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Wie du 5 000 Euro investieren kannst

5 000 Euro zur freien Verfügung

Stell dir vor du hast zur aktuellen Marktlage 5 000 Euro zur Verfügung, die du durch ein Investment vermehren möchtest. Wie gehst du vor? Zunächst kommt es sehr darauf an, ob du schon weitere Investments hast. Besitzt du zum Beispiel bereits ein diversifiziertes Aktiendepot, kannst du über den Kauf einer oder zweier Einzelaktien nachdenken. Wären diese 5 000 Euro jedoch dein erstes Investment, rate ich dir dringend davon ab das Geld in Einzelaktien zu investieren. Du kannst dir ganz einfach keine Streuung leisten.

Weitere Ausschlüsse

Es gibt weitere lukrative Investments, die du mit 5 000 Startkapital noch nicht tätigen kannst. So wirst du zum Beispiel nicht ins Immobiliengeschäft einsteigen können. Normalerweise verlangen Banken beim Kauf einer Immobilie (Eigentumswohnung) zwischen 10% und 20% Eigenkapital. Bei einer zur Verfügung stehenden Summe von lediglich 5 000 Euro, dürfte die Wohnung nicht mehr als maximal 50 000 Euro kosten. Hinzu kämen noch Maklergebühren, sowie Notar und Grunderwerbssteuer. Unter Umständen findest du ein Studentenzimmer, welches du dir leisten könntest. Meine erste Wahl wäre das jedoch nicht.



Breite Streuung

Eine breite Streuung kannst du dir durch den Erwerb eines ETF kaufen. Bei einer Summe von 5 000 Euro lohnt es sich kaum das Geld über mehrere ETF zu diversifizieren. Eine gute und einfache Lösung wäre der ETF MSCI World. Hierdurch werden rund 85% des Weltmarktes abgedeckt. Somit ist dir eine sehr gute Streuung sicher. Doch investierst du die ganze Summe und wenn ja, wie kannst du vorgehen?

Broker und Gebühren

Zunächst benötigst du einen Broker. Ich selbst verwende comdirect und kann diesen Anbieter aufgrund seiner Übersicht sehr empfehlen. Die Ordergebühren für einzelne Trades bekommst du bei anderen Anbietern günstiger, jedoch ist die Übersichtlichkeit bei comdirect sehr gelungen. Ich habe dir weiter unten einen Screenshot hinzugefügt über den ETF 110 (MSCI World). Seit längerer Zeit gibt es diesen ETF als Aktion. Das heißt du zahlst keine Ordergebühren. Auch bei anderen Brokern gibt es solche langfristigen Aktionen. Es handelt sich um einen thesaurierenden (reinvestierend) und swap-basierten ETF. Die Total Expense Ratio liegt bei 0,2% (Gesamtkostenquote).

Die Investition

Bei einem langfristigen Anlagehorizont und einer Anlagesumme von 5 000 Euro kannst du bei dem Erwerb eines MSCI World ETF eigentlich nichts falsch machen. Möchtest du dein Risiko etwas streuen, könntest du zum Beispiel deine Summe halbieren und in einem Abstand von sechs Monaten je 2 500 Euro investieren. Auch im Bereich des Möglichen wäre eine Teilinvestition. Die Restsumme könntest du dir aufheben für einen späteren Kauf zu schlechteren Marktzeiten

Meine Empfehlung

Die oben genannten Punkte sind realistische Wege. In der aktuellen Marktlage würde ich persönlich diese 5 000 Euro jedoch gar nicht investieren. Das Nichtstun am Markt kann manchmal die beste Investition sein. Wenn es irgendwie möglich wäre, richte dir einen ETF-Wertpapiersparplan ein. Hierfür ist die aktuelle Marktlage recht irrelevant, da du jeden Monat einkaufst. Somit nimmst du jederzeit am Markt teil. Die 5 000 Euro würde ich persönlich flüssig und flexibel halten bis zum nächsten Marktrücksetzer. Tritt dieser ein, kannst du zu Sonderangeboten einkaufen gehen.

Wie würdest du aktuell 5 000 Euro investieren?

Aktien mit Kopf

Aktien mit Kopf

Fast 800 Videos können mittlerweile auf dem Youtubekanal namens Aktien mit Kopf aufgerufen werden. Bis heute haben sich bereits über 65 000 Anhänger den Kanal von Gründer und Protagonist Kolja Barghoorn abonniert. Im Großen und Ganzen geht es um das Thema finanzielle Unabhängigkeit mit Hilfe von Investitionen an der Börse. Die große Stärke des Kanals ist dessen Authentizität, denn Kolja lebt den von ihm gepredigten Lebensstil erfolgreich vor.

Börse ist für alle da

Eine Errungenschaft des Kanals ist meiner Meinung nach das geschaffene Interesse an Themen wie Aktien und Börse. Insbesondere für junge Menschen sind die Beiträge und Videos über Youtube wesentlich attraktiver gestaltet, als nahezu alle TV-Formate. Das ist ein Thema, welches mir persönlich am Herzen liegt. Es geht darum, Menschen die Möglichkeiten der Börse vorurteilsfrei näher zu bringen. Jeder kann an den Gewinnen der Unternehmen teilhaben. Die Börse ist kein exklusiver Ort für reiche Leute. Nur zu häufig muss sich die jüngere Generation von der älteren anhören, dass sie die Finger von Aktien lassen sollen.

Was erwartet dich auf dem Kanal?

Erwähnenswert sind zunächst einige Videoreihen. Unter anderem findest du ausführliche Informationen zu Themenbereichen wie ETF, finanzielle Freiheit, Aktienbewertungen oder auch ein Börsenlexikon. Zudem werden ab und an Bücher vorgestellt, ein Vlog gedreht, Gäste eingeladen oder Livestreams angeboten. Während der Streams hat die Aktien mit Kopf Community, auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und somit interaktiv teilzunehmen. Ergänzt wird das Programm durch weitere Topics wie Philosophie am Freitag, Kredite & Geldanlage oder einem Podcast.

Eigenverantwortlichkeit

Wenn man sich einige Videos von Kolja Barghoorn angeschaut hat, wird recht schnell deutlich, dass sich einige grundsätzliche Prinzipien wie ein roter Faden durch die Videos ziehen. Auf einen möchte ich an dieser Stelle kurz eingehen und zwar die Eigenverantwortlichkeit. Das bedeutet für sich selbst und seine finanzielle Freiheit die Verantwortung gänzlich zu übernehmen. Viele Menschen machen es sich recht einfach und verlassen sich auf den Staat oder geben anderen für ihre finanzielle Lage die Schuld. Erhöhe dein Humankapital, bilde dich stets fort, mache keine Schulden und investiere nicht übermäßig in Konsumgüter.

Aktualität

Mittlerweile gibt es zwei feste Tage an denen Videos hochgeladen werden. In der Regel kannst du dir dienstags und freitags neuen Content anschauen. Neben diesen festen Zeiten erscheinen in unregelmäßigen Abständen weitere Videos zu diversen Themen. Aufgrund der Vielzahl der Videos auf dem Kanal „Aktien mit Kopf“ kannst du dich jedoch sehr lange mit Inhalten zu Aktien und Börse beschäftigen.

Aktien mit Kopf Community

Social Media ist heutzutage für viele Unternehmer ein Muss. Aktien mit Kopf hat eine recht große und aktive Community auf Facebook. Darüber hinaus wird auf Fragen und Anregungen immer mal wieder auch in den Videos eingegangen. Es entstehen rege und unterhaltsame Diskussionen zu allen Themen rund um die Börse. Das ist ein weiterer Pluspunkt des Kanals, denn so entsteht ein produktiver Diskurs über ein mit Vorurteilen behaftetes Thema.

Die „mit Kopf“ Gruppe

Mittlerweile gibt es neben dem Mutterkanal weitere Youtube-Kanäle, welche zusammen sozusagen die „mit Kopf“ Gruppe bilden. Diese behandeln jeweils hauptsächlich einen Teilbereich aus der Finanzwelt. So gibt es aktuell die Kanäle: Sparen mit Kopf, Immobilien mit Kopf, Versicherungen mit Kopf und Steuern mit Kopf. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass mein Blog den Namen „Investieren mit Kopf“ trägt. Der Blog hat jedoch keine Verbindung zu der „mit Kopf“ Gruppe.

Meine Meinung

Ich schätze den Kanal „Aktien mit Kopf“ und die Arbeit von Kolja Barghoorn sehr. Insbesondere die Tatsache, dass sich hierdurch immer mehr junge Menschen mit den Themen Aktien und Börse beschäftigen. Das ist ein tolles Verdienst. Hervorzuheben ist meiner Meinung nach auch der hohe Unterhaltungswert der Videos. Inhaltlich würde ich mir gerne einige Videos zum Thema Social Trading wünschen.

Hier geht es zum Kanal von Kolja Barghoorn.

Gerne dürft ihr mir eure Meinungen zum Youtube-Kanal „Aktien mit Kopf“ in den Kommentaren hinterlassen.

 

Jetzt noch Aktien kaufen?

Jetzt noch Aktien kaufen?

Sollte man jetzt noch Aktien kaufen? Der DAX steht nun bereits seit einigen Wochen kurz vor einem neuen Allzeithoch. Wir befinden uns aktuell konstant über 12 000 Punkte.  Andere Indizes wie zum Beispiel der S & P 500 haben bereits neue Höchststände erreicht. Auch manche Einzelwerte haben ihre alten Bestmarken übertroffen. Es stellt sich also nun die Frage: Lohnt es sich jetzt noch Aktien zu kaufen?

Aktien als Trend

Es geschieht alle Jahre wieder. Nach einer Marktkorrektur steigen die Börsenkurse über viele Jahre hinweg. Nach dem letzten Crash haben viele Anleger ihre Papiere mit Verlust verkauft. Einige von ihnen halten die Börse sogar fürTeufelszeug. Lass bloß die Finger von Aktien, hört man es über die Stammtische hallen. Wenige Jahre später haben sich die Märkte erholt. Nun haben viele Börsianer bereits tolle Gewinne realisiert. Plötzlich interessieren sich immer mehr Menschen für die Börse. Sie wollen ebenfalls Teil haben am großen Gewinn. Die Börse wird zum Trend.

Die Angst etwas zu verpassen

Vielleicht hast du auch schon die ein oder andere Aufforderung zum Kaufen gehört. Nachbarn, Freunde oder Bekannte schwärmen von tollen Renditen. Die Börsenparty ist in vollem Gange. Menschen sind Herdentiere und daher wollen wir auch bei der Party dabei sein. Dieses Zugehörigkeitsgefühl ist tief in uns verwurzelt und steigert unseren Drang das Nötige zu tun, um nichts zu verpassen. Diesen Trieb sollte man jedoch hinterfragen wenn es ums Investieren geht.



Lerne aus der Geschichte

Wenn die Kurse hoch sind kommen immer mehr Anleger aufs Parkett. Sie kaufen Aktien in der Hoffnung einen Teil des Kuchens abzubekommen. Jedoch wurden die meisten Gewinne bereits eingefahren. Und zwar von den Aktionären, die Aktien kauften, als sie gerade günstig waren! Diese Anleger sind aktuell weniger euphorisch, sondern eher vorsichtig eingestellt. Sie wissen, dass die Börse keine Einbahnstraße ist, sondern zwei Richtungen kennt. Da wir uns bereits sehr weit in eine Richtung bewegt haben, wird die Wahrscheinlichkeit einer Kurskorrektur immer größer!

Kaufen oder nicht?

Wenn du aktuell Geld zum Kauf von Aktien übrig hast, würde ich dir zur Geduld raten. Lass dich nicht von der guten Stimmung und den Aufforderungen zum Kauf verleiten. Die Kurse werden wieder fallen. Dann hast du die Möglichkeit zu Sonderangeboten einzukaufen. Solltest du bereits Aktien besitzen, rate ich dir dazu, deine Aktien zu halten und wenige oder keine neue Käufe zu tätigen. Erhöhe deine Cashquote, um bei fallenden Kursen einsteigen zu können.

Der Sparplan

Anders sieht es bei der Umsetzung eines Sparplans aus. Dieser ist langfristig orientiert und wird monatlich getätigt. Daher ist die aktuelle Marktlage weniger wichtig. Mal kaufst du etwas teurer ein, mal auch günstiger. Heute zahlst du einen hohen Preis, in einem Jahr vielleicht einen sehr niedrigen. Langfristig gesehen steigen die Kurse jedoch immer.

Meine Vorgehensweise?

Ich persönlich nutze eine Kombination aus Aktienkäufen und einem Sparplan Ich habe eine gewisse Summe im Monat zur Verfügung um einen ETF-Sparplan zu verfolgen. Alles was darüber hinaus geht nutze ich in der Regel für Buy & Hold-Geschäfte. Aktien, die ich einmal gekauft habe, verkaufe ich in der Regel nicht wieder. Jedoch kaufe ich neue Aktien nur ein wenn der Markt fallende Preise bietet. Aktuell erhöhe ich daher die Cashquote. Bei der nächsten Korrektur werde ich wieder zugreifen.

Ausnahmen?

Hin und wieder kommt es zu Ausnahmen. Aktuell habe ich meine Cashquote verwendet, um mich bei Aurelius einzukaufen. Bei diesem Unternehmen kam es zu einer Korrektur. Jedoch habe ich den Wert recht schnell wieder mit Gewinn verkauft. Ich habe somit quasi meine Cashquote erhöht. Solltest du so einen Trade wagen, dann gehe behutsam und vorsichtig vor, denn ein Risiko ist immer da. Aufgrund der starken Korrektur habe ich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit für eine Gegenkorrektur gesehen. Genau diese traf auch ein. Eine Garantie hierfür gibt es jedoch nicht. Der sichere Weg wäre das zur Verfügung stehende Geld zu parken und erst zu kaufen wenn Panik ausbricht.

Würdest du in der aktuellen Marktlage Aktien kaufen oder nicht? Und warum? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

5 DAX Aktien für 2017

5 DAX Aktien für 2017

Neulich habe ich einen Artikel zum Thema DAX-Aktien gelesen. Neun der zehn meist gekauften Aktien deutscher Anleger befinden sich im DAX-Index. Darunter jahrelange Performancebremsen wie die Deutsche Telekom oder E-ON. Die einzige Ausnahme ist Apple. Es besteht also weiterhin eine sehr große Nachfrage bezüglich unserer heimischen DAX-Aktien. In Folge dessen habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche fünf DAX-Aktien ich im Jahre 2017 in mein Depot kaufen würde. Zwei dieser fünf Aktien befinden sich tatsächlich in meinem Realdepot.

Den Umständen entsprechend

Der Großteil meiner Investitionen besteht aus passiven Investments (ETF). Ein weitere Teil fließt in Social Trading, genauer Wikifolio. Einen dritten Teil investiere ich dann in den Kauf von Einzelaktien. Hier lege ich Wert auf Buy & Hold. Das heißt meine genannten Aktientipps haben einen langfristigen Anlagehorizont. Für mittelfristige Investitionen in Wertpapiere würde ich eher Nebenwerte empfehlen. Hinzu kommt, dass der DAX in den letzten Wochen eine Rallye hinter sich hat. Bei langfristigen Investitionen fällt es nicht so sehr ins Gewicht, jedoch würde ich empfehlen Rücksetzer im Laufe des Jahres 2017 abzuwarten, um Aktienkäufe zu tätigen.



5 DAX Aktien für 2017

  • Siemens
  • BASF
  • Henkel
  • SAP
  • Heidelberger Cement

Siemens

Das Unternehmen Siemens ist eines von den fünf hier vorgestellten, dessen Wertpapier ich mir ins Realdepot geholt habe. Es handelt sich um den neuesten Zukauf in mein Depot. Siemens meldete letzte Woche unerwartet gute Zahlen. So wurde ein Nettogewinn von 1,9 Milliarden Euro verkündet. Auch die Gewinnprognose wurde von 6,80 pro Aktie auf 7,20 Euro bis 7,70 Euro erhöht. Abgesehen davon steht das Unternehmen aktuell fundamental sehr gut da. Es verfügt zum Beispiel über eine recht hohe Eigenkapitalquote von etwa 27%, was das Unternehmen krisensicher erscheinen lässt. Auch die Eigenkapitalrendite ist mit 15% im grünen Bereich. Mit einem KGV von etwa 15 ist Siemens auch nicht überbewertet. Daher war und ist Siemens meiner Meinung nach aktuell ein Kauf. Die Dividendenrendite liegt bei knapp über drei Prozent.

BASF

Die BASF ist das einzige Unternehmen in meinem Realdepot, das aktuell nicht den Test der Levermann Strategie besteht. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich in der Nähe wohne und hier jeder zweite beim Chemieriesen arbeitet. Ein klassischer Fall des Home Bias – Phänomen? Mit Nichten! Der Kurs des Unternehmens rutschte Mitte des letzten Jahres auf unter 60 Euro. Das Rekordhoch liegt bei knapp 95 Euro. Ich suchte schon länger nach einem guten Zeitfenster zum Einstieg. Denn obwohl in den letzten Jahren einiges schief gegangen ist, sehe ich die BASF langfristig als gute Investition an. Außerdem zahlt das Unternehmen regelmäßig eine hohe Dividende an ihre Aktionäre aus. Die Dividendenrendite lag im Jahr 2016 bei knapp 3,4Prozent. Aufgrund der Tatsache, dass der Kurs aktuell bei knapp 90 Euro liegt, würde ich die Empfehlung „Halten“ aussprechen.

Henkel

Der Kurs des großen Konsumgüterherstellers befindet sich aktuell fast auf Höchststand. Von Henkel kann man keine großen Kurssprünge erwarten, jedoch Kontinuität. Schaut man sich den Kursverlauf der letzten fünf oder 10 Jahre an, fällt ein leichter, aber stetiger Anstieg auf. Mir gefällt vor Allem die geringer Volatilität. In den Jahren 2008 und 2011 verlor der Aktienkurs Henkels im Vergleich wesentlich weniger als Konkurrenten. Das mag auch an der immens hohen Eigenkapitalquote liegen, die aktuell bei über 60% liegt. Für mich ist das bei einer fundamentalen Betrachtung ein essentiell wichtiger Wert. Das KGV liegt mit rund 18 am oberen Ende des Akzeptablen. Empfehlung aktuell: Halten. Die Dividendenrendite liegt etwa bei 1,5 Prozent.

SAP

Facebook, Alphabet, Apple und Microsoft sind aktuell zusammen mehr Wert als die meisten Top-Indizes aller großen Industrienationen. Das ist eine Entwicklung, die wir in den Deutschland in den letzten Jahrzehnten verschlafen haben. Das hat insbesondere mit der Konzentration auf bereits vorhandene Schlüsselindustrien wie die Automobilindustrie zu tun. SAP ist der einzige größere Global Player im Bereich Software, der sich aktuell im DAX befindet. Reicht das aus, um das Unternehmen ins Depot zu holen? Nein und das ist auch nicht nötig, denn SAP steht aus fundamentaler Sicht hervorragend da. Die Eigenkapitalquote liegt bei knapp 60%, die Ebit-Marge bei etwa 22% und die Eigenkapitalrendite etwa bei 14%. Das KGV ist mit einem Wert von 18 noch akzeptabel. Aktuell befindet sich SAP auf Höchstwert. Meine Empfehlung wäre zu halten oder beim nächsten Rücksetzer zu kaufen.  Die Dividendenrendite liegt aktuell bei etwa 1,50 Prozent.

Heidelberg Cement

Heidelberg Cement gehört zu den Unternehmen, die noch immer nicht den Aktienkurs des Jahres 2007 erreicht haben. Das heißt die 10-Jahres-Performance ist negativ. Sie liegt aktuell bei -20%. Dennoch kannte der Kurs nach diesem Abrutsch nur eine Richtung. Es ging langsam aber stetig nach oben, Auch hier sind meine Beweggründe Heidelberg Cement in diese Liste aufzunehmen überwiegend fundamental. Der Bauriese hat ein KGV, welches knapp über 12 liegt. Damit ist das Unternehmen alles andere als überbewertet. Auch hier haben wir es mit einer Eigenkapitalquote von fast 60% zu tun. Meine Empfehlung lautet: Halten. Die Divdendenrendite liegt aktuell bei knapp drei Prozent.

Fazit

Die Aktien, die in Deutschland am meisten gekauft werden sind DAX-Aktien. Viele Anleger sind bei einigen Investitionen (Telekom, E-ON) seit Jahren oder Jahrzehnten im Minus. Wichtig beim Kauf von DAX-Aktien sind gute fundamentale Werte und eine regelmäßige Dividende. Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Liste eine kurzen Überblick über meine aktuell fünf favorisierten DAX-Aktien näher bringen.

Welche DAX-Aktien würdest du dir 2017 ins Depot holen. Würdest du überhaupt DAX-Aktien kaufen? Vielleicht hast du auch bereits Geld in DAX Aktien investiert. Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Investieren in Fielmann

Aktientipp Fielmann

In diesem Bericht möchte ich mit euch teilen, warum Investieren in Fielmann aus meiner Sicht zum jetzigen Zeitpunkt richtig Sinn macht. Zunächst möchte ich erwähnen, dass der Großteil meiner Investitionen in einer ETF-Strategie verpackt sind. Zudem habe ich einige Investitionen in Wikifolios getätigt. Einzelaktien kaufe ich eher selten. Wenn ich das tue, dann steckt dahinter eine Buy & Hold Absicht. Es ist gut möglich, dass ich eine Aktie wie Fielmann sehr sehr lange halten oder sogar nie verkaufen werde.

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