Kryptoapp Bison der Börse Stuttgart

Kryptoapp Bison

Im Herbst 2018 startet die Kryptoapp Bison*.  Die Börse Stuttgart möchte die weltweit erste Kryptoapp auf den Markt bringen, die einfachen, schnellen und kostenlosen Handel mit Kryptowährungen ermöglichen soll. Wenn du Interesse hast, kannst du dir die Kryptoapp hier* bereits anschauen.

Warum die Bison App so wichtig ist

Aktuell kannst du Bitcoin und Co. nur über reine Börsen für Kryptowährungen kaufen. Die bekanntesten Vertreter sind Binance, Kraken oder auch Coinbase. Der bisher einzige deutsche Anbieter ist bitcoin.de. Zwar haben einige reguläre Börsen, vor allem in den USA, bereits mit dem Gedanken gespielt, Kunden den Zugang zum Kryptomarkt zu ermöglichen. Doch gibt es bisher kein Angebot auf dem Markt. Die Börse Stuttgart ist somit Vorreiter und wird, so der Plan, die erste reguläre Börse sein, die den Zugang ermöglicht.

Der Clou

Die Nutzung der Kryptoapp Bison verspricht einen schnellen, einfachen und vor allem kostenlosen Handel mit Kryptowährungen. Das ist eine der Grundvoraussetzungen für die Etablierung von Bitcoin im Mainstream. Denn die bisher etablierten Kryptobörsen sind noch umständlich und langsam. Alleine die Anmeldung auf Kraken und Co. nimmt einige Tage in Anspruch. Häufig dauert es wiederum einige Tage bis ein Trade durchgeführt wird.

Das Betriebssystem für Bitcoin

Der Handel mit Kryptowährungen lässt sich mit den frühen Jahren des Personal Computers vergleichen. Zu Beginn musstest du für die Nutzung eines PCs noch den ein oder anderen Befehl kennen oder zumindest etwas technisches Verständnis mitbringen. Heutzutage hast du mit einem Klick und einem Blick auf das Smartphone oder Ipad sofort die gewünschte Information zur Verfügung. Kryptowährungen werden sich nur dann etablieren, wenn der Zugang massentauglich einfach gestaltet ist. Genau das verspricht uns die Börse Stuttgart mit der Kryptoapp Bison*. Ob es am Ende tatsächlich funktioniert, bleibt abzuwarten.

Regulierungen

Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen benötigen zur Etablierung ganz dringend Regulierungen. Denn institutionelle Anleger wie Rentenfonds oder Hedgefonds benötigen Sicherheiten und klare Vorgaben, bevor sie bereit sind, große Summen zu investieren. Da die Börse Stuttgart bereits gängigen Regulierungen als zweitgrößte deutsche Börse unterliegt, erhöht es die Wahrscheinlichkeiten, dass auch der Handel mit Kryptowährungen an Seriosität gewinnt.

Offene Fragen

Dennoch gibt es auch bei der Bison App* offene Fragen. Vor allem wäre es wichtig zu wissen, wie und wo deine Coins gespeichert werden und welche Sicherheiten es gibt. Denn wenn du deine Bitcoin nicht selbst auf einem Wallet verwaltest, dann übernimmt das die Börse Stuttgart. Es gibt im Bereich der Kyptowährungen noch nicht so etwas wie eine Einlagensicherung. Ebenso interessant ist die Frage, ob die App einem eventuellen Ansturm während eines Bullenmarktes standhalten kann.

Weitere Features

Die Bison App wirbt mit einem so genannten Cryptoradar. Es handelt sich hierbei um ein analytisches Tool, das die Stimmung des Marktes messen und dir nützliche Informationen geben soll. Hierzu werden vor allem Posts in Echtzeit auf sozialen Medien gescannt und ausgewertet. Ob dieses Tool tatsächlich einen echten Mehrwert hat, kann bezweifelt werden. Die Idee dahinter ist jedoch ganz nett. Die Bison App soll wohl den Anfänger als auch den leidenschaftlichen Trader anziehen.

Fazit

Den Start der Bison App begrüße ich sehr. Vor allem die Erleichterung des Zugangs zum Handel mit Kryptowährungen ist ein großer Pluspunkt. Der schnelle und einfache Zugang ist eine der wichtigsten Komponenten, um den Markt im Mainstream zu etablieren. Auch wenn die Bison App noch nicht alle offenen Fragen  beantwortet, scheint die Börse Stuttgart ein gutes und wichtiges Produkt auf den Markt zu bringen.

Wenn du Interesse hast dir die Kryptoapp Bison *anzuschauen oder dich bereits zu registrieren, kannst du das hier* tun.

5 Bausteine zur Million

5 Bausteine zur Million

In diesem Artikel möchte ich euch 5 Bausteine zum Million vorstellen. In den letzten Wochen berichteten verschiedene Medien von den riesigen Unterschieden zwischen der gesetzlichen und einer privaten Rentenvorsorge. Genau genommen ging es um einen Vergleich zwischen einem Rentner, der in den letzten 45 Jahren 1000 Euro in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat zu einem Rentner, der den gleichen Betrag an der Börse investiert hat. Letzterer übertraf den Ersten um den Faktor 7 und kam zu Beginn seiner Rente auf einen Betrag von mehr als 1,5 Millionen Euro.  Es können viel mehr Leute in Deutschland reich werden als es zunächst vermuten ließe. Die Börse ist dabei nur einer der wichtigen Bausteine, die man für sich nutzen sollte.

5 Bausteine

1) Investieren an der Börse

Wir leben in einer Zeit der niedrigen Zinsen. Zwar mehren sich die Meinungen, dass sich die lockere Geldpolitik der EZB bald ändern und somit der Zins steigen wird, doch sollten wir uns nicht darauf verlassen. Hierfür lohnt sich ein Blick nach Japan. Der Vergleich ist deshalb interessant, weil sich die Wirtschaftskraft und die demographische Entwicklung ähneln. In Japan herrscht seit Beginn der 1980er Jahre eine Niedrigzinspolitik, die bis zum heutigen Tage nicht aufgehoben wurde. Ein Blick auf den Haushaltsüberschuss Deutschlands, bzw. der EU verschärft das Bild. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass die Kassen des Bundesfinanzministers Olaf Scholz mit rund 35 Milliarden Euro sehr voll seien. Zum Vergleich: Würde der Leitzins der EZB um nur ein Prozent angehoben werden, müsste Deutschland jährlich mit etwa 22 Milliarden Euro Zinslast rechnen. Wie würden Italien oder Griechenland unter diesen Umständen überleben? Wie du siehst, sollten wir die Suche nach dem guten Zins in die eigene Hand nehmen.

Selbst ist der Anleger

Jährlich verlieren deutsche Sparer durch die Niedrigzinspolitik und die Inflation etwa 1-2% ihres Vermögens. Hättest du im Jahre 2011 50 000 Euro auf einem Sparkonto angelegt, wäre die Summe  nach den Verteurungsraten der letzten Jahre real etwa 9% weniger wert. Wenn du zur gleichen Zeit die gesamte Summe in einen breit gefächerten ETF angelegt hättest, betrüge die Summe bis zum Jahre 2018 rund 97 000 Euro. Denn seit 2011 hat der Markt pro Jahr etwa 10% Gewinn abgeworfen. Historisch betrachtet sind Gewinne von 6-9% realistisch. Bezieht man die Inflation in die Berechnung mit ein, sind Realgewinne von etwas mehr als 5% pro Jahr durchaus realistisch.

Deutsches Sicherheitsbedürfnis

Dennoch legen mehr als 85% aller Menschen in Deutschland ihr Geld lieber mit Realverlust auf das Sparkonto als mit Realgewinn auf ihr Depot. In diesem Bereich gibt es noch viel an Aufklärungsarbeit zu leisten, denn die Zeiten der sicheren Rente sind vorbei.

Um auf eine Rente von 1 000 Euro im Monat zu kommen, müsstest du während deiner Arbeitszeit etwa 300 000 Euro in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Wird die Rente im Alter ausbezahlt, amortisiert sich dieser Deal erst ab einem Alter von 77 Jahren. Die Lebenserwartung von Männern in Deutschland beträgt 78 Jahre. Das ist ein Witz!

Für den Fall, dass du mehr über das Thema Investieren an der Börse erfahren möchtest, habe ich dir einige Artikel zusammengestellt.

Um Vorurteile abzubauen: Lass die Finger von Aktien

Eine mögliche Anlagestrategie: Eine ETF-Strategie

Vermeidbare Anfängerfehler: Fehler vermeiden

2) Investieren in Immobilien

Das Investieren an der Börse ist nur einer von hier 5 vorgestellten Bausteinen, die du zu deinem persönlichen Vermögensaufbau nutzen solltest. Zugegebenermaßen benötigt man für das „Investieren in Immobilien“ etwas Eigenkapital. Es lässt sich nun mal nicht schön reden, aber wer hat, dem wird gegeben. Der Umgang mit dieser Tatsache ist leichter, sobald man sie akzeptiert hat. Wenn du noch nicht das nötige Eigenkapital für den Erwerb einer Immobilie hast, kannst du diesen Punkt überspringen oder einfach aus Interesse lesen. Mit etwas Geduld und den richtigen Tools kann man sich das nötige Eigenkapital über einige Jahre erarbeiten oder ansparen. Um eine Immobilie mit einer vernünftigen Finanzierung zu realisieren, solltest du mit einem Eigenkapital von 10-20% rechnen. Je nach Objekt, benötigst du daher einen kleinen bis mittleren fünfstelligen Betrag.

Lohnt sich das noch?

Innerhalb der letzten 10-20 Jahre sind die Immobilienpreise stark angestiegen. Tatsächlich leben in Deutschland sehr viele glückliche Vermieter, die es sich aufgrund ihrer Mieteinnahmen gut gehen lassen. Nicht wenige Verkäufer haben in den letzten Jahren mindestens 10  Jahre nach Kauf ihrer Immobilie ihre Gewinne steuerfrei veräußern können. Das ist ein riesiger Vorteil bei Investitionen in Immobilien und zugleich eine richtige Sauerei, wenn man bedenkt, wo der Staat in Deutschland sonst überall die Hand aufhält. Vermutlich sind die Zeiten der sehr hohen Renditen zunächst vorbei. Dennoch kann sich das Geschäft mit Immobilien weiter lohnen.

Ludwigshafen, Worms, Dresden und Co.

Die Preise in den A-Städten München, Hamburg, Frankfurt etc. sind mittlerweile so hoch, dass dich das Verhältnis zwischen Anschaffungskosten und Mieteinnahmen eher abschrecken sollte. Interessant bleiben jedoch Städte mit einem hohen Wertsteigerungspotential in Regionen großer Wirtschafts- und Anziehungskraft, sowie Plänen zur Aufwertung. Recherchiert man nach solchen Regionen, tauchen kleinere Städte wie Ludwigshafen oder Worms, sowie größere Städte im Osten auf.

Die Rendite

Die wichtigste Kennzahl beim Erwerb einer Immobilie ist die Rendite. In diesem Bereich ist es unheimlich wichtig sich gut vorzubereiten und gut zu informieren. Leider gibt es nicht wenige schlecht informierte Investoren, die auf naive Art und Weise am Markt Geld verlieren. Daher solltest du unter Berücksichtigung aller Anschaffungs-, Neben-, Herrichtungs-, sowie Bewirtschaftungskosten eine Mietrendite bzw. Eigenkapitalrendite berechnen. Man muss an dieser Stelle ehrlich sein und darf nichts schön rechnen. Die Mietrendite sollte hierbei mindestens bei 5-6% liegen. Die Eigenkapitalrendite liegt je nach deinen finanziellen Voraussetzungen höher. Um Renditen zu berechnen lohnen sich vorgefertigte Rechentools.

Ein nützliches Buch für Anfänger findest du hier. Es hat zwar einen stolzen Preis, deckt jedoch alle für Anfänger notwendigen Informationen ab und stellt ein sehr brauchbares Rechentool als Download zur Verfügung.

3) Investieren in den Job/in die Bildung

Vielleicht der wichtigste Baustein zum Reichtum ist die Tätigkeit, womit du dein tägliches Brot verdienst. Sie ist die Basis aller weiteren Investitionen. Je besser du in diesem Bereich aufgestellt bist und je vorteilhafter dein Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung ausgereift ist, desto besser werden alle anderen Investitionen laufen. Vielleicht ist es dir in deinem Leben bereits aufgefallen. Häufig hast du in deinem Leben entweder Zeit oder Geld, selten jedoch beides. Das eine ist ohne das andere jedoch nichts wert. Was hast du von einem dicken Bankkonto wenn du zeitlich so eingebunden bist, dass du dir zwar ein fettes Haus leisten kannst, jedoch nie zu Hause bist? Erstrebenswert ist daher maximaler Betrag bei minimalem Aufwand. Damit meine ich nicht, dass du bei all deinen Tätigkeiten nur so hoch springen sollst, wie es ein gutes Pferd eben muss. Sondern eher die Zielstrebigkeit nach einer Tätigkeit, die eine Balance zwischen ansprechender Entlohnung und genügend Freiräumen zulässt.

Clever sein statt malochen

Wir Deutschen sind unheimlich gut im Malochen. Wir gehen krank zur Arbeit, machen Überstunden, stellen unser Unternehmen vor unsere Familie und ernten auch noch Applaus für diese Selbstaufopferung. Manche nutzen das auch zur Selbstbeweihräucherung und sind sehr gut darin, sich darüber zu beschweren, wenn jemand ihre Taten nicht anerkennt. Ob diese Sinn machen oder nicht ist dabei zweitrangig, Hauptsache man hat aufopfernd malocht. Was man dabei tatsächlich geleistet hat ist nebensächlich, solange man nur hart genug gearbeitet hat. Doch hierin liegt ein Trugschluss, den Leistung ist Arbeit durch Zeit und nicht nur reine Arbeit. Zum Thema Leistungsgesellschaft habe ich bereits einen Artikel verfasst und weil es an diese Stelle passt, habe ich folgenden Auszug kopiert.

Stell dir ein mittelalterliches Dorf vor. Ein Bauer ist für die Wasserversorgung der Gärten zwecks Selbstversorgung zuständig. 40 Jahre lang läuft er jeden Tag 12 Stunden zum Brunnen und zurück, um die notwendige Wassermenge in seine Eimer zu schöpfen. Sein Nachfolger schaut sich den Ertrag der Leistung in dieser Zeitspanne an. Er setzt sich an einen Tisch und skizziert ein Grabensystem. In den nächsten Wochen hebt er Gräben aus und leitet die Kanäle zu allen Gärten im Dorf weiter. Das Wasser fließt nun automatisch zu den übrigen Bauern. Ein Mal am Tag überprüft der Bauer sein System. Die restliche gewonnene Zeit nutzt er, um anderen Tätigkeiten nachzugehen. Er hat den selben Ertrag erbracht wie sein Vorgänger und zwar in einem Bruchteil der Zeit.

Sobald man verstanden hat, dass man selbst der eigene Chef ist zwischen dem, was man leisten will (oder kann) und dem entsprechenden Ertrag, hat man diesen Zusammenhang auch selbst in der Hand. Vor allem für jüngere Menschen, die noch nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen, ist das von Belang. Denn bereits die Berufswahl ist eine Entscheidung, die du selbst verantwortest. Es sollten Fragen im Vordergrund stehen wie:

  • Wie hoch ist die Arbeitsbelastung?
  • Welcher Verdienst ist möglich?
  • Gibt es typische Krankheiten für meinen Wunschberuf (z.B. Burnout)
  • Bleibt mir Zeit für Familie und Freunde?
  • Kann ich mich fortbilden?

Jetzt sind nicht Hopfen und Malz verloren wenn du bereits mitten im Leben stehst, hart arbeitest, dich aber schlecht entlohnt fühlst. Ganz im Gegenteil. Zunächst mal kannst du stolz auf deine erbrachte Leistung sein. Im Anschluss bleibt immer noch genügend Zeit, um zu darüber nachzudenken, ob es Verbesserungspotential gibt.

4) Sparen

Überschüssiges Geld solltest du investieren. Um jedoch überschüssiges Geld zu haben, solltest du sparen. Empfohlen werden zum Zwecke des Sparens gerne Haushaltsbücher. Es spricht überhaupt nichts dagegen eines zu führen, jedoch ist ein Bewusstsein für Konsum wichtiger als das Wissen darüber, wohin das Geld fließt. Beides zusammen macht auf alle Fälle Sinn.

Wo ist das Geld?

Jeder von uns kennst das. Am Endes des Geldes ist noch viel Monat übrig und wir fragen uns, wohin das Geld geflossen ist. Die Mietkosten fressen evtl. bereits 40% des Einkommens auf, der Autokredit schlägt mit 300 Euro pro Monat zu Buche und zur WM haben wir uns einen neuen TV gegönnt. Wir konsumieren manchmal zu viel ohne es es bewusst zu tun.

Bewusster Konsum

Letztendlich geht es eigentlich nur um die Frage, welche Dinge du tatsächlich benötigst. Muss es der 400 Euro teure Weber Grill sein? Wenn dein Hobby Grillen ist und du ein guter Gastgeber sein willst, warum nicht? Doch wenn du sowieso nur 3 Mal im Jahr den Grill aus dem Gartenhäuschen holst, warum hast du dann den teuren Grill gekauft? Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, findet man die unnötigen Ausgaben relativ schnell. Somit ist es möglich dort etwas mehr auszugeben, wo es einem wichtiger ist. Man kann also mehr Reserven zum Investieren aufbauen und dennoch gut leben. Zu diesem Thema habe ich bereits den ein oder anderen Artikel verfasst. Ich verlinke sie dir im Anschluss.

Minimalistisch leben – Sparen lernen

Vorsicht Ehe – Ist die Ehe ein finanzielles Desaster?

5) Risikobereitschaft

Was eint die meisten wohlhabenden Menschen in Deutschland (abgesehen von vererbten Reichtümern)? Sie legen das typische deutsche Bedürfnis nach Sicherheit ab und gehen kalkulierte Risiken ein. Die höheren Renditen, die man beim Aktienerwerb bekommt, haben den Preis der aufgegeben Sicherheiten. Du hast beim Aktienkauf keine Garantie auf einen Zins, was viele Menschen abschreckt. Investoren müssen dieses Risiko eingehen. Sie versuchen es lediglich zu minimieren, wissen aber um die hohe Wahrscheinlichkeit des Gewinns. Wenn du heute in Aktien, Immobilien, deinen Job oder bewusstes Konsumieren investierst, ist es wahrscheinlicher, dass du in 10-20 Jahren mehr Geld zur Verfügung haben wirst, als wenn du es nicht tust.

Das schnelle Geld existiert nicht

Googelt man Suchbegriffe wie „reich werden“ oder „mehr Geld verdienen“, findet man in der Regel unseriöse Versprechen schnell Geld zu verdienen. In fast allen Fällen ist das nicht möglich. Es steht außer Frage, dass es da draußen Immobilien-, Aktien-, oder Bitcoinmillionäre gibt. Doch der Immobilenmillionär hat vielleicht in den 90er Jahren sein erstes Objekt gekauft, der Aktienmillionär möglicherweise nach dem letzten Börsencrash vor zehn Jahren und selbst der Bitcoinmillionär hat seine Coins bereits vor einigen Jahren erworben. Der Weg zum Reichtum ist definitiv ein langfristiger, der eine Brise kalkulierte Risikobereitschaft beinhaltet.

Innerhalb der vielen Möglichkeiten des Investierens lässt es sich weiter differenzieren. Eine langfristig angelegte ETF-Strategie birgt ein wesentlich geringeres Risiko als der Kauf einer Kryptowährung, die erst seit einem Jahr existiert. Je höher das Risiko ist, desto höher ist der mögliche Ertrag. Das gilt jedoch auch umgekehrt für den Verlust. Daher solltest du nur einen geringen Teil deines Geldes in Investitionen mit höherem Risiko stecken und deine Vermögensplanung sonst auf Säulen geringeren Risikos stellen. Ganz ohne Risiko, lässt sich jedoch keine Rendite erwirtschaften.

Wenn du dich für Investitionen mit etwas höherem Risiko interessiert, dann kannst du dich in folgende Artikel einlesen:

Lohnen sich Kryptowährungen? Der Bitcoin Crash

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

Mehr Rendite durch Social Trading? Wikifolio

Bitcoin Crash

Bitcoin Crash

Seit Monaten schreiben die Medien bereits über den Bitcoin Crash. Alleine in diesem Jahr ist die Blase bereits mindestens drei Mal geplatzt, sofern man den Berichterstattungen glauben schenkt. In der Tat ist das Jahr 2018 bisher alles andere als gut für Investoren gelaufen. Der gesamte Kryptomarkt hat innerhalb eines halben Jahres mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung des gesamten Marktes noch etwa 270 Milliarden Euro. Im Dezember 2017 hatte alleine Bitcoin mit über 320 Milliarden Euro eine höhere Marktkapitalisierung.

Bitcoin Crash

Grautöne

Wenn du vor einem halbem Jahr in den Markt eingestiegen bist, verfluchst du vermutlich den Kursrückgang. von über 60%.  Wenn du vor einem Jahr in den Markt eingestiegen bist, jubelst du vielleicht über einen Kurstanstieg von über 130%. Beide Ansichten werden in der Kryptowelt aktuell verbreitet und beide sind nicht falsch. Während die einen mit großer Enttäuschung das Spielfeld verlassen, fordern andere dazu auf die Kirche im Dorf zu lassen. So gesehen war der enorme Anstieg Ende letzten Jahres für die Glaubwürdigkeit der Kryptowährungen als neue Anlageklasse eher schädlich. Der jetzige Kursrückgang ist für die Rehabilitation unbedingt erforderlich.

Woher kommt der Kursrückgang?

Es ist nicht möglich den einen Grund zu nennen, warum die Kurse so stark gefallen sind. Für eine Analyse sind einfach zu viele Faktoren im Spiel, so dass eine einzige Antwort nicht ausreichend sein kann. In der Regel ist eine Kombination aus vielen Umständen für eine Erklärung nötig. Niemand kann tatsächlich wissen, welche Gründe für einen Einbruch der Kurse verantwortlich sind. Daher kannst du im folgenden einige mögliche Erklärungen finden, bei denen es jedoch keinen Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit gibt. Wenn du weitere Gründe kennst auf die ich nicht eingegangen bin, kannst du sie gerne in den Kommentaren ergänzen.

Long oder Short?

Ende letzten Jahres lag das Verhältnis der Investoren, die auf Kurssteigerungen wetteten (long) gegenüber denen, die auf Kursrückgänge setzten (short) bei etwa 98 zu 2. Kurz darauf war es möglich mit Bitcoin Futures zu handeln, d.h. der Zugang zum Markt um Kryptowährungen zu shorten wurde vereinfacht. Es war unausweichlich, dass dieses Verhältnis eine gesündere Verteilung erhalten würde. Hinzu kommen auch aktuelle Vorwürfe von Kursmanipulationen insbesondere im Vorfeld des Starts der Bitcoin Futures.

Die Angst

Vor einem halben Jahr hatten Anleger Angst etwas zu verpassen. Heute haben sie Angst etwas zu verlieren. Es sind alt bekannte Mechanismen, die hier wirken, welche vor allem in so volatilen Märkten massive Ausmaße entwickeln können.

Interessenverlust

Jeder kann die Lust auf das schnelle Geld nachvollziehen. Als wir alle hörten wie viel Geld man in welcher kurzen Zeit mit Kryptowährungen machen konnte, wollten wir alle auf den Hype Train aufspringen. Das Interesse wurde, auch wegen den Medien, immer größer. Ein halbes Jahr später ist die Häufigkeit der Eingabe des Wortes“Bitcoin“ bei google um den Faktor 10 gesunken. Aktuell haben wir einen Interessenverlust bei Suchmaschinen von über 90%.

Die Medien

Die Medien haben einen außerordentlich hohen Einfluss auf Kursentwicklungen. Denn dort gibt es fast ausschließlich entweder schwarz oder weiß. Die Notwendigkeit Klicks zu generieren ist zwar nachvollziehbar. Doch gibt es viel mehr Schattierungen als Berichterstattungen suggerieren wollen z.B. bei Titeln wie: „Bitcoin auf Rekordjagd“ oder „in einem Jahr zum Millionär“ im Vergleich zu „Die Blase ist geplatzt“ oder „Bitcoin ist gecrasht“.  Die Medien schreiben himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt , je nachdem in welche Richtung der Wind gerade weht. Das ist schädlich für den Markt und mitverantwortlich, sowohl für den „Hype“ vor einem halben Jahr, als auch für den „Crash“ heute.

Ein Beispiel

Zur Zeit ist auf einigen Seiten zu lesen, dass der Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Coinrail verantwortlich wäre für den neuerlichen Kursrutsch. Anleger der ganzen Welt sollen Panik bekommen haben und ihre Coins verkaufen, weil die 98. größte Börse der Welt gehackt wurde? Darüber hinaus wird in vielen Artikeln suggeriert „Bitcoin und Ethereum wurden auf Coinrail gehackt“. Hier wird mit den Ängsten der Anleger, sowie der Unwissenheit des Mainstreams gespielt. Die dezentralen Währungen Bitcoin und Ethereum wurden nicht gehackt, sondern ein zentrales organisiertes Unternehmen,  welches wenige Sicherheitsstandards installiert hat. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Davon abgesehen kann jeder Anleger seine Coins in einem Cold Wallet oder einer Paper Wallet unabhängig von zentralen Organisationsformen sichern.

Zufälle

Auch zufällig eintretende Phänomene könnten für einen Kursrutsch verantwortlich sein.  Genauso wie ein größerer Verkauf, der einen Stop-Loss Welle ausgelöst hat. Es könnte sich auch um völlig normale Schwankungen in einem sehr volatilen Markt handeln. Denkbar wären auch gezielte den Kurs drückende Handlungen, damit die Performance der möglicherweise anstehenden institutionellen Investoren einen Startvorteil bekommt.

Was macht die Branche?

Die Teams rund um Bitcoin, Ethereum, Eos, Iota und Co. arbeiten natürlich weiter an ihren Projekten und erhöhen somit den Wert der Kryptowährungen. Sie hören damit nicht auf nur weil der Hype aktuell fürs Erste unterbrochen ist. So gesehen ist der Wert der Coins heute höher und sie sind günstiger zu haben als vor einem halben Jahr. Es wäre also wesentlich klüger heute zu investieren als es Ende letzten Jahres der Fall gewesen ist.  Neben einigen anderen Entwicklungen benötigt der Markt Regulierungen, mehr Use Cases und institutionelle Anleger. Die Regulierungen sind notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten und auch die vielen Milliarden oder sogar Billionen Euro da draußen anzuziehen, die z.B. in Rentenfonds stecken. Wenn institutionelle Anleger in den Markt einsteigen, was sie aktuell vorbereiten, fließt sehr viel frisches Geld in den Markt und wird die Kurse steigen lassen. Uses Cases benötigen wir, um eben reale Umsetzungen in die Wirtschaft zu integrieren.

Wie kannst du dich als interessierter Investor verhalten?

Wenn du mit der Branche noch gar keinen Kontakt hattest, aber gerne investieren willst, ist die jetzige Phase eine gute Kaufgelegenheit. Die Wahrscheinlichkeit steigender Kurse ist nach den Kursrückgängen wesentliche höher als dies zu Zeiten des Hypes der Fall gewesen wäre. Grundsätzlich gilt immer zu beachten nur Geld zu investieren, das du nicht benötigst, nicht deine komplette Investitionssumme zu verwenden, sondern Kryptowährungen als Ergänzung zu weniger volatilen Anlagemöglichkeiten (z.B. ETFs) nutzen und langfristig halten. Solltest du zu den unglücklichen Investoren gehören, die Ende letzten Jahres in den Markt eingestiegen sind, kann es sinnvoll sein nichts zu tun. Verluste sind erst Verluste wenn sie realisiert wurden.

Welche Coins solltest du kaufen?

Aktuell werden auf coinmarketcap 1628 Kryptowährungen geführt. Hinzu kommen massig ICOs, die nicht gelistet werden. Selbst wenn sich die Technologie durchsetzen wird, besteht nicht im Ansatz ein Bedarf für diese Menge an Währungen. Vermutlich werden Coins mit den besten Netzwerken überleben, sprich Bitcoin und Ethereum. Ansonsten kann es sich lohnen z.B. 10 aussichtsreiche Währungen zu kaufen, also zu streuen. In einigen Jahren kann es durchaus sein, dass neun dieser 10 Projekte nicht mehr existieren. Jedoch benötigst du nur einen Volltreffer, um deine Investition erfolgreich zu gestalten. Einige Währungen habe ich hier oder hier bereits vorgestellt.

Wo kannst du investieren?

Wenn du Kryptowährungen kaufen möchtest bieten sich entweder sehr große Börsen an wie z.B. coinbase* oder binance* oder den bisher einzigen deutschen Vertreter bitcoin*. Sie sind besser reguliert als kleine unbekannte Börsen. Um deine Coins jedoch sicher aufzubewahren empfiehlt es sich sie selbst zu Hause zu lagern, anstatt auf einer Börse für Kryptowährungen. Alternativ kannst du auch in Aktien investieren, die an die Preise der Währungen gekoppelt sind wie z.B. die Bitcoin Group. Eine weitere Möglichkeit wären Wikifolios, die einige wenige Möglichkeiten nutzen können, um am Markt zu partizipieren.

Wo steht der Kurs Ende 2018?

Das kann niemand mit Sicherheit sagen. Im Netz findest du hierzu eine Spannweite von 0 bis 250 000 Euro. Zur Orientierung kannst du dir die aktuelle Umfrage auf meinem Blog links oben anschauen und auch teilnehmen. Ich persönlich bin der Meinung, die Wahrscheinlichkeit höherer Kurse am Ende des Jahres ist aktuell höher, als die niedrigerer Kurse.

 

 

 

Ungleichland

Ungleichland

Am Montag strahlte die ARD die Dokumentation „Ungleichland“ aus. Im Anschluss daran folgte die Sendung „Hart aber Fair“, bei der u.a. auch der Protagonist der Doku Christoph Gröner zu Gast war. Der Themenabend befasste sich mit der auseinander driftenden Schere zwischen Deutschlands Superreichen und der Mittel- bzw. Unterschicht. Einige harte Fakten sind uns lange bekannt. Während die Reallöhne der normalen Bürgerinnen und Bürger seit den 90er Jahren nicht mehr gestiegen und teilweise sogar gesunken sind, vermehren einige wenige Superreiche ihr Vermögen um ein Vielfaches. Christoph Gröner, der seine Millionen im Immobiliengeschäft als Selfmade Millionaire gemacht hat, sagt wie es ist:

 

Erste Reaktionen

Die von Christoph Gröner aus der Perspektive eines Superreichen aufgezeigte Ungleichheit ist ein Problem. Die in der Gesellschaft und in der Politik häufig angeführten Lösungsansätze auch. Zwar liegt es zunächst auf der Hand zu sagen, wir nehmen den Reichen etwas weg und wir geben es den Armen, doch hiermit betreiben wir lediglich Symptombehandlung. Wenn wir diese extreme Ungleichheit tatsächlich hinter uns lassen wollen, müssen wir Bürgerinnen und Bürger befähigen sich Wohlstand selbst aufzubauen und ihnen die entsprechenden Rahmenbedingungen liefern.

Das Kapital

Es scheint irgendwie passend, dass vor einigen Tagen der 200. Geburtstag von Karl Marx gewesen wäre. Auch ihn trieb die soziale Frage bereits um. Um zu verstehen, wieso Marx und viele andere so viel Energie freisetzen, um die Ungleichheit zu bekämpfen, muss man ein wenig in der Zeit zurück gehen. Den die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche in der Zeit waren unglaublich. Als Karl Marx im Jahr 1818 geboren wurde gab es in Deutschland noch keinen Kilometer Eisenbahnstrecke. Als er 1883 starb waren es schon knapp 25 000 Kilometer. Überall rauchten Schornsteine und Städte haben ihre Größe während seiner Lebenszeit manchmal verzehnfacht.

Die Geburt der Ungleichheit des Kapitalismus

Diese Umbrüche zu erleben muss verstörend gewesen sein. Ein Agrarland wurde innerhalb weniger Jahrzehnte durch die Industrialisierung zu einem Industriestaat. Das Kapital schien zu regieren. Die Arbeitsverhältnisse waren grausam. Bezahlt wurde nur wenn Arbeit verrichtet wurde. Ein Arbeitstag hatte 14 bis 16 Stunden auch samstags. Es gab keine Krankenversicherung oder irgendeine Art von Schutz für die Arbeiter. Marx war davon überzeugt, dass es zur Rebellion der Arbeiterschaft kommen und das Proletariat die Bourgeoisie stürzen würde

Es kam anders

Der Kapitalismus war gekommen und zu bleiben. Im Laufe der Jahrzehnte wurden Gewerkschaften und Betriebsräte gegründet. Die Rechte der Arbeiter wurden gestärkt, die Arbeitszeit verkürzt, Versicherungen gewährt und Löhne erhöht. Innerhalb der sozialen Marktwirtschaft war es den Deutschen möglich, sich Wohlstand zu erarbeiten. Heute sehen viele diese Möglichkeit wieder in Gefahr. Doch damals waren es nicht du Superreichen, die uns es ermöglicht haben mehr Rechte und Teilhabe am Wohlstand zu haben. Es waren auch nicht in erster Linie die Politiker oder Universalgelehrte wie Karl Marx. Es waren wir selbst. Denn wir haben mehr Macht über das was kommt als wir glauben.

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung

Heute haben wir Angst vor ähnlich krassen Umbrüchen wie damals. Wir stellen uns die Frage, ob die Veränderungen durch KI und Digitalisierung einen ähnlichen Effekt haben könnte wie die Industrialisierung zu Zeiten von Karl Marx. Befürchtungen von Massenarbeitslosigkeit und aussichtsloser Armut stehen im Raum.

Der andere solls richten

Häufig verlassen wir uns auf Politiker und schimpfen auf Superreiche wie Christoph Gröner. Wir sind der Meinung, dass unsere Politikerinnen und Politiker die prekären Beschäftigungsverhältnisse beenden können. Superreiche sind uns suspekt, da sie irgendwie böse scheinen, weil sie so viel haben und uns alles wegnehmen. Solange wir das denken werden wir diese Entwicklung fördern. Wenn der Aufstieg extremer Parteien wie der AFD etwas gezeigt hat, dann dass eine große Gruppe aus der Bevölkerung weiterhin große Macht hat. Denn die AFD an sich ist nicht mächtig, wir machen selbst zu einem mächtigem Werkzeug. Ohne den Aufschrei in der Bevölkerung würde diese Partei nicht existieren. Dummerweise stärken wir die Falschen und schneiden uns hiermit ins eigene Fleisch.

Das große Potential

Sobald wir verstehen, dass wir selbst es in der Macht haben die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen, können wir das riesige Potential einer Veränderung ins Positive drehen. Das heißt nicht, dass wir uns nicht weiter über Ungleichheiten beschweren sollten. Ganz im Gegenteil, wir sollten vehement und immer wenn es möglich ist den Mächtigen des Landes (Politiker und Unternehmer) zeigen, wie sehr wir mehr Teilhabe am Wohlstand haben wollen.

Die Unternehmer

Hierzu benötigen wir unbedingt die Unternehmer. Ohne deren kapitalistischer Denkweise und Arbeitskraft werden wir den Wohlstand nicht aufrecht erhalten können. Dennoch können wir ihre Taten vor allem im Umgang mit den eigenen Angestellten sehr deutlich kritisieren und uns mit allen in einer Demokratie möglichen Mitteln dagegen wehren. Wir sollten jedoch nicht den Menschen hinter dem Unternehmer als grundsätzlich böse betiteln. Sondern mit Wertschätzung für die Opfer, die sie erbringen (Ein Leben für die Arbeit, hohes Risiko, keine Freizeit und keiner mag sie wirklich) mehr Teilhabe fordern, anstatt zu jammern.

Die Politiker

DIe Politik hat aktuell weniger Mittel zur Verfügung als wir denken. Zumindest sind die Handlungsspielräume auch aufgrund des heutigen Lobbyismus doch sehr eingeschränkt. Eine sehr wirksames Werkzeug wird von den Politikerinnen und Politiker jedoch völlig falsch eingesetzt. Die Steuern! Um Rahmenbedingungen zu „steuern“, setzt die Politik falsche Schwerpunkte. Wiederum wird Symptompolitik betrieben, die uns im Mantel der politischen korrekten sozialen Tat z.B. die Mütterrente oder das Baukindergeld eingebracht hat. Superreiche schicken ihre Kinder gerne auf Privatschulen. Immer mehr wohlhabende Menschen schicken ihre Kinder auf Privatschulen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie unsere Schulen z.B. in Berlin heutzutage aussehen. Mit ausbleibenden Investitionen in die Basis (Bildung unserer Kinder) und gleichzeitig unnötigen Ausgaben im Bereich der Symptompolitik, fördern wir die Ungleichheit auch noch.

Wir – Die Basis

Wir haben Veränderungen in der Hand. Als Bevölkerungsgruppe können wir Politiker und Unternehmer dazu bringen uns mehr am Wohlstand teilhaben zu lassen. Das gilt auch für unseren eigenen Umgang mit Finanzen. Anstatt über Börse, ETF, Aktien, Kryptowährungen und Immobilien  zu jammern, können wir sie uns zu Nutze machen. Jeder Euro, den wir als Zinseszins irgendwo einheimsen, ist ein Euro weniger für die Superreichen. Wir sind so dermaßen auf Sicherheiten bedacht, dass wir ein Volk mit einer der niedrigsten Investitionsrate der Welt sind. Dabei sind vor allem Aktien allen Wirtschaftskrisen, Kriegen und sonstigen Katastrophen zu trotz, die mit Abstand ertragreichste Anlageklasse gewesen.

Investieren statt Konsumieren

Es steht außer Frage, dass es schwierig ist als Niedriglöhner Geld zu investieren. Doch kann fast jeder einige Euro im Monat zur Seite legen. Ein Großteil der Bevölkerung kann deutlich mehr zur Seite legen, kauft jedoch lieber einen großen SUV. Übrigens wird bei diesem Thema auch eins der riesigen Potentiale von z.B. Bitcoin sichtbar. In herunter gewirtschafteten Ländern wie z.B. Venezuela haben Menschen mit sehr hoher Inflation zu kämpfen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit sind auch diese Menschen nicht auf die Entscheidungen der Politiker und Unternehmer angewiesen, sondern haben ein Instrument ihr Vermögen aufrecht zu erhalten. Durch Bitcoin oder andere Währungen, die global und dezentral, also nicht von irgendjemandem gesteuert funktionieren.

Superreiche und die Mittelschicht Chinas

In den letzten zwei Jahrzehnten haben eigentlich nur zwei Gruppe von der Weltwirtschaft profitieren können. Einerseits die Superreichen wie Christoph Gröner, andererseits die aufstrebende Mittelschicht Chinas. Beides geschieht auf Kosten der Mittelschicht der westlichen Länder. Letztendlich sind wir darauf angewiesen unser Glück in die eigene Hand zu nehmen, uns für Teilhabe am Wohlstand vehement einsetzen und durch eigene Investitionen in Aktien oder Kryptowährungen selbst ein Stück des Kuchens abzuschneiden. Sogar Karl Marx hat mit Wertpapieren seine Arbeit teilweise finanziert!

 

 

 

 

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

In diesem Bericht stelle ich euch 5 Kryptowährungen für Sommer 2018 vor. Bereits vor einigen Monaten wurden an dieser Stelle 10 Kryptowährungen thematisiert, die eine Investition wert sind. Eine Ergänzung um weitere attraktive Coins folgte  zu Beginn des Jahres. Ich verlinke dir die bisherigen Artikel zum Themenbereich Kryptowährungen.

Du hast Interesse an innovativen Investmentmöglichkeiten? Dann schau dir hier eines der erfolgreichsten Wikifolios  an.

Warum du Bitcoin kaufen solltest

10 Coins für 2018

Die besten Coins für Anfang 2018

Sollte man jetzt Bitcoin kaufen?

5 vermeidbare Fehler beim Kauf von Coins

Ein Wendepunkt?

Im Dezember 2017 erreichten die Kryptowährungen ihren bisherigen Höchststand. Etwa vier Monate später sind die meisten Währungen immer noch zwischen 50 bis teilweise 80% von ihren Alltime-Highs entfernt. Viele kurzfristig denkende Anleger, die zu Höchstpreisen eingekauft haben, sind längst durch eine Korrektur aus dem Markt geflohen. Seit einigen Wochen scheint sich ein Boden heraus zu kristallisieren.  Die EU hat am 18.04.2018 entschieden, dass Kryptobörsen Transaktionen 5 Jahre archivieren müssen, um illegale Geldtransfers zu verhindern. Bitcoin steht unter Umständen vor einem bahnbrechenden Update, die Steuerfrist in den USA ist zu Ende, Partnerschaften mit Unternehmen über Maschinenbau, Finanzen bis hin zur Pornoindustrie wurden geschlossen, neue ICOs werden weiterhin gegründet. Kurz gesagt: Den Kryptowährungen geht es nach der Marktkorrektur gut. Es stellt sich die frage, ob der nächste Bullenmarkt bevorsteht? Das kann niemand vorhersagen. Doch die Wahrscheinlichkeit steigender Kurse ist stark angestiegen. Aus diesem Grund baue ich selbst einige Positionen auf und gehe hier auf 5 Kryptowährungen ein, die ich für aussichtsreich halte.

1) Bitcoin (BTC)

Wenn uns der Kurssturz der letzten Monate etwas gelehrt hat, dann das Altcoins in einem Bärenmarkt wesentlich mehr Verluste erleiden als die etablierten Coins. Der immer noch unangefochtene Marktführer ist Bitcoin. Wenn man so will, ist ein Kauf von Bitcoin innerhalb der Szene eine konservative Investition. Während man tatsächlich befürchten muss, dass sehr viele Coins die nächsten Jahre nicht überleben werden, dürfte Bitcoin weiterhin existieren. Der zweite wichtige Grund, der für Bitcoin spricht, ist die mögliche Integration des Lightning Networks. Dieses Netzwerk könnte dir Probleme von Bitcoin über Nacht lösen.

Lichtgeschwindigkeit

Wenn du heute Bitcoin kaufen möchtest ist es notwendig, dass jeder Teilnehmer die gesamte aktualisierte Blockchain downloadet. Auf diese Weise sind 6-7 Transaktionen pro Sekunde möglich, mit aktiviertem SegtWit Update 12-15. Das ist unglaublich wenig und kostet zudem viel Geld. Als Währung ist Bitcoin daher aktuell nicht brauchbar. Mit Hilfe des Lightning Networks ist es nicht mehr nötig jedem Teilnehmer in der Blockchain mitzuteilen, dass Transaktionen durchgeführt werden. Hierfür werden Sidechannels geöffnet, die es ermöglichen, dass zwei Teilnehmer untereinander beliebig viele und beliebig oft Bitcoin hin und her tauschen können. Transaktionen werden blitzschnell (Lightning) durchgeführt und die Kosten drastisch reduziert. Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen, jedoch wurde bereits ein erfolgreicher Betatest durchgeführt. Mehr Informationen über das Lightning Network erfährst du hier. Bitcoin sollte in jedem Krypto-Portfolio weiterhin die größte Position sein.

2) Cardano (ADA)

Cardano ist eine der Kryptowährungen, welche während der Zeit der Kursstürze mit am meisten abgestraft wurde. Insgesamt lag Cardano zeitweise fast 90% vom Allzeithoch entfernt. Der beinahe lächerliche Anstieg von unter 0,10 Euro auf über 1,10 Euro innerhalb weniger Wochen war vielleicht etwas zu viel des Guten. Es bezeugt jedoch auch, wie viel Kurspotential in dieser Kryptowährung steckt. Cardano begeistert seine Befürworter vor allem durch ein sehr breit gefächertes und sehr kompetentes Team.

Was kann Cardano?

Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es kaum Anwendungsmöglichkeiten für alle Kryptowährungen. Cardano will Weichen stellen bevor die Umsetzung und Integration von Projekten in der realen Wirtschaft implementiert werden. Cardano gehört zu den Plattform orientierten Kryptowährungen. Ähnlich wie Eos, Neo, Nem oder Ethereum. Sie werden weniger zur Transaktion von Geldströmen verwendet, sondern ermöglichen z.B. die Entwicklung von dezentralisierten Applikationen auf ihrer Plattform und mit Hilfe ihrer eigenen Programmiersprache. Charles Hoskinson, Co-Founder von Ehtereum und einer der führenden Köpfe in der gesamten Kryptowelt, setzt hierbei auf Open Source. Andere Anwender sollen auf der Basis ihre Ideen weiter entwickeln können. Die Plattform soll nicht einer kleinen Gruppe gehören. Ein weiteres Merkmal des führenden Teams ist deren wissenschaftlicher Hintergrund. Cardano möchte smart und akademisch wirken. So etwas wie der Elitepartner unter den Kryptowährungen. Ziele sind hauptsächlich die gängigen Skalierungsprobleme- und Geschwindigkeitsprobleme zu lösen.

3) Binance Coin (BNB)

Binance Coin nimmt eine Sonderstellung ein. Denn sie wurde nur zu einem Zweck erschaffen: Transaktionen über die eigene Börse für Kryptowährungen namens Binance* zu ermöglichen. Binance hat den Vorteil sehr geringer Transaktionsgebühren im Vergleich zu Konkurrenten. Sie liegen lediglich bei 0,1%. Verwendest du Binance Coins für den Zahlungsverkehr auf der Plattform zahlst du mit 0,05% gerade mal die Hälfte. Daher nutzt so ziemlich jeder Trader auf Binance die hauseigene Coin. Es besteht eine Interessenkongruenz.

Potential der Binance Coin

Binance ist momentan wohl die Börse mit dem besten Angebot auf dem Markt. Die Gebühren sind sehr niedrig und es werden im Vergleich zu anderen Börsen sehr viele Coins angeboten. Sie ist die Börse mit dem aktuell höchsten Zulauf. Die Rechnung ist einfach: Je mehr Menschen Binance als Börse nutzen, desto mehr Leute kaufen die Binance Coin, desto höher steigt der Preis der Währung.

4) Monero (XMR)

Monero gehört, ähnliche wie z.B. Verge oder ZCash zu den anonymen Kryptowährungen und gilt bei vielen als der vielversprechendste Vertreter dieser Gattung. Jedenfalls ist Monero bezüglich der Marktkapitalisierung vergleichbaren Werten überlegen.  Viele Anleger sind der Meinung, dass Kryptowährungen grundsätzlich anonym sind. Das stimmt jedoch nicht und ist ein weit verbreiteter Irrtum. Bitcoin z.B. ist alles andere als anonym. Im Gegenteil ist Bitcoin, wie die meisten anderen Coins, sehr öffentlich. Zwar lässt sich eine verwendete Wallet Adresse nicht unbedingt mit einem Namen in Verbindung bringen, jedoch sehr wohl über andere Wege zurück verfolgen (z.B. IP-Adresse).

Meine Daten sind mir

In Zeiten, in denen Daten der wichtigste Rohstoff sind, sind anonyme Kryptowährungen von zentraler Bedeutung. Zwar können diese Coins auch für illegale Transaktionen verwendet werden, jedoch auch um sensible Daten zu schützen. Monero Transaktionen lassen sich weder zurück verfolgen, noch in Verbindung mit den Beteiligten bringen. Käufer, Verkäufer und die Summe bleiben komplett anonym. Unternehmen hätten hierdurch nicht die Möglichkeit mit Hilfe deiner Daten Bewegungs- und Kaufprofile zu erstellen und so Einfluss auf Politik und Wirtschaft zu nehmen. Denn die Daten gehören am Ende dir, so wie es eigentlich bereits sein sollte.

5) Funfair (Fun)

Wie der Name bereits sagt, kommt Funfair aus dem Bereich Entertainment. Ich halte Funfair für eine sehr interessante Coin, da es in ein sehr stabiles Geschäftsfeld vordringt, welches eine klassische menschliche Schwäche ausnutzt: Das Glücksspiel.

No Fun without Funfair

Funfair bietet eine Art dezentrales Casino an. Um teilnehmen zu können müssen Interessenten Funfair Coins kaufen. Sie dienen nämlich als Chips, die Spieler für Tische benötigen. Außerdem bietet Funfair ihre Plattform als Basis für weitere Casinoumsetzungen an. Hinzu kommt, dass Funfair anonym bleibt. Das heißt als Spieler brauchst du dir keine Sorgen machen, dass die genutzten Coins auf dich zurückzuführen sind.

Honorable Mentions

Neben diesen fünf vorgestellten Coins für den Sommer kämen eine Reihe weiterer Coins in Frage, die vor Kurssteigerungen stehen könnten. Es ist unheimlich schwer sich auf fünf Währungen zu beschränken. Heiße Kandidaten bleiben weiterhin z.B. Iota, Eos, Ethereum, Omisego oder Golem. Davon abgesehen wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit jede Coin einen höheren Preis erfahren wenn es einen weiteren Bullenmarkt gibt.

Wo kannst du Kryptowährungen kaufen?

Damit du den Überblick behältst, liste ich dir jeweils zwei Börsen (Ausnahme Binance Coin) auf, welche die jeweiligen Kryptowährungen anbieten. Ich selbst nutze übrigens mehrere Börsen: bitcoin* , anycoindirect, coinbase*, bitfinex, binance*, und huobi

Bitcoin: binance*, coinbase* (und jede andere existierende Börse)

Cardano: binance*, bittrex

Binance Coin: binance*,

Monero: binance*, bitfinex

Funfair: binance*, bitfinex