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Die besten Kryptowährungen für Anfang 2018

Die besten Kryptowährungen für Anfang 2018

Es gibt viele potentielle Kandidaten für die besten Kryptowährungen Anfang 2018. Einige Altcoins haben in den letzten Wochen eine unheimliche Performance hingelegt. Ripple, Cardano oder Stellar Lumens konnten ihren Preis teilweise mehr als verzehnfachen. Zwei dieser Coins habe ich im Dezember bereits unter dem Namen „10 Kryptowährungen für 2018“ vorgestellt. Viele Anleger haben nun Kaufpanik und werfen blind vor Gier große Mengen Geld auf den Markt. Sie hoffen die besten Kryptowährungen zu finden und wollen an der Rallye teilhaben. In der Regel wurden die meisten Gewinne mit den Coins der Stunde nun jedoch erzielt. Es macht wenig Sinn den enormen Kursanstiegen hinterher zu laufen. Auf diese Art und Weise kann man sehr schnell auch mal 25%-50% seiner Investition verlieren. Viel sinnvoller ist eine Abwägung, welche Coins in den nächsten Monaten eine Kursexplosion noch vor sich haben könnten.

Soll ich jetzt noch Kryptowährungen kaufen?

Im Jahr 2017 hat insbesondere Bitcoin den Mainstream erobert. So ziemlich jedes Medium hat fast auf täglicher Basis über Bitcoin berichtet. Es stellt sich daher die Frage, ob überhaupt noch Geld mit Kryptowährungen verdient werden kann. Ich glaube für einen Zeitraum von 6-18 Monaten kann man von weiteren hohen Anstiegen ausgehen. Im Anschluss muss man die Situation neu evaluieren. Grundsätzlich besteht tatsächlich die Gefahr eines Totalverlustes. Jedoch kann auf der anderen Seite wirklich eine Menge Geld verdient werden. Ich würde dir bei Interesse empfehlen eine Summe zu investieren, auf die du im Notfall gänzlich verzichten könntest. Mit etwas Glück kannst du investierte Summe in den nächsten Monaten verdoppeln oder verdreifachen. Im Jahr 2018 könnte der Durchbruch einiger Altcoins im Mainstream anstehen. Aus diesem Grund stelle ich hier drei weitere potentielle Kandidaten für die besten Kryptowährungen Anfang 2018 vor.

VeChain (VEN)

VeChain, mit Sitz in Singapur,  funktioniert als Blockchain für Produkte und Informationen. Das Projekt könnte die Art und Weise verändern wie wir einkaufen. Stell dir vor du kaufst Obst im Supermarkt. Mit Hilfe einer App kannst du die Orange scannen. Du erhältst Informationen über die Herkunft der Orange, wann sie geerntet wurde, welchen Weg sie hinter sich gebracht hat und wie lange sie bereits im Laden liegt. Die notwendigen Informationen sind in der Blockchain gespeichert. VeChain verpasst sozusagen jedem einzelnen Produkt eine Art Personalausweis. Möchtest du dieses Produkt kaufen, kannst du dir diesen Ausweis des Produktes vorzeigen lassen. Hierdurch kannst du ebenfalls unterscheiden, ob es sich bei diesem Produkt um eine Fälschung handelt oder nicht. VeChain hat somit eine ganz wunderbare Idee und es ist unheimlich wichtig, dass du an die zu Grunde liegende Idee einer Kryptowährung glaubst.

Icon (ICX)

Icon könnte man als Grenzen überschreitendes und Brücken schlagendes Projekt bezeichnen. Soziale Systeme (Gesundheitssysteme, Währungen) haben ihre nationalen Grenzen. Icon möchte diese Grenzen überschreiten. Auch Blockchains haben ihre jeweiligen Communities, die unabhängig für sich stehen. Das Ziel von Icon ist es, diese Communities zu verbinden. Dabei geht es nicht nur im Währungen, sondern um jede Art von Informationen verschiedener Institutionen wie Krankenhäuser, Regierungen Unternehmen und Banken. Stell dir vor, dass Städte in Zukunft so eine Art vernetzte Smart City sein könnten. Institutionen könnten über die Icon Blockchain Daten dezentral und ohne die Involvierung Dritter in sekundenschnelle austauschen. Das südkoreanische Team von Icon möchte genau das zunächst ermöglichen.

Wabi (Wabi)

Walimali ist ein chinesisches Unternehmen, welches Blockchain-Technologie verwendet, um letztendlich das gleiche zu tun wie VeChain. Einige unter euch haben vielleicht schon mal ein Fußballtrikot oder eine wertvolle Tasche als Souvenir aus dem Urlaub verschenkt oder geschenkt bekommen. Walimali will es ermöglichen,  wie eben auch Vechain, ein gefälschtes Produkt vom Original zu unterscheiden, indem euch die Blockchain die nötigen Informationen liefert. Diese Idee begeistert mich, denn sie kann sehr ernste Probleme lösen. Stell dir vor du bist Papa oder Mama geworden und möchtest Babynahrung kaufen. Wie wichtig wäre dir eine Technologie, welche dir fälschungssicher Informationen über das verwendete Milchpulver liefern könnte? Vechain und Wabi sind zwei Coins, die aufzeigen, welche positiven Effekte die Blockchain-Technologie haben kann.

Eine Anmerkung zum Kryptomarkt im Allgemeinen:

In den letzten Wochen sind unheimlich viele Spekulanten in den Markt der Kryptowährungen vorgedrungen. Viele Anleger wollen lediglich das schnelle Geld verdienen. Möchtest du jedoch langfristig von Kryptowährungen profitieren, beschäftige dich mit der hinter einer Coin steckenden Idee und kaufe nicht blind Währungen, deren Sinn und Zweck du garnicht kennst. Kaufe nicht den Hype einer Coin im Cent-Bereich, sondern kaufe die Idee einer Technologie.

Wo und wie kannst du Coins kaufen?

Wenn du Interesse hast, kannst du Bitcoin oder Ethereum z.B. über bitcoin* oder coinbase* kaufen.

Um VeChain, Icon, Wabi oder andere Coins zu kaufen, musst du Bitcoin oder Ether auf eine Handelsplattform wie z.B. binance* transferieren. Dort kannst du deine Coins in die gewünschte Währung umtauschen.

Hier nochmal eine Übersicht:

Bitcoin, Ethereum: coinbase*, bitcoin*

VeChain: binance*, huobi

Icon: binance*, huobi

Wabi: binance*,

 

10 Kryptowährungen für 2018

10 Kryptowährungen für 2018





Kryptowährungen sind in aller Munde. Insbesondere über Bitcoin wird in den Medien nahezu täglich berichtet. Die Mutter aller Kryptowährungen hat im Jahr 2017 über 1 700 % an Performance zugelegt. Das weckt Begehrlichkeiten und ruft Kritiker auf den Plan. In diesem Artikel möchte ich vor Allem auf digitale Währungen eingehen, die noch  nicht das gleiche Rampenlicht genießen wie Bitcoin.

Wohin geht die Reise?

Viele Anleger fragen sich, ob es sich beim Thema Kryptowährungen um eine Blase handelt oder ob wir erst am Anfang eines beispiellosen Wachstums stehen. Hier geht es jedoch nicht um die Klärung dieser Grundsatzfrage. Wenn du an die Zukunft der Kryptowährungen glaubst, dann kannst du womöglich einige wertvolle Tipps in diesem Artikel finden. Bist du dir unsicher, rate ich dir von einer Investition ab. Es handelt sich hier auch nicht um Kaufempfehlungen. Ich persönlich gehe auch im Jahr 2018 von weiteren Anstiegen der Kurse aus und besitze neun der zehn hier vorgestellten Währungen selbst.

Einige Informationen für Anfänger

Hier kannst du dir bei Interesse erklären lassen was eigentlich eine Kryptowährung ist.

Falls du noch nicht weißt was eine Blockchain ist, kannst du das hier lesen.

Solltest du dich im Bereich Kryptowährungen bisher wenig auskennen, empfehle ich dir den Youtube Kanal von Dr. Julian Hosp, den du hier finden kannst. Dieser ist auch als Podcast erhältlich.

Wenn du Bitcoin oder andere Währungen kaufen möchtest, kannst du das z.B. über bitcoin.de *, einer Börse oder einem Marktplatz für digitale Währungen tun. Weitere Informationen findest du am Ende dieses Artikels.

1) Iota (IOT)

Iota ist einer meiner Favoriten für das Jahr 2018. Sie ist eine der wenigen Währungen, die keine Blockchain verwendet, sondern ein Netzwerk names Tangle. Hierdurch kann sie drei wesentliche Probleme von Bitcoin lösen. Sie ist unheimlich schnell, hat kein Skalierungsproblem und ist absolut kostenlos. Vor Allem letzterer Punkt ist ein riesiger Wettbewerbsvorteil. Während das Netzwerk von Bitcoin häufig überlastet ist und Überweisungen hierdurch auch mal 30 oder 60 Minuten dauern, kann das bei Iota aufgrund des Tangles nicht geschehen. Es kann quasi keinen Stau auf der digitalen Autobahn geben. Iota möchte das „Internet of Things“ ermöglichen. Es geht darum, dass sich Maschinen untereinander in Echtzeit autonom abrechnen. Stell dir vor, du fährst dein Auto in eine Parklücke und dieses rechnet die Gebühr für das entsprechende Parkticket innerhalb weniger Sekunden ab. Der Ansatz von Iota ist sehr vielversprechend und Unternehmen könnten hiervon massiv profitieren. Am 19. Dezember 2017 hat z.B. Bosch massiv in Iota investiert.

2) Cardano (Ada)

Cardano hat in den letzten Wochen einen enormen Zuspruch erhalten. Das Team möchte eine Art dritte Generation für Kryptowährungen schaffen, welche die Geschwindigkeits- und Skalierungsprobleme der ersten Generation (Bitcoin) und der zweiten Generation (Ethereum) beheben. Charles Hoskinson, einer der Co-Founder von Ethereum, ist Teil dieses Teams. Es wird unter anderem auch damit geworben, dass die führenden Personen hinter Cardano einen akademischen Hintergrund haben (Wissenschaftler und Ingenieure). Cardano möchte zudem ein Bindeglied zwischen den Ansprüchen der Nutzer und der Notwendigkeit von Regulierungen sein. So ist das Ziel die Plattform Cardano direkt bei größeren Organisationen zu platzieren. Über die Plattform Cardano können dann Transaktionen mit Hilfe des Coins Ada getätigt werden. Auch so genannte Smart Contracts, wie bei Ethereum, sollen folgen.

3) Bitcoin (BTC)

Bitcoin ist mittlerweile im Vergleich zu anderen Kryptowährungen technisch deutlich unterlegen. Das Netzwerk ist langsam und überlastet. Dennoch traue ich Bitcoin auch im Jahr 2018 sehr viel zu. Bitcoin ist in manchen Ländern (Japan, Australien) offizielles Zahlungsmittel, in den meisten europäischen Ländern gibt es bereits Bitcoin-Geldautomaten, man benötigt häufig Bitcoin, um andere Kryptowährungen zu kaufen und Bitcoin wird sich wahrscheinlich als Wertanlage etablieren. Um die Marktkapitalisierung von Gold zu erreichen, müsste der Preis für 1 Bitcoin noch um den Faktor 25 ansteigen. Die Mutter aller Kryptowährungen gehört in jedes Krypto-Depot.

4) Lisk (LSK)

Lisk möchte es ermöglichen dezentrale Apps, so genannten dApps, zu entwickeln. Dabei funktioniert Lisk ähnlich wie Ethereum. Jedoch gibt es nicht nur eine Blockchain, sondern neben der Mainchain weitere Sidechains. Hierdurch ist Lisk flexibler, skalierbarer und es sind auch nicht immer Hard Forks nötig. Der riesige Vorteil von Lisk ist jedoch, dass es Java-Script verwendet. Das ist eine der gängigsten Programmiersprachen. IT-Leute müssen sich daher nicht einarbeiten und bekommen somit viel einfacher Zugang, um dApps zu entwickeln.

5) Omisego (OMG)

Omisego ist eine Art dezentrales Zahlungsnetzwerk, das die Welt der Kryptowährungen mit der Welt der gängigen Fiat-Währungen verbinden möchte. Es ermöglicht daher weltweit innerhalb weniger Sekunden Überweisungen in alle Währungen. Zudem sollen hierüber auch andere Vermögenswerte, z.B. Aktiendepots oder Immobilien verwaltet werden. Man könnte es so beschreiben, dass du mit Omisego deine eigene individuelle und dezentralisierte Bank bist. Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt Ripple. Jedoch unterscheiden sich beide in Punkto Dezentralisierung. Während Ripple ein gewisse Zentralität benötigt, kommt Omisego ohne diese aus.

6) Golem (GNT)

Golem hat den Anspruch ein dezentraler Supercomputer zu sein, dessen Rechenleistung du anbieten, vermieten oder selbst nutzen kannst. Stell dir vor dir fehlt in deinem Unternehmen aus dem Bereich Wirtschaft oder Wissenschaft die Rechenleistung, um ein bestimmtes Projekt durchzuführen. Dann kannst du diese Rechenleistung über das Golem Netzwerk nutzen. Häufig wird Golem deswegen auch als AirBnb für Rechenleistung angesehen. Du kannst quasi nicht verwendete, leer stehende Rechner vermieten oder selbst nutzen.

7) Ark (ARK)

Ark ist aus einer Hard Fork von Lisk entstanden und möchte eine Brücke zwischen allen gängigen Kryptowährungen schlagen. Hierfür werden so genannte Smart Bridges verwendet. Mit anderen Worten soll die Plattform folgendes ermöglichen: Wenn du jemandem Bitcoin senden möchtest, kannst du deine Ark Coins senden und diese konvertieren sich am anderen Ende automatisch in Bitcoin. Darüber hinaus möchte das Ark Team das Klonen ermöglichen. Auf Basis der Technologie soll jeder in der Lage sein eine eigene Blockchain als Sidechain (ähnlich wie bei Lisk) anzufügen. Diese wird dann Teil der Hauptchain. Ich finde, dass insbesondere die Smart Bridges sehr interessant klingen.

8) Ethereum (ETH)

Ethereum ist aktuell die Nummer zwei hinter Bitcoin. Das Hautpanliegen des Unternehmens ist es Smart Contracts, aber auch dApps zu ermöglichen. Für das Datenhosting oder das Überwachen der Erfüllung von Verträgen werden häufig zentrale Internetriesen benötigt z.B. Amazon. Sie wären bei der Nutzung von Smart Contracts überflüssig. Ebenso hättest du bei der Nutzung von dApps die notwendigen Daten aufgrund der Dezentralisierung wieder in den eigenen Händen. Der Kurs von Ethereum hat in den letzten Wochen einen großen Sprung gemacht. Das lässt sich auf das Erscheinen der Cryptokitties zurückführen. Da Ethereum sich momentan als Nummer Zwei hinter Bitcoin etabliert hat, gehört die Währung in jedes Krypto-Depot.

9) Ripple (XRP)

Ripple ermöglicht, ähnlich wie Oimsego, eine Art Finanznetzwerk. Es wird deswegen häufig als Bitcoin für Banken bezeichnet. Ripple möchte es ermöglichen Finanzassets in Echtzeit auszutauschen. So könnten zum Beispiel Banken über das Ripple Netzwerk Schuldscheine ausstellen und speichern. Ripple hat darüber hinaus gegenüber Bitcoin aufgrund ihrer Blockchain, bzw. Ledger einen Geschwindigkeits- und Kostenvorteil. Um das Ripple Netzwerk funktionsfähig zu gestalten werden mit so genannten Gateways Brücken zwischen z.B. Bitcoin und der realen Welt installiert. Innerhalb des Ripple Netzwerkes werden keine Werte, sondern nur Platzhalter (Schuldscheine) für diese Werte übertragen. Damit ein realer Gegenwert auch überwiesen werden kann, braucht es diese Gateways. Eigentlich sind diese Gateways so eine Art Finanzdienstleister, die das Ripple Netzwerk verwenden und absichern, dass am Ende auch wieder in Fiatwährungen getauscht werden kann. Häufig wird das von der Community als Kritikpunkt angesehen, da es den dezentralen Charakter etwas in Frage stellt. Somit unterscheidet sich Ripple in der Hinsicht z.B. von Omisego.

10) Eos (EOS)

Eos basiert, wie z.B. auch Omisogo, auf der Ethereum-Technologie. Das Projekt nutzt den bescheidenen Slogan „Decentralize Everything”“ und möchte damit eine ernsthafte Konkurrenz zu zentralen Unternehmen wie Ebay oder Facebook werden. Um die entsprechend notwendige Geschwindigkeit der Transaktionen zu ermöglichen wird das so genannten Proof of Stake verwendet, ebenfalls wie bei Omisego. Blöcke und Coins werden nicht mehr auf Hardware generiert wie bei Bitcoin, sondern über Coins in der Blockchain. Eos startete erst im Juli 2017 und wurde u.a. von Dan Larimer gegründet, welcher auch BitShares und Steem ins Leben gerufen hat.

 

Wie kannst du Kryptowährungen kaufen?

Um eine Währung kaufen zu können, benötigst du eine Börse oder ein Marktplatz für Kryptowährungen. Du solltest jedoch wissen, dass es nicht möglich ist alle diese Währungen über einen Anbieter  zu kaufen. Coinbase ist die derzeit größte Börse am Markt. Sie bietet jedoch mit Bitcoin, Ethereum und Litecoin nur drei Kryptowährungen an. Hinzu kommt, dass du viele alternative Währungen (Altcoins) nur mit Bitcoin oder Ether kaufen kannst. Solltest du Interesse an einem Kauf haben, empfehle ich dir eine Börse oder ein Marktplatz als eine Art Basis zu verwenden. Du könntest z.B. über bitcoin.de*  oder coinbase.de* Ether kaufen und die erworbenen Ether sogleich an eine andere Börse transferieren, welche Altcoins anbietet. Dort kannst du die transferierten Ether z.B. in Iota, Cardano oder Lisk umwanden. Ich empfehle dir für die Transaktion Ether Bitoin vorzuziehen, da es schneller geht und weniger Gebühren kostet.

Wo kannst du Kryptowährungen kaufen?

Damit du den Überblick behältst, liste ich dir jeweils zwei Börsen auf, welche die jeweiligen Kryptowährungen anbieten. Ich selbst nutze übrigens mehrere Börsen: bitcoin* , anycoindirect, coinbase*, bitfinex, binance*, und huobi

Bitcoin: bitcoin*, coinbase* (und jede andere existierende Börse)

Ethereum: bitcoin*, coinbase* (und jede andere existierende Börse)

Iota: bitfinex, binance*

Cardano: binance*, bittrex

Lisk: binance*, bittrex

Omisego: binance*, bittrex

Golem: bittrex, huobi

Ark: binance*, bittrex

Ripple: binance*, bitfinex

Eos: binance*, bitfinex

DGTX: Digitex*

Ein Hinweis zu bitcoin.de: Streng genommen handelt es sich bei dieser Plattform nicht um eine klassische Börse für Kryptowährungen, sondern um einen Marktplatz, vergleichbar mit Ebay. Daher kannst du dort deine Coins meist etwas günstiger einkaufen.

Wie kannst du Kryptowährungen sichern?

Um Kryptowährungen sichern zu können, benötigst du einen digitalen Geldbeutel, ein so genanntes Wallet. Du kannst dir die Arbeit auch von einer Börse für Kryptowährungen abnehmen lassen. Deine Coins werden direkt vom Anbieter verwaltet. Manche Anbieter speichern die Coins online (Hot Wallets), andere sichern sie auf Hardware oder Papier (Cold Wallets).  Du musst jedoch bedenken, dass du deine Coins verlieren kannst, wenn der Anbieter pleite geht oder du dein Speichermedium verlierst. Willst du deine Coins vom Anbieter verwalten lassen, empfehle ich dir die Coins auf mehrere Börsen zu verteilen. Zum Erstellen von eigenen Wallets findest du im Internet eine ganze Reihe von Anleitungen. Geeignet sind alle gängigen Datenspeicher (USB-Sticks, Festplatten etc.). Statistisch gesehen, wurde mit der sichereren Variante (Cold Wallet) bisher mehr Geld verloren, weil einige Käufer schlicht ihren digitalen Geldbeutel verloren haben. Solltest du dich entscheiden deine Coins von einer Börse aufbewahren zu lassen, ist es sehr wichtig, dass du die Anweisungen zur Sicherheit auf deren Homepage genau befolgst. In der Regel wird eine Zwei-Faktor-Authentifizierung angeboten, die du unbedingt aktivieren solltest.

Hier findest du drei weitere vielversprechende Coins für Anfang 2018.

 

 

Investieren in Ehtereum

Investieren in Ethereum

Vielleicht hast du schon mal etwas von Bitcoin gehört. Bitcoin ist eine so genannte Kryptowährung. Mitte des Jahres 2013 lag der Bitcoinkurs bei etwa 50 Euro. In den letzten Wochen kratzte der Kurs an der 3 000 Euro Marke. Der Kurs stieg innerhalb weniger Jahre also um mehrere hundert Prozent. Während viel darüber berichtet wird, dass die meisten Gewinne mit Bitcoin bereits erzielt wurden, suchen interessierte Anleger nach Alternativen. Die vielversprechendste Alternative ist zur Zeit Ehtereum.

Was ist eine Kryptowährung?

Krypowährungen sind im Prinzip nichts anders als digitale Zahlungsmittel. Im Gegensatz zum Geld der Zentralbanken, werden Kryptowährungen  privat geschöpft. Im Jahre 2009 wurde mit Bitcoin die erste digitale Währung geschaffen. Sie ist auch heute noch die etablierteste und wird in allen möglichen Bereichen als Zahlungsmittel akzeptiert. So kannst du in manchen Städten zum Beispiel in Restaurants, Bars oder anderen Orten mit Bitcoin bezahlen. Jedoch halten sich die Unternehmer in Grenzen, die digitale Zahlungsmittel akzeptieren.

Über Ethereum

Die technischen Hintergründe sind relativ kompliziert.  Ehtereum basiert wie Bitcoin auf der Blockchaintechnologie. Es wird ein dezentrales Netzwerk verwendet, wobei die Währungseinheit Ether als Treibstoff für das Netzwerk fungiert. Mit anderen Worten wird versucht mit Ethereum das Internet zu dezentralisieren. Also das Gegenteil von dem zu bewirken, was Internetriesen wie google, apple und Co. versuchen. In diesem Währungssystem sollen persönliche Daten oder Transaktionsdaten mit Hilfe der Blockchaintechnologie dezentral gespeichtert und übermittelt werden.

Der Äther

In einem zentralen Netzwerk werden deine digitalen Daten und Nachrichten zunächst (für immer) auf einem zentralen Server gespeichert bevor zum Beispiel deine whatsapp-Nachrichten beim Empfänger ankommen. Innerhalb eines dezentralen Netzwerkes (dem Äther, engl. Ether) werden nur Bruchstücke deiner Nachricht auf privaten Rechnern gespeichert. Keiner kann deine Daten vollständig lesen bevor deine Nachricht beim Empfänger ankommt. Das heißt die Verarbeitung der Daten wird von Privatpersonen wie dir und mir in Kleinarbeit übernommen. Um sich mit dem Netzwerk zu verbinden wird das Programm „Mist“ installiert und der PC ständig mit dem Netzwerk synchronisiert.

Wer mitmacht wird entlohnt

Wer Strom und Rechenleistung zur Verfügung stellt, um den Äther zu unterstützen, wird belohnt. Er erhält die Kryptowährung Ether. Denn mit einem leistungsstarken PC, der immer im Ehtereum-Netzwerk online ist, kannst du Ether „schürfen“, also generieren. Diese Währung kannst du dann zum Beispiel in einem digitalen Wallet speichern. Dabei kannst du Geld verdienen und hast im Grunde genommen nur deinen privaten Rechner zur Verfügung gestellt.

In Ethereum investieren

Neben der Möglichkeit Ethereum zu schürfen, kannst du auch direkt in die digitale Währung investieren. Hierfür benötigst du einen account. Anbieter gibt es viele. Ich habe eine kleine Menge über anycoindirect gekauft. Zusätzlich benötigst du ein Ether Wallet, wo die Währung Ether dann auch gelistet wird. Im Grunde genommen ist für den Ethereum-Investor das Wallet das, was das Depot für den Aktieninvestor ist. Hier gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Mein eigenes Ether Wallet habe ich hier erstellt. (Ergänzung: Das sind keine Affiliatelinks. Ich verdiene keinen Cent an den Verlinkungen. Es sollen lediglich Beispielseiten genannt werden.)

Ganz wichtig ist, dass du die erstellte Ether Wallet Datei speicherst und mindestens ein backup erstellst. Denn nur mit dieser Datei hast du Zugang zu deinem Wallet. Verlierst du die Datei, verlierst du auch dein Geld!

Wo geht die Reise hin?

Kursprorgnosen zu geben ist kaum möglich. Das Ethereum-Netzwerk ist vielversprechend, muss sich jedoch zunächst etablieren und etwaige Konkurrenten ausstechen. Immerhin sind einige größere Unternehmen, wie zum Beispiel IBM, von der Idee überzeugt und unterstützen das Netzwerk. Aus meiner Sicht ist der Kauf von Ethereum eine High Risk Investition. Die positive Seite an Investitionen mit höherem Risiko ist jedoch der höhere Profit im Falle eines Gelingens. Aus diesem Grund habe ich einen Betrag investiert, auf den ich im Notfall auch gänzlich verzichten könnte. Dennoch wäre auch eine Vervielfachung der Summe nicht unwahrscheinlich.

Hast du auch Erfahrungen mit Kryptowährungen gemacht oder kennst dich vielleicht sehr gut aus? Dann ergänze den Beitrag gerne über die Kommentarfunktion!