Wieso ich in Wikifolios investiere

Wieso ich in Wikifolios investiere

Manchmal werde ich von Bekannten gefragt, wieso ich in Wikifolios investiere. Schließlich seien sie eine vermeintlich unsichere Geldanlage. Man wisse nicht, was der jeweilige Trader mit den zur Verfügung gestellten Mitteln anstellen wird. Dann gibt es da noch das Emittentenrisikio. Überhaupt vermittelt es nicht den gleichen vertrauensvollen Eindruck, den erfahrene ausgebildete Finanzexperten vermitteln. Wieso also in Wikifolios investieren? Im letzten Beitrag habe ich Ihnen die häufigsten Kritikpunkte an Wikifolio-Zertifikaten näher gebracht. In diesem Artikel möchte ich erklären, warum ich dennoch mein Geld in Wikifolio-Zertifikate investiere.

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Social Trading ist innovativ

Social Trading gibt es noch nicht lange. Was es jedoch schon länger gibt, sind zuverlässige und erfolgreiche Privatanleger. Von diesen teils sehr guten Investoren können unerfahrene Anleger stark profitieren. Denn die Informationen auf der Wikifolio-Plattform sind öffentlich zugänglich. Transparenz der Trader ist eines der Grundprinzipien auf der die Plattform beruht. Vielleicht stellen Sie sich die Frage, warum viele Trader Daten zu ihren Investitionen veröffentlichen Nun, das ist wahrscheinlich von User zu User unterschiedlich. Ähnlich wie bei Facebook könnte es ein Geltungsbedürfnis oder das eigene Ego sein. Möglicherweise möchten einige Trader auch ein wenig dazu verdienen oder tatsächlich einfach nur Menschen, die nicht die gleichen Fähigkeiten haben, helfen.

Die Gebühren

Einige Kritiker sind der Meinung die Gebühren für Wikifolios sind zu hoch. Ich denke eine korrekte Aussage wäre eher, dass die Gebühren für die Zertiifikate zu hoch sein können, aber nicht müssen. Ähnlich wie beim Strom- oder Gasanbieter muss man das Gebührensystem verstehen lernen und sich dann die günstigsten Angebote aussuchen. Die Performancegebühren liegen zum Beispiel zwischen 5 und 30%. Der Kauf eines erfolgreichen Wikifolio-Zertifikats lohnt sich bei einer Gewinngebühr von 30% selbstredend eher weniger. Achtet man auf die entsprechenden Gebühren und versteht man das High-Watermark-Prinzip, lassen sich mit Wikifolio-Zertifikaten überdurchschnittliche Renditen erzielen

Die Transparenz

Auf der Wikifolio-Plattform kann ich als interessierter Investor alle notwendigen Daten eines Traders einsehen. Die Erfolge jedes einzelnen Zertifikats werden nach der Emission dokumentiert und sind daher für den Anleger einsehbar. Im Umkehrschluss bedeutet das für uns, dass wir auf den Seiten der Trader immer einsehen können, welche Gewinne in welchen Zeiträumen erwirtschaftet worden sind. Die erste Hälfte des Jahres 2016 war für die Einschätzung richtig guter Trader hervorragend geeignet. Die Märkte sind seit Monaten sehr volatil. In dieser Zeit trennt sich auch bei den erfolgreichen Wikifolios der letzten Jahre die Spreu vom Weizen. Bei genauer Beobachtung lässt sich feststellen, welche Wikifolio-Zertifikate am wenigsten anfällig für starke Schwankungen sind.

Die Outperformance

80-90% aller Anleger schaffen es nicht den Markt auf Dauer zu schlagen. Dies gilt auch für die Trader, die auf der Wikifolio-Plattform aktiv sind. Aufgrund der Transparenz haben potentielle Anleger jedoch die Möglichkeit den anderen 10-20% zu folgen. Die haben dann in den meisten Fällen auch eine sehr gute Performance. Einige wenige Zertifikate erreichen sogar eine High Performance.

Asset Allocation

Als Anleger sollte man nicht so naiv sein alle verfügbaren Mittel in ein Asset zu investieren. Auch Wikifolio-Zertifikate sind ein Baustein der individuellen Asset Allocation. Sie gehören zu den eher risikoreichen Investitionsmöglichkeiten, die jedoch der Performance im eigenen Depot einen erfreulichen Schub verleihen können. Auch aufgrund des Emittentenrisikos sollte man Wikifolio-Zertifikate als innovative und sinnvolle Ergänzung im Depot ansehen und nicht als alleiniger Baustein auf dem Weg zur finanziellen Freiheit. Die Gewichtung ist dabei u.a. abhängig von der eigenen Risikotoleranz.

Lernen sollte Spaß machen

Es ist eine lange bekannte Tatsache, dass Menschen am meisten lernen, wenn sie bei einer Sache Spaß empfinden. Wikifolio-Zertifikate sind sehr motivierend. Man kann auch als Anleger Musterdepots erstellen und so Erfahrungen beim Handel mit Aktien, ETFs oder Rohstoffen sammeln und sehen wie sich deren Performance auf das gesamte Depot auswirken. Ebenso kann man erfolgreichen Investoren folgen und so von ihnen lernen. Finanzielle Bildung ist der Schlüssel zur finanziellen Freiheit!

Hobbyanleger vs. Finanzexperte

Wenn Menschen ein Problem haben, dann wollen sie es meist einem Experten anvertrauen. Mir persönlich geht es ähnlich. Bin ich krank, dann gehe ich zum Arzt, am liebsten zum Chefarzt. Ist mein Auto kaputt, gehe ich in die Werkstatt und zwar am  liebsten zu einem Meister. Jedoch sind uns manche Eigenschaften für bestimmte Berufe in die Wiege gelegt. Wir alle kennen den einen Lehrer von dem wir wussten, dass er aufgrund seiner sozialen Schwächen niemals diesen Beruf hätten ergreifen sollen. Solche Lehrer besitzen dann die notwendigen Skills einfach nicht. In der weiten Welt gibt es jedoch viele, die dem menschlichen Teil des Lehrerberufes gerecht werden würden, jedoch eine andere Profession gewählt haben.

Talent plus Motivation = Performance

Stattet man diese Personen mit dem benötigten Wissen aus, dann wären sie den meisten Lehrerkollegen überlegen. Ebenso verhält es sich mit Investoren oder auch Unternehmern. Nicht jeder ist dafür geeignet. Es gibt jedoch viele Menschen, die dafür geeignet wären, sich jedoch anders haben ausbilden lassen. Aufgrund intrinsischer Motivation haben sie sich neben dem natürlichen Talent die nötigen fachlichen Skills angeeignet. Einige davon sind auf der Wikifolio-Platform aktiv. Ich persönlich folge lieber diesen als Finanzexperten mit Diplom, denen das nötige Talent fehlt. Das liegt auch daran, dass ich bei Finanzexperten eben nicht die Möglichkeit habe, ihre vergangenen Erfolge einzusehen.

Wie schätzen Sie das Risiko beim Handel mit Wikifolio-Zertifikaten ein? Lassen Sie es mich wissen!