Amoklauf in München

Amoklauf in München

Anlässlich zum Thema Amoklauf in München: Heute möchte ich mich ausnahmsweise offtopic nicht mit einem Finanzthema beschäftigen, sondern mit dem Amoklauf gestern in München und zwar insbesondere mit der Berichterstattung in den Medien.

Berichterstattung der TV-Sender

Als ich gestern Abend etwa eine Stunde lang die Nachrichten im TV verfolgte, konnte ich die sensationsgeile Medienberichterstattung nicht mehr ertragen und schaltete aus. Als Zuschauer bekam man das Gefühl, dass die Reporter den ersten direkten Anschlag des IS inszenieren wollten. Teilweise ging man in diversen Gesprächen bereits von einem religiös-extremistischen Motiv aus und lieferte Sätze wie: „Lange wurden wir vom IS verschont….“ oder „bisher hatten wir Glück, dass der IS nicht…“

Ich möchte klarstellen, dass ein Amoklauf der Tat den Schrecken in keinster Weise nehmen kann. Was ich jedoch sehr wohl kritisieren möchte ist, dass diese Art und Weise der Berichterstattung Angst und Unruhe in der Bevölkerung schüren können und das sollte nicht im Sinne eines freien demokratischen Staates sein, dessen Verpflichtung es ist, seine Bürger zu beschützen.

Eine sachliche Herangehensweise und das rationale Abwägen jeglicher möglicher Motive wären wesentlich ratsamer gewesen. Gelungen ist dies übrigens dem Sprecher der Polizei, der trotz sensationsgeiler Fragerei der Journalisten sachlich und rational geblieben ist.

Dieses kurze Statement von mir möchte ich nicht in einen finanziellen Zusammenhang bringen. Ich plane jedoch einen Artikel über sinnvolles Verhalten bei Ereignissen in der Welt, die die Märkte erschüttern können in den nächsten Tagen.

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