Platintrader Report – Die Steine fallen auch mal

Platintrader Report – Die Steine fallen auch mal

Es ist mal wieder Zeit für einen Platintrader Report. Hierfür habe ich mir eine ganz besondere Zeit herausgesucht. Denn aktuell hat Einstein keine sonderlich gute Performance vorzuweisen. Die meisten Privatanleger, die eine bestimmte Investition getätigt haben,  berichten häufig nur in guten Zeit von ihren Erfolgen. Dass jede Investition auch mal schlechte Phasen durchläuft, wird dabei ganz gerne mal unterschlagen.

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Was ist passiert?

Im Grunde genommen ist überhaupt nichts ungewöhnliches passiert. Die von Einstein gekauften und von 2Stein kopierten Positionen haben schlicht und ergreifend über die letzten Wochen eine negative Rendite geliefert. Aktuell stehen für den letzten Monat etwa -6% Minus in der Statistik. Die Performance von 2Stein liegt meist etwas darunter, was überwiegend an der Zeitverzögerung, aber auch an der investierten Summe liegt.

Das Alno Debakel

Die aktuellen schlechten Zahlen von Einstein und 2Stein hängen größtenteils mit dem Küchenhersteller Alno zusammen. Einstein spekuliert seit einigen Monaten auf einen Turnaround. Diese Strategie ist bis zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht aufgegangen. An dieser Stelle merkt man, dass seine Strategie eben mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Dennoch ist ein Turnaround alles andere als ausgeschlossen. Die Küchenbude könnte durchaus in den nächsten Monaten andere Kurse aufweisen. Nicht umsonst können solchen Turnaround-Geschichten manchmal über ein oder zwei Jahre andauern.

Alno im Fokus

Vor einigen Wochen hat Alno im Zuge ihres Halbjahresberichtes einen Verlust von etwa 28,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr angegeben. Dennoch wird die allgemeine Auftragslage als gut bezeichnet. Die Strategie des Küchenherstellers ist es unabhängiger vom deutschen Markt zu werden. Daher konzentriert man sich aktuell vermehrt aufs Ausland und rechnet in diesem Jahr mit einem Plus von etwa 30%. Aus diesem Grund ist die Turnaroundspekulation von Einstein berechtigt. Es handelt sich womöglich um eine Frage der Zeit.

Weitere Steine im Depot

Abgesehen von Alno befinden sich natürlich weitere Steine im Platintrader-Depot. Mit der SHW AG und der Pro DV Software AG konnten auch gute Gewinne realisiert werden. Immer mal wieder versucht Einstein mit Dax Puts sein Depot abzusichern. Das gelingt ihm meist beängstigend gut. In den letzten Wochen war das Timing etwas unglücklich dahingehend. Relativ neu im Depot befindet sich auch wieder Publity, die ich selbst auch als Einzelposition in meinem Depot habe. Hier handelt es sich um ein sehr aussichtsreich positioniertes Unternehmen, welches im Bereich Gewerbeimmobilien tätig ist.

Wie geht es weiter?

Aktuell hat Einstein aufgrund des stürmischen Börsenwetters die Cashquote auf etwa 50% erhöht. Das hat den Vorteil bei fallenden Kursen auf Schnäppchenjagd gehen zu können und sichert zugleich das Depot ab. Ich werde jedenfalls weiterhin investiert bleiben und mein Projekt 20 000 weiterhin verfolgen! Den inneren Schweinehund bei fallenden Kursen verkaufen zu wollen sollte man an der Börse überwinden können. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Meiner Meinung nach würde sich im Moment sogar ein Nachkauf lohnen, denn aufgrund des Kursrutsches fallen bei den nächsten paar Prozent keine Performancegebühren an.

Im Übrigen habe ich einen Gastartikel zum Thema Wikifolio für den Blog Großmutters Sparstrumpf verfasst. Viel Spaß beim Lesen!

Außerdem würde mich Ihre Meinung zum Platintrader-Wikifolio interessieren. Würden Sie aktuell eher verkaufen oder nachkaufen?

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