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So findest du die besten Aktien

So findest du die besten Aktien

Immer mal wieder fragen mich Freunde oder Bekannte nach einem guten Aktientipp. Sie wollen  wissen, ob es sich noch lohnt Apple zu kaufen, welche Aktien im Zuge der E-Mobilität zu einer Kursrakete werden oder ob sie in Kryptowährungen investieren sollten. Die Suche nach der Rendite lässt sich jedoch nicht pauschalisieren und schon gar nicht garantieren.  Die meisten Anfänger benötigen zunächst einen gut gemeinten Hinweis, dass sie ein diversifiziertes Depot benötigen und zwar am besten über mehrere Anlageklassen hinweg. In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie du eine gute Aktie als Ergänzung zu deinem breit gestreuten Depot finden kannst.

Voraussetzungen und Ziele

Zunächst musst du dir über deine Voraussetzungen und Ziele im Klaren sein. Wenn du 5 000 Euro zur Verfügung hast und wissen möchtest, wie du innerhalb von 10 Jahren Millionär wirst, passt dein Ziel einfach nicht zu deinen Voraussetzungen. Je realistischer und pragmatischer du bleibst, desto höher ist die Chance erfolgreich zu sein. Für den Bericht hier nehmen wir mal an, du hast einen beliebigen vierstelligen Betrag zur Verfügung und möchtest langfristigen Vermögensaufbau betreiben oder mittelfristig etwas dazu verdienen.

Ziele definieren und Risikoprofil

In den ersten Schritten kannst du Ziele genauer definieren und deine Risikofreudigkeit bewerten. In der Regel ist man in der Phantasie etwas risikofreudiger und malt sich tolle Renditen aus. Sobald reales Geld im Spiel ist, findet man als Anleger jedoch seine Risikomitte. Wenn du eher solide und konservativ investieren möchtest, dann ist für dich eine dividendenorientierte Anlage in größere Unternehmen vielleicht das Richtige. Deren Kurse weniger Schwankungen ausgesetzt und bieten eine (fast) garantierte Dividendenzahlung. Solltest du der Meinung sein auch größere Schwankungen verkraften zu können, empfehle ich dir Investments in kleinere Unternehmen innerhalb einer Wachstumsbranche.

Du bist der Experte

Die beste Investition ist immer dort, wo du dich am besten auskennst. In der jungen Generation sind das häufig Unternehmen im technischen Bereich oder Dienstleistungsanbieter. Bist du mit Videospielen aufgewachsen, kannst du dir Activision Blizzard anschauen. Kennst du dich auf dem Handymarkt gut aus, dann denke über Apple. Kaufe deine ersten Aktien in einem Markt, den du kennst und einschätzen kannst. Es ist nicht wichtig, ob dies der Automobilmarkt, die Chemieindustrie oder die Rohstoffindustrie ist.

Aktienscouting

Du kennst dein Risikoprofil, deine Voraussetzungen und deine Ziele? Dann kann das „Aktienscouting“ beginnen. Viele Anfänger verlassen sich bei ihrer Recherche gerne auf Börsenzeitschriften oder Börsenonlinemagazine. Es besteht jedoch häufig ein Interessenkonflikt, denn Zeitschriften und Magazine möchten ihre Klickrate bzw. ihre Auflage hoch halten. Aus  diesen Gründen wird ganz gerne mal gemogelt, übertrieben oder bewusst parteiisch geschrieben.

Das bessere Aktienscouting

Die besten Erfahrungen habe ich persönlich mit sozialen Netzwerken gemacht. Damit meine ich nicht facebook oder twitter, sondern Social Trading Plattformen wie  Wikifolio, Finanzblogs oder Finanzforen wie wallstreet online.  Denn hier besteht kein Interessenkonflikt, sondern meist eine Interessenkongruenz. Im Folgenden werde ich dir einige Informationen zusammenstellen, die es dir vereinfachen sollen, die besten Aktien zu finden. Alle Quellen nutze ich selbst für meine eigene Recherche. Ich füge dir die entsprechenden links an, so dass du bei Gefallen und Interesse diesen Tradern ebenfalls folgen kannst.

Die Suche Teil 1 Wikifolio

Mittlerweile gibt es  mehr als 13 000 Wikifolios. Über 5 000 Wikifolios sind investierbar. Zwar besteht der Sinn des Social Trading in der Transparenz der Depots, jedoch ist es nicht immer einfach nachhaltig gute Wikifolios zu finden. ich habe dir an dieser Stelle einige von mir selbst verfolgte Wikifolios verlinkt. Diese Depots nutze ich auch als Anregung für eigene Investitionen. Ich habe die jeweilige Jahresperformance hinzugefügt.

Bereits auf dem Blog vorgestellt

Platintrader 1000% Leidenschaft. Jahresperformance: 29,55%

Börsenbriefempfehlungen nutzen. Jahresperformance: 56,55%

Bisher noch nicht auf dem Blog vorgestellt

Value Driven. Jahresperformance: 130%

Chancen suchen und finden. Jahresperformance: 51,31%

Eigene Wikifolios

Top 10 Tec Dax. Jahrensperformance: 44,37%

Investieren mit Kopf. Jahresperformance: 58,6%

Wikifolios haben einen hohen Lerneffekt. Selbst wenn du nicht in Wikifolios investieren möchtest, kannst du dir die Informationen aufgrund der Transparenz für eigene Investments zu Nutze machen.

Die Suche Teil 2 Finanzblogs

In den letzten Jahren ist eine sehr große Finanzblog Community entstanden. Ich bin persönlich der Meinung, dass die allermeisten deutschsprachigen Finanzblogs eine sehr hohe Qualität aufweisen. Einen Überblick über die größten Blogs kannst du dir hier verschaffen. Nicht alle Blogger veröffentlichen tatsächlich Aktienkäufe oder geben Kaufempfehlungen. Das liegt auch in den unterschiedlichen Schwerpunkten der Themenauswahl begründet. Eine richtige Erfolgsgeschichte findest du jedoch auf dem Blog Intelligent Investieren. Diese Liste ist nach verschiedenen Bereichen strukturiert. In aller Regel werden die Käufe, sowie die Verkäufe ausführlich und kompetent kommentiert. Über so genannte Investor Updates werden Interessierte von Zeit zu Zeit auf dem Laufenden gehalten. Ich habe dir die Empfehlungsliste hier verlinkt.

Die Suche Teil 3 wallstreet online

Einige der genannten Investoren oder Wikifolio Trader sind auf der Seite wallstreet online aktiv. Einstein (Platintrader), Intelligent Investieren und mich selbst (unter dem Namen TheBowlgod) kann man dort antreffen. Solltest du von einem Investor überzeugt sein, kannst du seinen Kommentaren folgen. Außerdem kannst du dir einige interessante Threads automatisiert merken, über die du dann auf dem Laufenden gehalten wirst. Beispielsweise gibt es einen regen Austausch der Community über deutsche Small Caps, welchen du dir hier anschauen kannst. Im Übrigen kann man auch über wallstreet online die aktuelle erfolgreichsten Wikifolios hier verfolgen.

Nicht blind kaufen – selbst analysieren

Die oben genannten Tipps zur Aktiensuche über Wikfolios, Finanzblogs, sowie wallstreet online dienen lediglich der Recherche. Auf keinen Fall solltest du blind Aktienkäufe aufgrund der Ratschläge anderer Investoren tätigen. Es ist von immenser Bedeutung eigene Analysen folgen zu lassen. Kaufe niemals Aktien, die du nicht selbst analysiert hast. Zum Zwecke einer möglichen Analyse gehe ich auf eine Branche etwas genauer ein. In den letzten Monaten sind Aktien von so genannten Fintech Unternehmen sehr beliebt. Drei aktuell viel gehandelte Vertreter sind die Bitcoin, die Fintech und die Naga Group.

Die Makroanalyse

Mit den drei genannten Aktien Fintech Group, Naga Group und Bitcoin Group betrachten wir jüngere Unternehmen in einer Wachstumtsbranche, welche hohen Kursschwankungen unterliegen. Möglicherweise fühlst du ich damit nicht wohl, dann kannst du die nächsten Abschnitte exemplarisch für eine sicherer erscheinende Anlage nutzen. Von Bedeutung ist zunächst die Makroanalyse. Hier solltest du einschätzen, ob Fintech-Unternehmen im Allgemeinen Wachstum in den nächsten Jahren zu erwarten haben. Bist du überzeugt davon, dass wir in 10-20 Jahren ohne Bargeld mit Hilfe digitaler Währungen bezahlen werden? Dann kannst du genauer hinschauen. Wenn du das alles für einen übertriebenen Hype hälst, dann hast du dich in der Makroanalyse bereits gegen eine Investition in Fintech-Unternehmen entschieden und das ist auch absolut legitim. Ebenfalls von Bedeutung bei der Makroanalyse ist, ob ein entsprechendes Unternehmen zum Beispiel irgendwelche Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Marktteilnehmern hat.

Die Fundamentalanalyse

Bei der fundementalen Analyse bewertest du von den Unternehmen veröffentlichte Kennzahlen wie z.B. das KGV oder die Eigenkapitalquote.  Darüber hinaus machst du dir Gedanken darüber, ob das Unternehmen in den nächsten Jahren den Umsatz und Gewinne steigern kann. Ich habe vor einiger Zeit auf meinem Blog das Unternehmen Fielmann fundamental analysiert. Eine solche Analyse kann sehr detailliert stattfinden. Eventuell ist es notwendig sich als Anfänger über die wichtigsten Kennzahlen zu informieren. Auf keinen Fall solltest du eine Analyse mit einer einzelnen Kennzahl betreiben, wie das manchmal bei der Betrachtung des KGV der Fall ist. Eine Fundamentalanalyse deuten zu können erfordert auch etwas Übung. Je mehr du dich damit beschäftigst, desto eher wirst du einschätzen können, welche Auslegung der Analyse Sinn macht und Kaufentscheidungen hierdurch erleichtern. Übrigens lohnt sich im Zuge einer Fundamentalanalyse auch immer ein Blick in den Geschäftsbericht eines Unternehmens.

Quantitative Analyse

Es gibt weitere Möglichkeiten ein Unternehmen zu analysieren. Eine quantitative Analyse ist eine streng mathematische. Du kaufst eine Aktie wenn sie in ein bestimmtes Kriterienraster passt. Zum Beispiel könntest du jedes Jahr zum 1. Januar die 5 schlechtesten DAX-Aktien kaufen und dies im darauf folgenden Jahr wiederholen. Dieses Beispiel dient nur der Veranschaulichung. So werden alle menschlichen Fehlerquellen oder Fehlinterpretationen quasi umgangen. Eine sehr bekannte und erfolgreiche quantitative Analyse names Levermann Strategie habe ich hier bereits beschrieben.

The Bigger Picture – Analysen miteinander in Bezug setzen

Das Vertrauen in den Kauf einer Aktie kann auf mehreren Säulen stehen. Wenn einer deiner potentiellen Käufe fundamental gut bewertet ist, den aktuellen Test der Levermannanalyse besteht und von Tradern deiner Wahl empfohlen wird, lohnt sich ein genauer Blick. Letztendlich solltest du bei all den Empfehlungen und Analysen vor allem auf deine eigene Einschätzung vertrauen.

 

 

 

 

Bitcoin Group SE

Update

Mittlerweile befindet sich der Kurs der Bitcoin Group bei über 70 Euro. Mein Einstiegskurs liegt glücklicherweise bei 10 Euro. Die Blockchaintechnologie hat revolutionäres Potential. Fast alle Kryptowährungen verwenden die Blockchaintechnologie. Es ist war schwer vorherzusagen, welche Währungen sich am Ende durchsetzen werden, jedoch nicht schwer vorherzusagen, dass die Bitcoin Group hiervon profitieren wird. Ich rechne damit, dass sich der Kurs dauerhaft im dreistelligen Bereich etablieren wird und habe die Bitcoin Group auch in das zum Blog gehörige Wikifolio aufgenommen.

Kryptowährungen

In den letzten Wochen habe ich mich näher mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigt. Passend hierzu habe ich kürzlich einen Artikel über das Investieren in Ethereum verfasst. Ethereum ist aktuell die zweitgrößte digitale Währung nach Bitcoin. In diesem Artikel habe ich zwei verschiedene Varianten von möglichen Investitionen erwähnt. Entweder man wird selbst zum „Miner“ oder man investiert direkt in eine Währung.  In diesem Bericht geht es um eine dritte Möglichkeit. Und zwar den Kauf von Aktien eines Unternehmens, das im Bereich Kryptowährungen tätig ist.

Bitcoin Group SE

Die Bitcoin SE ist eine Holding, die in den Bereichen Kryptowährungen bzw. Blockchain aktiv ist. Ihr gehört zu 100% der einzige in Deutschland zugelassene Bitcoin Handelsplatz Bitcoin.de. Zudem wird sie als Risikokapitalgeber aktiv, um junge Unternehmen aus den beiden oben genannten Bereichen zu unterstützen. Hierdurch soll ein Portfolio aus Beteiligungen entstehen, welches breit diversifiziert ist. Darüber hinaus möchte die Firma auch in weitere Kryptowährungen investieren, insbesondere Ethereum.

Einige Zahlen

Der erste Handelstag der Bitcoin Group war am 01.05.2013 zu einem Preis von einem Euro. Seit Anfang des Jahres ist das Unternehmen auch über den Handelsplatz Xetra handelbar. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 60 Mio Euro. Damit ist das Unternehmen als Small Cap einzustufen. Der Aktienkurs liegt aktuell bei 12,60 Euro (beim Verfassen dieses Artikels). Damit hat sich der Kurs im Kalenderjahr 2017 bisher in etwa verdoppelt. Update: Bei Veröffentlichung des Artikels eine Woche später liegt der Kurs bereits über 14 Euro.

Umsatz und Gewinne

Bereits im Geschäftsbericht zum Jahre 2016 wurden die Umsatz- und Gewinnerwartungen erhöht. Am 25. Juli 2017 veröffentlichte die Bitcoin SE einen Geschäftsbericht mit aktuellen Zahlen. Der Umsatz. sowie der Gewinn stiegen im Jahr 2017 deutlich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um 128% verbessert werden. Das Ergebnis wurde um 240% vor Steuern erhöht. Diese Zahlen konnten hauptsächlich aus Umsatz- und Gewinnsteigerungen der Handelsplattform Bitcoin.de generiert werden.

Bitcoin und Bitcoin Cash

Die für Bitcoin verwendete Blockchain hat ihre maximale Kapazität erreicht. Das hatte zur Folge, dass insbesondere Transaktionen mit größerer Verzögerung realisiert wurden. Um diesen Problemen zu entgegnen, wurde eine zweite digitale Währung abgespalten. Das ist nicht unüblich und auch andere Kryptowährungen haben diese Abspaltung bereits hinter sich und überstanden. Bei Bitcoin fand die abgespaltene Währung jedoch so viele Anhänger, dass der Kurs der alternativen Bitcoin Währung sich zunächst zu etablieren schien und in die Höhe schoss. Die meisten Handelsplätze für Bitcoin unterstützen beide Währungen. Wer vor der Spaltung im Besitz von Bitcoin gewesen ist, bekam die gleiche Menge der alternativen Bitcoin Währung gut geschrieben. Das Guthaben hat sich hierdurch einfach mal verdoppelt. Nach einem kurzfristigen starken Kursanstieg von Bitcoin Cash crashte der Kurs der neuen Währung jedoch und die Anleger investierten wieder in die klassische Bitcoin Währung. Dies verhalf dem Bitcoinkurs in den letzten Tagen zu neuen Rekordsränden. Bitcoin.de, welche im Besitz der Bitcoin Group SE ist, unterstützt beide Währungen und profitiert davon.

Interpretation

Die Bitcoin Group SE lieferte kürzlich bombastische Zahlen in einem echten Wachstumsmarkt. Bleiben die Zahlen in den nächsten Monaten und Jahren gut, könnte sich der aktuelle Aktienkurs als massiv unterbewertet herausstellen. Daher ist es wichtig sich die Frage zu stellen, ob es weiterhin Wachstum geben wird.

Wachstum

Das mögliche Wachstum der Bitcoin Group SE sollte aus mindestens zwei sehr wichtigen Perspektiven betrachtet werden. Erstens geht es um die Frage, wie sich der Markt der Kryptowährungen allgemein entwickeln könnte. Zweitens stellt sich die Frage, welche Rolle das Unternehmen und insbesondere der Handelsplatz Bitcoin.de einnehmen.

Kryptowährungen im Allgmeinen

Vorweg kann man sagen, dass die Meinungen hier auch durchaus auseinander gehen. Für viele interessierte Investoren haben Kryptowährungen keinen eigentlichen Gegen(wert) wie das bei einem Unternehmen der Fall ist, welches Produkte herstellt. Für andere befindet sich die hinter den Kryptowährungen steckende Idee eines dezentralen Netzwerkes erst in den Kinderschuhen und besitzt revolutionäres Potential. Woher soll man nun wissen in welche Richtung es gehen wird? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Fakt ist, aktuell gibt es einen großen Hype um Kryptowährungen. Das mediale Interesse steigt und somit kommen immer mehr Menschen mit dem Thema in Berührung. Hierdurch werden sich immer mehr Menschen damit befassen. Eine Folge davon ist, dass das Handelsvolumen steigt, immer mehr in Kryptowährungen investiert wird und eine Firma wie die Bitcoin Group SE hiervon massiv profitieren kann.

Bitcoin.de

Bitcoin.de ist der einzig in Deutschland zugelassene Handelsplatz für Bitcoin. Mit anderen Worten hat die Bitcoin Group SE hier eine Monopolstellung in einem Wachstumsmarkt. Gerade bei neueren Wirtschaftsmärkten, wie den Kryptowährungen, ist es wichtig, dass ein Unternehmen einen guten Ruf hat und als seriös gilt. Das über die Plattform gehandelte Volumen steigt. Ebenso die Anmeldungen und Nutzerzahlen auf der website. Kurz- und mittelfristig ist von einer weiteren Steigerung auszugehen.

Neue Märkte – neue Unternehmen, neue Produkte – alte Unternehmen

Vielleicht kennt ihr die Frage nach dem nächsten großen Ding. Häufig hört man im Zuge dessen: „Hätte ich mal vor 20 Jahren in Google investiert.“ (Die meisten haben zu dieser Zeit lieber Telekom gekauft :))Auf der Suche nach „The next big thing“ werden meistens Themen wie autonomes Fahren, Industrie 4.0, künstliche Intelligenz oder E-Mobilität genannt. Zwar gibt es in diesen Bereichen dann auch zum Beispiel ganz neue Zuliefererbranchen, in denen sich Firmen neu auftun und nach einiger Zeit zu Platzhirschen heranwachsen. Doch im Großen und Ganzen werden hier viele renommierte Unternehmen, um neue Produkte kämpfen. Wenn es einem Unternehmen gelingt wie z.B. Tesla in diese neuen Märkte vorzudringen, ist die Konkurrenz sehr groß. Entsteht jedoch etwas komplett neues, wie vor 20 Jahren das Internet für alle oder heute digitale Währungen, können kleinere Firmen (Apple und Co.) zu diesen riesigen Unternehmen heranwachsen.

Fazit

Das bedeutet nicht, dass die Bitcoin Group SE mit Apple zu vergleichen wäre. Jedoch haben wir es hier mit einem Unternehmen zu tun, welches sich innerhalb eines komplett neuen Wachstumsmarktes befindet. Vor 10 Jahren gab es eben noch keine digitalen Währungen. Innerhalb dieses Marktes ist das Unternehmen in Deutschland Monopolist und hat Umsatz- und Gewinnsteigerungen, die enorm sind. Ist eine Investition in das Unternehmen oder in Kryptowährungen im Allgemeinen also defintiv ein gutes Geschäft? Das kann so nicht behauptet werden. Denn neue Märkte sind immer noch etwas anfällig und Kurse meist volatil. In einem neuen Markt muss auch immer mit einem Totalverlust gerechnet werden. Daher ist eine Investition ganz sicher aktuell eine mit erhöhtem Risiko. Doch jeder Anleger weiß, je höher das Risiko, desto höher der Profit Ich würde dazu raten eine Summe zu investieren, auf die man im Notfall gänzlich verzichten kann. Mit etwas Glück und Geduld ist hier jedoch eine sehr hohe Rendite drin.

Investieren in Dividenden

Dividenden Saison

Viele Anleger weltweit nutzen diese Jahreszeit zum Investieren in Dividenden. Für den Großteil der Aktionäre ist das eine sehr freudige Angelegenheit. Allein die 30 DAX-Unternehmen schütten im Jahr 2017 mehr als 30 Milliarden Euro an Dividenden aus. Die vier deutschen Leitindizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX werden etwa 43 Milliarden Euro an ihre Aktionäre überweisen. Dieses Volumen wird von insgesamt 160 Unternehmen ausgeschüttet.

43 Milliarden

43 Milliarden Euro sind eine Summe, die man sich kaum vorstellen kann. Zum Vergleich hat der Bund im Jahr 2016 für Bildung und Forschung 16,4 Milliarden Euro ausgegeben. 160 deutsche Unternehmen geben in etwa so viel Geld für ihre Aktionäre aus, wie der Bundeshaushalt Mittel für Bildung, Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt vorsieht. Zwar sind 80% der profitierenden Aktionäre Institutionelle, doch warum sollen wir „Normalbürger“ uns nicht eine kleine Scheibe des Kuchens abschneiden? Im Übrigen werden weltweit etwa 1,2 Billionen Euro Dividendenzahlungen im Jahr 2017 erwartet. Diese Summe ist vergleichbar mit dem Bruttoinlandsprodukt von Spanien.



Die höchsten Dividendenrendite

Die höchsten Dividendenrenditen im DAX findest du aktuell bei den Unternehmen Münchner Rück (5,01%), Daimler (4,99%) und Pro7Sat1 (4,84%).  Im MDAX zahlt die Deutsche Pfandbrief AG ganze 8,37%. Im TecDAX sind die Telefonica Deutschland AG (6%) und Freenet (5,14%) vorne mit dabei. Und schließlich gibt es eine Topdividende von der bet-at-home AG aus dem SDAX mit 5,49%.

Extra für die Dividende einkaufen?

Es stellt sich die Frage, ob man als interessierter Aktionär extra für die Dividende Aktien kaufen sollte? Dazu würde ich nicht raten. Dividenden sind vielmehr dazu da, dir eine gewisse Sicherheit beim Aufbau deines Vermögens zu sichern. Über 20 Jahre hinweg sind hohe regelmäßige Dividenden sehr attraktiv. Beim kurzfristigen Dividendenabstauben muss zudem beachtet werden, dass die Aktienkurse der Unternehmen am Tag der Ausschüttung Ex Dividende gerechnet werden. Das bedeutet die Zahlung der Dividende wird vom aktuellen Kurs abgezogen.

Auf was du achten solltest

Möchtest in ein Unternehmen investieren, welches eine hohe Dividendenrendite verspricht, dann sollte dieses Unternehmen wirtschaftlich solide sein. Schau dir zum Beispiel die Höhe der Eigenkapitalquote und der Eigenkapitalrendite an, sowie den Verschuldungsgrad. Diese Kennzahlen helfen dir dabei festzustellen, ob ein Unternehmen auch in schlechten Marktzeiten in der Lage wäre, Dividenden auszuschütten. Auch das KGV oder das KBV können dir Hinweise auf den aktuellen Wert des Unternehmens liefern. Wichtige Fragen sind auch, ob das Unternehmen in der Vergangenheit regelmäßig Dividenden gezahlt hat und ob der Umsatz bzw. der Gewinn gesteigert werden konnte.

Welche Unternehmen lohnen sich?

Interessant können Unternehmen sein, welche erstens eine hohe Dividendenrendite anstreben, zweitens wirtschaftlich solide dastehen und drittens aktuell einen Aktienkurs unterhalb ihres eigentlichen Wertes haben. So kannst du einen Dividendenstrategie mit einer Buy- and Hold-Strategie kombinieren. Darüber hinaus kannst du mit etwas Glück auch auf kurzfristige Kursgewinne hoffen. In dieser Hinsicht wären zum Beispiel die Unternehmen Aurelius, Publity oder bet-at-home interessant. Bet-at-home besteht aktuell im Übrigen auch den Test der Levermann-Strategie.

 

Jetzt noch Aktien kaufen?

Jetzt noch Aktien kaufen?

Sollte man jetzt noch Aktien kaufen? Der DAX steht nun bereits seit einigen Wochen kurz vor einem neuen Allzeithoch. Wir befinden uns aktuell konstant über 12 000 Punkte.  Andere Indizes wie zum Beispiel der S & P 500 haben bereits neue Höchststände erreicht. Auch manche Einzelwerte haben ihre alten Bestmarken übertroffen. Es stellt sich also nun die Frage: Lohnt es sich jetzt noch Aktien zu kaufen?

Aktien als Trend

Es geschieht alle Jahre wieder. Nach einer Marktkorrektur steigen die Börsenkurse über viele Jahre hinweg. Nach dem letzten Crash haben viele Anleger ihre Papiere mit Verlust verkauft. Einige von ihnen halten die Börse sogar fürTeufelszeug. Lass bloß die Finger von Aktien, hört man es über die Stammtische hallen. Wenige Jahre später haben sich die Märkte erholt. Nun haben viele Börsianer bereits tolle Gewinne realisiert. Plötzlich interessieren sich immer mehr Menschen für die Börse. Sie wollen ebenfalls Teil haben am großen Gewinn. Die Börse wird zum Trend.

Die Angst etwas zu verpassen

Vielleicht hast du auch schon die ein oder andere Aufforderung zum Kaufen gehört. Nachbarn, Freunde oder Bekannte schwärmen von tollen Renditen. Die Börsenparty ist in vollem Gange. Menschen sind Herdentiere und daher wollen wir auch bei der Party dabei sein. Dieses Zugehörigkeitsgefühl ist tief in uns verwurzelt und steigert unseren Drang das Nötige zu tun, um nichts zu verpassen. Diesen Trieb sollte man jedoch hinterfragen wenn es ums Investieren geht.



Lerne aus der Geschichte

Wenn die Kurse hoch sind kommen immer mehr Anleger aufs Parkett. Sie kaufen Aktien in der Hoffnung einen Teil des Kuchens abzubekommen. Jedoch wurden die meisten Gewinne bereits eingefahren. Und zwar von den Aktionären, die Aktien kauften, als sie gerade günstig waren! Diese Anleger sind aktuell weniger euphorisch, sondern eher vorsichtig eingestellt. Sie wissen, dass die Börse keine Einbahnstraße ist, sondern zwei Richtungen kennt. Da wir uns bereits sehr weit in eine Richtung bewegt haben, wird die Wahrscheinlichkeit einer Kurskorrektur immer größer!

Kaufen oder nicht?

Wenn du aktuell Geld zum Kauf von Aktien übrig hast, würde ich dir zur Geduld raten. Lass dich nicht von der guten Stimmung und den Aufforderungen zum Kauf verleiten. Die Kurse werden wieder fallen. Dann hast du die Möglichkeit zu Sonderangeboten einzukaufen. Solltest du bereits Aktien besitzen, rate ich dir dazu, deine Aktien zu halten und wenige oder keine neue Käufe zu tätigen. Erhöhe deine Cashquote, um bei fallenden Kursen einsteigen zu können.

Der Sparplan

Anders sieht es bei der Umsetzung eines Sparplans aus. Dieser ist langfristig orientiert und wird monatlich getätigt. Daher ist die aktuelle Marktlage weniger wichtig. Mal kaufst du etwas teurer ein, mal auch günstiger. Heute zahlst du einen hohen Preis, in einem Jahr vielleicht einen sehr niedrigen. Langfristig gesehen steigen die Kurse jedoch immer.

Meine Vorgehensweise?

Ich persönlich nutze eine Kombination aus Aktienkäufen und einem Sparplan Ich habe eine gewisse Summe im Monat zur Verfügung um einen ETF-Sparplan zu verfolgen. Alles was darüber hinaus geht nutze ich in der Regel für Buy & Hold-Geschäfte. Aktien, die ich einmal gekauft habe, verkaufe ich in der Regel nicht wieder. Jedoch kaufe ich neue Aktien nur ein wenn der Markt fallende Preise bietet. Aktuell erhöhe ich daher die Cashquote. Bei der nächsten Korrektur werde ich wieder zugreifen.

Ausnahmen?

Hin und wieder kommt es zu Ausnahmen. Aktuell habe ich meine Cashquote verwendet, um mich bei Aurelius einzukaufen. Bei diesem Unternehmen kam es zu einer Korrektur. Jedoch habe ich den Wert recht schnell wieder mit Gewinn verkauft. Ich habe somit quasi meine Cashquote erhöht. Solltest du so einen Trade wagen, dann gehe behutsam und vorsichtig vor, denn ein Risiko ist immer da. Aufgrund der starken Korrektur habe ich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit für eine Gegenkorrektur gesehen. Genau diese traf auch ein. Eine Garantie hierfür gibt es jedoch nicht. Der sichere Weg wäre das zur Verfügung stehende Geld zu parken und erst zu kaufen wenn Panik ausbricht.

Würdest du in der aktuellen Marktlage Aktien kaufen oder nicht? Und warum? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

5 DAX Aktien für 2017

5 DAX Aktien für 2017

Neulich habe ich einen Artikel zum Thema DAX-Aktien gelesen. Neun der zehn meist gekauften Aktien deutscher Anleger befinden sich im DAX-Index. Darunter jahrelange Performancebremsen wie die Deutsche Telekom oder E-ON. Die einzige Ausnahme ist Apple. Es besteht also weiterhin eine sehr große Nachfrage bezüglich unserer heimischen DAX-Aktien. In Folge dessen habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche fünf DAX-Aktien ich im Jahre 2017 in mein Depot kaufen würde. Zwei dieser fünf Aktien befinden sich tatsächlich in meinem Realdepot.

Den Umständen entsprechend

Der Großteil meiner Investitionen besteht aus passiven Investments (ETF). Ein weitere Teil fließt in Social Trading, genauer Wikifolio. Einen dritten Teil investiere ich dann in den Kauf von Einzelaktien. Hier lege ich Wert auf Buy & Hold. Das heißt meine genannten Aktientipps haben einen langfristigen Anlagehorizont. Für mittelfristige Investitionen in Wertpapiere würde ich eher Nebenwerte empfehlen. Hinzu kommt, dass der DAX in den letzten Wochen eine Rallye hinter sich hat. Bei langfristigen Investitionen fällt es nicht so sehr ins Gewicht, jedoch würde ich empfehlen Rücksetzer im Laufe des Jahres 2017 abzuwarten, um Aktienkäufe zu tätigen.



5 DAX Aktien für 2017

  • Siemens
  • BASF
  • Henkel
  • SAP
  • Heidelberger Cement

Siemens

Das Unternehmen Siemens ist eines von den fünf hier vorgestellten, dessen Wertpapier ich mir ins Realdepot geholt habe. Es handelt sich um den neuesten Zukauf in mein Depot. Siemens meldete letzte Woche unerwartet gute Zahlen. So wurde ein Nettogewinn von 1,9 Milliarden Euro verkündet. Auch die Gewinnprognose wurde von 6,80 pro Aktie auf 7,20 Euro bis 7,70 Euro erhöht. Abgesehen davon steht das Unternehmen aktuell fundamental sehr gut da. Es verfügt zum Beispiel über eine recht hohe Eigenkapitalquote von etwa 27%, was das Unternehmen krisensicher erscheinen lässt. Auch die Eigenkapitalrendite ist mit 15% im grünen Bereich. Mit einem KGV von etwa 15 ist Siemens auch nicht überbewertet. Daher war und ist Siemens meiner Meinung nach aktuell ein Kauf. Die Dividendenrendite liegt bei knapp über drei Prozent.

BASF

Die BASF ist das einzige Unternehmen in meinem Realdepot, das aktuell nicht den Test der Levermann Strategie besteht. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich in der Nähe wohne und hier jeder zweite beim Chemieriesen arbeitet. Ein klassischer Fall des Home Bias – Phänomen? Mit Nichten! Der Kurs des Unternehmens rutschte Mitte des letzten Jahres auf unter 60 Euro. Das Rekordhoch liegt bei knapp 95 Euro. Ich suchte schon länger nach einem guten Zeitfenster zum Einstieg. Denn obwohl in den letzten Jahren einiges schief gegangen ist, sehe ich die BASF langfristig als gute Investition an. Außerdem zahlt das Unternehmen regelmäßig eine hohe Dividende an ihre Aktionäre aus. Die Dividendenrendite lag im Jahr 2016 bei knapp 3,4Prozent. Aufgrund der Tatsache, dass der Kurs aktuell bei knapp 90 Euro liegt, würde ich die Empfehlung „Halten“ aussprechen.

Henkel

Der Kurs des großen Konsumgüterherstellers befindet sich aktuell fast auf Höchststand. Von Henkel kann man keine großen Kurssprünge erwarten, jedoch Kontinuität. Schaut man sich den Kursverlauf der letzten fünf oder 10 Jahre an, fällt ein leichter, aber stetiger Anstieg auf. Mir gefällt vor Allem die geringer Volatilität. In den Jahren 2008 und 2011 verlor der Aktienkurs Henkels im Vergleich wesentlich weniger als Konkurrenten. Das mag auch an der immens hohen Eigenkapitalquote liegen, die aktuell bei über 60% liegt. Für mich ist das bei einer fundamentalen Betrachtung ein essentiell wichtiger Wert. Das KGV liegt mit rund 18 am oberen Ende des Akzeptablen. Empfehlung aktuell: Halten. Die Dividendenrendite liegt etwa bei 1,5 Prozent.

SAP

Facebook, Alphabet, Apple und Microsoft sind aktuell zusammen mehr Wert als die meisten Top-Indizes aller großen Industrienationen. Das ist eine Entwicklung, die wir in den Deutschland in den letzten Jahrzehnten verschlafen haben. Das hat insbesondere mit der Konzentration auf bereits vorhandene Schlüsselindustrien wie die Automobilindustrie zu tun. SAP ist der einzige größere Global Player im Bereich Software, der sich aktuell im DAX befindet. Reicht das aus, um das Unternehmen ins Depot zu holen? Nein und das ist auch nicht nötig, denn SAP steht aus fundamentaler Sicht hervorragend da. Die Eigenkapitalquote liegt bei knapp 60%, die Ebit-Marge bei etwa 22% und die Eigenkapitalrendite etwa bei 14%. Das KGV ist mit einem Wert von 18 noch akzeptabel. Aktuell befindet sich SAP auf Höchstwert. Meine Empfehlung wäre zu halten oder beim nächsten Rücksetzer zu kaufen.  Die Dividendenrendite liegt aktuell bei etwa 1,50 Prozent.

Heidelberg Cement

Heidelberg Cement gehört zu den Unternehmen, die noch immer nicht den Aktienkurs des Jahres 2007 erreicht haben. Das heißt die 10-Jahres-Performance ist negativ. Sie liegt aktuell bei -20%. Dennoch kannte der Kurs nach diesem Abrutsch nur eine Richtung. Es ging langsam aber stetig nach oben, Auch hier sind meine Beweggründe Heidelberg Cement in diese Liste aufzunehmen überwiegend fundamental. Der Bauriese hat ein KGV, welches knapp über 12 liegt. Damit ist das Unternehmen alles andere als überbewertet. Auch hier haben wir es mit einer Eigenkapitalquote von fast 60% zu tun. Meine Empfehlung lautet: Halten. Die Divdendenrendite liegt aktuell bei knapp drei Prozent.

Fazit

Die Aktien, die in Deutschland am meisten gekauft werden sind DAX-Aktien. Viele Anleger sind bei einigen Investitionen (Telekom, E-ON) seit Jahren oder Jahrzehnten im Minus. Wichtig beim Kauf von DAX-Aktien sind gute fundamentale Werte und eine regelmäßige Dividende. Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Liste eine kurzen Überblick über meine aktuell fünf favorisierten DAX-Aktien näher bringen.

Welche DAX-Aktien würdest du dir 2017 ins Depot holen. Würdest du überhaupt DAX-Aktien kaufen? Vielleicht hast du auch bereits Geld in DAX Aktien investiert. Lass es mich in den Kommentaren wissen!