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Bitcoin spaltet sich im November erneut

Bitcoin spaltet sich im November erneut

Es ist noch nicht lange her. Anfang August 2017 kam es zu einer Hardfork. Die bis dahin existierende Kryptowährung Bitcoin wurde gespalten. Heraus kam eine zweite Währung namens Bitcoin Cash. Die Bitcoin-Miner vertraten verschiedene Lager. Während die Einen sich mit dem Ist-Zustand zufrieden gaben, wollten andere eine technische Verbesserung. Denn durch Bitcoin Cash konnte die Transaktionsrate um den Faktor acht gesteigert werden. Die Nachfrage des Bitcoins war mittlerweile sehr stark gestiegen. Der Ansturm führte dazu, dass Überweisungen teilweise erst nach einigen Stunden vollendet waren. Bitcoin hat bezüglich der Transaktionsrate eigentlich einen Wettbewerbsnachteil.

Bitcoin und Bitcoin Cash

Bitcoin Cash konnte sich als seperate Währung erfolgreich etablieren. Durch die Spaltung wurden die Coin-Bestände der Investoren sogar verdoppelt. Hatte ein Anleger vor der Spaltung 10 Bitcoin in seinem Wallet, waren es im Anschluss 10 Bitcoin und 10 Bitcoin Cash. Zunächst war es nicht klar, ob und wie man Bitcoin Cash handeln können wird. Doch die meisten Börsen für digitale Währungen entschieden sich für die Aufnahme von Bitcoin Cash. Darunter befand sich auch der einzige zugelassene deutsche Vertreter bitcoin.de.

Der Kursverlauf

Vor der Spaltung befand sich der Kurs von Bitcoin über einige Monate in einer Seitwärtsbewegung mit Tendenz nach Süden. Von vielen Anlegern wurde das als gutes Zeichen wahrgenommen. Denn der Kurs zeigte sich mehr oder weniger unbeeindruckt. Schließlich konnte erst im Frühjahr dieses Jahres ein neuer Höchststand verzeichnet werden. Nach der Abspaltung jedoch, explodierte der Bitcoinkurs regelrecht. Es kam fast zu einer Verdopplung des Wertes auf über 4 000 US Dollar. Ein Zeichen dafür, dass Investoren Unsicherheit meiden und bei Sicherheit kaufen. Die Frage ist, ob sich dieses Szenario wiederholen und den Bitcoin-Investoren eine sehr interessante Zeit bevorstehen könnte.

Segwit2x

Die nächste Spaltung könnte wiederum eine neue Währung ins Leben rufen. Der Name SegWit2x ist eine Kombination aus „Segregation Witness“ und der Erhöhung der Blockchaingröße. Im Grunde genommen geht es weiterhin um die Skalierbarkeit. Die technischen Details hinter der Spaltung lässt man sich am besten von Experten erklären. Hierfür stelle ich dir an dieser Stelle zunächst Mal einige links zusammen (Einfach auf das grün gefärbte Wort klicken):

Grundsätzlich sind der bitcoinblog, btc-echo, bzw. die Kryptoshow sehr gute Adressen, um sich über bevorstehende Ereignisse im Detail zu informieren.

Kommt die Spaltung tatsächlich?

Angeblich haben die SegWit2x Anhänger die Unterstützung von mehr als 80% der Hashing Power (Bitcoin Miner Rechenleistung). Sollte dieser Wert stimmen, wird die Spaltung nicht zu vermeiden sein. Das Ziel ist weiterhin die Beschleunigung der Transaktionsprozesse, da die Bitcoin-Nachfrage zu hoch ist. Wie bei der letzten Abspaltung kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, wohin die Reise geht. Die Wahrscheinlichkeit einer Spaltung ist dennoch hoch. Wenn die Spaltung kommt, dann wird dies im November passieren. Denn die Miner haben sich entschieden, die neue Software bei Block 494,784 zu installieren, welcher sehr wahrscheinlich irgendwann im November auftauchen wird.

Wie kannst du dich als Anleger vorbereiten?

Eine ganz wichtige Frage ist, was die erneute Spaltung für dich als Anleger oder interessierter Anleger bedeutet. Zunächst musst du auf alle Fälle von einer hohen Volatilität ausgehen. Diese wird zunehmen je näher der November kommt. Der Bitcoin-Kurs wird möglicherweise mindestens eine größere Delle hinnehmen müssen. Für dich könnte das als Investor die Möglichkeit eröffnen, Bitcoin günstig zu kaufen. Denn nach der Abspaltung ist es durchaus denkbar, dass der Bitcoin-Kurs, ähnlich wie nach der Abspaltung von Bitcoin Cash, neue Höchststände erklimmen wird. Es könnte also lohnenswert sein bei Kursrückständen nachzukaufen. Die Anlegergemeinde als Ganzes tendiert bei Unsicherheiten zum Verkauf. Sobald ein unsicheres Ereignis Klärung erfährt, ist die Entscheidung an sich gar nicht so wichtig. Die Hauptsache ist, es gibt Sicherheit und Planbarkeit.

Verdopplung des Bestands?

Nach der Abspaltung von Bitcoin Cash wurde der Bitcoinbestand der Anleger quasi verdoppelt. Der Kurs von Bitcoin Cash konnte sich etwa auf dem Niveau von Ethereum halten. Bitcoinbesitzer bekamen im Grunde genommen die gleiche Anzahl an Bitcoin Cash aus dem Nichts geschenkt. Da uns wohl wieder eine Hard Fork bevorsteht, könnte sich dieses Szenario wiederholen. Das hängt jedoch ganz stark von den Krypto-Börsen ab. Bieten diese die neue Coin nicht an, wirst du sie schwer handeln können. Auch die Tatsache, dass man vorher nicht wissen würde, welche Börsen sich beteiligen und welche nicht, macht die Vorbereitung auf dieses Ereignis schwer.

Bitcoin Group SE

Eine spannende Frage ist zudem, ob und in welchem Verhältnis eine Spaltung die Aktie eines Unternehmens beeinflussen kann, welches eine 100%-ige Beteiligung an einer Börse von digitalen Währungen hat. Bitcoin.de ist zu 100% im Besitz der Bitcoin Group SE, welche sowieso schon eine unglaublich hohe Volatilität besitzt. Eine Korrelation zum Bitcoinkurs ist nicht zu verleugnen. Dies ist jedoch in der Psychologie der Anleger begründet. Denn eigentlich ist für eine Börse für digitale Währungen nichts schöner als ein hohes Handelsvolumen der Kryptowährungen. Je volatiler der Bitcoin Kurs ist, desto mehr Geld wird die Bitcoin Group SE verdienen. Denn ihre Haupteinnahmequelle sind die Handelsgebühren auf bitcoin.de. Aus diesem Grund werde ich meine eigenen Bestände behalten und bei Rücksetzern wahrscheinlich aufstocken.

Die Themen rund um Bitcoin spalten die Investorengemeinschaft. Ich würde mich über kritische, aber sachliche Meinungen und Ergänzungen über die Kommentarfunktion freuen.

 

 

Bitcoin Group SE

Update

Mittlerweile befindet sich der Kurs der Bitcoin Group bei über 70 Euro. Mein Einstiegskurs liegt glücklicherweise bei 10 Euro. Die Blockchaintechnologie hat revolutionäres Potential. Fast alle Kryptowährungen verwenden die Blockchaintechnologie. Es ist war schwer vorherzusagen, welche Währungen sich am Ende durchsetzen werden, jedoch nicht schwer vorherzusagen, dass die Bitcoin Group hiervon profitieren wird. Ich rechne damit, dass sich der Kurs dauerhaft im dreistelligen Bereich etablieren wird und habe die Bitcoin Group auch in das zum Blog gehörige Wikifolio aufgenommen.

Kryptowährungen

In den letzten Wochen habe ich mich näher mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigt. Passend hierzu habe ich kürzlich einen Artikel über das Investieren in Ethereum verfasst. Ethereum ist aktuell die zweitgrößte digitale Währung nach Bitcoin. In diesem Artikel habe ich zwei verschiedene Varianten von möglichen Investitionen erwähnt. Entweder man wird selbst zum „Miner“ oder man investiert direkt in eine Währung.  In diesem Bericht geht es um eine dritte Möglichkeit. Und zwar den Kauf von Aktien eines Unternehmens, das im Bereich Kryptowährungen tätig ist.

Bitcoin Group SE

Die Bitcoin SE ist eine Holding, die in den Bereichen Kryptowährungen bzw. Blockchain aktiv ist. Ihr gehört zu 100% der einzige in Deutschland zugelassene Bitcoin Handelsplatz Bitcoin.de. Zudem wird sie als Risikokapitalgeber aktiv, um junge Unternehmen aus den beiden oben genannten Bereichen zu unterstützen. Hierdurch soll ein Portfolio aus Beteiligungen entstehen, welches breit diversifiziert ist. Darüber hinaus möchte die Firma auch in weitere Kryptowährungen investieren, insbesondere Ethereum.

Einige Zahlen

Der erste Handelstag der Bitcoin Group war am 01.05.2013 zu einem Preis von einem Euro. Seit Anfang des Jahres ist das Unternehmen auch über den Handelsplatz Xetra handelbar. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 60 Mio Euro. Damit ist das Unternehmen als Small Cap einzustufen. Der Aktienkurs liegt aktuell bei 12,60 Euro (beim Verfassen dieses Artikels). Damit hat sich der Kurs im Kalenderjahr 2017 bisher in etwa verdoppelt. Update: Bei Veröffentlichung des Artikels eine Woche später liegt der Kurs bereits über 14 Euro.

Umsatz und Gewinne

Bereits im Geschäftsbericht zum Jahre 2016 wurden die Umsatz- und Gewinnerwartungen erhöht. Am 25. Juli 2017 veröffentlichte die Bitcoin SE einen Geschäftsbericht mit aktuellen Zahlen. Der Umsatz. sowie der Gewinn stiegen im Jahr 2017 deutlich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um 128% verbessert werden. Das Ergebnis wurde um 240% vor Steuern erhöht. Diese Zahlen konnten hauptsächlich aus Umsatz- und Gewinnsteigerungen der Handelsplattform Bitcoin.de generiert werden.

Bitcoin und Bitcoin Cash

Die für Bitcoin verwendete Blockchain hat ihre maximale Kapazität erreicht. Das hatte zur Folge, dass insbesondere Transaktionen mit größerer Verzögerung realisiert wurden. Um diesen Problemen zu entgegnen, wurde eine zweite digitale Währung abgespalten. Das ist nicht unüblich und auch andere Kryptowährungen haben diese Abspaltung bereits hinter sich und überstanden. Bei Bitcoin fand die abgespaltene Währung jedoch so viele Anhänger, dass der Kurs der alternativen Bitcoin Währung sich zunächst zu etablieren schien und in die Höhe schoss. Die meisten Handelsplätze für Bitcoin unterstützen beide Währungen. Wer vor der Spaltung im Besitz von Bitcoin gewesen ist, bekam die gleiche Menge der alternativen Bitcoin Währung gut geschrieben. Das Guthaben hat sich hierdurch einfach mal verdoppelt. Nach einem kurzfristigen starken Kursanstieg von Bitcoin Cash crashte der Kurs der neuen Währung jedoch und die Anleger investierten wieder in die klassische Bitcoin Währung. Dies verhalf dem Bitcoinkurs in den letzten Tagen zu neuen Rekordsränden. Bitcoin.de, welche im Besitz der Bitcoin Group SE ist, unterstützt beide Währungen und profitiert davon.

Interpretation

Die Bitcoin Group SE lieferte kürzlich bombastische Zahlen in einem echten Wachstumsmarkt. Bleiben die Zahlen in den nächsten Monaten und Jahren gut, könnte sich der aktuelle Aktienkurs als massiv unterbewertet herausstellen. Daher ist es wichtig sich die Frage zu stellen, ob es weiterhin Wachstum geben wird.

Wachstum

Das mögliche Wachstum der Bitcoin Group SE sollte aus mindestens zwei sehr wichtigen Perspektiven betrachtet werden. Erstens geht es um die Frage, wie sich der Markt der Kryptowährungen allgemein entwickeln könnte. Zweitens stellt sich die Frage, welche Rolle das Unternehmen und insbesondere der Handelsplatz Bitcoin.de einnehmen.

Kryptowährungen im Allgmeinen

Vorweg kann man sagen, dass die Meinungen hier auch durchaus auseinander gehen. Für viele interessierte Investoren haben Kryptowährungen keinen eigentlichen Gegen(wert) wie das bei einem Unternehmen der Fall ist, welches Produkte herstellt. Für andere befindet sich die hinter den Kryptowährungen steckende Idee eines dezentralen Netzwerkes erst in den Kinderschuhen und besitzt revolutionäres Potential. Woher soll man nun wissen in welche Richtung es gehen wird? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Fakt ist, aktuell gibt es einen großen Hype um Kryptowährungen. Das mediale Interesse steigt und somit kommen immer mehr Menschen mit dem Thema in Berührung. Hierdurch werden sich immer mehr Menschen damit befassen. Eine Folge davon ist, dass das Handelsvolumen steigt, immer mehr in Kryptowährungen investiert wird und eine Firma wie die Bitcoin Group SE hiervon massiv profitieren kann.

Bitcoin.de

Bitcoin.de ist der einzig in Deutschland zugelassene Handelsplatz für Bitcoin. Mit anderen Worten hat die Bitcoin Group SE hier eine Monopolstellung in einem Wachstumsmarkt. Gerade bei neueren Wirtschaftsmärkten, wie den Kryptowährungen, ist es wichtig, dass ein Unternehmen einen guten Ruf hat und als seriös gilt. Das über die Plattform gehandelte Volumen steigt. Ebenso die Anmeldungen und Nutzerzahlen auf der website. Kurz- und mittelfristig ist von einer weiteren Steigerung auszugehen.

Neue Märkte – neue Unternehmen, neue Produkte – alte Unternehmen

Vielleicht kennt ihr die Frage nach dem nächsten großen Ding. Häufig hört man im Zuge dessen: „Hätte ich mal vor 20 Jahren in Google investiert.“ (Die meisten haben zu dieser Zeit lieber Telekom gekauft :))Auf der Suche nach „The next big thing“ werden meistens Themen wie autonomes Fahren, Industrie 4.0, künstliche Intelligenz oder E-Mobilität genannt. Zwar gibt es in diesen Bereichen dann auch zum Beispiel ganz neue Zuliefererbranchen, in denen sich Firmen neu auftun und nach einiger Zeit zu Platzhirschen heranwachsen. Doch im Großen und Ganzen werden hier viele renommierte Unternehmen, um neue Produkte kämpfen. Wenn es einem Unternehmen gelingt wie z.B. Tesla in diese neuen Märkte vorzudringen, ist die Konkurrenz sehr groß. Entsteht jedoch etwas komplett neues, wie vor 20 Jahren das Internet für alle oder heute digitale Währungen, können kleinere Firmen (Apple und Co.) zu diesen riesigen Unternehmen heranwachsen.

Fazit

Das bedeutet nicht, dass die Bitcoin Group SE mit Apple zu vergleichen wäre. Jedoch haben wir es hier mit einem Unternehmen zu tun, welches sich innerhalb eines komplett neuen Wachstumsmarktes befindet. Vor 10 Jahren gab es eben noch keine digitalen Währungen. Innerhalb dieses Marktes ist das Unternehmen in Deutschland Monopolist und hat Umsatz- und Gewinnsteigerungen, die enorm sind. Ist eine Investition in das Unternehmen oder in Kryptowährungen im Allgemeinen also defintiv ein gutes Geschäft? Das kann so nicht behauptet werden. Denn neue Märkte sind immer noch etwas anfällig und Kurse meist volatil. In einem neuen Markt muss auch immer mit einem Totalverlust gerechnet werden. Daher ist eine Investition ganz sicher aktuell eine mit erhöhtem Risiko. Doch jeder Anleger weiß, je höher das Risiko, desto höher der Profit Ich würde dazu raten eine Summe zu investieren, auf die man im Notfall gänzlich verzichten kann. Mit etwas Glück und Geduld ist hier jedoch eine sehr hohe Rendite drin.

Investieren in Ehtereum

Investieren in Ethereum

Vielleicht hast du schon mal etwas von Bitcoin gehört. Bitcoin ist eine so genannte Kryptowährung. Mitte des Jahres 2013 lag der Bitcoinkurs bei etwa 50 Euro. In den letzten Wochen kratzte der Kurs an der 3 000 Euro Marke. Der Kurs stieg innerhalb weniger Jahre also um mehrere hundert Prozent. Während viel darüber berichtet wird, dass die meisten Gewinne mit Bitcoin bereits erzielt wurden, suchen interessierte Anleger nach Alternativen. Die vielversprechendste Alternative ist zur Zeit Ehtereum.

Was ist eine Kryptowährung?

Krypowährungen sind im Prinzip nichts anders als digitale Zahlungsmittel. Im Gegensatz zum Geld der Zentralbanken, werden Kryptowährungen  privat geschöpft. Im Jahre 2009 wurde mit Bitcoin die erste digitale Währung geschaffen. Sie ist auch heute noch die etablierteste und wird in allen möglichen Bereichen als Zahlungsmittel akzeptiert. So kannst du in manchen Städten zum Beispiel in Restaurants, Bars oder anderen Orten mit Bitcoin bezahlen. Jedoch halten sich die Unternehmer in Grenzen, die digitale Zahlungsmittel akzeptieren.

Über Ethereum

Die technischen Hintergründe sind relativ kompliziert.  Ehtereum basiert wie Bitcoin auf der Blockchaintechnologie. Es wird ein dezentrales Netzwerk verwendet, wobei die Währungseinheit Ether als Treibstoff für das Netzwerk fungiert. Mit anderen Worten wird versucht mit Ethereum das Internet zu dezentralisieren. Also das Gegenteil von dem zu bewirken, was Internetriesen wie google, apple und Co. versuchen. In diesem Währungssystem sollen persönliche Daten oder Transaktionsdaten mit Hilfe der Blockchaintechnologie dezentral gespeichtert und übermittelt werden.

Der Äther

In einem zentralen Netzwerk werden deine digitalen Daten und Nachrichten zunächst (für immer) auf einem zentralen Server gespeichert bevor zum Beispiel deine whatsapp-Nachrichten beim Empfänger ankommen. Innerhalb eines dezentralen Netzwerkes (dem Äther, engl. Ether) werden nur Bruchstücke deiner Nachricht auf privaten Rechnern gespeichert. Keiner kann deine Daten vollständig lesen bevor deine Nachricht beim Empfänger ankommt. Das heißt die Verarbeitung der Daten wird von Privatpersonen wie dir und mir in Kleinarbeit übernommen. Um sich mit dem Netzwerk zu verbinden wird das Programm „Mist“ installiert und der PC ständig mit dem Netzwerk synchronisiert.

Wer mitmacht wird entlohnt

Wer Strom und Rechenleistung zur Verfügung stellt, um den Äther zu unterstützen, wird belohnt. Er erhält die Kryptowährung Ether. Denn mit einem leistungsstarken PC, der immer im Ehtereum-Netzwerk online ist, kannst du Ether „schürfen“, also generieren. Diese Währung kannst du dann zum Beispiel in einem digitalen Wallet speichern. Dabei kannst du Geld verdienen und hast im Grunde genommen nur deinen privaten Rechner zur Verfügung gestellt.

In Ethereum investieren

Neben der Möglichkeit Ethereum zu schürfen, kannst du auch direkt in die digitale Währung investieren. Hierfür benötigst du einen account. Anbieter gibt es viele. Ich habe eine kleine Menge über anycoindirect gekauft. Zusätzlich benötigst du ein Ether Wallet, wo die Währung Ether dann auch gelistet wird. Im Grunde genommen ist für den Ethereum-Investor das Wallet das, was das Depot für den Aktieninvestor ist. Hier gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Mein eigenes Ether Wallet habe ich hier erstellt. (Ergänzung: Das sind keine Affiliatelinks. Ich verdiene keinen Cent an den Verlinkungen. Es sollen lediglich Beispielseiten genannt werden.)

Ganz wichtig ist, dass du die erstellte Ether Wallet Datei speicherst und mindestens ein backup erstellst. Denn nur mit dieser Datei hast du Zugang zu deinem Wallet. Verlierst du die Datei, verlierst du auch dein Geld!

Wo geht die Reise hin?

Kursprorgnosen zu geben ist kaum möglich. Das Ethereum-Netzwerk ist vielversprechend, muss sich jedoch zunächst etablieren und etwaige Konkurrenten ausstechen. Immerhin sind einige größere Unternehmen, wie zum Beispiel IBM, von der Idee überzeugt und unterstützen das Netzwerk. Aus meiner Sicht ist der Kauf von Ethereum eine High Risk Investition. Die positive Seite an Investitionen mit höherem Risiko ist jedoch der höhere Profit im Falle eines Gelingens. Aus diesem Grund habe ich einen Betrag investiert, auf den ich im Notfall auch gänzlich verzichten könnte. Dennoch wäre auch eine Vervielfachung der Summe nicht unwahrscheinlich.

Hast du auch Erfahrungen mit Kryptowährungen gemacht oder kennst dich vielleicht sehr gut aus? Dann ergänze den Beitrag gerne über die Kommentarfunktion!