Light Version nach Levermann Überprüfung 27.05.2017

Hallo liebe Wiki-Anhänger! In Abständen von einigen Wochen veröffentliche ich an dieser Stelle die Überprüfung der Aktien, die sich in meinem Wikifolio namens „Levermann Light Version“ befinden. (Tabelle anklicken zum Vergrößern).

Hier geht es direkt zum dazugehörigen WikifolioLevermann Light Version“.

Du kannst die Informationen als Orientierung für eigenen Investitionen nutzen, die Levermann Strategie einfach aus Interesse verfolgen oder in das Wikifolio investieren.

Einen ausführlichen Bericht zur Strategie des Wikifolios findest du hier.

Aktuelles

Ein ereignisreicher Monat liegt hinter uns. Seit der letzten Überprüfung konnte das Wikifolio „Light Version nach Levermann“ knapp 10 Prozent zulegen. Aktuell gibt es auf der Wikifolio-Plattform 160 Levermann Depots. Bei der Performance über die letzten sechs Monate belegt die Light Version nach Levermann immerhin Platz fünf. Viele Unternehmen haben kürzlich Quartalszahlen veröffentlicht oder werden dies noch tun. Daher kommt es bei der Überprüfung zu einigen Änderungen bei der jeweiligen Punktzahl.

Zu- und Abgänge

Wie bei der letzten Überprüfung werden auch dieses Mal Veränderungen anstehen. Zwei der Unternehmen im Depot erreichen nicht mehr die erforderliche Punktzahl und werden somit in den kommenden Tagen verkauft. Es handelt sich hierbei um die Hannover Rück und die WCM AG. Ich habe bereits zwei neue Levermann-Aktien im Blick, welche die beiden erst genannten ersetzen werden. Mehr dazu im Laufe der Woche auf der Wikifolio-Plattform. Bereits vor einigen Tagen musste die Viacom AG verkauft werden. Ich versuche weiterhin eine Cashquote zwischen 10% und 20% des Gesamtvolumens aufrecht zu erhalten.

Zahleneinblicke

Sehr erfreuliche Zahlen lieferte die M-U-T AG. So konnte zum Beispiel das Ebit im Vergleich zum Vorjahr um 38% erhöht werden. Auch der Umsatz wurde um 17% erhöht. Im Vorstand sorgte man mit einer frühen Vertragsverlängerung über die nächsten fünf Jahre hinweg für Kontinuität. Ebenfalls erfreuliche Zahlen lieferte die Eckert & Ziegler AG. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz um 5% steigern und erhöhte den Gewinn pro Aktie um 0,22 Euro auf 0,69 Euro.

Dividenden

Die Dividendensaison hat begonnen. Die bet-at-home AG hat bereits Geld an ihre Aktionäre ausbezahlt. Sie beschloss eine Erhöhung der Dividende auf 7,50 Euro pro Aktie. Das entspricht eine Dividendenrendite von 9,37%. Weitere Dividendenzahlungen werden folgen. In diesem Bereich ist zum Beispiel das Unternehmen Publity interessant. Man darf hier eine Dividendenrendite zwischen 7% und 8% erwarten.

Performance

Gesamtperformance seit Beginn: am 21.11.2016: 44,17%

Performance seit Jahresbeginn: 21,43%

Performance seit 30 Tagen: 7,57%

Performance seit 3 Monaten: 13,53%

Performance seit 6 Monaten: 32,83%

Investiertes Kapital (Stand heute): 22 735 Euro

Aktuelle Auszeichnungen:

  • Schwerpunkt Deutschland
  • aktiv diversifiziert
  • kontinuierliches Wachstum
  • treue Anleger
  • guter Kommunikator
  • regelmäßige Aktivität

Börse ist böse

Börse ist böse

Von Zeit zu Zeit sehe ich mich als Börsianer in die Ecke getrieben. Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl. Während einer Diskussion stellt man fest, dass der Konversationspartner eine felsenfeste Einstellung zum Thema Börse hat. Diese lautet: Börse ist Böse! Grundsätzlich, immer und zu jeder Zeit! Vor einigen Tagen habe ich die Phrase „Börse ist böse“ einfach mal gegoogelt. Die Kommentare zum allerersten Artikel, den ich anklickte, hatten es in sich. Hier einige Beispiele:

Die Börse ist nicht böse? Dass ich nicht lache

Die Börse ist die Ausgeburt des egoistischen Raffens.

 So, wie die Börse ist, IST sie böse!

…leider bin ich nun in meinem Portfolio durch die VW Aktien schön ins minus gerutscht. Das wird wohl die nächsten Jahre nichts….! Wie man sieht, es kann auch gehörig nach hinten losgehen.

Nur ein Dummer oder extrem kluger Mensch investiert in Aktien.

Und man muss sich sorgfältiger darum kümmern als um einen Wurf junger Katze, die gerade anfangen zu laufen. Das haben über 99% der Menschen in Deutschland nicht drauf.

HÄNDE WEG VON AKTIEN !




Börse ist zocken, Börse bleibt zocken.

Die Türsteher der Finanzindustrie wollen auch noch aus dem letzten Bürger der sein Geld an der Börse noch nicht verloren hat,den letzten Groschen herauspressen.

Also……die Börse ist absolut nichts für Leute die ihr Geld gerne sicher verwahrt sehen.

Gewiss kann man dort Profite machen, aber das ist nichts für den Normalverbraucher und seriöse Profis zu finden ist wie Lotto zu spielen

Da verzichte ich lieber auf Zinsen und verliere etwas an die Inflation anstatt alles in die Taschen von Spekulanten zu schaufeln die sich auf ihrer Yacht in der Karibik über die naiven Kleinaktionäre amüsieren.

.Als Otto Normal Verbraucher ist das nix zu holen.

An die richtige Aktien die Ertrag bringen kommt ein Normal Bürger gar nicht heran. Der kleine Mann soll nur ausgenommen werden.

Mit den paar Groschen, die unsereins sich mühsam erarbeitet und vom Mund abspart zu ZOCKEN – nein Danke!

http://www.focus.de/finanzen/experten/gruener/zaudern-bringt-keine-rendite-zum-weltspartag-deutsche-lassen-sich-aus-angst-die-chance-auf-reichtum-entgehen_id_5048690.html

Nichts neues und dennoch berührend

Im Grunde genommen ist das nichts wirklich neues, was ich berichte. Den ein oder anderen Leser wird das vermutlich kaum überraschen. Mir persönlich wurde jedoch sehr schnell wieder bewusst, wie vehement manche Kritiker die Börse als böse verteufeln. Das geschieht dann auch gerne mal auf der Grundlage von gefährlichem Halbwissen oder Stammtischparolen.

Wie soll man damit umgehen?

Sitzt dir ein solcher Gesprächspartner gegenüber, wird es selbst mit handfesten Argumenten schwierig, ihn von seiner Verblendung zu befreien. Also wie reagiert man in solcen Situationen? Zunächst wäre es vielleicht sinnvoll dein Gegenüber im Gespräch „abzuklopfen“. So kannst du herausfinden, ob er offen genug wäre, sich deine Argumente ernsthaft anzuhören und sich in deine Lage hinein zu versetzen. Ist dies nicht der Fall, dann ist Ignorieren wohl die beste Variante.

Börsenverdrossenheit

Als Börsenverdrossenheit könnte man Desinteresse und eine allgemeine Ablehnung gegenüber dem Finanzsystem an sich bezeichnen. In den oben genannten Kommentaren sind unheimlich viele Vorurteile versteckt. Diese resultieren in der Regel aus Unkenntnis. Insbesondere die Meinung, die Börse wäre nur für die Reichen da, ärgert mich persönlich am meisten. Jeder Bürger kann bei uns an der Börse investiert sein. Mir ist bewusst, dass viele Menschen am Existenzminimum leben. Doch die Möglichkeiten z.B. über eine selbstständige Tätigkeit und Investitionen das eigenen Vermögen aufzubauen sind gegeben. Das war in der Vergangenheit nicht immer so, auch wenn es nicht einfach ist.

Kleinvieh macht Mist

Über einen langen Zeitraum sind kleine Summen nicht zu unterschätzen. Wer vor 30 Jahren 1 000 Euro in den Dax investiert hätte, könnte sich heute über knapp 25 000 Euro freuen. Bei einer Investition von 5 000 Euro, wären es schon fast 125 0000 Euro. Über ETF-Sparpläne, die ab 25 Euro im Monat oder in Intervallen von zwei Monaten sparplanfähig sind, kann man sich fast jeder dieses Startkapital erwirtschaften. Insbesondere wenn du Kinder hast, ist der langfristige Gedanke von hoher Bedeutung. Legst du dieses Geld bei der Geburt deines Kindes an, so profitieren deine Nachkommen bereits in sehr jungen Jahren davon.

Börse ist NICHT böse!

Kann man an der Börse sein Geld verlieren? Ja! Haben sich Menschen in der Vergangenheit an der Börse finanziell ruiniert? Definitiv! Kommt der nächsten Börsenchrash? Das ist nur eine Frage der Zeit! Nichtsdestotrotz bietet die Börse Optionen und reichhaltige Möglichkeiten. Mit etwas gesundem Menschenverstand, Geduld und ein wenig Wissen, kann jeder von der Börse profitieren.

Wie ist deine Meinung zum Thema Börse im Allgemeinen? Hast du ebenfalls Erfahrungen mit Börsenverdrossenen gemacht? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Investieren in Dividenden

Dividenden Saison

Viele Anleger weltweit nutzen diese Jahreszeit zum Investieren in Dividenden. Für den Großteil der Aktionäre ist das eine sehr freudige Angelegenheit. Allein die 30 DAX-Unternehmen schütten im Jahr 2017 mehr als 30 Milliarden Euro an Dividenden aus. Die vier deutschen Leitindizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX werden etwa 43 Milliarden Euro an ihre Aktionäre überweisen. Dieses Volumen wird von insgesamt 160 Unternehmen ausgeschüttet.

43 Milliarden

43 Milliarden Euro sind eine Summe, die man sich kaum vorstellen kann. Zum Vergleich hat der Bund im Jahr 2016 für Bildung und Forschung 16,4 Milliarden Euro ausgegeben. 160 deutsche Unternehmen geben in etwa so viel Geld für ihre Aktionäre aus, wie der Bundeshaushalt Mittel für Bildung, Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt vorsieht. Zwar sind 80% der profitierenden Aktionäre Institutionelle, doch warum sollen wir „Normalbürger“ uns nicht eine kleine Scheibe des Kuchens abschneiden? Im Übrigen werden weltweit etwa 1,2 Billionen Euro Dividendenzahlungen im Jahr 2017 erwartet. Diese Summe ist vergleichbar mit dem Bruttoinlandsprodukt von Spanien.



Die höchsten Dividendenrendite

Die höchsten Dividendenrenditen im DAX findest du aktuell bei den Unternehmen Münchner Rück (5,01%), Daimler (4,99%) und Pro7Sat1 (4,84%).  Im MDAX zahlt die Deutsche Pfandbrief AG ganze 8,37%. Im TecDAX sind die Telefonica Deutschland AG (6%) und Freenet (5,14%) vorne mit dabei. Und schließlich gibt es eine Topdividende von der bet-at-home AG aus dem SDAX mit 5,49%.

Extra für die Dividende einkaufen?

Es stellt sich die Frage, ob man als interessierter Aktionär extra für die Dividende Aktien kaufen sollte? Dazu würde ich nicht raten. Dividenden sind vielmehr dazu da, dir eine gewisse Sicherheit beim Aufbau deines Vermögens zu sichern. Über 20 Jahre hinweg sind hohe regelmäßige Dividenden sehr attraktiv. Beim kurzfristigen Dividendenabstauben muss zudem beachtet werden, dass die Aktienkurse der Unternehmen am Tag der Ausschüttung Ex Dividende gerechnet werden. Das bedeutet die Zahlung der Dividende wird vom aktuellen Kurs abgezogen.

Auf was du achten solltest

Möchtest in ein Unternehmen investieren, welches eine hohe Dividendenrendite verspricht, dann sollte dieses Unternehmen wirtschaftlich solide sein. Schau dir zum Beispiel die Höhe der Eigenkapitalquote und der Eigenkapitalrendite an, sowie den Verschuldungsgrad. Diese Kennzahlen helfen dir dabei festzustellen, ob ein Unternehmen auch in schlechten Marktzeiten in der Lage wäre, Dividenden auszuschütten. Auch das KGV oder das KBV können dir Hinweise auf den aktuellen Wert des Unternehmens liefern. Wichtige Fragen sind auch, ob das Unternehmen in der Vergangenheit regelmäßig Dividenden gezahlt hat und ob der Umsatz bzw. der Gewinn gesteigert werden konnte.

Welche Unternehmen lohnen sich?

Interessant können Unternehmen sein, welche erstens eine hohe Dividendenrendite anstreben, zweitens wirtschaftlich solide dastehen und drittens aktuell einen Aktienkurs unterhalb ihres eigentlichen Wertes haben. So kannst du einen Dividendenstrategie mit einer Buy- and Hold-Strategie kombinieren. Darüber hinaus kannst du mit etwas Glück auch auf kurzfristige Kursgewinne hoffen. In dieser Hinsicht wären zum Beispiel die Unternehmen Aurelius, Publity oder bet-at-home interessant. Bet-at-home besteht aktuell im Übrigen auch den Test der Levermann-Strategie.

 

Langfristig denken

Das schnelle Geld

Um Vermögen aufzubauen, ist es meist notwendig, langfristig zu denken. Doch die Verlockung des schnellen Geldes ist sehr groß. Ihre Anziehungskraft hat schon so manchen potentiell vermögenden Menschen in den Ruin getrieben. Auch das Internet ist voll von großen Versprechungen bezüglich des schnellen Geldes. Und es gibt sie auch, die Millionäre, welche über risikoreiche Wetten oder Lottogewinne tatsächlich reich wurden. Doch stellen sie mit Sicherheit die Ausnahme dar.

Was ist Geld?

Um zu verstehen, wie Vermögen entsteht, ist es wichtig zu verstehen, was Geld eigentlich ist. Im Grunde genommen ist Geld nichts anderes als ein Gutschein auf der Basis eingefrorener Arbeit. Fünf Euro könnten zum Beispiel 20 Minuten deiner eingefrorenen Arbeit sein. Was mit diesem Schein passiert kannst du frei entscheiden. Wählst du eine Investition dieser 20 Euro zum Beispiel in einen ETF-Sparplan, dann entscheidest du dich im Prinzip dafür auf dieses Geld im hier und jetzt zu verzichten.



Eine Frage der Betrachtung

Betrachtest du Geld als eine Form eingefrorener Arbeit, wird deutlich, dass diese Arbeit zunächst verrichtet werden muss. Daher scheitern in aller Regel fast alle Versuche an das schnelle Geld zu kommen. An dieser Stelle könnte man die Frage stellen, warum Menschen es dennoch schaffen passives Einkommen zu beziehen? Das liegt an der Investition, die sie vorher getätigt haben. Geld, also eingefrorene Arbeit, bekommst du nur dann, wenn du für deine Umgebung einen gewissen Wert hast. Je höher dein Wert für deine Umgebung ist, desto mehr Geld wirst du verdienen können. Sollte dein Wert so hoch sein, dass Menschen dir das Geld quasi zur Haustür tragen, kannst du ein System installieren, welches dir passives Einkommen ermöglicht.

Beispiel Immobilien

Vielleicht möchtest du dein passives Einkommen durch Immobilien generieren. Daher musst du für deine potentiellen Mieter einen hohen Wert schaffen. Am aller besten denkst du gar nicht über Geld nach, sondern darüber, wie du den besten Wohnraum anbieten kannst. Um diesen anbieten zu können, braucht es zunächst Arbeit und Investitionen. Du brauchst Know-How und Eigenkapital, sowie Zeit. Du denkst also langfristig und wirst erst später die Früchte deiner Arbeit ernten könnten.

Beispiel Nebenjob

Menschen, die dem Hamsterrad entfliehen wollen, versuchen häufig einen Ausstieg über eine Nebentätigkeit. Sobald diese erfolgreich läuft, ist unter Umständen einen Selbstständigkeit in Vollzeit sinnvoll. Auch hier ist langfristiges Denken notwendig. Eine Yoga-Lehrerin hat wie der Immobilieninvestor zunächst Zeit und Geld investiert, bevor sie einen so hohen Wert besaß, dass Menschen bereit waren ihr Geld für ihre Dienstleistung zu geben. Je höher ihr Wert ist, desto mehr Geld wird sie potentiell verdienen können.

Weitere Beispiele

Selbst im privaten Bereich kann man langfristig investieren. Wenn du für die Kinder eines Freundes zum Beispiel kostenlos Nachhilfe gibst, dann erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass du etwas  hierfür zurück bekommst. Ganz nebenbei wertet das die Freundschaft auf. Auch beim Sport kommt Erfolg nur über langfristiges Denken. Der Aufbau einer Liebesbeziehung, das Erlernen eines Musikinstrumentes und das Großziehen der eigenen Kinder. Überall steckt langfristiges Denken drin.

Und an der Börse?

An der Börse ist die Versuchung des schnellen Geldes besonders hoch. Insbesondere die Börsenmedien verbreiten aus meiner Sicht manchmal verantwortungslos Informationen, die das schnelle Geld suggerieren. Das liegt auf der Hand. Welches Börsenmagazin möchte nur über passives Investieren mit Hilfe einer ETF-Strategie berichten? Das ist ja fürchterlich langweilig. An der Börse fließt über einen längeren Zeitraum das Geld von den Ungeduldigen zu den Geduldigen. Wenn du es schaffst über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren geduldig zu investieren, wirst du am Ende stark profitieren.

Das Hier und Jetzt

Manchmal höre ich Aussagen wie „Ein schönes Auto ist doch ein Stück Lebensqualität“ oder „Man muss sich doch auch im Hier und Jetzt etwas gönnen und nicht auf jeden Cent schielen“.  Dagegen ist auch überhaupt nichts einzuwenden. Es geht vielmehr darum bewusst zu konsumieren und investieren. Wenn du zum Beispiel 150 Euro im Monat in einen Wertpapiersparplan investierst, heißt das nicht, dass du dir keinen Urlaub auf Mallorca mehr gönnen sollst. Ab einem gewissen Zeitpunkt, werden in der Vergangenheit getätigte Investitionen auch im Hier und Jetzt auftauchen.

Hast selbst über langfristige Investitionen Erfolge vorzuweisen? Oder kannst über schnelle Gewinne das Gegenteil belegen? Teile es uns in den Kommentaren mit!

Wie du 5 000 Euro investieren kannst

5 000 Euro zur freien Verfügung

Stell dir vor du hast zur aktuellen Marktlage 5 000 Euro zur Verfügung, die du durch ein Investment vermehren möchtest. Wie gehst du vor? Zunächst kommt es sehr darauf an, ob du schon weitere Investments hast. Besitzt du zum Beispiel bereits ein diversifiziertes Aktiendepot, kannst du über den Kauf einer oder zweier Einzelaktien nachdenken. Wären diese 5 000 Euro jedoch dein erstes Investment, rate ich dir dringend davon ab das Geld in Einzelaktien zu investieren. Du kannst dir ganz einfach keine Streuung leisten.

Weitere Ausschlüsse

Es gibt weitere lukrative Investments, die du mit 5 000 Startkapital noch nicht tätigen kannst. So wirst du zum Beispiel nicht ins Immobiliengeschäft einsteigen können. Normalerweise verlangen Banken beim Kauf einer Immobilie (Eigentumswohnung) zwischen 10% und 20% Eigenkapital. Bei einer zur Verfügung stehenden Summe von lediglich 5 000 Euro, dürfte die Wohnung nicht mehr als maximal 50 000 Euro kosten. Hinzu kämen noch Maklergebühren, sowie Notar und Grunderwerbssteuer. Unter Umständen findest du ein Studentenzimmer, welches du dir leisten könntest. Meine erste Wahl wäre das jedoch nicht.



Breite Streuung

Eine breite Streuung kannst du dir durch den Erwerb eines ETF kaufen. Bei einer Summe von 5 000 Euro lohnt es sich kaum das Geld über mehrere ETF zu diversifizieren. Eine gute und einfache Lösung wäre der ETF MSCI World. Hierdurch werden rund 85% des Weltmarktes abgedeckt. Somit ist dir eine sehr gute Streuung sicher. Doch investierst du die ganze Summe und wenn ja, wie kannst du vorgehen?

Broker und Gebühren

Zunächst benötigst du einen Broker. Ich selbst verwende comdirect und kann diesen Anbieter aufgrund seiner Übersicht sehr empfehlen. Die Ordergebühren für einzelne Trades bekommst du bei anderen Anbietern günstiger, jedoch ist die Übersichtlichkeit bei comdirect sehr gelungen. Ich habe dir weiter unten einen Screenshot hinzugefügt über den ETF 110 (MSCI World). Seit längerer Zeit gibt es diesen ETF als Aktion. Das heißt du zahlst keine Ordergebühren. Auch bei anderen Brokern gibt es solche langfristigen Aktionen. Es handelt sich um einen thesaurierenden (reinvestierend) und swap-basierten ETF. Die Total Expense Ratio liegt bei 0,2% (Gesamtkostenquote).

Die Investition

Bei einem langfristigen Anlagehorizont und einer Anlagesumme von 5 000 Euro kannst du bei dem Erwerb eines MSCI World ETF eigentlich nichts falsch machen. Möchtest du dein Risiko etwas streuen, könntest du zum Beispiel deine Summe halbieren und in einem Abstand von sechs Monaten je 2 500 Euro investieren. Auch im Bereich des Möglichen wäre eine Teilinvestition. Die Restsumme könntest du dir aufheben für einen späteren Kauf zu schlechteren Marktzeiten

Meine Empfehlung

Die oben genannten Punkte sind realistische Wege. In der aktuellen Marktlage würde ich persönlich diese 5 000 Euro jedoch gar nicht investieren. Das Nichtstun am Markt kann manchmal die beste Investition sein. Wenn es irgendwie möglich wäre, richte dir einen ETF-Wertpapiersparplan ein. Hierfür ist die aktuelle Marktlage recht irrelevant, da du jeden Monat einkaufst. Somit nimmst du jederzeit am Markt teil. Die 5 000 Euro würde ich persönlich flüssig und flexibel halten bis zum nächsten Marktrücksetzer. Tritt dieser ein, kannst du zu Sonderangeboten einkaufen gehen.

Wie würdest du aktuell 5 000 Euro investieren?