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3 Schritte zur finanziellen Freiheit

3 Schritte zur finanziellen Freiheit

Der Weg zur finanziellen Freiheit ist ein langfristiger und manchmal langweiliger Weg, der viel Geduld erfordert. Nicht selten liest man im Internet über Möglichkeiten, wie man schnell und ohne Anstrengung zu Reichtum gelangen kann. Sie können jedoch davon ausgehen, dass diese Vorschläge der Wahrheit zu fast 100% nicht entsprechen.

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Was ist finanzielle Freiheit?

Finanzielle Freiheit kann auf verschiedene Art und Weise interpretiert werden. Meist geht man davon aus, dass finanzielle Freiheit Unabhängigkeit vom eigentlichen Beruf bedeutet, den sie ausüben. Man muss also nicht mehr arbeiten, sondern kann arbeiten wenn man das möchte. Das passive Einkommen reicht in diesem Fall aus, um alle Kosten zu decken und weitere Investitionen zu tätigen. Ich differenziere gerne in weiteren Schritten. Die absolute finanzielle Freiheit erreicht man nicht über Nacht. Man kann sie schrittweise erreichen. Wenn ihr passives Einkommen zum Beispiel eine Höhe von 20% ihres Gehaltes entsprechen, dann haben sie im Umkehrschluss 20% finanzielle Freiheit erlangt. Das bedeutet, sie können ohne irgendwelche Verluste ihr Arbeitspensum auf 80% reduzieren. Somit haben sie sich einen Teil finanzielle Freiheit geschaffen. In diesem Artikel geht es im Groben um die 3 wichtigsten Schritte zur finanziellen Freiheit wenn man bei „Null“ anfängt.

1. Eigenkapital ansparen

Investieren an der Börse oder Investieren in Immobilien lohnt sich erst ab einem gewissen Betrag. Ansonsten fressen die Gebühren an der Börse das eingesetzte Kapital auf oder man bekommt keinen Kredit von einer Bank für den Kauf einer Investmentimmobilie. Daher ist der erste Schritt das regelmäßige  Sparen von nicht benötigten finanziellen Mitteln. Sparpotentiale gibt es viele. Um sich einen genauen Überblick über die laufenden Kosten zu machen, lohnt sich das Führen eines Haushaltsbuches. So entdeckt man einerseits vermeidbare Ausgaben und entwickelt andererseits ein Gefühl für potentielle Sparsummen. Die größten Kostenpunkte der Deutschen sind das Wohnen und der Transport. Häufig übernimmt man sich bei der Miete einer Wohnung, weil man sich mehr leistet als man sich leisten kann. Viele finanzieren zudem zu teure Autos, weil man sich mit weniger nicht zufrieden geben möchte. Eine weitere Grundregel wäre keine Konsumschulden zu machen. Wer finanzielle Freiheit erreichen möchte, muss verstehen, dass er vom Zinseszins profitieren und nicht darunter leider möchte. Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, klickt bitte hier.

2. Vom Zinseszins profitieren

Die mächtigste Waffe des Investors ist der Zinseszins. Unsere kapitalistische Gesellschaft ist darauf aufgebaut. Menschen mit viel Geld geben Menschen mit wenig Geld Kredite und verlangen Zinsen. Der Dax hat in den letzten 30 Jahren durchschnittlich 6% Rendite pro Jahr erreicht. Wer heute 100 Euro pro Monat investiert, hätte bei der der gleichen Rendite nach 10 Jahren etwa 16 300 Euro angespart. Davon wären 4 300 Euro Einnahmen durch Zinsen, die bei Verkauf noch mit der Abgeltungssteuer (etwa 27%) verrechnet werden müssten. Spart man den gleichen Betrag 10 weitere Jahre an, käme man bereits auf eine Summe von etwa 44 000 Euro. Davon wären fast die Hälfte der Einnahmen Zinsen. Man kann also leicht erkennen: Je mehr Kapital man zur Verfügung hat, desto mehr profitiert man von den Zinseszinsen. Über verschiedene Investitionsmöglichkeiten auf dem Weg zur finanziellen Freiheit habe ich hier bereits einen Artikel verfasst. Einnahmen aus Dividenden sollten dabei reinvestiert werden.

3. Das passive Einkommen managen

Hat man sich Vermögen aufgebaut gilt es dies zu managen. Meist hat man in diesem Stadium das 40. oder 50. Lebensjahr schon hinter sich und die Rente rückt immer näher. Daher sollte man das Risiko der Investitionen reduzieren, um von kurzfristigen Markterschütterungen nicht getroffen zu werden. Hat man einen langfristigen Anlagehorizont von einigen Jahrzehnten, fallen starke Marktschwankungen weniger ins Gewicht. Wollen sie aber passives Einkommen generieren, um zum Beispiel die finanziellen Lücken wie die der Rente zum letzten Gehalt zu schließen, dann macht es Sinn, schrittweise seine Investitionen umzustrukturieren. Eine Möglichkeit wäre eine Dividendenstrategie zu wählen. Sie können sich ein Aktienportfolio mit sicheren Dividendenzahlern einrichten. Unabhängig von Schwankungen des Kurses werden diese gezahlt und sie generieren so ein passives Einkommen. Anstatt die Dividendenzahlungen zu reinvestieren, leben sie nun davon. Sie können auch Aktien von Unternehmen mit sehr hoher Marktkapitalisierung kaufen. Diese sind weit weniger volatil und weisen dadurch in schlechten Marktphasen weniger Verluste auf. Ich hoffe ich konnte ihnen auf dem Weg zur finanziellen Freiheit etwas weiterhelfen. Wenn sie weitere Ideen und Vorschläge haben, lassen sie es mich wissen.

 

 

Die 5 größten Anfängerfehler an der Börse

Die 5 größten Anfängerfehler an der Börse

Aller Anfang ist schwer! Häufig begehen Anfänger an der Börse die immer gleichen Fehler. Mit diesem Artikel möchte ich darauf aufmerksam machen und Neulingen an der Börse Möglichkeiten zeigen, wie sie typische Anfängerfehler vermeiden können. Grundsätzlich macht jeder Anleger früher oder später Fehler. Das lässt sich auch überhaupt nicht vermeiden. Wichtig ist jedoch, die gemachten Fehler nicht zu wiederholen. Im Folgenden habe ich die meiner Meinung nach 5 größten Anfängerfehler an der Börse beschrieben.

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Zu viele Trades

Viele Neulinge an der Börse unterschätzen die Auswirkungen der Gebühren auf die langfristige Rendite. Das ist ein typischer Anfängerfehler an der Börse. Ein berühmter Spruch an der Börse lautet:

Hin und Her macht Taschen leer

Meist sollen durch häufige Käufe oder Verkäufe Verluste kompensiert werden. Möglicherweise hat eine Aktie nach einigen Monaten nicht die erwünschte Performance erreicht. Anstatt geduldig die Kursentwicklung eines einzelnen Wertpapiers abzuwarten, werden die Aktien zu schnell wieder verkauft. Oft werden diese dann durch Neuzugänge ersetzt, die dann eventuell wiederum den erhofften Erfolg nicht bringen. Vermögensaufbau ist jedoch ein Geduldsspiel. Das Geld fließt an der Börse von den Ungeduldigen zu den Geduldigen.  Es ist von Vorteil beim Kauf der Aktien nicht ans reich werden zu denken, sondern sich darauf zu konzentrieren, den Aktienkauf so gut recherchiert und fundiert wie möglich auszuführen. Der Erfolg stellt sich dann mit der Zeit von ganz alleine ein. Es gibt zum Beispiel Studien darüber, dass Frauen und Rentner auf lange Sicht 90% der Männer outperformen. Warum ist das so? Sie machen weniger Trades!

Den Beratern blind vertrauen

Ein Berater im Anzug strahlt eine Menge Seriosität aus. Er oder sie ist vielleicht schon jahrelange bei der hauseigenen Bank angestellt und man selbst hat ein gewisses Vertrauen zum ihm entwickelt. Doch Bankberater sind in erster Linie Verkäufer, die ihre Produkte nach Provision verkaufen. Das selbe gilt übrigens für Versicherungsfachleute. Die Nettigkeit, das Zuhören, das Beantworten der Fragen und das Zuvorkommen sind Teil einer Masche, die den Zweck hat, am Ende des netten Gesprächs eine Unterschrift des Kunden zu bekommen. Mit Sicherheit gibt es auch gute Berater, die es ehrlich meinen. Dies zu unterscheiden für den Laien jedoch kaum möglich. Häufig werden Kunden von Beratern weder richtig aufgeklärt, noch werden ihnen die passende Produkte angeboten. Klärt sie ein Berater zum Beispiel nicht über das Emittentenrisiko beim Kauf von Zertifikaten auf, ist er schlicht ein schlechter Berater.  Daher sollten sie immer selbst Recherche betreiben, Informationen einholen und eine Zeitmeinung in Betracht ziehen. Noch besser ist, sie nehmen ihre finanziellen Geschicke selbst in die Hand. Denn die meisten Produkte erhalten sie zum Beispiel bei einer Direktbank günstiger als bei der Hausbank. Darüber hinaus können sie sich über renditestarke Investitionen informieren und müssen sich keine langen Vorträge über die vermeintlichen Vorzüge eines Riester-Vertrags anhören.

Zu viel Geld investieren

Geld, das sie an der Börse anlegen wollen, sollten sie nicht benötigen müssen. Nichts ist ärgerlicher als eine bisher schlecht gelaufene Investition kündigen zu müssen, weil die Autoreparatur nicht bezahlt werden kann. Das passiert gar nicht selten, sonst wäre es nicht einer der häufigsten Anfängerfehler an der Börse. Grundsätzlich kann man also festhalten:

Investieren Sie nur Geld, das sie nicht brauchen

Um herauszufinden wie viel Geld man nicht benötigt kann ein Haushaltsbuch helfen. Notieren sie alle Ein- und Ausgaben über die letzten 12 Monate. Rechnen sie eine kleine abweichende Toleranz hinzu und legen sie sich mindestens zwei Monatsnettoeinkommen auf ein Sparbuch. Bevor sie das nicht getan haben, investieren sie nicht. Sollten sie zu denen gehören, die das notwendige Geld zur Absicherung bereits angespart haben, kann es losgehen. Entgegen gängiger Meinungen hat fast jeder Mensch Geld, das man nicht braucht. Um an der Börse Geld investieren zu können reichen 25 Euro im Monat aus. Zweifelsfrei dauert der Vermögensaufbau auf diese Art und Weise recht lange, aber er funktioniert.

Fähigkeiten überschätzen

Was haben Autofahrer und Anleger an der Börse gemeinsam? 90% von ihnen sind der Meinung zu den Besten ihres Fachs zu gehören. Das ist jedoch rein mathematisch überhaupt nicht möglich. Man sollte daher seine Fähigkeiten unbedingt realistisch einschätzen. Traut man sich den Kauf von Einzelaktien zu Beginn nicht zu, macht man sich ein Musterdepot zum Üben und investiert zunächst mal in ETFs. Diese sind eine Form des passiven Investierens mit hoher Diversifikation. Meiner Erfahrung nach sind sich überschätzende Anleger häufig auch schlecht informiert. Sie kaufen einige wenige Aktien aufgrund von Informationen, die sie von Freunden, vom Hörensagen oder von einer einzelnen Börsenzeitschrift haben. Manchmal basteln sie sich ihre Meinung auch mit gefährlichem Halbwissen selbst zusammen. Dabei braucht es gar nicht viel, um strategisch klug in Einzelaktien zu investieren. Ein paar Basics, gesunden Menschenverstand und Geduld. Jedoch darf man nicht der beratungsresistenten Menschengattung angehören. Bevor sie Einzelaktien kaufen, sollten sie sich über die Grundlagen des Aktienhandels informieren. Lassen sie sich nicht abschrecken. Die Börse funktioniert wesentlich einfacher als sie viele Experten manchmal gerne hätten.

Keine Diversifikation

Nicht zu diversifizieren ist einer der häufigsten Anfängerfehler an der Börse. Er war zum großen Teil verantwortlich für das Telekomdesaster um die Jahrtausendwende. Häufig haben Anfänger ein gewisses Vertrauen insbesondere zu heimischen Unternehmen entwickelt. Sie kaufen dann vorrangig die eine Aktie ohne fundiertes Wissen über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens zu haben. Manchmal jedoch ist auch das Vertrauen von ganz gut informierten Anlegern in ein bestimmtes Unternehmen so hoch, dass sie hauptsächlich ihr Geld in dieses Wertpapier investieren. Diversifikation ist jedoch eines der Grundprinzipien des erfolgreichen Vermögensaufbaus. Über die Anzahl der Einzelaktien in einem Depot lässt sich streiten. Ich persönlich halte eine Depotgröße von 10-15 Aktien für sinnvoll. Sind es weniger als 10 Aktien, können Einzelverluste zu stark ins Gewicht fallen. Hat man mehr als 15 Aktien, kann man leicht den Überblick verlieren. Übrigens macht es aufgrund der Gebühren erst ab einer gewissen Summe Sinn in Einzelaktien zu investieren.

Die von mir beschriebenen 5 Anfängerfehler sind nicht die einzigen, die man machen kann. Wenn sie weitere kennen, die sie für wichtig halten, schreiben sie sie mir in die Kommentare.

7 Wege zum passiven Einkommen

7 Wege zum passiven Einkommen

Wer träumt nicht von einem passiven Einkommen leben zu können? Viele von uns befinden sich im allseits bekannten Hamsterrad namens Alltag. In der heutigen Zeit sind oftmals beide Lebens- oder Ehepartner berufstätig. Nicht selten arbeiten beide auch zu 100%. Kommen dann noch weitere Verpflichtungen hinzu wie Kinder, Familie, Eltern oder Freunde bleibt nicht mehr viel Zeit für das eigene Wohl. Ich bezeichne das gerne als fehlende Eigenzeit. Das darf man nicht falsch verstehen, denn schließlich hat man sich seine Verpflichtungen selbst ausgesucht. Man geht ihnen auch sehr gerne nach. Das Problem ist eher, dass der Tag zu wenige Stunde hat, um auch etwas qualitative Eigenzeit einzubauen. Sei es für sich ganz alleine oder für und mit anderen. Wichtig ist, dass diese Eigenzeit genügend Raum zur Entfaltung bekommt. Das passive Einkommen und die finanzielle Freiheit sollen uns das ermöglichen.

Im folgenden möchte ich auf 7 Wege zum passiven Einkommen eingehen mit denen ich selbst Erfahrungen gemacht habe. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das kann sie gar nicht, denn es gibt viele weitere Optionen zur finanziellen Freiheit z.B. die Unternehmensgründung, Immobilien, Humankapital, Internetpräsenz etc. Betrachtet diese Ideen als Einstieg oder Ergänzung eures Wissens. Gerne könnt ihr z.B. in den Kommentaren weitere Möglichkeiten aufführen oder eigene Erfahrungen teilen.

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1) Der ETF-Sparplan

Den ETF-Sparplan betrachte ich als eine Art Einstiegsmöglichkeit für Anleger mit eher geringen finanziellen Mitteln. Solltest du höhere Summen zur Verfügung haben, dann können ETF-Sparpläne aber auch eine sinnvolle Ergänzung deines Depots sein. Ein ETF-Sparplan ermöglicht dir ab einem Investitionsvolumen von 25 Euro eine sehr gute Diversifikation. Wenn man sich Einzelaktien kaufen möchte, dann macht dies erst ab einer höheren Summe Sinn. Ansonsten fressen die Ordergebühren dein noch geringes Kapital auf. ETF-Sparpläne können z.B. mit Indizes verwirklicht werden. Für 25 Euro im Monat kannst du also alle 30 DAX-Werte in deinem Sparplan haben. Somit ist die investierte Summe weniger anfällig für Kursschwankungen. Jeden Monat würde man dann zum aktuellen Preis des Indizes neu hinzukaufen. Das hat den Vorteil, dass man von Kursschwankungen sogar profitieren kann. Denn in manchen Monaten kauft man einfach günstiger ein. Historisch gesehen hat der DAX in den letzten 30 Jahren pro Jahr etwa 6% zugelegt. Davon kannst du mit ETF-Sparplänen profitieren.

2) Value Investing

Spricht man von Value Investing, dann fällt fast immer der Name Warren Buffet. Als Gründer des Value Investing gilt übrigens Benjamin Graham. Es handelt sich hierbei um eine langfristige Anlageform. Als Anleger kauft man Aktien von Unternehmen, deren tatsächlicher Wert dem aktuellen Preis an der Börse übersteigt. Man sichtet so genannte unterbewertete Aktien und geht davon aus, dass über die Zeit viele andere Aktionäre den Wert des Unternehmens ebenfalls erkennen und zukaufen. Ein oft zitiertes Motto der Value Investoren lautet:

Kaufe keine Aktien, sondern Unternehmen

Das soll bedeutet, dass Anleger sich nur Aktien von Unternehmen kaufen sollten, die sie auch ein Leben lang halten würden. Wenn du interessiert bist wie Value Investing genau funktioniert, dann schau bei meiner Themenreihe „Value Investing“ vorbei. In den weiten des Internets findest du viele weitere nützliche News.

3) Wikifolio Zertifikate

Wikifolios sind investierbare Musterdepots für jeden Geldbeutel. Sie bestechen vor allem durch Transparanz. Jeder angemeldete User kann ein Musterdepot eröffnen. Das dann erstellte Portfolio beinhaltet alle Informationen bezüglich getätigte Trades, Statistiken, Performance, Kommentare, Handelsidee und vieles mehr. So hat man als potentieller Anleger maximale Transparenz und kann in Musterdepots von nachweislich erfolgreichen Aktionären profitieren. Wenn man in ein Musterdepot investieren möchte, kann man das in der Form von Zertifikaten tun. Ein investierbares Wikifoliozertifikat wurde an der Börse als Zertifikat emittiert, welches du erwerben kannst. Beachten solltest du jedoch das Emittentenrisiko. Aus diesem Grund würde ich das Investieren in Wikifolio-Zertifikate nicht für sehr hohe Summen empfehlen, sondern zum Aufbau von Kapital bis man sich selbst eine ordentliche Diversifikation leisten kann. Man kann Wikifolio-Zertifikate aber auch als sinnvolle Ergänzung des Depots sehen. Jedenfalls lassen sich mit den richtigen Zertifikaten Überrenditen verdienen. Ich habe in den Jahren 2015 und 2016 gute zweistellige Renditen erreicht. Hier findest du meine Themenreihe „die besten Wikifolios“ in denen ich auch immer noch selbst investiert bin.

4) Imitieren erfolgreicher Anleger

Das Internet ist eine unvorstellbar riesige Ansammlung von Informationen. Weiß man wonach man suchen soll, dann können diese Informationen sehr wertvoll sein. Mittlerweile tummeln sich etliche Investoren und Anleger im Internet, die z.B. ihre Aktien-Empfehlungslisten veröffentlichen. Man sollte sich die Mühe machen einige Investoren zu sichten und etwas länger zu beobachten. So kann man die erfolgreichen von denen unterscheiden, die so tun als wären sie erfolgreich. Wenn man jedoch eine vertrauenswürdige und seriöse Quelle gefunden hat, dann kann man deren Tipps in die Tat umsetzen. Auf diese Art und Weise lassen sich einige tolle Aktien-Werte finden mit denen man viel Freude haben kann. Auch hier sollte man nicht alles Geld auf ein Pferd setzen, sondern immer auf eine gute Streuung achten. Hier findest du eine meiner favorisierten Quellen.

5) Die Levermann Strategie

Quantitative Strategien schaffen es sehr häufig den Markt und sehr guter Broker zu übertreffen. Man spricht dann von Outperformance. Diese Anlagestrategien beruhen auf klar definierten einfachen mathematischen Regeln oder anderen Kennzahlen. Die Levermannstrategie basiert auf 13 einfachen Kennzahlen mit Hilfe derer man Aktien analysieren kann. Bei der Analyse werden mit Hilfe dieser Kennzahlen Punkte vergeben. Nur Aktien-Werte von Unternehmen, die eine gewisse Punktzahl übersteigen werden gekauft. Fallen diese unter den bestimmten Wert werden sie wieder verkauft. Die Vorteile dieser Strategie sind, dass es einem das Denken abnimmt und man dennoch erfolgreich sein kann. Es funktioniert über einen langfristigen Zeitraum tatsächlich. Außerdem sind Levermann-Aktien meist wenig volatil. Der Nachteil ist die Analyse eines einzelnen Aktien-Wertes dauert für den Geübten etwa 15 Minuten. Man sollte diese Analyse auch alle 2 bis 4 Wochen prüfen. Hier findest du das dazu gehörige Buch von Susan Levermann. Es ist sehr interessant. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

6) P2P Kredite

Peer to Peer Kredite sind Kredite von Privatpersonen für Privatpersonen. Viele fragen sich an dieser Stelle, ob das seriös und ohne Risiko sein kann. Es ist seriös und das Risiko kann minimiert und kontrolliert werden. Bei Investitionen gibt es immer Risiken, sonst würden wir uns die guten Renditen nicht verdienen können. Unser ganzes Wirtschaftssystem beruht auf dem P2P-Prinzip. Menschen mit Geld verleihen Geld an Menschen ohne Geld und verlangen Zinsen. Solltest du dich für diese Anlageform interessieren, dann ist es zwingend notwendig auf eine sehr breite Streuung zu achten. Denn es werden definitiv einige Kredite nicht bedient werden. Das ist nicht weiter schlimm wenn die Rendite der anderen Kredite stimmt. Das ist auch fast immer der Fall. Bekannte Anbieter sind z.B. Mintos, auxmoney oder smava. Hier erfährst du mehr über P2P-Kredite und hier kannst du dir ein spannendes Video zum Thema anschauen von einem Youtuber, den ich selbst sehr gerne sehe.

7) Sparen mit Kopf

Zum Schluss noch einer der wichtigsten Tipps. Am besten lernt man diese Übung übrigens von reichen Menschen. Sie alle können meistens sehr gut Sparen. Sparmöglichkeiten gibt es viele. Hier habe ich bereits einen Artikel darüber geschrieben. Einer der wichtigsten Grundsätze lautet „keine Konsumschulden“. Leiste dir nur Dinge, die du dir wirklich leisten kannst. Kein Auto auf Pump, keine zu hohe Miete, keine Urlaube über die Kredikarte etc. Auch Gewohnheiten wie den täglichen Kaffee im Restaurant während der Mittagspause gilt es zu überdenken. Lässt du ihn weg, hast du schon mindestens die 25 Euro pro Monat für den ETF-Sparplan zur Verfügung.

Hast du Kritik, eigene Erfahrungen zum Thema passives Einkommen, Fragen oder weitere Ideen zur finanziellen Freiheit, dann lasse es mich über die Kommentarfunktion wissen.