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10 Kryptowährungen für 2019

10 Kryptowährungen für 2019

Nach den kometenhaften Kursanstiegen Ende 2017, kann das Jahr 2018 als herbe Enttäuschung betrachtet werden. Die Leitwährung Bitcoin verlor teilweise bis zu 80%. Andere wichtige Kryptowährungen wie Ethereum, Cardano, Ripple oder Iota mussten Kursrückgänge von bis zu 90% oder mehr verkraften.

Doch das Momentum könnte schon bald drehen.  Es stehen Projekte wie Bakkt oder Bison an, die den Zugang zum Handel von Kryptowährungen auch für institutionelle Investoren vereinfachen werden. Zudem könnte 2019 das Jahr sein, in dem ein Bitcoin ETF genehmigt wird. Und auch technische Verbesserungen wie z.B. das Lightning oder Liquid Netzwerk, sowie Security Tokens sorgen womöglich für eine Wertsteigerung von Bitcoin und Co.

10 Kryptowährungen für 2019

Um rechtzeitig gewappnet zu sein, stelle ich dir hier 10 Kryptowährungen für 2019 vor, die im nächsten Jahr eine wichtige Rolle spielen könnten:

1) Vechain Thor (VET)

Vechain Thor ist eine Supply Chain. Sie kann in den Bereichen Einzelhandel, Logistik, Pharmaindustrie oder auch der Landwirtschaft eingesetzt werden. Mit Hilfe der Blockchain kannst du als Verbraucher den Liefer- und Produktionsprozess eines bestimmtes Produktes verfolgen. Hierfür werden so genannte Smart Contracts eingesetzt. Ebenso wird es möglich sein, dass sämtliche Zahlungsflüsse automatisiert in der Blockchain abgewickelt und gespeichert werden.  Die Supply Chain ist eine der wichtigsten potentiellen Anwendungen der Blockchain-Technologie. Jährlich sterben Tausende Menschen z.B. wegen Medikamentenfälschungen. Durch die Vechain-Blockchain wären Fälschungen ausgeschlossen. Auch Lebensmittelskandale gehörten der Vergangenheit an.  Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten, kann Vechain Thor bereits eine eigene Blockchain aufweisen und mit Parnterschaften wie z.B. BMW oder Renault punkten.

2) Icon (ICX)

Icon ist eines der spannendsten Projekte im Bereich Blockchain derzeit. Das Team hat sich das sehr ambitionierte Ziel gesetzt die ganze Welt miteinander zu vernetzen.  Die Idee lautet Blockchains aus verschiedenen Bereichen zu einer Art Blockchainstaat zu verbinden. Man nennt das Ganze Loop Chain. Du kannst dir das wie unsere Bundesrepublik vorstellen. Die Bundesrepublik Deutschland wäre der Blockchain Staat. Die 16 Bundesländer formen den Staat, haben jedoch eigene Kompetenzen und Bereiche, in denen sie autonom agieren können. Die Icon Blockchain würde den Staat repräsentieren. Das Äquivalent zu den Bundesländern wären Blockchains aus den Bereichen Finanzen, Banken, Versicherungen, Medizin, Pharma, Mobilität etc.. So könnten alle Informationen untereinander z.B. zwischen Ärzten, Krankenhäusern, Krankenversicherungen etc. ausgetauscht und in der Blockchain gespeichert werden. Icon erhält zur Zeit viel Unterstützung in Südkorea, auch weil die Regierung und die Bevölkerung technischen Erneuerungen gegenüber aufgeschlossener ist als hierzulande. Unter anderem kann Icon Partnerschaften mit Samsung und Hyundai aufweisen.

3) Bitcoin (BTC)

Auch im Jahr 2019 geht kein Weg an Bitcoin vorbei. Die Währung ist und bleibt der Leitwolf für den gesamten Bereich der Kryptowährungen und könnte mit technischen Verbesserungen nahezu allen anderen Kryptowährungen gefährlich werden. Über das Liquid Netzwerk wäre es möglich Sidechains zu eröffnen und den Austausch von Bitcoin massiv zu beschleunigen und Kosten zu senken. Die meisten alternativen Kryptowährungen haben ihre Daseinsberechtigung dadurch, dass sie wesentlich schneller und günstiger als Bitcoin sind. Wenn dieser Vorteil entfällt, werden viele alternative Kryptowährungen Probleme bekommen. Neben dem Liquid Network existiert das Lightning Network, welches ebenfalls Geschwindigkeits- und Kostenprobleme senkt. Hierfür werden neben der Hauptblockchain Kanäle zwischen zwei Personen eröffnet, die dann unendlich viel Bitcoin hin und her tauschen können.

Der wichtigste Faktor, der auch im Jahr 2019 für Bitcoin spricht ist die Vernetzung. Bitcoin hat das beste Netzwerk von Interessenten, Anhängern und Nutzern. Aktuell werden von größeren Finanzinstituten Bitcoin-ETF oder Bitcoin-Futures diskutiert. Zwar sind weitere Krypowährungen in diesen Projekten nicht ausgeschlossen, doch handelt es sich zunächst um reine Bitcoin Produkte. Während Vechain eine Zukunft als Supply Chain in praktischer Anwendung anstrebt und Icon das selbe als Loop Chain versucht, entwickelt sich Bitcoin aktuell zu einer eigenen Anlageklasse, die losgelöst von der eigentlichen Anwendung demnächst in Staats- oder Rentenfonds als Wertspeicher auftauchen könnte.

4) Zilliqa (ZIL)

Zilliqa hat es geschafft innerhalb kürzester Zeit eine sehr große Anhängerschaft zu generieren. Das Projekt verspricht die Skalierungsprobeme anderer Blockchains zu lösen und zwar mit Hilfe einer Technologie namens Sharding. Hierbei werden Knotenpunkte der eigentlichen Blockchain zu Shards zusammengefasst. Mehrere hundert Kontenpunkte bilden einen Shard. Hierdurch ist es möglichen parallel zueinander Transaktionen durchzuführen. In der Praxis würden Transaktionen sogar schneller je größer das Netzwerk wird. Zilliqa hat den geplanten Release des Mainnets gerade von Q3 auf Januar 2019 verschoben und könnte aufgrund der großen Anhängerschaft einen Blick wert sein. Es bleibt jedoch nicht aus zu erwähnen, dass Zilliqa eines der Opfer von Bitcoin werden könnte, sobald Bitcoin Lösungen für ihr Geschwindigkeitsproblem erfolgreich implementiert haben sollte.

5) Monero (XMR)

Monero ist der einzige Vertreter in dieser Top Ten Liste, der auf absolute Anonymität setzt. Alternativ zu Monero ist auch ZCash ein spannender Vertreter. Im Gegensatz zur Medienberichterstattung sind Bitcointransaktionen sehr transparent und werden auch nicht häufiger zu kriminellen Zwecken verwendet als Euros oder Dollars. Monero hat mit der absoluten Anonymität also ein Alleinstellungsmerkmal. Technisch unterscheidet sich Monero nicht so sehr von Bitcoin und verwendet z.B. ebenfalls den Proof of Work . Doch sorgen leichte Veränderungen in der Umsetzung für eine erhöhte Privatsphäre, mehr Anonymität und Schutz von persönlichen Daten.

6) Decentraland (MANA)

Decentraland könnte man als virtuelle Parallelwelt bezeichnen. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen und ein Releasedate lässt noch auf sich warten. Wenn Decentraland startet, kannst du virtuell Land, Dienstleistungen oder Sachgüter kaufen. Stell es dir in etwa so vor, wie die Eroberung der riesigen Landfläche der USA in früheren Zeiten. Es wäre ein virtuelles Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Transaktionen innerhalb dieser virtuellen Welt würden mit der hauseigenen Währung MANA realisiert werden. Zugegebenermaßen ist das Risiko hoch in einem frühen Stadium in so ein Projekt einzusteigen. Doch das Interesse an Decentraland ist groß und der Preis der Kryptowährung ist in diesem Jahr stabiler als der von Bitcoin.

7) Digitex Futures (DGTX)

Auch Digitex Futures gehört zu den aktuell etwas risikoreichen Investments. Das Unternehmen plant eine Kryto-Börse für Futures mit dem ehrgeizigen Ziel kostenloser Transaktionen. Auf der Plattform können Transaktionen mit dem DGTX Token durchgeführt werden. Um den Handel kostenlos zu halten, bedient sich das Unternehmen einer demokratisierten Inflation. Jedes Jahr wird eine gewisse neue Menge an DGTX-Tokens ausgegeben. Wie viele das sind, wird demokratisch von allen Teilnehmern entschieden. Das garantiert kostenlose Trades, wertet jedoch die Coins ein Mal im Jahr ab.

8) Binance Coin (BNB)

Binance Coin ist wie DGTX ebenfalls ein Exchange-Coin. Er wird ausschließlich auf der Kryptobörse Binance gehandelt. Dass Binance in dieser Liste erscheint, hat einen einfachen Grund: Binance ist aktuell die größte und erfolgreichste Kryptobörse der Welt. Sollte es zu einem erneuten Bullenmarkt kommen, werden die meisten Menschen weltweit ihre Coins auf der Plattform Binance handeln. Wenn du auf Binance mit dem hauseigenen Token handelst, bekommst du 50% Rabatt auf jeden Trade. Der Anreiz Binance Coin zu verwenden ist also sehr groß. Hinzu kommt, dass der Binance Coin einer der stabilsten Werte während des Bärenmarktes gewesen ist. Der Verlust fällt deutlich geringer als bei Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co. aus.

9) Stellar Lumens (XLM)

Stellar Lumens möchte günstige, schnelle und einfache Transaktionen weltweit zwischen einzelnen Personen ermöglichen. Wer heutzutage Geld über Ländergrenzen senden möchte, benötigt weiteres Geld für hohe Gebühren und Zeit. Über das Stellar Netzwerk sollen diese Transaktionen mit Hilfe des Lumen Tokens revolutioniert werden. Du könntest in Deutschland Geld in das Netzwerk einzahlen. Dort wird die Währung, die du verwendet hast in Lumens umgerechnet, um es am anderen Ende der Welt in der gewünschten Währung wieder auszuspucken. Das Projekt arbeitet als NGO (Non-Profit) auf Open Source Basis. Stellar Lumens hat bereits eine Reihe namhafter Partnerschaften geschlossen, darunter z.B. auch IBM.

10) OmiseGo (OMG)

„Be your own Bank“ ist ein Bezeichnung, die OmiseGo zutreffend bezeichnet. OmiseGo möchte eine dezentrale Verwaltungsplattform für jegliche Finanzen eines Individuums sein. Das heißt, es soll eine Verbindung und Durchlässigkeit verschiedener Zahlungswege, aber auch verschiedener Blockchains gewährleistet werden. Stell es dir so vor: Mit OmisoGo könntest du sämtliche Tätigkeiten, die mit Geld zu tun haben erledigen. Also dein Gehalt beziehen, Kredite aufnehmen, Kryptowährungen kaufen, Paypal-Zahlungen initiieren, Überweisungen zwischen Fiat- und Kryptowährungen durchführen. Das ganze geschieht in Echtzeit, sehr kostengünstige und ohne zentrale Instanz.

Wo kannst du Kryptowährungen kaufen?

Damit du den Überblick behältst, liste ich dir jeweils zwei Börsen auf, welche die jeweiligen Kryptowährungen anbieten. Ich selbst nutze

Vechain Thor: Binance*, Bitmart

Icon: Binance*, EXX

Bitcoin: Coinbase*. Binance*,

Zilliqa: Binance*, Bitforex

Monero: Binance*, Bithumb

Decentraland: Binance*, TopBTC

Digitex Futures: Mercatox, HitBTC

Binance Coin: Binance* (exklusiv)

Stellar Lumens: Binance*, Bitforex

OmiseGo: Binance*, Huobi

 

Wie ich 10 000 Euro investieren würde

Wie ich 10 000 Euro investieren würde

In den letzten Jahren fällt es vielen Menschen eher schwer liquide Mittel zu investieren. Niedrigzinsen und die Angst vor neuerlichen Börsencrashs halten viele Menschen von Investitionen fern. Doch es gibt auch heute gute Möglichkeiten das eigene Geld sinnvoll anzulegen.

10 000 Euro investieren

Der folgende Aritikel ist kein Rat zur Investition deinerseits, sondern lediglich eine Zusammenfassung der Investitionen, die ich persönlich tätigen würde. Solltest du selbst mit dem Gedanken spielen eine ähnliche Summe zu investieren ist jedoch folgendes wichtig:

  • Dein monatliches Einkommen deckt deine Lebenserhaltungskosten ausreichend
  • Die Summe sollte in den nächsten 3-5Jahren nicht benötigt werden
  • Das Geld ist liquide vorhanden (d.h. du musst hierfür kein Auto verkaufen oder Ähnliches)

1) Rücklagen Tagesgeld 2000 Euro

Zunächst ist es umheimlich wichtig Rücklagen zu bilden. Selbst wenn sich eine sehr attraktive Investitionsmöglichkeit bietet, sollten Rücklagen immer vorhanden sein. Daher würde ich einen Teil der 10 000 Euro auf ein Tagesgeldkonto legen. Denn sobald eine Repatur des Autos ansteht, die Waschmaschine streikt oder der Laptop seinen Dienst quittiert, benötigst du frisches Geld, das deinen Dispotkredit nicht belastet. Natürlich wäre es auch möglich 1 000 oder 3 000 Euro Rücklagen zu bilden. Das kommt vor allem darauf an, welche Sicherheiten man benötigt, um nachts ruhig schlafen zu können.

2) Breit gestreuter ETF 2000 Euro – inkl. Errichtung eines Sparplans

Eine gut durchdachte ETF Strategie bezeichne ich persönlich als meine Basisinvestition. Mit einer Summe von 2 000 Euro kannst du in einen breit gestreuten ETF investieren, der etwa 85% des Weltmarktes abdeckt. Zusätzlich würde ich ca. 10% meines moatlichen Einkommens nutzen, um einen ETF Sparplan zu errichten. Sobald ich eine Summe von 10 000 Euro durch meinen ETF Sparplan angespart habe, würde ich die ETF Strategie um andere Assets erweitern: Immobilien ETF, Rohstoff ETF, Anleihen ETF etc. Nähere Infos findest du hier:

Eine mögliche ETF Strategie

3) Bitcoin – 2000 Euro

Auch wenn der ein oder andere Interessent beim Begriff „Bitcoin“ Schnappatmung bekommt, betrachte ich selbst Bitcoin als eine ganz wichtige Stütze in meiner Gesamtstrategie. Die Blockchain Technologie ist gekommen , um zu bleiben. Kryptowährungen sind nur eine der Anwendungen, die sich in den nächsten 10-20 Jahren im Mainstream etablieren könnte. Warum Bitcoin und keine anderen Kryptowährungen? Grundsätzlich ist es auch möglich in andere Kryptowährungen zu investieren. Bitcoin ist in diesem Bereich jedoch die seriöse und sichere Variante. Nähere Informationen kannst du hier finden:

10 Kryptowährungen für 2018

Allgemeine Infos zum Thema Kryptowährungen

4) Wikifolio – 2000 Euro

Neben Bitcoin sind Wikifolios weitere moderne Investitionsmöglchkeiten, die ich präferiere. Bei Wikifolio schätze ich vor allem die Transparenz. Jede Handlung eines Traders, sowie dessen Strategie ist nachvollziehbar für den Investor aufgelistet. Ein professioneller Vermögensverwalter ist teurer, intransparenter und nicht selten weniger profitabel. Ein weiterer Vorteil der Wikifolios ist die Möglichkeit der Streuung. Bereits eine Summe von 2 000 Euro lassen sich mit Leichtigkeit auf mehrere Wikifolios streuen. Weitere Informationen findest du hier:

Wikifolio zum Blog

Weitere Infos zu Wikifolios

5) Humankapital – 2000 Euro

Deine wichtigste Investition ist immer die Investition in die eigene Person. Je besser du gebildet bist, desto höher wird (zumindest im Durchschnitt) dein monatliches Einkommen sein. Je höher dein Einkommen ist, desto mehr Geld hast du für weitere Investitionen übrig. Es sind zwar Binsenweisheiten, aber das macht sie nicht weniger wichtig. Investitionen in dich selbst können Bücherkäufe, Reisen, Fort- oder Ausbildungen sein, aber auch Investitionen in z.B. Coaching, Therapien oder Sonstiges aus dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

Wenn man 10 000 Euro investieren möchte, kämen auch andere Möglichkeiten in Betracht, die in der Liste oben nicht vorkamen.

Warum keine Aktien?

Aktienkäufe würde ich persönlich erst ab einer Summe von 20 000 Euro tätigen. Ansonsten kann man sich die Diversifikation nicht leisten. Daher sind ETF oder Wikifolios sinnvoller wenn man 10 000 Euro investieren möchte.

Warum keine Immobilien?

Um eine Immobilie zu kaufen benötigt man in der Regel 10-20% Eigenkapital. Außerdem ist der Markt in den letzten Jahren heiß gelaufen. Es lässt sich zwar weiterhin Geld verdienen, es ist jedoch schwieriger geworden.

Hinweis: Wenn man 10 000 Euro investieren möchte, aus denen in einigen Jahren vielleicht 25 000 Euro werden, sind Umschichtungen in Aktien oder Immobilien eine Überlegung wert.

Warum keine Riesterrenten oder Sonstiges?

Sie sind zu häufig Mogelpackungen. Außerdem: Während du z.B. mit einer ETF Strategie flexibel bleibst und jederzeit dein Geld beanspruchen kannst, ist das mit Versicherungspolicen kaum möglich. Hinzu kommt: Wenn du dich am Ende des Vertrags für die monatliche Rente entscheidet, bist du vielleicht erst im Alter von 80 Jahren in der Gewinnzone.

 

 

5 Gründe warum du Bitcoin kaufen solltest

5 Gründe, warum du Bitcoin kaufen solltest

Die große Bitcoin Party gegen Ende 2017 ist längst vorbei. Berichterstattungen in den Mainstream Medien gibt es zur Zeit eher selten. Ein Blick auf Google Trends reicht, um zu sehen, dass die Nachfrage nach Bitcoin um ein Vielfaches gesunken ist. All das könnten Zeichen sein, warum du genau jetzt Bitcoin kaufen solltest. Im Folgenden findest du 5 Gründe, die aufzeigen warum.

1) Institutionelle Investoren

Versicherungen, Rentenfonds, Pensionskassen und Banken haben großes Interesse an Investitionen in Bitcoin. Dass sie noch nicht investiert sind, liegt an den fehlenden Regulationen und Sicherheiten. Daran wird jedoch mit Hochdruck gearbeitet (siehe Punkt 4). Es scheint eher eine Frage der Zeit, ob institutionelle Investoren in den Markt rund um Bitcoin einsteigen werden. Wenn es soweit ist, werden womögliche milliardenschwere Summen investiert. Die Kurse der etablierten Kryptowährungen werden hiervon massiv profitieren.

2) Die erforderliche Technik kommt

Die ICE (International Stock Exchange) möchte über ihre Tochterfirma NYSE (New York Stock Exchange) den Zugang für instutionelle und private Anlager global ermöglichen. Mit Hilfe eines Starts-Ups namens Bakkt, Microsoft und Starbucks als Partnern soll das Projekt umgesetzt werden. Der geplante Start ist für November geplant. Als Neuheit sollen physische Bitcoin Futures handelbar sein, was sich von den bereits existierenden Futures der CME unterscheidet. Weitere bedeutende Fortschritte:

  • DIe US-Börsenaufsicht SEC wird in naher Zukunft über die Genehmigung eines Bitcoin-ETF entscheiden.
  • Das Lightning Network, welches die Probleme der Transaktionsgebühren- und -geschwindigkeiten lösen könnte, verzeichnet immer mehr gelungene Transaktionen.

3) Regulation und Sicherheiten

Insbesondere institutionelle Anleger benötigen Regulationen und Sicherheiten, bevor sie in Bitcoin investieren werden. Noch vor einem Jahr häuften sich News, dass Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen von einigen Staaten verboten werden sollen. Ganz davon abgesehen, dass dies kaum möglich wäre, haben sich die meisten Regierungen eher positiv gegenüber des Marktes positioniert. Auch die EU plant gemeinsame regulierende Maßnahmen. Aktuell wird vor allem für institutionelle Anleger an sicheren Speichermöglichkeiten gearbeitet. Vor allem die größeren Kryptobörsen wie Coinbase oder binance wollen eigene Lösungen anbieten.

4) Digitales Gold

Bitcoin könnte eines Tages Gold als Wertaufbewahrungsmittel überholen. Damit eine Währung allgemeine Akzeptanz erfährt, muss sie teilbar, knapp, haltbar, fälschungssicher und transportfähig sein. Die Währung, welche diese Eigenschaften am besten erfüllt, ist Bitcoin. Sie ist auf knapp 21 Millionen Stück beschränkt, deutlich transportfähiger und teilbarer als Gold, sie ist ewig haltbar und aufgrund der Blockchain-Technologie fälschungssicher. Die aktuelle Marktkapitalisierung von Gold liegt bei etwa 8 Billionen US-Dollar. Bitcoin kommt auf einen Wert von aktuell rund 0,12 Billionen US-Dollar.

5) Es macht viel mehr Sinn als Ende 2017

Seit Ende 2017 ist der Kurs des Bitcoin um teilweise bis zu 70% eingebrochen. Die Kurse einiger hoch gelobter alternativer Coins sind teilweise um bis zu 90% gefallen. Dabei macht es  heute wesentlich mehr Sinn in Bitcoin zu investieren als Ende 2017. Die Technik ist fortgeschrittener, die Nachfrage der institutionellen Anleger ist höher, es gibt mehr Regulationen und Sicherheiten, etablierte Börsenplätze planen den Zugang zum Markt zu ermöglichen, es gibt Ansätze, um technische Probleme zu beheben (Lightning Network) und es ist möglich Bitcoin viel günstiger zu erwerben. Bitcoin muss in den nächsten Jahren noch einige Hürden überstehen. Dennoch scheint aktuell die Wahrscheinlichkeit höher, dass Bitcoin gekommen ist, um zu bleiben.

Was ist deine Meinung zum kontroversen Thema Bitcoin? Wird sich Bitcoin in den nächsten Jahren etablieren oder bist du eher der Meinung, dass Bitcoin keine Zukunft haben wird?

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5 Kryptowährungen für Sommer 2018

10 Kryptowährungen für 2018

 

Kryptoapp Bison der Börse Stuttgart

Kryptoapp Bison

Im Herbst 2018 startet die Kryptoapp Bison*.  Die Börse Stuttgart möchte die weltweit erste Kryptoapp auf den Markt bringen, die einfachen, schnellen und kostenlosen Handel mit Kryptowährungen ermöglichen soll. Wenn du Interesse hast, kannst du dir die Kryptoapp hier* bereits anschauen.

Warum die Bison App so wichtig ist

Aktuell kannst du Bitcoin und Co. nur über reine Börsen für Kryptowährungen kaufen. Die bekanntesten Vertreter sind Binance, Kraken oder auch Coinbase. Der bisher einzige deutsche Anbieter ist bitcoin.de. Zwar haben einige reguläre Börsen, vor allem in den USA, bereits mit dem Gedanken gespielt, Kunden den Zugang zum Kryptomarkt zu ermöglichen. Doch gibt es bisher kein Angebot auf dem Markt. Die Börse Stuttgart ist somit Vorreiter und wird, so der Plan, die erste reguläre Börse sein, die den Zugang ermöglicht.

Der Clou

Die Nutzung der Kryptoapp Bison verspricht einen schnellen, einfachen und vor allem kostenlosen Handel mit Kryptowährungen. Das ist eine der Grundvoraussetzungen für die Etablierung von Bitcoin im Mainstream. Denn die bisher etablierten Kryptobörsen sind noch umständlich und langsam. Alleine die Anmeldung auf Kraken und Co. nimmt einige Tage in Anspruch. Häufig dauert es wiederum einige Tage bis ein Trade durchgeführt wird.

Das Betriebssystem für Bitcoin

Der Handel mit Kryptowährungen lässt sich mit den frühen Jahren des Personal Computers vergleichen. Zu Beginn musstest du für die Nutzung eines PCs noch den ein oder anderen Befehl kennen oder zumindest etwas technisches Verständnis mitbringen. Heutzutage hast du mit einem Klick und einem Blick auf das Smartphone oder Ipad sofort die gewünschte Information zur Verfügung. Kryptowährungen werden sich nur dann etablieren, wenn der Zugang massentauglich einfach gestaltet ist. Genau das verspricht uns die Börse Stuttgart mit der Kryptoapp Bison*. Ob es am Ende tatsächlich funktioniert, bleibt abzuwarten.

Regulierungen

Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen benötigen zur Etablierung ganz dringend Regulierungen. Denn institutionelle Anleger wie Rentenfonds oder Hedgefonds benötigen Sicherheiten und klare Vorgaben, bevor sie bereit sind, große Summen zu investieren. Da die Börse Stuttgart bereits gängigen Regulierungen als zweitgrößte deutsche Börse unterliegt, erhöht es die Wahrscheinlichkeiten, dass auch der Handel mit Kryptowährungen an Seriosität gewinnt.

Offene Fragen

Dennoch gibt es auch bei der Bison App* offene Fragen. Vor allem wäre es wichtig zu wissen, wie und wo deine Coins gespeichert werden und welche Sicherheiten es gibt. Denn wenn du deine Bitcoin nicht selbst auf einem Wallet verwaltest, dann übernimmt das die Börse Stuttgart. Es gibt im Bereich der Kyptowährungen noch nicht so etwas wie eine Einlagensicherung. Ebenso interessant ist die Frage, ob die App einem eventuellen Ansturm während eines Bullenmarktes standhalten kann.

Weitere Features

Die Bison App wirbt mit einem so genannten Cryptoradar. Es handelt sich hierbei um ein analytisches Tool, das die Stimmung des Marktes messen und dir nützliche Informationen geben soll. Hierzu werden vor allem Posts in Echtzeit auf sozialen Medien gescannt und ausgewertet. Ob dieses Tool tatsächlich einen echten Mehrwert hat, kann bezweifelt werden. Die Idee dahinter ist jedoch ganz nett. Die Bison App soll wohl den Anfänger als auch den leidenschaftlichen Trader anziehen.

Fazit

Den Start der Bison App begrüße ich sehr. Vor allem die Erleichterung des Zugangs zum Handel mit Kryptowährungen ist ein großer Pluspunkt. Der schnelle und einfache Zugang ist eine der wichtigsten Komponenten, um den Markt im Mainstream zu etablieren. Auch wenn die Bison App noch nicht alle offenen Fragen  beantwortet, scheint die Börse Stuttgart ein gutes und wichtiges Produkt auf den Markt zu bringen.

Wenn du Interesse hast dir die Kryptoapp Bison *anzuschauen oder dich bereits zu registrieren, kannst du das hier* tun.

Bitcoin Crash

Bitcoin Crash

Seit Monaten schreiben die Medien bereits über den Bitcoin Crash. Alleine in diesem Jahr ist die Blase bereits mindestens drei Mal geplatzt, sofern man den Berichterstattungen glauben schenkt. In der Tat ist das Jahr 2018 bisher alles andere als gut für Investoren gelaufen. Der gesamte Kryptomarkt hat innerhalb eines halben Jahres mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung des gesamten Marktes noch etwa 270 Milliarden Euro. Im Dezember 2017 hatte alleine Bitcoin mit über 320 Milliarden Euro eine höhere Marktkapitalisierung.

Bitcoin Crash

Grautöne

Wenn du vor einem halbem Jahr in den Markt eingestiegen bist, verfluchst du vermutlich den Kursrückgang. von über 60%.  Wenn du vor einem Jahr in den Markt eingestiegen bist, jubelst du vielleicht über einen Kurstanstieg von über 130%. Beide Ansichten werden in der Kryptowelt aktuell verbreitet und beide sind nicht falsch. Während die einen mit großer Enttäuschung das Spielfeld verlassen, fordern andere dazu auf die Kirche im Dorf zu lassen. So gesehen war der enorme Anstieg Ende letzten Jahres für die Glaubwürdigkeit der Kryptowährungen als neue Anlageklasse eher schädlich. Der jetzige Kursrückgang ist für die Rehabilitation unbedingt erforderlich.

Woher kommt der Kursrückgang?

Es ist nicht möglich den einen Grund zu nennen, warum die Kurse so stark gefallen sind. Für eine Analyse sind einfach zu viele Faktoren im Spiel, so dass eine einzige Antwort nicht ausreichend sein kann. In der Regel ist eine Kombination aus vielen Umständen für eine Erklärung nötig. Niemand kann tatsächlich wissen, welche Gründe für einen Einbruch der Kurse verantwortlich sind. Daher kannst du im folgenden einige mögliche Erklärungen finden, bei denen es jedoch keinen Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit gibt. Wenn du weitere Gründe kennst auf die ich nicht eingegangen bin, kannst du sie gerne in den Kommentaren ergänzen.

Long oder Short?

Ende letzten Jahres lag das Verhältnis der Investoren, die auf Kurssteigerungen wetteten (long) gegenüber denen, die auf Kursrückgänge setzten (short) bei etwa 98 zu 2. Kurz darauf war es möglich mit Bitcoin Futures zu handeln, d.h. der Zugang zum Markt um Kryptowährungen zu shorten wurde vereinfacht. Es war unausweichlich, dass dieses Verhältnis eine gesündere Verteilung erhalten würde. Hinzu kommen auch aktuelle Vorwürfe von Kursmanipulationen insbesondere im Vorfeld des Starts der Bitcoin Futures.

Die Angst

Vor einem halben Jahr hatten Anleger Angst etwas zu verpassen. Heute haben sie Angst etwas zu verlieren. Es sind alt bekannte Mechanismen, die hier wirken, welche vor allem in so volatilen Märkten massive Ausmaße entwickeln können.

Interessenverlust

Jeder kann die Lust auf das schnelle Geld nachvollziehen. Als wir alle hörten wie viel Geld man in welcher kurzen Zeit mit Kryptowährungen machen konnte, wollten wir alle auf den Hype Train aufspringen. Das Interesse wurde, auch wegen den Medien, immer größer. Ein halbes Jahr später ist die Häufigkeit der Eingabe des Wortes“Bitcoin“ bei google um den Faktor 10 gesunken. Aktuell haben wir einen Interessenverlust bei Suchmaschinen von über 90%.

Die Medien

Die Medien haben einen außerordentlich hohen Einfluss auf Kursentwicklungen. Denn dort gibt es fast ausschließlich entweder schwarz oder weiß. Die Notwendigkeit Klicks zu generieren ist zwar nachvollziehbar. Doch gibt es viel mehr Schattierungen als Berichterstattungen suggerieren wollen z.B. bei Titeln wie: „Bitcoin auf Rekordjagd“ oder „in einem Jahr zum Millionär“ im Vergleich zu „Die Blase ist geplatzt“ oder „Bitcoin ist gecrasht“.  Die Medien schreiben himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt , je nachdem in welche Richtung der Wind gerade weht. Das ist schädlich für den Markt und mitverantwortlich, sowohl für den „Hype“ vor einem halben Jahr, als auch für den „Crash“ heute.

Ein Beispiel

Zur Zeit ist auf einigen Seiten zu lesen, dass der Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Coinrail verantwortlich wäre für den neuerlichen Kursrutsch. Anleger der ganzen Welt sollen Panik bekommen haben und ihre Coins verkaufen, weil die 98. größte Börse der Welt gehackt wurde? Darüber hinaus wird in vielen Artikeln suggeriert „Bitcoin und Ethereum wurden auf Coinrail gehackt“. Hier wird mit den Ängsten der Anleger, sowie der Unwissenheit des Mainstreams gespielt. Die dezentralen Währungen Bitcoin und Ethereum wurden nicht gehackt, sondern ein zentrales organisiertes Unternehmen,  welches wenige Sicherheitsstandards installiert hat. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Davon abgesehen kann jeder Anleger seine Coins in einem Cold Wallet oder einer Paper Wallet unabhängig von zentralen Organisationsformen sichern.

Zufälle

Auch zufällig eintretende Phänomene könnten für einen Kursrutsch verantwortlich sein.  Genauso wie ein größerer Verkauf, der einen Stop-Loss Welle ausgelöst hat. Es könnte sich auch um völlig normale Schwankungen in einem sehr volatilen Markt handeln. Denkbar wären auch gezielte den Kurs drückende Handlungen, damit die Performance der möglicherweise anstehenden institutionellen Investoren einen Startvorteil bekommt.

Was macht die Branche?

Die Teams rund um Bitcoin, Ethereum, Eos, Iota und Co. arbeiten natürlich weiter an ihren Projekten und erhöhen somit den Wert der Kryptowährungen. Sie hören damit nicht auf nur weil der Hype aktuell fürs Erste unterbrochen ist. So gesehen ist der Wert der Coins heute höher und sie sind günstiger zu haben als vor einem halben Jahr. Es wäre also wesentlich klüger heute zu investieren als es Ende letzten Jahres der Fall gewesen ist.  Neben einigen anderen Entwicklungen benötigt der Markt Regulierungen, mehr Use Cases und institutionelle Anleger. Die Regulierungen sind notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten und auch die vielen Milliarden oder sogar Billionen Euro da draußen anzuziehen, die z.B. in Rentenfonds stecken. Wenn institutionelle Anleger in den Markt einsteigen, was sie aktuell vorbereiten, fließt sehr viel frisches Geld in den Markt und wird die Kurse steigen lassen. Uses Cases benötigen wir, um eben reale Umsetzungen in die Wirtschaft zu integrieren.

Wie kannst du dich als interessierter Investor verhalten?

Wenn du mit der Branche noch gar keinen Kontakt hattest, aber gerne investieren willst, ist die jetzige Phase eine gute Kaufgelegenheit. Die Wahrscheinlichkeit steigender Kurse ist nach den Kursrückgängen wesentliche höher als dies zu Zeiten des Hypes der Fall gewesen wäre. Grundsätzlich gilt immer zu beachten nur Geld zu investieren, das du nicht benötigst, nicht deine komplette Investitionssumme zu verwenden, sondern Kryptowährungen als Ergänzung zu weniger volatilen Anlagemöglichkeiten (z.B. ETFs) nutzen und langfristig halten. Solltest du zu den unglücklichen Investoren gehören, die Ende letzten Jahres in den Markt eingestiegen sind, kann es sinnvoll sein nichts zu tun. Verluste sind erst Verluste wenn sie realisiert wurden.

Welche Coins solltest du kaufen?

Aktuell werden auf coinmarketcap 1628 Kryptowährungen geführt. Hinzu kommen massig ICOs, die nicht gelistet werden. Selbst wenn sich die Technologie durchsetzen wird, besteht nicht im Ansatz ein Bedarf für diese Menge an Währungen. Vermutlich werden Coins mit den besten Netzwerken überleben, sprich Bitcoin und Ethereum. Ansonsten kann es sich lohnen z.B. 10 aussichtsreiche Währungen zu kaufen, also zu streuen. In einigen Jahren kann es durchaus sein, dass neun dieser 10 Projekte nicht mehr existieren. Jedoch benötigst du nur einen Volltreffer, um deine Investition erfolgreich zu gestalten. Einige Währungen habe ich hier oder hier bereits vorgestellt.

Wo kannst du investieren?

Wenn du Kryptowährungen kaufen möchtest bieten sich entweder sehr große Börsen an wie z.B. coinbase* oder binance* oder den bisher einzigen deutschen Vertreter bitcoin*. Sie sind besser reguliert als kleine unbekannte Börsen. Um deine Coins jedoch sicher aufzubewahren empfiehlt es sich sie selbst zu Hause zu lagern, anstatt auf einer Börse für Kryptowährungen. Alternativ kannst du auch in Aktien investieren, die an die Preise der Währungen gekoppelt sind wie z.B. die Bitcoin Group. Eine weitere Möglichkeit wären Wikifolios, die einige wenige Möglichkeiten nutzen können, um am Markt zu partizipieren.

Wo steht der Kurs Ende 2018?

Das kann niemand mit Sicherheit sagen. Im Netz findest du hierzu eine Spannweite von 0 bis 250 000 Euro. Zur Orientierung kannst du dir die aktuelle Umfrage auf meinem Blog links oben anschauen und auch teilnehmen. Ich persönlich bin der Meinung, die Wahrscheinlichkeit höherer Kurse am Ende des Jahres ist aktuell höher, als die niedrigerer Kurse.