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Sollte man jetzt Bitcoin kaufen?

Bitcoin kaufen?

Sollte man jetzt Bitcoin kaufen?  Seit Anfang Januar befindet sich der Markt der Kryptowährungen in einem Bärenmarkt. Massive Kurseinbrüche von bis zu über 80% sind die Folge. Um nur einige Beispiele zu nennen:

Kursstürze ausgewählter Kryptowährungen:

  • Bitcoin: fast 70%
  • Ethereum: knapp über 70%
  • Ripple: etwa 85%
  • Iota: etwas über 80%

Die erste Reaktion

Die erste und grundsätzlich nachvollziehbare Reaktion auf solche Kursstürze  ist vehemente Ablehnung. Welcher Mensch mit Verstand investiert in einen Markt, der dermaßen volatil ist? Finger weg von Kryptowährungen! Auf den zweiten Blick erkennen gewiefte Anleger hier jedoch eine echte Chance und eine gesunde Entwicklung.

Der Hype

Es ist nicht lange her. Einige Wochen vor Weihnachten herrschte im Bereich der Kryptowährungen Goldgräberstimmung. Es setzte Kaufpaniik ein. Investoren, die im Verlauf des Jahres 2017 ihr Geld vervielfacht haben, erzählten ihre Geschichte ihren Arbeitskollegen, Nachbarn, Familienmitgliedern an Weihnachten, in der Kaffeepause. Jeder erzählt jedem zu jederzeit, wie einfach und schnell man reich werden kann.

Überlastung

Es meldeten sich so viele Menschen auf den Börsenplätzen für Kryptowährungen an, dass diese keine neuen Nutzer mehr akzeptierten. Teilweise wurden Accounts für Börsen bei Ebay für mehrere Tausend Euro zum Verkauf angeboten. Nur, damit Leute mit Kaufpanik z.B. Ripple nach einem 1000% Kursanstieg innerhalb weniger Wochen kaufen konnten.

Vorzeichen

Zwischenzeitlich kannte ich mehr Menschen, die Bitcoin besaßen als Menschen, die in Aktien oder ETF investiert sind. Wenn der Nachbar, Tante und Onkel, der Chef, der Arbeitskollege, die Ex-Freundin usw. alle auf den Hypetrain aufspringen, welche Argumente sprechen dann für einen anhaltenden Kursanstieg? Einige langjährige Investoren rieten zur Vorsicht. In den Markt einsteigen sei kein Problem, jedoch sollte man nur einen Teil investieren und grundsätzlich nur Geld, auf das man lange verzichten kann. Andere Anleger verkauften Anteile ihrer Bestände. Zugegeben, es ist extrem schwer während eines Hypes nicht auf den Zug aufzuspringen. Ebenso schwer ist es nach einem enormen Kurssturz zu kaufen während alle Welt Kryptowährungen verteufelt.

Der Unwissende

Vor einigen Monaten kauften viele Anleger Kryptowährungen, die keinen Ahnung hatten, was sie da eigentlich kauften. Wenn das schnelle Geld winkt, dann setzt das Gehirn aus. Viele kauften blind irgendeine Währung, weil es ihnen jemand empfohlen hatte, weil sich der Name Ripple gut anhört oder einfach nur, weil der Kurs die Wochen zuvor explodierte.

Die gute Nachricht

Diese Anleger sind mittlerweile fast alle aus dem Markt. Als langfristiger Investor in der Kryptowelt willst du diese Art Anleger auch nicht im Markt haben. Viele scheuen den Vergleich mit der Dotcom-Blase und er hinkt in der Tat, doch das Anlegerverhalten war in beiden Märkten gleich. Menschen, die das schnelle Geld wollten, kauften ohne Wissen darüber was sie kaufen irgend ein Produkt, verloren eine Menge Geld, verkauften wieder und betrachten Aktien bis heute als Teufelszeug. Ebenso negativ ist mittlerweile die Stimmung gegenüber Kryptowährungen.

Eine gesunde Entwicklung

Die meisten Anleger, die kurzfristig reich werden wollten, sind nun aus dem Markt gespült worden. Eine Marktkorrektur betrifft in der Regel nicht nur die Kurse, sondern auch die Marktteilnehmer. Kurse, sowie Marktteilnehmer schrumpfen auf eine gesunde Ziffer. Es ändert nichts an der Tatsache, dass sich langfristig der Preis der Kurse dem Wert des Marktes anpassen wird.

Wert heute vs Wert während des Hypes

Der Kryptoszene geht es aktuell gut. Die Weiterentwicklung einzelner Währungen schreitet voran. Der Kampf der Szene im Allgemeinen mit eventuellen Regulierungen nimmt mehr Konturen an. Hier sind zwar noch einige Hürden zu nehmen, jedoch ist der allgemeine Konsens im Moment, dass Kryptowährungen nicht verboten werden (können), sondern lediglich reguliert werden sollen. Je nach Volkswirtschaft wird eine solche Regulierung anders aussehen. G20 hat diese Entscheidung zumindest schon mal vertagt. Regulierungen sind unheimlich wichtig, um Seriosität und Sicherheit zu gewährleisten. Auch der Aktienmarkt und dessen Börsen unterliegen Regulierungen.

Beispiel Lightning

Das Lightning Netzwerk hat das Potential die Probleme von Bitcoin quasi über Nacht zu lösen. Zumindest ab dem Zeitpunkt, an dem es erfolgreich implementiert werden kann. Die Vorzeichen hierfür stehen positiver als noch während des Hypes. Um eine Bitcoin Transaktionen zu tätigen, muss ein Marktteilnehmer allen anderen Teilnehmern mitteilen, dass er diese Transaktion durchführen möchte. Das dauert unheimlich lange und kostet mittlerweile viel Geld. Mit Hilfe des Lightning Netzwerkes kann dieser Schritt umgangen werden. Ein Teilnehmer wird lediglich mit einem anderen Teilnehmer einen Kanal öffnen, durch welchen beide Teilnehmer beliebig häufig Transaktionen tätigen können. Diese Kanäle sind nicht auf zwei Teilnehmer beschränkt. Jedenfalls entfällt der Schritt, der gesamten Blockchain mitteilen zu müssen wer, wann an wen verkauft hat. Heute dauert eine Bitcointransaktion 30-60 Minuten. Sollte das Netzwerk Erfolg haben, werden Transaktionen in sekundenschnelle und sehr kostengünstig möglich sein. Im Übrigen gibt es weitere technologische Fortschritte, welche den Wert des Bitcoins an sich steigern. Zum Beispiel hat Intel einen Chip entwickelt, welcher den Stromverbrauch beim Bitcoin Mining deutlich reduzieren kann.

Ist besser, kostet weniger

Einige Kryptowährungen wie Bitcoin stehen heute in ihrer Entwicklung besser dar als während  des Hypes. Der Vorteil für dich und mich als interessierte Anleger ist, dass wir nun zu einem 60 bis 80%-igen Rabatt ein verbessertes Produkt kaufen können. Hinzu kommt die Tatsache, dass die ganzen Zockeranleger, die nur auf das schnelle Geld hofften, wie oben beschrieben nicht mehr am Markt teilnehmen.

Turning Point

Wenn du es schaffst entgegen des Herdenverhaltens zu investieren, sind deine Chancen hoch, nahe des Turning Points zu investieren. Als der Hype in vollem Gange war und jeder Kryptowährungen kaufen wollte, haben smarte Anleger Anteile verkauft oder sehr vorsichtig agiert. Denn sie wussten, dass die Wahrscheinlichkeit eines Turning Points steigt. Sie wissen nicht, ob oder wann er kommt. Sondern nur, dass die Wahrscheinlichkeit fallender Kruse gestiegen ist. Ähnlich verhält es sich heute. Niemand möchte etwas von Kryptowährungen hören. Auch heute ist es nicht möglich zu sagen, ob und wann die Kurse steigen. Es ist jedoch möglich zu behaupten, dass die Wahrscheinlichkeit bald steigender Kurse heute viel höher ist als während des Hypes. Wenn du erfolgreich sein möchtest, dann ist es notwendig dann zu kaufen, wenn die Preise niedrig sind und keiner kaufen möchte, sowie dann zu verkaufen wenn die Preise hoch sind und jeder kaufen möchte.

Wann du nicht investieren solltest?

Du solltest auf keinen Fall in Kryptowährungen investieren wenn du kein Geld zu Verfügung hast auf das du notfalls gänzlich verzichten könntest. Wenn du es emotional nicht verkraftest, dass sich dein Geld auch mal mehr als halbieren kann. Wenn du nicht bereit bist, dir wenigstens ein Grundwissen über ein Produkt anzueignen, das du kaufen willst.

Welche Kryptowährungen kannst du kaufen?

Die meisten Kryptowährungen werden in einigen Jahren vermutlich nicht mehr existieren. Das heißt es ist unheimlich wichtig sich vor einem Kauf über die Vorteile einer Währung zu informieren. Während eines Bullenmarktes ist es ziemlich egal, welche Währungen du kaufst, da alle steigen. Während eines Bärenmarktes trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Vergangenheit zeigt, dass bei einem beginnenden Bullenmarkt die etablierten Währungen wie Bitcoin und Ethereum preislich zuerst anziehen und der Markt der Altcoins nachzieht. In meinem Portfolio ist Bitcoin immer die größte Position.  Denn die etablierten Währungen werden weiterhin existieren. Vielversprechende Altcoins kaufe ich als Ergänzung.

Wo kannst du Kryptowährungen kaufen?

Hier gibt es einige Möglichkeiten. Der einzige deutsche Vertreter ist bitcoin.de. Dort sind die Gebühren jedoch relativ hoch. Das beste und günstigste Angebot hat aktuell weiterhin binance*. Jedoch ist diese Börse weniger gut reguliert wie bitcoin.de*. Nicht vergessen solltest du über die Option nachzudenken deine Währungen auf einer Cold Wallet abzuspeichern.

5 vermeidbare Fehler beim Kauf von Kryptowährungen

5 vermeidbare Fehler beim Kauf von Kryptowährungen

In den letzten Wochen haben sich die Medien mit negativen Berichterstattungen zum Thema Kryptowährungen gegenseitig überboten. Dabei wurden übertrieben zugespitzte Formulierungen genauso häufig verwendet wie die nicht enden wollenden Vergleiche mit dem Neuen Markt oder der Tulpenmanie. Als Leser könnte man sich die Frage stellen, wo in einer objektiven Berichterstattung die Grautöne bleiben. Denn in der Regel wird entweder von unverschämt hohen Renditen oder einem Crash geschrieben. Beide Szenarien werden gerne als endgültig inszeniert. Das ist nicht nur übertrieben, sondern auch manipulativ und meist falsch.

Viele neue Investoren wurden durch die mediale Berichterstattung und den Preisrückgang der Kryptowährungen stark verunsichert. Aus diesem Grund möchte ich euch heute 5 vermeidbare Fehler beim Kauf Kryptowährungen vorstellen und hoffe hiermit die übertrieben inszenierten Szenarien etwas zu relativieren.

1) Glaube den Medien nicht

Wenn man der Berichterstattung in den Medien zum Thema Bitcoin oder anderen Kryptowährungen über einen längeren Zeitraum folgt, fallen einige Dinge auf. Zunächst wird fast nur dann über Kryptowährungen berichtet wenn es schlecht läuft oder ein neuer Höchststand erreicht wurde. Katastrophennachrichten und Sensationen verkaufen sich eben am besten. Um ein möglichst schlimmes Szenario zu untermauern werden auch gerne negative Aussagen von bekannten Investoren (Warren Buffett) oder mächtigen Staatsdienern (Finanzminister Indiens) bemüht.  Teilweise liegen die rezitierten Aussagen Monate zurück oder wurden einfach auf die gezielte Frage eines Journalisten wiederholt. Da es aber gut zu einem Krypto-Crash passt, werden die Aussagen als aktuell und besonders schlimm verkauft.

Beispiel staatliche Regulierungen

Immer wieder wird im Zuge eines Krypto-Bärenmarktes über mögliche staatliche Regulierungen berichtet, die eine massive Einschränkung oder sogar ein Verbot suggerieren. Dabei sind Regulierungen nicht nur notwendig, sondern stärken auf Lange Sicht das Vertrauen der Anleger in den Kryptomarkt. Deswegen sind Nachrichten über Regulierungsmaßnahmen auch gute Neuigkeiten und sollten nicht missbraucht werden, um Panik unter den Anlegern zu verbreiten. Ein Verbot der Kryptowährungen halte ich für fast ausgeschlossen. Denn im Prinzip müssten sich hier alle Staaten unserer Erdkugel einig werden, um eine dezentrale, global funktionierende Währung zu verbieten. Es wäre wahrscheinlicher, dass alle Staaten sich auf gemeinsame Klimaziele einigen und diese nicht nur einhalten, sondern in Rekordzeit umsetzen.

Warum also Regulierungen?

Letztendlich geht es darum den Handel mit Kryptowährungen Personen zuweisen zu können. Wenn du heute ein Depot eröffnen möchtest, um Aktien zu kaufen, musst du dich ausweisen und einige Informationen der Bank überlassen. Das ist eine Regulierung, die der Kryptowelt ebenfalls gut tun würde. Als interessierter Anleger kannst du jedoch teilweise ohne Regulierungen Bitcoin kaufen. Davon abgesehen gibt es für Bitcoin Börsen keine Aufsicht, welche die Kauf- und Verkaufspreise im Auge behält, unabhängige Wirtschaftsprüfer, Einlagensicherungen, geprüfte Preisstrukturen, Ansprechpartner, rechtliche Sicherheiten, steuerliche Klärungen etc.. Regulierungen sind vermutlich nur eine Frage der Zeit und werden das Vertrauen möglicher Anleger in Kryptowährungen am Ende stärken. Auch, weil man so möglichen Misbrauch verbieten möchte. In den Medien wird Bitcoin gerne mal als die Währung Krimineller dargestellt. Dabei sind weniger als 1% aller Transaktionen im Bereich Kryptowährungen krimineller Natur.

Wenn Staaten die Potentiale der Blockchain-technologie und der Kryptowährungen erkennen, werden sie Kryptowährungen nicht weiter bekämpfen, sondern sie sinnvoll integrieren wollen.

Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Erstens wird sie verspottet. Zweitens wird sie gewaltsam bekämpft. Drittens wird sie als selbstverständlich angenommen.

Arthur Schopenhauer

2) Kontrolliere deine Angst

Nicht auf seine Angst zu hören ist gleichzeitig so unglaublich einfach wie unfassbar schwer. Investoren kennen zwei Arten von Angst, die hauptsächlich verantwortlich sind für vermeidbare Fehler. Die Angst etwas zu verpassen und die Angst vor Verlust. Beide sind sehr stark ausgeprägt und da sich der Markt der Kryptowährungen quasi im Zeitraffer bewegt, schlagen sie umso gnadenloser zu. Eine Menge Leute sind vor Weihnachten 2017 in den Markt eingestiegen aus  Angst etwas zu verpassen. Viele dieser Anleger sind nach dem Einbruch der Kurse um 50% bis teilweise 80% aus Verlustangst wieder ausgestiegen und halten Kryptowährungen nun für Teufelszeug.

Ein Beispiel – Vielleicht kennst du diese Situation

Wenn du Anfang des Jahres 2017 oder zuvor in den Markt eingestiegen bist, dann wurdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann im November oder Dezember 2017 auf Bitcoin angesprochen und um Rat gebeten. Daraufhin hat sich die interessierte Person einen Account bei coinbase* oder binance* gemacht und kaufte Bitcoin, Ethereum oder auch Litecoin. Alle gut gemeinten Hinweise nicht die gesamte zur Verfügung stehende Summe sofort zu investieren oder sich zunächst eine ETF-Strategie zuzulegen wurden ignoriert. Einige Wochen später Anfang Februar drehte sich die Situation. Dieses Mal gehst du auf die Menschen zu und rätst Ihnen nach der Konsolidierung jetzt in den Markt einzusteigen. In neun von zehn Situationen erntest du ungläubige Blicke, unterstützt durch die Frage „Du glaubst nicht wirklich noch daran, dass sich das erholt, oder“?

Die Angst überwinden

Um die Angst etwas zu verpassen oder etwas zu verlieren zu überwinden, musst du dir bewusst werden, dass diese Angst in jedem von uns existiert. Kennst du diese Angst, kannst du sie umgehen und mit gutem Gewissen dann kaufen, wenn alle dich belächeln und dann verkaufen, wenn alle deinen Rat wollen. Um die Angst vor Verlusten zu minimieren hilft es nur Geld zu investieren, welches man definitiv nicht benötigt. Manchmal hilft es auch, sich regelrecht emotional von diesem Geld zu verabschieden, als wäre es gar nicht existent.

3) Ignoriere die Igonaranten

Es ist schon schwer genug seinen Freunden, Bekannten oder Verwandten zu erzählen, dass man Aktien kauft. Zwar trifft man auch hier immer offenere Menschen, die nicht gleich ihre Vorurteile kundtun müssen, doch wird dich ein Großteil eher belächeln. Im Bereich Kryptowährungen liegt die Akzeptanz der Mitmenschen oft nochmal deutlich niedriger. Wenn der Markt gerade gut läuft, werden sie anmerken, dass die Blase bald platzt. Läuft es schlecht sagen sie dir, sie hätten es dir gleich gesagt. Eine Diskussion mit von Vorurteilen durchdrungenen Meinungen macht absolut keinen Sinn. Viele dieser Besserwisser haben gemein, dass sie häufig schlecht informiert sind und keinen Schimmer haben, was eine Kryptowährung oder eine Blockchain ist. Interessierte Anleger lassen sich hiervon so abschrecken, dass sie direkt das Handtuch werfen.

Neue Entwicklungen

Veränderungen fallen vielen Menschen schwer. Sie wollen den Status Quo aufrecht erhalten und misstrauen selbst überlegener Technologie. In den letzten Jahrhunderten haben sich Menschen geweigert Glühbirnen ins Haus einzubauen, weil sie Angst vor der Elektrizität hatten. Autos wurden aus Städten verbannt, weil sie zu schnell fuhren. Selbst Fahrräder wurden in manchen Städten verboten. Die Dampflok wurde gemieden, weil das große Vögelsterben drohte. Zu Beginn des Jahrtausends wollten die Menschen keine TV-Geräte über Amazon kaufen, da sie Angst hatten keine Ansprüche zu haben im Falle einer Reperatur. Heute gehört Amazon zu den vier größten Unternehmen der Welt. Die Blockchaintechnologie und einige -nicht alle- Kryptowährungen werden sich in diese Aufzählungen einreihen.

Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde

Henry Ford

4) Wissen ist Rendite

Im Internetzeitalter erfährt man viel über die Investitionen anderer Leute, sowie deren Beweggründe. Gerade in Foren rund um das Theme Kryptowährungen geht es häufig heiß her. Immer wieder liest man von Tipps oder Aufforderungen zu Käufen spezieller Währungen. Auch in Gesprächen kann man so einiges über Investments erfahren. Nicht selten kaufen Anleger aufgrund eines Artikels in der Zeitung, eines Ratschlags eines Freundes oder einfach weil eine Währung gerade im Trend liegt, ohne sich zu informieren, was diese Kryptowährung eigentlich tut.

Iota – Massig Potential, doch zu hoch gekauft

Ein Beispiel der letzten Monate ist Iota. Anfang Dezember schaffte Iota einen Ausbruch von etwa 0,50 Euro auf 5 Euro. Iota stieg um etwa 1000% an. Nach diesem Anstieg wurden viele Neu-Investoren aufmerksam und kauften ohne näheres Wissen Iota in ihr Depot. Iota ist aufgrund der Tangle-Technologie eines der interessantesten Projekte auf dem Markt und ich habe es selbst im Depot. Wenn man jedoch eine Währung nach einem 1000%igen Anstieg kauft ohne überhaupt zu wissen, was Iota macht, hat man fahrlässig investiert und erhöht die Chance Geld zu verlieren. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass gute Recherche deine Rendite erhöht.

Lass dich nicht veräppeln

Als Iota auf 5 Euro stieg, haben viele Anleger den Preis mit Bitcoin verglichen, der zeitweise bis auf 16 000 Euro anstieg. Die Rechnung war einfach. Wenn ich für 1 000 Euro Iota kaufe und der Kurs irgendwann vielleicht bei 10 000 Euro steht, dann bin ich Millionär. Mit dieser einfachen Rechnung wurden in den letzten Monaten unheimlich viele Leute in den Markt gelockt und kauften insbesondere Coins, die es noch unter einem Euro gab (Cardano, Ripple, Tron etc.). Auch das ist ein Grund für den Absturz der letzten Wochen, weil zu viel „Idiot Money“ im Markt gewesen ist, welches gerade wieder heraus gespült wurde. Viele Anleger wussten nicht, dass Iota bereits bei einem Preis von 73 Euro zu dieser Zeit genauso viel Wert gewesen wäre wie Bitcoin, weil einfach viel mehr Coins im Umlauf sind. Die Marktkapitalisierung bietet sich als Vergleichsgröße an, nicht der Preis. Hier findest du eine sehr brauchbare Übersicht:

Coinmarketcap

5) Weniger ist mehr

Der Markt der Kryptowährungen ist sehr volatil. Die ständigen Schwankungen verführen Anleger immer wieder zu schnellem Handeln in der Hoffnung auf das schnelle Geld. Einige, die bereits länger dabei sind, betrachten sich als Experten, weil sie eine Menge Geld gemacht haben. Jedoch hätte jeder, der Anfang 2017 irgendwelche Kryotpwährungen gekauft hätte, eine Rendite im vierstelligen Bereich erwirtschaftet.

Einmal kaufen -nichts mehr tun

Eine alte Börsenweisheit lautet „Hin und her macht Taschen leer“. Manchmal dreht der Wind des Marktes so schnell in die eine oder andere Richtung, dass Vorhersagen wohin sich der Markt in den nächsten Tagen entwickeln wird absolut unmöglich sind. Hinzu kommt die Tatsache, dass du in Deutschland deine Coins (noch) bei einer Haltedauer von einem Jahr als privates Veräußerungsgeschäft versteuern und damit steuerfrei verkaufen kannst. Hierfür ist Untätigkeit über 365 Tage jedoch Voraussetzung. Selbst einen Tausch unterhalb verschiedener Währungen musst du nachweisen können.

Man kann nicht alles haben

Mittlerweile gibt es über 1 500 verschiedene Kryptowährungen. Fast täglich wird irgendeine neue Coin als „Ethereumkiller“ oder „The next Bitcoin“ auf youtube, twitter oder anderen Portalen gehypt. Die Versuchung ist sehr groß immer den nächsten Trend zu finden. Jedoch ist auch hier weniger mehr. Ein Depot von 5-10 Kryptowährungen ist völlig ausreichend. So fällt es dir in der schnelllebigen Welt der Kryptowährungen auch leichter deine Coins und deren Entwicklungen zu verfolgen.

Fazit

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen 5 Tipps beim Kauf von Kryptowährungen weiter helfen. Im Anschluss stelle ich dir noch ein paar Informationen zusammen, welche Artikel es auf diesem Blog zu diese Thema bereits gab, wo du bei Interesse Kryptowährungen kaufen kannst und fasse nochmal kurz zusammen:

 

5 Tipps:

1) Glaube den Medien nicht

2) Überwinde deine Angst

3) Höre nicht auf Vorurteile

4) Informiere dich

5) Denke und kaufe langfristig

 

Weitere Artikel zum Thema:

Die besten Kryptowährungen für Anfang 2018

10 Kryptowährungen für 2018

 

Falls du Kryptowährungen kaufen möchtest:

coinbase*

bitcoin*

binance*

Falls du Interesse hast an einer kommisionsfreien Bitcoin Futures Börse:

Ditigex*

 

Bitcoin Spaltung abgesagt – SegWit2x kommt vorerst nicht

Bitcoin Spaltung abgesagt

Die für Mitte November geplante Hard Fork wurde abgesagt. Mike Belshe, CEO von BitGo, verschiebt mit sofortiger Wirkung die Entwicklung von SegWit2x. Publiziert wurde die Absage per E-Mail:

“Es war immer unser Ziel ein reibungsloses Upgrade für Bitcoin zu schaffen. Auch wenn wir fest daran glauben, dass eine größere Block-Size notwendig ist, so glauben wir, dass eine Sache wichtiger ist: die Community zusammenzuhalten.



Unglücklicherweise haben wir für eine glatte Erhöhung der Block-Size nicht genügend Vertrauen in der Community aufgebaut. Diesen Pfad weiter zu verfolgen, könnte die Community spalten und Bitcoins Entwicklung umkehren. Das war niemals das Ziel von SegWit2x.”

Community und Vetrauen

Anscheinend hat das Skalierungsprojekt SegWit2x am Ende wohl schlicht und ergreifend nicht genügend Unterstützer in der Bitcoin-Community erhalten. Um die Gemeinde und das Wachstum von Bitcoin nicht zu gefährden, wurde die Reißleine gezogen.

Das Skalierungsproblem bleibt

Aufgrund der aktuellen Blockchaingröße ist das Bitcoin-Netzwerk überlastet. Die Folge sind steigende Transaktionskosten -und zeiten. Aufgeschoben ist in diesem Fall nur aufgehoben. Früher oder später wird es zwangsläufig eine erneute Spaltung geben müssen, um die technischen Limitierungen zu beheben.

Was bedeutet das für Bitcoin Anleger?

Für alle Anleger, die im Besitz von Bitcoin sind oder Aktien der Bitcoin Group halten, sind das keine schlechten Neuigkeiten. Ähnlich wie an der Börse im Allgemeinen scheuen Investoren Unsicherheiten. Vor Ereignissen wie dem Brexit oder der Wahl Trumps zum US-Präsident halten sich viele Börsianer eher bedeckt. Sobald eine unsichere Entscheidung vorerst geklärt scheint, trauen sich Anleger wieder Investitionen zu. Den gleichen Effekt könnte die Verschiebung der Absage für Bitcoin haben. Es wäre jedenfalls nicht verwunderlich, wenn die Kurse von Bitcoin und der Bitcoin Group nun weiter parallel steigen.

Wann kommt die nächste Hard Fork?

Diese Frage lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten. Es lässt sich jedoch mit Sicherheit festhalten, dass weitere Hard Forks kommen werden. Die Voraussetzungen hierfür sind tatsächliche technische Verbesserungen und die Unterstützung der meisten Miner und Core Developer.

Warum gab es in letzter Zeit so viele Hard Forks?

Die Anzahl der Hardforks hat mehrere Gründe. Zum Einen sind sie, wie oben bereits beschrieben eine technische Notwendigkeit. Zum Anderen jedoch, haben Hard Forks auch etwas mit dem Streben nach Macht zu tun. Der Bitcoin ist stark kontrolliert von Minern und Core Developern. Innerhalb dieser Gemeinde gibt es Leute, die gerne selbst ihre Position verbessern, bzw. ihr eigenes Projekt durchziehen wollen. Eine Bitcoin-Fork verspricht darüber hinaus eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit, als eine völlig neue Coin mit unbekannter Bezeichnung. Beispiele hierfür sind die letzten Spaltungen namens Bitcoin Cash und Bitcoin Gold. Ein weiterer Grund ist, dass das Bitcoin-Mining mit Grafikkarten aktuell eher unrentabel ist. Aus diesem Grund sind Miner und Grafikkartenherstseller immer offen für neue Projekte, die bei der Herstellung rentabler sind.

Sind Hard Forks eine Gefahr für dich als Anleger?

Meiner Meinung nach nein. Ein Bitcoin Investment an sich birgt gewisse Risiken. Man könnte Investitionen in Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen auch als High Risk Anlagen bezeichnen. Ohne das entsprechende Risiko, kann eben keine hohe Rendite erzielt werden. Sie sind zwei Seiten einer Medaille. Jedoch glaube ich, dass die Forks weder kurzfristig, noch langfristig eine Gefahr für dich als Anleger sind. Auf kurze Sicht springen Miner gerne auf neue Projekte auf, unterstützen diese aus eigenem wirtschaftlichen Interesse und es gibt weiterhin genügend Unterstützer für die Ursprungscoin. Im besten Fall verdoppelt sich durch die Spaltung sogar dein Bestand, wie das bei Bitcoin Cash der Fall gewesen ist. Auf lange Sicht steigert jede vom Bitcoin genommene Hürde das Vertrauen und die Akzeptanz. Wenn der Bitcoin trotz diversen Spaltungen oder nationalen Einschränkungen wie in China weiter wachsen sollte, ist das definitiv ein gutes Zeichen. In der Wahrnehmung der Menschen wird sich Bitcoin als glaubhaft und krisensicher etablieren.

Wie kannst du dich als Anleger verhalten?

Solltest du bereits länger in Bitcoin, anderen Kryptowährungen oder der Bitcoin Group investiert sein, kannst du dich getrost zurück lehnen und die weitere Entwicklung abwarten. Falls du dich noch wenig mit Themen rund um Bitcoin beschäftigt hast, stelle ich dir am Ende des Textes ein paar Investmentmöglichkeiten zusammen (Es handelt sich hierbei nicht um Affiliate Links, ich verdiene nichts durch deinen Klick). Bedenke jedoch, dass Anlagen im Bereich Kryptowährungen großen Schwankungen unterliegen und mit einem höheren Risiko verbunden sind. Wenn Investitionen dieser Art nicht in dein Risikoprofil passen, rate ich dir davon ab. Solltest du jedoch, wie ich,  an die Zukunft von digitalen Währungen glauben, dann könnten Investitionen am Ende sehr lohnenswert sein.

Börsen für Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum und Co.)

Es gibt mittlerweile sehr viele Börsen für Kryptowährungen. Ich habe dir die Handelsplätze aufgelistet mit denen ich selbst Erfahrungen gemacht habe und sie als empfehlenswert erachte.

www.bitcoin.de

www.coinbase.com

www.anycoindirect.eu/de

https://www.bitfinex.com/

Wenn du möchtest kannst du dir auch in das zum Blog gehörende Wikifolio Investieren mit Kopf ansehen. Dort befindet sich die Bitcoin Group im Depot, welche sozusagen eine indirekte Investition in Bitcoin ermöglicht.

 

Bitcoin spaltet sich im November erneut

Bitcoin spaltet sich im November erneut

Es ist noch nicht lange her. Anfang August 2017 kam es zu einer Hardfork. Die bis dahin existierende Kryptowährung Bitcoin wurde gespalten. Heraus kam eine zweite Währung namens Bitcoin Cash. Die Bitcoin-Miner vertraten verschiedene Lager. Während die Einen sich mit dem Ist-Zustand zufrieden gaben, wollten andere eine technische Verbesserung. Denn durch Bitcoin Cash konnte die Transaktionsrate um den Faktor acht gesteigert werden. Die Nachfrage des Bitcoins war mittlerweile sehr stark gestiegen. Der Ansturm führte dazu, dass Überweisungen teilweise erst nach einigen Stunden vollendet waren. Bitcoin hat bezüglich der Transaktionsrate eigentlich einen Wettbewerbsnachteil.



Bitcoin und Bitcoin Cash

Bitcoin Cash konnte sich als seperate Währung erfolgreich etablieren. Durch die Spaltung wurden die Coin-Bestände der Investoren sogar verdoppelt. Hatte ein Anleger vor der Spaltung 10 Bitcoin in seinem Wallet, waren es im Anschluss 10 Bitcoin und 10 Bitcoin Cash. Zunächst war es nicht klar, ob und wie man Bitcoin Cash handeln können wird. Doch die meisten Börsen für digitale Währungen entschieden sich für die Aufnahme von Bitcoin Cash. Darunter befand sich auch der einzige zugelassene deutsche Vertreter bitcoin.de.

Der Kursverlauf

Vor der Spaltung befand sich der Kurs von Bitcoin über einige Monate in einer Seitwärtsbewegung mit Tendenz nach Süden. Von vielen Anlegern wurde das als gutes Zeichen wahrgenommen. Denn der Kurs zeigte sich mehr oder weniger unbeeindruckt. Schließlich konnte erst im Frühjahr dieses Jahres ein neuer Höchststand verzeichnet werden. Nach der Abspaltung jedoch, explodierte der Bitcoinkurs regelrecht. Es kam fast zu einer Verdopplung des Wertes auf über 4 000 US Dollar. Ein Zeichen dafür, dass Investoren Unsicherheit meiden und bei Sicherheit kaufen. Die Frage ist, ob sich dieses Szenario wiederholen und den Bitcoin-Investoren eine sehr interessante Zeit bevorstehen könnte.

Segwit2x

Die nächste Spaltung könnte wiederum eine neue Währung ins Leben rufen. Der Name SegWit2x ist eine Kombination aus „Segregation Witness“ und der Erhöhung der Blockchaingröße. Im Grunde genommen geht es weiterhin um die Skalierbarkeit. Die technischen Details hinter der Spaltung lässt man sich am besten von Experten erklären. Hierfür stelle ich dir an dieser Stelle zunächst Mal einige links zusammen (Einfach auf das grün gefärbte Wort klicken):

Grundsätzlich sind der bitcoinblog, btc-echo, bzw. die Kryptoshow sehr gute Adressen, um sich über bevorstehende Ereignisse im Detail zu informieren.

Kommt die Spaltung tatsächlich?

Angeblich haben die SegWit2x Anhänger die Unterstützung von mehr als 80% der Hashing Power (Bitcoin Miner Rechenleistung). Sollte dieser Wert stimmen, wird die Spaltung nicht zu vermeiden sein. Das Ziel ist weiterhin die Beschleunigung der Transaktionsprozesse, da die Bitcoin-Nachfrage zu hoch ist. Wie bei der letzten Abspaltung kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, wohin die Reise geht. Die Wahrscheinlichkeit einer Spaltung ist dennoch hoch. Wenn die Spaltung kommt, dann wird dies im November passieren. Denn die Miner haben sich entschieden, die neue Software bei Block 494,784 zu installieren, welcher sehr wahrscheinlich irgendwann im November auftauchen wird.

Wie kannst du dich als Anleger vorbereiten?

Eine ganz wichtige Frage ist, was die erneute Spaltung für dich als Anleger oder interessierter Anleger bedeutet. Zunächst musst du auf alle Fälle von einer hohen Volatilität ausgehen. Diese wird zunehmen je näher der November kommt. Der Bitcoin-Kurs wird möglicherweise mindestens eine größere Delle hinnehmen müssen. Für dich könnte das als Investor die Möglichkeit eröffnen, Bitcoin günstig zu kaufen. Denn nach der Abspaltung ist es durchaus denkbar, dass der Bitcoin-Kurs, ähnlich wie nach der Abspaltung von Bitcoin Cash, neue Höchststände erklimmen wird. Es könnte also lohnenswert sein bei Kursrückständen nachzukaufen. Die Anlegergemeinde als Ganzes tendiert bei Unsicherheiten zum Verkauf. Sobald ein unsicheres Ereignis Klärung erfährt, ist die Entscheidung an sich gar nicht so wichtig. Die Hauptsache ist, es gibt Sicherheit und Planbarkeit.

Verdopplung des Bestands?

Nach der Abspaltung von Bitcoin Cash wurde der Bitcoinbestand der Anleger quasi verdoppelt. Der Kurs von Bitcoin Cash konnte sich etwa auf dem Niveau von Ethereum halten. Bitcoinbesitzer bekamen im Grunde genommen die gleiche Anzahl an Bitcoin Cash aus dem Nichts geschenkt. Da uns wohl wieder eine Hard Fork bevorsteht, könnte sich dieses Szenario wiederholen. Das hängt jedoch ganz stark von den Krypto-Börsen ab. Bieten diese die neue Coin nicht an, wirst du sie schwer handeln können. Auch die Tatsache, dass man vorher nicht wissen würde, welche Börsen sich beteiligen und welche nicht, macht die Vorbereitung auf dieses Ereignis schwer.

Bitcoin Group SE

Eine spannende Frage ist zudem, ob und in welchem Verhältnis eine Spaltung die Aktie eines Unternehmens beeinflussen kann, welches eine 100%-ige Beteiligung an einer Börse von digitalen Währungen hat. Bitcoin.de ist zu 100% im Besitz der Bitcoin Group SE, welche sowieso schon eine unglaublich hohe Volatilität besitzt. Eine Korrelation zum Bitcoinkurs ist nicht zu verleugnen. Dies ist jedoch in der Psychologie der Anleger begründet. Denn eigentlich ist für eine Börse für digitale Währungen nichts schöner als ein hohes Handelsvolumen der Kryptowährungen. Je volatiler der Bitcoin Kurs ist, desto mehr Geld wird die Bitcoin Group SE verdienen. Denn ihre Haupteinnahmequelle sind die Handelsgebühren auf bitcoin.de. Aus diesem Grund werde ich meine eigenen Bestände behalten und bei Rücksetzern wahrscheinlich aufstocken.

Die Themen rund um Bitcoin spalten die Investorengemeinschaft. Ich würde mich über kritische, aber sachliche Meinungen und Ergänzungen über die Kommentarfunktion freuen.

 

 

Bitcoin Group SE

Update

Mittlerweile befindet sich der Kurs der Bitcoin Group bei über 70 Euro. Mein Einstiegskurs liegt glücklicherweise bei 10 Euro. Die Blockchaintechnologie hat revolutionäres Potential. Fast alle Kryptowährungen verwenden die Blockchaintechnologie. Es ist war schwer vorherzusagen, welche Währungen sich am Ende durchsetzen werden, jedoch nicht schwer vorherzusagen, dass die Bitcoin Group hiervon profitieren wird. Ich rechne damit, dass sich der Kurs dauerhaft im dreistelligen Bereich etablieren wird und habe die Bitcoin Group auch in das zum Blog gehörige Wikifolio aufgenommen.



Kryptowährungen

In den letzten Wochen habe ich mich näher mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigt. Passend hierzu habe ich kürzlich einen Artikel über das Investieren in Ethereum verfasst. Ethereum ist aktuell die zweitgrößte digitale Währung nach Bitcoin. In diesem Artikel habe ich zwei verschiedene Varianten von möglichen Investitionen erwähnt. Entweder man wird selbst zum „Miner“ oder man investiert direkt in eine Währung.  In diesem Bericht geht es um eine dritte Möglichkeit. Und zwar den Kauf von Aktien eines Unternehmens, das im Bereich Kryptowährungen tätig ist.

Bitcoin Group SE

Die Bitcoin SE ist eine Holding, die in den Bereichen Kryptowährungen bzw. Blockchain aktiv ist. Ihr gehört zu 100% der einzige in Deutschland zugelassene Bitcoin Handelsplatz Bitcoin.de. Zudem wird sie als Risikokapitalgeber aktiv, um junge Unternehmen aus den beiden oben genannten Bereichen zu unterstützen. Hierdurch soll ein Portfolio aus Beteiligungen entstehen, welches breit diversifiziert ist. Darüber hinaus möchte die Firma auch in weitere Kryptowährungen investieren, insbesondere Ethereum.

Einige Zahlen

Der erste Handelstag der Bitcoin Group war am 01.05.2013 zu einem Preis von einem Euro. Seit Anfang des Jahres ist das Unternehmen auch über den Handelsplatz Xetra handelbar. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 60 Mio Euro. Damit ist das Unternehmen als Small Cap einzustufen. Der Aktienkurs liegt aktuell bei 12,60 Euro (beim Verfassen dieses Artikels). Damit hat sich der Kurs im Kalenderjahr 2017 bisher in etwa verdoppelt. Update: Bei Veröffentlichung des Artikels eine Woche später liegt der Kurs bereits über 14 Euro.

Umsatz und Gewinne

Bereits im Geschäftsbericht zum Jahre 2016 wurden die Umsatz- und Gewinnerwartungen erhöht. Am 25. Juli 2017 veröffentlichte die Bitcoin SE einen Geschäftsbericht mit aktuellen Zahlen. Der Umsatz. sowie der Gewinn stiegen im Jahr 2017 deutlich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um 128% verbessert werden. Das Ergebnis wurde um 240% vor Steuern erhöht. Diese Zahlen konnten hauptsächlich aus Umsatz- und Gewinnsteigerungen der Handelsplattform Bitcoin.de generiert werden.

Bitcoin und Bitcoin Cash

Die für Bitcoin verwendete Blockchain hat ihre maximale Kapazität erreicht. Das hatte zur Folge, dass insbesondere Transaktionen mit größerer Verzögerung realisiert wurden. Um diesen Problemen zu entgegnen, wurde eine zweite digitale Währung abgespalten. Das ist nicht unüblich und auch andere Kryptowährungen haben diese Abspaltung bereits hinter sich und überstanden. Bei Bitcoin fand die abgespaltene Währung jedoch so viele Anhänger, dass der Kurs der alternativen Bitcoin Währung sich zunächst zu etablieren schien und in die Höhe schoss. Die meisten Handelsplätze für Bitcoin unterstützen beide Währungen. Wer vor der Spaltung im Besitz von Bitcoin gewesen ist, bekam die gleiche Menge der alternativen Bitcoin Währung gut geschrieben. Das Guthaben hat sich hierdurch einfach mal verdoppelt. Nach einem kurzfristigen starken Kursanstieg von Bitcoin Cash crashte der Kurs der neuen Währung jedoch und die Anleger investierten wieder in die klassische Bitcoin Währung. Dies verhalf dem Bitcoinkurs in den letzten Tagen zu neuen Rekordsränden. Bitcoin.de, welche im Besitz der Bitcoin Group SE ist, unterstützt beide Währungen und profitiert davon.

Interpretation

Die Bitcoin Group SE lieferte kürzlich bombastische Zahlen in einem echten Wachstumsmarkt. Bleiben die Zahlen in den nächsten Monaten und Jahren gut, könnte sich der aktuelle Aktienkurs als massiv unterbewertet herausstellen. Daher ist es wichtig sich die Frage zu stellen, ob es weiterhin Wachstum geben wird.

Wachstum

Das mögliche Wachstum der Bitcoin Group SE sollte aus mindestens zwei sehr wichtigen Perspektiven betrachtet werden. Erstens geht es um die Frage, wie sich der Markt der Kryptowährungen allgemein entwickeln könnte. Zweitens stellt sich die Frage, welche Rolle das Unternehmen und insbesondere der Handelsplatz Bitcoin.de einnehmen.

Kryptowährungen im Allgmeinen

Vorweg kann man sagen, dass die Meinungen hier auch durchaus auseinander gehen. Für viele interessierte Investoren haben Kryptowährungen keinen eigentlichen Gegen(wert) wie das bei einem Unternehmen der Fall ist, welches Produkte herstellt. Für andere befindet sich die hinter den Kryptowährungen steckende Idee eines dezentralen Netzwerkes erst in den Kinderschuhen und besitzt revolutionäres Potential. Woher soll man nun wissen in welche Richtung es gehen wird? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Fakt ist, aktuell gibt es einen großen Hype um Kryptowährungen. Das mediale Interesse steigt und somit kommen immer mehr Menschen mit dem Thema in Berührung. Hierdurch werden sich immer mehr Menschen damit befassen. Eine Folge davon ist, dass das Handelsvolumen steigt, immer mehr in Kryptowährungen investiert wird und eine Firma wie die Bitcoin Group SE hiervon massiv profitieren kann.

Bitcoin.de

Bitcoin.de ist der einzig in Deutschland zugelassene Handelsplatz für Bitcoin. Mit anderen Worten hat die Bitcoin Group SE hier eine Monopolstellung in einem Wachstumsmarkt. Gerade bei neueren Wirtschaftsmärkten, wie den Kryptowährungen, ist es wichtig, dass ein Unternehmen einen guten Ruf hat und als seriös gilt. Das über die Plattform gehandelte Volumen steigt. Ebenso die Anmeldungen und Nutzerzahlen auf der website. Kurz- und mittelfristig ist von einer weiteren Steigerung auszugehen.

Neue Märkte – neue Unternehmen, neue Produkte – alte Unternehmen

Vielleicht kennt ihr die Frage nach dem nächsten großen Ding. Häufig hört man im Zuge dessen: „Hätte ich mal vor 20 Jahren in Google investiert.“ (Die meisten haben zu dieser Zeit lieber Telekom gekauft :))Auf der Suche nach „The next big thing“ werden meistens Themen wie autonomes Fahren, Industrie 4.0, künstliche Intelligenz oder E-Mobilität genannt. Zwar gibt es in diesen Bereichen dann auch zum Beispiel ganz neue Zuliefererbranchen, in denen sich Firmen neu auftun und nach einiger Zeit zu Platzhirschen heranwachsen. Doch im Großen und Ganzen werden hier viele renommierte Unternehmen, um neue Produkte kämpfen. Wenn es einem Unternehmen gelingt wie z.B. Tesla in diese neuen Märkte vorzudringen, ist die Konkurrenz sehr groß. Entsteht jedoch etwas komplett neues, wie vor 20 Jahren das Internet für alle oder heute digitale Währungen, können kleinere Firmen (Apple und Co.) zu diesen riesigen Unternehmen heranwachsen.

Fazit

Das bedeutet nicht, dass die Bitcoin Group SE mit Apple zu vergleichen wäre. Jedoch haben wir es hier mit einem Unternehmen zu tun, welches sich innerhalb eines komplett neuen Wachstumsmarktes befindet. Vor 10 Jahren gab es eben noch keine digitalen Währungen. Innerhalb dieses Marktes ist das Unternehmen in Deutschland Monopolist und hat Umsatz- und Gewinnsteigerungen, die enorm sind. Ist eine Investition in das Unternehmen oder in Kryptowährungen im Allgemeinen also defintiv ein gutes Geschäft? Das kann so nicht behauptet werden. Denn neue Märkte sind immer noch etwas anfällig und Kurse meist volatil. In einem neuen Markt muss auch immer mit einem Totalverlust gerechnet werden. Daher ist eine Investition ganz sicher aktuell eine mit erhöhtem Risiko. Doch jeder Anleger weiß, je höher das Risiko, desto höher der Profit Ich würde dazu raten eine Summe zu investieren, auf die man im Notfall gänzlich verzichten kann. Mit etwas Glück und Geduld ist hier jedoch eine sehr hohe Rendite drin.