. Solltest du zu den unglücklichen Investoren gehören, die Ende letzten Jahres in den Markt eingestiegen sind, kann es sinnvoll sein nichts zu tun. Verluste sind erst Verluste wenn sie realisiert wurden.

Welche Coins solltest du kaufen?

Aktuell werden auf coinmarketcap 1628 Kryptowährungen geführt. Hinzu kommen massig ICOs, die nicht gelistet werden. Selbst wenn sich die Technologie durchsetzen wird, besteht nicht im Ansatz ein Bedarf für diese Menge an Währungen. Vermutlich werden Coins mit den besten Netzwerken überleben, sprich Bitcoin und Ethereum. Ansonsten kann es sich lohnen z.B. 10 aussichtsreiche Währungen zu kaufen, also zu streuen. In einigen Jahren kann es durchaus sein, dass neun dieser 10 Projekte nicht mehr existieren. Jedoch benötigst du nur einen Volltreffer, um deine Investition erfolgreich zu gestalten. Einige Währungen habe ich hier oder hier bereits vorgestellt.

Wo kannst du investieren?

Wenn du Kryptowährungen kaufen möchtest bieten sich entweder sehr große Börsen an wie z.B. coinbase* oder binance* oder den bisher einzigen deutschen Vertreter bitcoin*. Sie sind besser reguliert als kleine unbekannte Börsen. Um deine Coins jedoch sicher aufzubewahren empfiehlt es sich sie selbst zu Hause zu lagern, anstatt auf einer Börse für Kryptowährungen. Alternativ kannst du auch in Aktien investieren, die an die Preise der Währungen gekoppelt sind wie z.B. die Bitcoin Group. Eine weitere Möglichkeit wären Wikifolios, die einige wenige Möglichkeiten nutzen können, um am Markt zu partizipieren.

Wo steht der Kurs Ende 2018?

Das kann niemand mit Sicherheit sagen. Im Netz findest du hierzu eine Spannweite von 0 bis 250 000 Euro. Zur Orientierung kannst du dir die aktuelle Umfrage auf meinem Blog links oben anschauen und auch teilnehmen. Ich persönlich bin der Meinung, die Wahrscheinlichkeit höherer Kurse am Ende des Jahres ist aktuell höher, als die niedrigerer Kurse.

 

 

 

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

In diesem Bericht stelle ich euch 5 Kryptowährungen für Sommer 2018 vor. Bereits vor einigen Monaten wurden an dieser Stelle 10 Kryptowährungen thematisiert, die eine Investition wert sind. Eine Ergänzung um weitere attraktive Coins folgte  zu Beginn des Jahres. Ich verlinke dir die bisherigen Artikel zum Themenbereich Kryptowährungen.

Du hast Interesse an innovativen Investmentmöglichkeiten? Dann schau dir hier eines der erfolgreichsten Wikifolios  an.

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Ein Wendepunkt?

Im Dezember 2017 erreichten die Kryptowährungen ihren bisherigen Höchststand. Etwa vier Monate später sind die meisten Währungen immer noch zwischen 50 bis teilweise 80% von ihren Alltime-Highs entfernt. Viele kurzfristig denkende Anleger, die zu Höchstpreisen eingekauft haben, sind längst durch eine Korrektur aus dem Markt geflohen. Seit einigen Wochen scheint sich ein Boden heraus zu kristallisieren.  Die EU hat am 18.04.2018 entschieden, dass Kryptobörsen Transaktionen 5 Jahre archivieren müssen, um illegale Geldtransfers zu verhindern. Bitcoin steht unter Umständen vor einem bahnbrechenden Update, die Steuerfrist in den USA ist zu Ende, Partnerschaften mit Unternehmen über Maschinenbau, Finanzen bis hin zur Pornoindustrie wurden geschlossen, neue ICOs werden weiterhin gegründet. Kurz gesagt: Den Kryptowährungen geht es nach der Marktkorrektur gut. Es stellt sich die frage, ob der nächste Bullenmarkt bevorsteht? Das kann niemand vorhersagen. Doch die Wahrscheinlichkeit steigender Kurse ist stark angestiegen. Aus diesem Grund baue ich selbst einige Positionen auf und gehe hier auf 5 Kryptowährungen ein, die ich für aussichtsreich halte.

1) Bitcoin (BTC)

Wenn uns der Kurssturz der letzten Monate etwas gelehrt hat, dann das Altcoins in einem Bärenmarkt wesentlich mehr Verluste erleiden als die etablierten Coins. Der immer noch unangefochtene Marktführer ist Bitcoin. Wenn man so will, ist ein Kauf von Bitcoin innerhalb der Szene eine konservative Investition. Während man tatsächlich befürchten muss, dass sehr viele Coins die nächsten Jahre nicht überleben werden, dürfte Bitcoin weiterhin existieren. Der zweite wichtige Grund, der für Bitcoin spricht, ist die mögliche Integration des Lightning Networks. Dieses Netzwerk könnte dir Probleme von Bitcoin über Nacht lösen.

Lichtgeschwindigkeit

Wenn du heute Bitcoin kaufen möchtest ist es notwendig, dass jeder Teilnehmer die gesamte aktualisierte Blockchain downloadet. Auf diese Weise sind 6-7 Transaktionen pro Sekunde möglich, mit aktiviertem SegtWit Update 12-15. Das ist unglaublich wenig und kostet zudem viel Geld. Als Währung ist Bitcoin daher aktuell nicht brauchbar. Mit Hilfe des Lightning Networks ist es nicht mehr nötig jedem Teilnehmer in der Blockchain mitzuteilen, dass Transaktionen durchgeführt werden. Hierfür werden Sidechannels geöffnet, die es ermöglichen, dass zwei Teilnehmer untereinander beliebig viele und beliebig oft Bitcoin hin und her tauschen können. Transaktionen werden blitzschnell (Lightning) durchgeführt und die Kosten drastisch reduziert. Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen, jedoch wurde bereits ein erfolgreicher Betatest durchgeführt. Mehr Informationen über das Lightning Network erfährst du hier. Bitcoin sollte in jedem Krypto-Portfolio weiterhin die größte Position sein.

2) Cardano (ADA)

Cardano ist eine der Kryptowährungen, welche während der Zeit der Kursstürze mit am meisten abgestraft wurde. Insgesamt lag Cardano zeitweise fast 90% vom Allzeithoch entfernt. Der beinahe lächerliche Anstieg von unter 0,10 Euro auf über 1,10 Euro innerhalb weniger Wochen war vielleicht etwas zu viel des Guten. Es bezeugt jedoch auch, wie viel Kurspotential in dieser Kryptowährung steckt. Cardano begeistert seine Befürworter vor allem durch ein sehr breit gefächertes und sehr kompetentes Team.

Was kann Cardano?

Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es kaum Anwendungsmöglichkeiten für alle Kryptowährungen. Cardano will Weichen stellen bevor die Umsetzung und Integration von Projekten in der realen Wirtschaft implementiert werden. Cardano gehört zu den Plattform orientierten Kryptowährungen. Ähnlich wie Eos, Neo, Nem oder Ethereum. Sie werden weniger zur Transaktion von Geldströmen verwendet, sondern ermöglichen z.B. die Entwicklung von dezentralisierten Applikationen auf ihrer Plattform und mit Hilfe ihrer eigenen Programmiersprache. Charles Hoskinson, Co-Founder von Ehtereum und einer der führenden Köpfe in der gesamten Kryptowelt, setzt hierbei auf Open Source. Andere Anwender sollen auf der Basis ihre Ideen weiter entwickeln können. Die Plattform soll nicht einer kleinen Gruppe gehören. Ein weiteres Merkmal des führenden Teams ist deren wissenschaftlicher Hintergrund. Cardano möchte smart und akademisch wirken. So etwas wie der Elitepartner unter den Kryptowährungen. Ziele sind hauptsächlich die gängigen Skalierungsprobleme- und Geschwindigkeitsprobleme zu lösen.

3) Binance Coin (BNB)

Binance Coin nimmt eine Sonderstellung ein. Denn sie wurde nur zu einem Zweck erschaffen: Transaktionen über die eigene Börse für Kryptowährungen namens Binance* zu ermöglichen. Binance hat den Vorteil sehr geringer Transaktionsgebühren im Vergleich zu Konkurrenten. Sie liegen lediglich bei 0,1%. Verwendest du Binance Coins für den Zahlungsverkehr auf der Plattform zahlst du mit 0,05% gerade mal die Hälfte. Daher nutzt so ziemlich jeder Trader auf Binance die hauseigene Coin. Es besteht eine Interessenkongruenz.

Potential der Binance Coin

Binance ist momentan wohl die Börse mit dem besten Angebot auf dem Markt. Die Gebühren sind sehr niedrig und es werden im Vergleich zu anderen Börsen sehr viele Coins angeboten. Sie ist die Börse mit dem aktuell höchsten Zulauf. Die Rechnung ist einfach: Je mehr Menschen Binance als Börse nutzen, desto mehr Leute kaufen die Binance Coin, desto höher steigt der Preis der Währung.

4) Monero (XMR)

Monero gehört, ähnliche wie z.B. Verge oder ZCash zu den anonymen Kryptowährungen und gilt bei vielen als der vielversprechendste Vertreter dieser Gattung. Jedenfalls ist Monero bezüglich der Marktkapitalisierung vergleichbaren Werten überlegen.  Viele Anleger sind der Meinung, dass Kryptowährungen grundsätzlich anonym sind. Das stimmt jedoch nicht und ist ein weit verbreiteter Irrtum. Bitcoin z.B. ist alles andere als anonym. Im Gegenteil ist Bitcoin, wie die meisten anderen Coins, sehr öffentlich. Zwar lässt sich eine verwendete Wallet Adresse nicht unbedingt mit einem Namen in Verbindung bringen, jedoch sehr wohl über andere Wege zurück verfolgen (z.B. IP-Adresse).

Meine Daten sind mir

In Zeiten, in denen Daten der wichtigste Rohstoff sind, sind anonyme Kryptowährungen von zentraler Bedeutung. Zwar können diese Coins auch für illegale Transaktionen verwendet werden, jedoch auch um sensible Daten zu schützen. Monero Transaktionen lassen sich weder zurück verfolgen, noch in Verbindung mit den Beteiligten bringen. Käufer, Verkäufer und die Summe bleiben komplett anonym. Unternehmen hätten hierdurch nicht die Möglichkeit mit Hilfe deiner Daten Bewegungs- und Kaufprofile zu erstellen und so Einfluss auf Politik und Wirtschaft zu nehmen. Denn die Daten gehören am Ende dir, so wie es eigentlich bereits sein sollte.

5) Funfair (Fun)

Wie der Name bereits sagt, kommt Funfair aus dem Bereich Entertainment. Ich halte Funfair für eine sehr interessante Coin, da es in ein sehr stabiles Geschäftsfeld vordringt, welches eine klassische menschliche Schwäche ausnutzt: Das Glücksspiel.

No Fun without Funfair

Funfair bietet eine Art dezentrales Casino an. Um teilnehmen zu können müssen Interessenten Funfair Coins kaufen. Sie dienen nämlich als Chips, die Spieler für Tische benötigen. Außerdem bietet Funfair ihre Plattform als Basis für weitere Casinoumsetzungen an. Hinzu kommt, dass Funfair anonym bleibt. Das heißt als Spieler brauchst du dir keine Sorgen machen, dass die genutzten Coins auf dich zurückzuführen sind.

Honorable Mentions

Neben diesen fünf vorgestellten Coins für den Sommer kämen eine Reihe weiterer Coins in Frage, die vor Kurssteigerungen stehen könnten. Es ist unheimlich schwer sich auf fünf Währungen zu beschränken. Heiße Kandidaten bleiben weiterhin z.B. Iota, Eos, Ethereum, Omisego oder Golem. Davon abgesehen wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit jede Coin einen höheren Preis erfahren wenn es einen weiteren Bullenmarkt gibt.

Wo kannst du Kryptowährungen kaufen?

Damit du den Überblick behältst, liste ich dir jeweils zwei Börsen (Ausnahme Binance Coin) auf, welche die jeweiligen Kryptowährungen anbieten. Ich selbst nutze übrigens mehrere Börsen: bitcoin* , anycoindirect, coinbase*, bitfinex, binance*, und huobi

Bitcoin: binance*, coinbase* (und jede andere existierende Börse)

Cardano: binance*, bittrex

Binance Coin: binance*,

Monero: binance*, bitfinex

Funfair: binance*, bitfinex