Wikifolio Favoritenliste

Wikifolio Favoritenliste

Vor einigen Tagen ist mir beim Durchstöbern des Börsengeflüster-Forums die Wikifolio Favoritenliste des Users „Gemba Powertrain“ ins Auge gesprungen. Hierbei handelt es sich um eine regelmäßig veröffentlichte Liste, welche die besten Wikifolios nach bestimmten Kriterien in eine Top 10 Liste zusammenfasst. Die aktuelle Wikifolio Favoritenlisten sieht wie folgt aus:

Die Wikifoio Favoritenliste wird in regelmäßigen Abständen im Börsengeflüster Forum hier veröffentlicht.

Die Auswahlkritieren

DIe Auswahlkriterien für die von Gemba Powertrain erstellte Wikifolio Favoritenlisten lauten:

  • wikifolios ohne Hebelprodukte
  • Performance 1 Jahr >20%
  • maximaler Verlust <20%: wichtiges Trader-Kriterium über den bisherigen maximalen historischen Verlust.
  • Investiertes Kapital > 5.000 Euro
  • Nachhaltigkeit: positive Rendite p.a. über die gesamte Anlagedauer nach Emission

Daneben können noch weitere Auszeichnungen zu Risiko/Rendite aus der wikifolio-Datenbank herangezogen werden.

Top-Wikifolio-Rangliste

Möchte man als Privatperson in Wikifolio-Depots investieren, nutzt man in der Regel das sehr nützliche Tool der Top-Wikifolio-Rangliste. Das ist die hauseigene Rangliste der Wikifolio-Plattform, für die ebenfalls feste Kriterien zu Rate gezogen werden. Sie gibt einen sehr guten Überblick darüber, welche Wikifolios in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche Rendite bei geringem maximalem Verlust erzielt haben.

Die Qual der Wahl

Die hauseigene Top-Wikifolio-Rangliste funktioniert sehr gut. Dennoch gefällt mir der Ansatz von Gemba Powertrains Wikifolio Favoritenliste. Denn seine Wikifolio Favoritenliste setzt vor allem auf Nachhaltigkeit und dient als wertvolles Tool zur Orientierung. Mittlerweile erscheinen auf der Top-Wikifolio-Rangliste über 15 000 Wikifolio-Depots. Bei dieser Fülle ist jede Orientierungshilfe willkommen.

Gemba Powertrain ist selbst bekennender Wikifolio-Trader und betreut das Wikifolio Powertrain-Earnings für das er u.a. bereits die Auszeichung „Guter Money Manager“ erhalten hat.

Für den Fall, dass du mehr über Wikifolios erfahren möchtest, stelle ich dir einige links zusammen:

5 Gründe warum du Bitcoin kaufen solltest

5 Gründe, warum du Bitcoin kaufen solltest

Die große Bitcoin Party gegen Ende 2017 ist längst vorbei. Berichterstattungen in den Mainstream Medien gibt es zur Zeit eher selten. Ein Blick auf Google Trends reicht, um zu sehen, dass die Nachfrage nach Bitcoin um ein Vielfaches gesunken ist. All das könnten Zeichen sein, warum du genau jetzt Bitcoin kaufen solltest. Im Folgenden findest du 5 Gründe, die aufzeigen warum.

1) Institutionelle Investoren

Versicherungen, Rentenfonds, Pensionskassen und Banken haben großes Interesse an Investitionen in Bitcoin. Dass sie noch nicht investiert sind, liegt an den fehlenden Regulationen und Sicherheiten. Daran wird jedoch mit Hochdruck gearbeitet (siehe Punkt 4). Es scheint eher eine Frage der Zeit, ob institutionelle Investoren in den Markt rund um Bitcoin einsteigen werden. Wenn es soweit ist, werden womögliche milliardenschwere Summen investiert. Die Kurse der etablierten Kryptowährungen werden hiervon massiv profitieren.

2) Die erforderliche Technik kommt

Die ICE (International Stock Exchange) möchte über ihre Tochterfirma NYSE (New York Stock Exchange) den Zugang für instutionelle und private Anlager global ermöglichen. Mit Hilfe eines Starts-Ups namens Bakkt, Microsoft und Starbucks als Partnern soll das Projekt umgesetzt werden. Der geplante Start ist für November geplant. Als Neuheit sollen physische Bitcoin Futures handelbar sein, was sich von den bereits existierenden Futures der CME unterscheidet. Weitere bedeutende Fortschritte:

  • DIe US-Börsenaufsicht SEC wird in naher Zukunft über die Genehmigung eines Bitcoin-ETF entscheiden.
  • Das Lightning Network, welches die Probleme der Transaktionsgebühren- und -geschwindigkeiten lösen könnte, verzeichnet immer mehr gelungene Transaktionen.

3) Regulation und Sicherheiten

Insbesondere institutionelle Anleger benötigen Regulationen und Sicherheiten, bevor sie in Bitcoin investieren werden. Noch vor einem Jahr häuften sich News, dass Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen von einigen Staaten verboten werden sollen. Ganz davon abgesehen, dass dies kaum möglich wäre, haben sich die meisten Regierungen eher positiv gegenüber des Marktes positioniert. Auch die EU plant gemeinsame regulierende Maßnahmen. Aktuell wird vor allem für institutionelle Anleger an sicheren Speichermöglichkeiten gearbeitet. Vor allem die größeren Kryptobörsen wie Coinbase oder binance wollen eigene Lösungen anbieten.

4) Digitales Gold

Bitcoin könnte eines Tages Gold als Wertaufbewahrungsmittel überholen. Damit eine Währung allgemeine Akzeptanz erfährt, muss sie teilbar, knapp, haltbar, fälschungssicher und transportfähig sein. Die Währung, welche diese Eigenschaften am besten erfüllt, ist Bitcoin. Sie ist auf knapp 21 Millionen Stück beschränkt, deutlich transportfähiger und teilbarer als Gold, sie ist ewig haltbar und aufgrund der Blockchain-Technologie fälschungssicher. Die aktuelle Marktkapitalisierung von Gold liegt bei etwa 8 Billionen US-Dollar. Bitcoin kommt auf einen Wert von aktuell rund 0,12 Billionen US-Dollar.

5) Es macht viel mehr Sinn als Ende 2017

Seit Ende 2017 ist der Kurs des Bitcoin um teilweise bis zu 70% eingebrochen. Die Kurse einiger hoch gelobter alternativer Coins sind teilweise um bis zu 90% gefallen. Dabei macht es  heute wesentlich mehr Sinn in Bitcoin zu investieren als Ende 2017. Die Technik ist fortgeschrittener, die Nachfrage der institutionellen Anleger ist höher, es gibt mehr Regulationen und Sicherheiten, etablierte Börsenplätze planen den Zugang zum Markt zu ermöglichen, es gibt Ansätze, um technische Probleme zu beheben (Lightning Network) und es ist möglich Bitcoin viel günstiger zu erwerben. Bitcoin muss in den nächsten Jahren noch einige Hürden überstehen. Dennoch scheint aktuell die Wahrscheinlichkeit höher, dass Bitcoin gekommen ist, um zu bleiben.

Was ist deine Meinung zum kontroversen Thema Bitcoin? Wird sich Bitcoin in den nächsten Jahren etablieren oder bist du eher der Meinung, dass Bitcoin keine Zukunft haben wird?

Weitere Artikel zum Thema:

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

10 Kryptowährungen für 2018

 

Top 10 TecDAX Wikifolio

Top 10 TecDAX

Die OnVista Bank* berichtete gestern über das Top10 TecDAX Wikifolio. Hierfür möchte ich mich zunächst mal bedanken. Wenn du möchtest, kannst du hier den ganzen Bericht zum Wikifolio lesen.

Der TecDAX gewinnt an Bedeutung

Schon zu Beginn des Jahres berichtete die FAZ über die Indexreform des TecDAX. Der TecDAX wurde für Technologie Unternehmen aus dem DAX geöffnet. Außerdem werden TecDAX Unternehmen auch im M-DAX, sowie im S-DAX geführt. Das sorgt für neue Investoren. Die Performance der letzten zehn Jahre übertrifft alle anderen größeren deutschen Indizes.

Der Tec-Dax hat in seinem technischen Hausse-Zyklus seit März 2009 ungefähr 600 Prozent hinzugewonnen. Im Vergleich haben der Dax 248 Prozent, der M-Dax 543 Prozent und der S-Dax 486 Prozent erzielt.

Quelle: FAZ

TecDAX Wikifolio

Wie der Name bereits vermuten lässt, beschränkt sich das Wikifolio Top 10 TecDAX auf die zehn besten Werte des TecDAX. Hauptaugenmerk ist dabei das Momentum über 6 Monate. Jeden Monat werden die 10 Aktien des TecDAX mit der besten Performance über die letzten 6 Monate ausgewählt. Diese einfache aber erfolgreiche Strategie hat den TecDAX in den letzten Jahren outperformt.

Während der TecDAX in den letzten 12 Monaten um 29 Prozent gestiegen ist, konnte das wikifolio im gleichen Zeitraum um 39 Prozent wachsen.

Quelle: Onvista

Performance

Seit der Emission im Januar 2016 hat das Wikifolio ein Plus von 104% erwirtschaftet. Das sind etwas mehr als 40% Rendite pro Jahr. Zugegebenermaßen sind diese Zahlen nicht jedes Jahr zu erwarten. Dennoch scheint das Wikifolio auch für die Zukunft gut gewappnet zu sein.

Auszeichnungen

Wikifolio verleiht seinen Tradern verschiedene Auszeichnungen. Fairerweise muss erwähnt werden, dass jedes Wikifolio irgendeine Auszeichnung erhält. Eigentlich handelt es sich bei diesen Auszeichnungen eher um eine Art Charakterisierung. Sie zeigen auf, was ein Wikifolio oder ein Trader erreicht hat. Ebenso was nicht erreicht wurde. Bis Ende Juli wurden folgende Auszeichnungen verliehen:

  • Bestseller (Gehörte in den letzten 2 Wochen zu den 25 meist gekauften Wikifolios)
  • Guter Money Manager (meist positive Monatsperformance bei niedrigen Verlusten)
  • Treue Anleger (wird häufig gekauft und selten verkauft)
  • Häufig gekauft (hat eine sehr gute Bilanz zwischen Käufen und Verkäufen
  • Regelmäßige Aktivität (schaut mindestens ein Mal am Tag rein)
  • Schwerpunkt Deutschland (spricht für sich)

Top Wikifolio Rangliste

Aktuell gibt es über 15 000 Wikifolios. Die Top Wikifolio Rangliste ist ein Werkzeug für Anleger, um die besten Wikifolios zu finden. Insgesamt werden neun Kritierien mit unterschiedlicher Gewichtung verwendet, um die Rangliste zu erstellen. Das Top 10 TecDAX Wikifolio belegt (Stand heute) Platz 20.

Das Wikfolio: Top 10 TecDAX

Wenn du Interesse hast dir das Wikifolio genauer anzuschauen, vielleicht sogar investieren möchtest oder einfach nur Tipps für eigene Investitionen suchst, kannst du das hier tun.

Wikifolio an sich

Über die Plattform Wikifolio habe ich in den letzten 2,5 Jahren wiederholt berichtet. Aus meiner Sicht ist Wikifolio eine Bereicherung innerhalb moderner Investmentmöglichkeiten. Zwar gibt es auch dein ein oder anderen Nachteil, jedoch überwiegen für die positiven Aspekte. Damit du dir selbst ein Bild machen kannst, verlinkte ich dir ein paar lesenswerte Artikel zum Thema:

Interview mit Einstein (einem der erfolgreichsten Trader der jungen Wikifolio-Geschichte)

Trading im 21. Jahrhundert (Ein Gastbeitrag, den ich für den Blog Großmutters Sparstrumpf geschrieben habe). Der Autor des Blogs Christian Thiel betreibt selbst ein erfolgreiches Wikifolio, welches du hier finden kannst.

Das Soziale an Social Trading

Kryptoapp Bison der Börse Stuttgart

Kryptoapp Bison

Im Herbst 2018 startet die Kryptoapp Bison*.  Die Börse Stuttgart möchte die weltweit erste Kryptoapp auf den Markt bringen, die einfachen, schnellen und kostenlosen Handel mit Kryptowährungen ermöglichen soll. Wenn du Interesse hast, kannst du dir die Kryptoapp hier* bereits anschauen.

Warum die Bison App so wichtig ist

Aktuell kannst du Bitcoin und Co. nur über reine Börsen für Kryptowährungen kaufen. Die bekanntesten Vertreter sind Binance, Kraken oder auch Coinbase. Der bisher einzige deutsche Anbieter ist bitcoin.de. Zwar haben einige reguläre Börsen, vor allem in den USA, bereits mit dem Gedanken gespielt, Kunden den Zugang zum Kryptomarkt zu ermöglichen. Doch gibt es bisher kein Angebot auf dem Markt. Die Börse Stuttgart ist somit Vorreiter und wird, so der Plan, die erste reguläre Börse sein, die den Zugang ermöglicht.

Der Clou

Die Nutzung der Kryptoapp Bison verspricht einen schnellen, einfachen und vor allem kostenlosen Handel mit Kryptowährungen. Das ist eine der Grundvoraussetzungen für die Etablierung von Bitcoin im Mainstream. Denn die bisher etablierten Kryptobörsen sind noch umständlich und langsam. Alleine die Anmeldung auf Kraken und Co. nimmt einige Tage in Anspruch. Häufig dauert es wiederum einige Tage bis ein Trade durchgeführt wird.

Das Betriebssystem für Bitcoin

Der Handel mit Kryptowährungen lässt sich mit den frühen Jahren des Personal Computers vergleichen. Zu Beginn musstest du für die Nutzung eines PCs noch den ein oder anderen Befehl kennen oder zumindest etwas technisches Verständnis mitbringen. Heutzutage hast du mit einem Klick und einem Blick auf das Smartphone oder Ipad sofort die gewünschte Information zur Verfügung. Kryptowährungen werden sich nur dann etablieren, wenn der Zugang massentauglich einfach gestaltet ist. Genau das verspricht uns die Börse Stuttgart mit der Kryptoapp Bison*. Ob es am Ende tatsächlich funktioniert, bleibt abzuwarten.

Regulierungen

Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen benötigen zur Etablierung ganz dringend Regulierungen. Denn institutionelle Anleger wie Rentenfonds oder Hedgefonds benötigen Sicherheiten und klare Vorgaben, bevor sie bereit sind, große Summen zu investieren. Da die Börse Stuttgart bereits gängigen Regulierungen als zweitgrößte deutsche Börse unterliegt, erhöht es die Wahrscheinlichkeiten, dass auch der Handel mit Kryptowährungen an Seriosität gewinnt.

Offene Fragen

Dennoch gibt es auch bei der Bison App* offene Fragen. Vor allem wäre es wichtig zu wissen, wie und wo deine Coins gespeichert werden und welche Sicherheiten es gibt. Denn wenn du deine Bitcoin nicht selbst auf einem Wallet verwaltest, dann übernimmt das die Börse Stuttgart. Es gibt im Bereich der Kyptowährungen noch nicht so etwas wie eine Einlagensicherung. Ebenso interessant ist die Frage, ob die App einem eventuellen Ansturm während eines Bullenmarktes standhalten kann.

Weitere Features

Die Bison App wirbt mit einem so genannten Cryptoradar. Es handelt sich hierbei um ein analytisches Tool, das die Stimmung des Marktes messen und dir nützliche Informationen geben soll. Hierzu werden vor allem Posts in Echtzeit auf sozialen Medien gescannt und ausgewertet. Ob dieses Tool tatsächlich einen echten Mehrwert hat, kann bezweifelt werden. Die Idee dahinter ist jedoch ganz nett. Die Bison App soll wohl den Anfänger als auch den leidenschaftlichen Trader anziehen.

Fazit

Den Start der Bison App begrüße ich sehr. Vor allem die Erleichterung des Zugangs zum Handel mit Kryptowährungen ist ein großer Pluspunkt. Der schnelle und einfache Zugang ist eine der wichtigsten Komponenten, um den Markt im Mainstream zu etablieren. Auch wenn die Bison App noch nicht alle offenen Fragen  beantwortet, scheint die Börse Stuttgart ein gutes und wichtiges Produkt auf den Markt zu bringen.

Wenn du Interesse hast dir die Kryptoapp Bison *anzuschauen oder dich bereits zu registrieren, kannst du das hier* tun.

5 Bausteine zur Million

5 Bausteine zur Million

In diesem Artikel möchte ich euch 5 Bausteine zum Million vorstellen. In den letzten Wochen berichteten verschiedene Medien von den riesigen Unterschieden zwischen der gesetzlichen und einer privaten Rentenvorsorge. Genau genommen ging es um einen Vergleich zwischen einem Rentner, der in den letzten 45 Jahren 1000 Euro in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat zu einem Rentner, der den gleichen Betrag an der Börse investiert hat. Letzterer übertraf den Ersten um den Faktor 7 und kam zu Beginn seiner Rente auf einen Betrag von mehr als 1,5 Millionen Euro.  Es können viel mehr Leute in Deutschland reich werden als es zunächst vermuten ließe. Die Börse ist dabei nur einer der wichtigen Bausteine, die man für sich nutzen sollte.

5 Bausteine

1) Investieren an der Börse

Wir leben in einer Zeit der niedrigen Zinsen. Zwar mehren sich die Meinungen, dass sich die lockere Geldpolitik der EZB bald ändern und somit der Zins steigen wird, doch sollten wir uns nicht darauf verlassen. Hierfür lohnt sich ein Blick nach Japan. Der Vergleich ist deshalb interessant, weil sich die Wirtschaftskraft und die demographische Entwicklung ähneln. In Japan herrscht seit Beginn der 1980er Jahre eine Niedrigzinspolitik, die bis zum heutigen Tage nicht aufgehoben wurde. Ein Blick auf den Haushaltsüberschuss Deutschlands, bzw. der EU verschärft das Bild. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass die Kassen des Bundesfinanzministers Olaf Scholz mit rund 35 Milliarden Euro sehr voll seien. Zum Vergleich: Würde der Leitzins der EZB um nur ein Prozent angehoben werden, müsste Deutschland jährlich mit etwa 22 Milliarden Euro Zinslast rechnen. Wie würden Italien oder Griechenland unter diesen Umständen überleben? Wie du siehst, sollten wir die Suche nach dem guten Zins in die eigene Hand nehmen.

Selbst ist der Anleger

Jährlich verlieren deutsche Sparer durch die Niedrigzinspolitik und die Inflation etwa 1-2% ihres Vermögens. Hättest du im Jahre 2011 50 000 Euro auf einem Sparkonto angelegt, wäre die Summe  nach den Verteurungsraten der letzten Jahre real etwa 9% weniger wert. Wenn du zur gleichen Zeit die gesamte Summe in einen breit gefächerten ETF angelegt hättest, betrüge die Summe bis zum Jahre 2018 rund 97 000 Euro. Denn seit 2011 hat der Markt pro Jahr etwa 10% Gewinn abgeworfen. Historisch betrachtet sind Gewinne von 6-9% realistisch. Bezieht man die Inflation in die Berechnung mit ein, sind Realgewinne von etwas mehr als 5% pro Jahr durchaus realistisch.

Deutsches Sicherheitsbedürfnis

Dennoch legen mehr als 85% aller Menschen in Deutschland ihr Geld lieber mit Realverlust auf das Sparkonto als mit Realgewinn auf ihr Depot. In diesem Bereich gibt es noch viel an Aufklärungsarbeit zu leisten, denn die Zeiten der sicheren Rente sind vorbei.

Um auf eine Rente von 1 000 Euro im Monat zu kommen, müsstest du während deiner Arbeitszeit etwa 300 000 Euro in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Wird die Rente im Alter ausbezahlt, amortisiert sich dieser Deal erst ab einem Alter von 77 Jahren. Die Lebenserwartung von Männern in Deutschland beträgt 78 Jahre. Das ist ein Witz!

Für den Fall, dass du mehr über das Thema Investieren an der Börse erfahren möchtest, habe ich dir einige Artikel zusammengestellt.

Um Vorurteile abzubauen: Lass die Finger von Aktien

Eine mögliche Anlagestrategie: Eine ETF-Strategie

Vermeidbare Anfängerfehler: Fehler vermeiden

2) Investieren in Immobilien

Das Investieren an der Börse ist nur einer von hier 5 vorgestellten Bausteinen, die du zu deinem persönlichen Vermögensaufbau nutzen solltest. Zugegebenermaßen benötigt man für das „Investieren in Immobilien“ etwas Eigenkapital. Es lässt sich nun mal nicht schön reden, aber wer hat, dem wird gegeben. Der Umgang mit dieser Tatsache ist leichter, sobald man sie akzeptiert hat. Wenn du noch nicht das nötige Eigenkapital für den Erwerb einer Immobilie hast, kannst du diesen Punkt überspringen oder einfach aus Interesse lesen. Mit etwas Geduld und den richtigen Tools kann man sich das nötige Eigenkapital über einige Jahre erarbeiten oder ansparen. Um eine Immobilie mit einer vernünftigen Finanzierung zu realisieren, solltest du mit einem Eigenkapital von 10-20% rechnen. Je nach Objekt, benötigst du daher einen kleinen bis mittleren fünfstelligen Betrag.

Lohnt sich das noch?

Innerhalb der letzten 10-20 Jahre sind die Immobilienpreise stark angestiegen. Tatsächlich leben in Deutschland sehr viele glückliche Vermieter, die es sich aufgrund ihrer Mieteinnahmen gut gehen lassen. Nicht wenige Verkäufer haben in den letzten Jahren mindestens 10  Jahre nach Kauf ihrer Immobilie ihre Gewinne steuerfrei veräußern können. Das ist ein riesiger Vorteil bei Investitionen in Immobilien und zugleich eine richtige Sauerei, wenn man bedenkt, wo der Staat in Deutschland sonst überall die Hand aufhält. Vermutlich sind die Zeiten der sehr hohen Renditen zunächst vorbei. Dennoch kann sich das Geschäft mit Immobilien weiter lohnen.

Ludwigshafen, Worms, Dresden und Co.

Die Preise in den A-Städten München, Hamburg, Frankfurt etc. sind mittlerweile so hoch, dass dich das Verhältnis zwischen Anschaffungskosten und Mieteinnahmen eher abschrecken sollte. Interessant bleiben jedoch Städte mit einem hohen Wertsteigerungspotential in Regionen großer Wirtschafts- und Anziehungskraft, sowie Plänen zur Aufwertung. Recherchiert man nach solchen Regionen, tauchen kleinere Städte wie Ludwigshafen oder Worms, sowie größere Städte im Osten auf.

Die Rendite

Die wichtigste Kennzahl beim Erwerb einer Immobilie ist die Rendite. In diesem Bereich ist es unheimlich wichtig sich gut vorzubereiten und gut zu informieren. Leider gibt es nicht wenige schlecht informierte Investoren, die auf naive Art und Weise am Markt Geld verlieren. Daher solltest du unter Berücksichtigung aller Anschaffungs-, Neben-, Herrichtungs-, sowie Bewirtschaftungskosten eine Mietrendite bzw. Eigenkapitalrendite berechnen. Man muss an dieser Stelle ehrlich sein und darf nichts schön rechnen. Die Mietrendite sollte hierbei mindestens bei 5-6% liegen. Die Eigenkapitalrendite liegt je nach deinen finanziellen Voraussetzungen höher. Um Renditen zu berechnen lohnen sich vorgefertigte Rechentools.

Ein nützliches Buch für Anfänger findest du hier. Es hat zwar einen stolzen Preis, deckt jedoch alle für Anfänger notwendigen Informationen ab und stellt ein sehr brauchbares Rechentool als Download zur Verfügung.

3) Investieren in den Job/in die Bildung

Vielleicht der wichtigste Baustein zum Reichtum ist die Tätigkeit, womit du dein tägliches Brot verdienst. Sie ist die Basis aller weiteren Investitionen. Je besser du in diesem Bereich aufgestellt bist und je vorteilhafter dein Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung ausgereift ist, desto besser werden alle anderen Investitionen laufen. Vielleicht ist es dir in deinem Leben bereits aufgefallen. Häufig hast du in deinem Leben entweder Zeit oder Geld, selten jedoch beides. Das eine ist ohne das andere jedoch nichts wert. Was hast du von einem dicken Bankkonto wenn du zeitlich so eingebunden bist, dass du dir zwar ein fettes Haus leisten kannst, jedoch nie zu Hause bist? Erstrebenswert ist daher maximaler Betrag bei minimalem Aufwand. Damit meine ich nicht, dass du bei all deinen Tätigkeiten nur so hoch springen sollst, wie es ein gutes Pferd eben muss. Sondern eher die Zielstrebigkeit nach einer Tätigkeit, die eine Balance zwischen ansprechender Entlohnung und genügend Freiräumen zulässt.

Clever sein statt malochen

Wir Deutschen sind unheimlich gut im Malochen. Wir gehen krank zur Arbeit, machen Überstunden, stellen unser Unternehmen vor unsere Familie und ernten auch noch Applaus für diese Selbstaufopferung. Manche nutzen das auch zur Selbstbeweihräucherung und sind sehr gut darin, sich darüber zu beschweren, wenn jemand ihre Taten nicht anerkennt. Ob diese Sinn machen oder nicht ist dabei zweitrangig, Hauptsache man hat aufopfernd malocht. Was man dabei tatsächlich geleistet hat ist nebensächlich, solange man nur hart genug gearbeitet hat. Doch hierin liegt ein Trugschluss, den Leistung ist Arbeit durch Zeit und nicht nur reine Arbeit. Zum Thema Leistungsgesellschaft habe ich bereits einen Artikel verfasst und weil es an diese Stelle passt, habe ich folgenden Auszug kopiert.

Stell dir ein mittelalterliches Dorf vor. Ein Bauer ist für die Wasserversorgung der Gärten zwecks Selbstversorgung zuständig. 40 Jahre lang läuft er jeden Tag 12 Stunden zum Brunnen und zurück, um die notwendige Wassermenge in seine Eimer zu schöpfen. Sein Nachfolger schaut sich den Ertrag der Leistung in dieser Zeitspanne an. Er setzt sich an einen Tisch und skizziert ein Grabensystem. In den nächsten Wochen hebt er Gräben aus und leitet die Kanäle zu allen Gärten im Dorf weiter. Das Wasser fließt nun automatisch zu den übrigen Bauern. Ein Mal am Tag überprüft der Bauer sein System. Die restliche gewonnene Zeit nutzt er, um anderen Tätigkeiten nachzugehen. Er hat den selben Ertrag erbracht wie sein Vorgänger und zwar in einem Bruchteil der Zeit.

Sobald man verstanden hat, dass man selbst der eigene Chef ist zwischen dem, was man leisten will (oder kann) und dem entsprechenden Ertrag, hat man diesen Zusammenhang auch selbst in der Hand. Vor allem für jüngere Menschen, die noch nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen, ist das von Belang. Denn bereits die Berufswahl ist eine Entscheidung, die du selbst verantwortest. Es sollten Fragen im Vordergrund stehen wie:

  • Wie hoch ist die Arbeitsbelastung?
  • Welcher Verdienst ist möglich?
  • Gibt es typische Krankheiten für meinen Wunschberuf (z.B. Burnout)
  • Bleibt mir Zeit für Familie und Freunde?
  • Kann ich mich fortbilden?

Jetzt sind nicht Hopfen und Malz verloren wenn du bereits mitten im Leben stehst, hart arbeitest, dich aber schlecht entlohnt fühlst. Ganz im Gegenteil. Zunächst mal kannst du stolz auf deine erbrachte Leistung sein. Im Anschluss bleibt immer noch genügend Zeit, um zu darüber nachzudenken, ob es Verbesserungspotential gibt.

4) Sparen

Überschüssiges Geld solltest du investieren. Um jedoch überschüssiges Geld zu haben, solltest du sparen. Empfohlen werden zum Zwecke des Sparens gerne Haushaltsbücher. Es spricht überhaupt nichts dagegen eines zu führen, jedoch ist ein Bewusstsein für Konsum wichtiger als das Wissen darüber, wohin das Geld fließt. Beides zusammen macht auf alle Fälle Sinn.

Wo ist das Geld?

Jeder von uns kennst das. Am Endes des Geldes ist noch viel Monat übrig und wir fragen uns, wohin das Geld geflossen ist. Die Mietkosten fressen evtl. bereits 40% des Einkommens auf, der Autokredit schlägt mit 300 Euro pro Monat zu Buche und zur WM haben wir uns einen neuen TV gegönnt. Wir konsumieren manchmal zu viel ohne es es bewusst zu tun.

Bewusster Konsum

Letztendlich geht es eigentlich nur um die Frage, welche Dinge du tatsächlich benötigst. Muss es der 400 Euro teure Weber Grill sein? Wenn dein Hobby Grillen ist und du ein guter Gastgeber sein willst, warum nicht? Doch wenn du sowieso nur 3 Mal im Jahr den Grill aus dem Gartenhäuschen holst, warum hast du dann den teuren Grill gekauft? Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, findet man die unnötigen Ausgaben relativ schnell. Somit ist es möglich dort etwas mehr auszugeben, wo es einem wichtiger ist. Man kann also mehr Reserven zum Investieren aufbauen und dennoch gut leben. Zu diesem Thema habe ich bereits den ein oder anderen Artikel verfasst. Ich verlinke sie dir im Anschluss.

Minimalistisch leben – Sparen lernen

Vorsicht Ehe – Ist die Ehe ein finanzielles Desaster?

5) Risikobereitschaft

Was eint die meisten wohlhabenden Menschen in Deutschland (abgesehen von vererbten Reichtümern)? Sie legen das typische deutsche Bedürfnis nach Sicherheit ab und gehen kalkulierte Risiken ein. Die höheren Renditen, die man beim Aktienerwerb bekommt, haben den Preis der aufgegeben Sicherheiten. Du hast beim Aktienkauf keine Garantie auf einen Zins, was viele Menschen abschreckt. Investoren müssen dieses Risiko eingehen. Sie versuchen es lediglich zu minimieren, wissen aber um die hohe Wahrscheinlichkeit des Gewinns. Wenn du heute in Aktien, Immobilien, deinen Job oder bewusstes Konsumieren investierst, ist es wahrscheinlicher, dass du in 10-20 Jahren mehr Geld zur Verfügung haben wirst, als wenn du es nicht tust.

Das schnelle Geld existiert nicht

Googelt man Suchbegriffe wie „reich werden“ oder „mehr Geld verdienen“, findet man in der Regel unseriöse Versprechen schnell Geld zu verdienen. In fast allen Fällen ist das nicht möglich. Es steht außer Frage, dass es da draußen Immobilien-, Aktien-, oder Bitcoinmillionäre gibt. Doch der Immobilenmillionär hat vielleicht in den 90er Jahren sein erstes Objekt gekauft, der Aktienmillionär möglicherweise nach dem letzten Börsencrash vor zehn Jahren und selbst der Bitcoinmillionär hat seine Coins bereits vor einigen Jahren erworben. Der Weg zum Reichtum ist definitiv ein langfristiger, der eine Brise kalkulierte Risikobereitschaft beinhaltet.

Innerhalb der vielen Möglichkeiten des Investierens lässt es sich weiter differenzieren. Eine langfristig angelegte ETF-Strategie birgt ein wesentlich geringeres Risiko als der Kauf einer Kryptowährung, die erst seit einem Jahr existiert. Je höher das Risiko ist, desto höher ist der mögliche Ertrag. Das gilt jedoch auch umgekehrt für den Verlust. Daher solltest du nur einen geringen Teil deines Geldes in Investitionen mit höherem Risiko stecken und deine Vermögensplanung sonst auf Säulen geringeren Risikos stellen. Ganz ohne Risiko, lässt sich jedoch keine Rendite erwirtschaften.

Wenn du dich für Investitionen mit etwas höherem Risiko interessiert, dann kannst du dich in folgende Artikel einlesen:

Lohnen sich Kryptowährungen? Der Bitcoin Crash

5 Kryptowährungen für Sommer 2018

Mehr Rendite durch Social Trading? Wikifolio