Light Version nach Levermann Überprüfung – 11.08.2017

Hallo liebe Wiki-Anhänger! In Abständen von einigen Wochen veröffentliche ich an dieser Stelle die Überprüfung der Aktien, die sich in meinem Wikifolio namens „Levermann Light Version“ befinden. (Tabelle anklicken zum Vergrößern).

Hier geht es direkt zum dazugehörigen Wikifolio „Levermann Light Version“.

Du kannst die Informationen als Orientierung für eigenen Investitionen nutzen, die Levermann Strategie einfach aus Interesse verfolgen oder in das Wikifolio investieren.

Einen ausführlichen Bericht zur Strategie des Wikifolios findest du hier.

Bet-at-home muss gehen

Die bet-at-home AG besteht aktuell weder den Levermann Light noch den vollen Levermann Test. Aus diesem Grund musste die Aktie verkauft werden. Seither ist die Aktie um weitere zehn Prozent gesunken. Somit wurde durch den Verkauf die Performance geschont. Aktuell befinden sich nur noch zehn Unternehmen im Depot. Das ist die Mindestanzahl. Es gibt zwar einige Levermann-Wikifolios, die auf weniger Aktien setzen. Dann sollten diese jedoch nicht Levermann heißen, denn die Diversifikation auf 10-15 Titel ist wichtiger Bestandteil der Strategie. Ich kann nur vor Wikifolios warnen, welche die Performance durch wenige Werte pushen wollen. Das kann ganz schnell nach hinten losgehen.

Hohe Cashquote

Die Cashquote bleibt weiterhin hoch. Der Markt ist insgesamt unruhig und musste in den letzten Wochen Federn lassen. Das bekam auch das Wikifolio zu spüren. Jedoch hat die Levermann Light Version hierdurch insgesamt weniger Verlust erlitten als die Konkurrenz. Es ist mein Ziel die Volatilität gering zu halten. Hierauf gibt es jedoch keine Garantie. In den nächsten Wochen werde ich versuchen das Depot auf elf Titel aufzustocken. Die Cashquote wäre somit wieder zwischen den gewünschten 10-20%.

Performance

Gesamtperformance seit Beginn: am 21.11.2016: 36,94%

Performance seit Jahresbeginn: 15,33%

Performance seit 30 Tagen: -1,87%

Performance seit 3 Monaten: 0,27%

Performeance seit 6 Monaten: 7,29%

Investiertes Kapital (Stand heute): 41 163 Euro

Aktuelle Auszeichnungen:

  • Schwerpunkt Deutschland
  • aktiv diversifiziert
  • kontinuierliches Wachstum
  • treue Anleger
  • guter Kommunikator
  • regelmäßige Aktivität
  • Dividendenstrategie
  • Guter Money Manager

Bitcoin Group SE

Kryptowährungen

In den letzten Wochen habe ich mich näher mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigt. Passend hierzu habe ich kürzlich einen Artikel über das Investieren in Ethereum verfasst. Ethereum ist aktuell die zweitgrößte digitale Währung nach Bitcoin. In diesem Artikel habe ich zwei verschiedene Varianten von möglichen Investitionen erwähnt. Entweder man wird selbst zum „Miner“ oder man investiert direkt in eine Währung.  In diesem Bericht geht es um eine dritte Möglichkeit. Und zwar den Kauf von Aktien eines Unternehmens, das im Bereich Kryptowährungen tätig ist.

Bitcoin Group SE

Die Bitcoin SE ist eine Holding, die in den Bereichen Kryptowährungen bzw. Blockchain aktiv ist. Ihr gehört zu 100% der einzige in Deutschland zugelassene Bitcoin Handelsplatz Bitcoin.de. Zudem wird sie als Risikokapitalgeber aktiv, um junge Unternehmen aus den beiden oben genannten Bereichen zu unterstützen. Hierdurch soll ein Portfolio aus Beteiligungen entstehen, welches breit diversifiziert ist. Darüber hinaus möchte die Firma auch in weitere Kryptowährungen investieren, insbesondere Ethereum.

Einige Zahlen

Der erste Handelstag der Bitcoin Group war am 01.05.2013 zu einem Preis von einem Euro. Seit Anfang des Jahres ist das Unternehmen auch über den Handelsplatz Xetra handelbar. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 60 Mio Euro. Damit ist das Unternehmen als Small Cap einzustufen. Der Aktienkurs liegt aktuell bei 12,60 Euro (beim Verfassen dieses Artikels). Damit hat sich der Kurs im Kalenderjahr 2017 bisher in etwa verdoppelt. Update: Bei Veröffentlichung des Artikels eine Woche später liegt der Kurs bereits über 14 Euro.

Umsatz und Gewinne

Bereits im Geschäftsbericht zum Jahre 2016 wurden die Umsatz- und Gewinnerwartungen erhöht. Am 25. Juli 2017 veröffentlichte die Bitcoin SE einen Geschäftsbericht mit aktuellen Zahlen. Der Umsatz. sowie der Gewinn stiegen im Jahr 2017 deutlich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um 128% verbessert werden. Das Ergebnis wurde um 240% vor Steuern erhöht. Diese Zahlen konnten hauptsächlich aus Umsatz- und Gewinnsteigerungen der Handelsplattform Bitcoin.de generiert werden.

Bitcoin und Bitcoin Cash

Die für Bitcoin verwendete Blockchain hat ihre maximale Kapazität erreicht. Das hatte zur Folge, dass insbesondere Transaktionen mit größerer Verzögerung realisiert wurden. Um diesen Problemen zu entgegnen, wurde eine zweite digitale Währung abgespalten. Das ist nicht unüblich und auch andere Kryptowährungen haben diese Abspaltung bereits hinter sich und überstanden. Bei Bitcoin fand die abgespaltene Währung jedoch so viele Anhänger, dass der Kurs der alternativen Bitcoin Währung sich zunächst zu etablieren schien und in die Höhe schoss. Die meisten Handelsplätze für Bitcoin unterstützen beide Währungen. Wer vor der Spaltung im Besitz von Bitcoin gewesen ist, bekam die gleiche Menge der alternativen Bitcoin Währung gut geschrieben. Das Guthaben hat sich hierdurch einfach mal verdoppelt. Nach einem kurzfristigen starken Kursanstieg von Bitcoin Cash crashte der Kurs der neuen Währung jedoch und die Anleger investierten wieder in die klassische Bitcoin Währung. Dies verhalf dem Bitcoinkurs in den letzten Tagen zu neuen Rekordsränden. Bitcoin.de, welche im Besitz der Bitcoin Group SE ist, unterstützt beide Währungen und profitiert davon.

Interpretation

Die Bitcoin Group SE lieferte kürzlich bombastische Zahlen in einem echten Wachstumsmarkt. Bleiben die Zahlen in den nächsten Monaten und Jahren gut, könnte sich der aktuelle Aktienkurs als massiv unterbewertet herausstellen. Daher ist es wichtig sich die Frage zu stellen, ob es weiterhin Wachstum geben wird.

Wachstum

Das mögliche Wachstum der Bitcoin Group SE sollte aus mindestens zwei sehr wichtigen Perspektiven betrachtet werden. Erstens geht es um die Frage, wie sich der Markt der Kryptowährungen allgemein entwickeln könnte. Zweitens stellt sich die Frage, welche Rolle das Unternehmen und insbesondere der Handelsplatz Bitcoin.de einnehmen.

Kryptowährungen im Allgmeinen

Vorweg kann man sagen, dass die Meinungen hier auch durchaus auseinander gehen. Für viele interessierte Investoren haben Kryptowährungen keinen eigentlichen Gegen(wert) wie das bei einem Unternehmen der Fall ist, welches Produkte herstellt. Für andere befindet sich die hinter den Kryptowährungen steckende Idee eines dezentralen Netzwerkes erst in den Kinderschuhen und besitzt revolutionäres Potential. Woher soll man nun wissen in welche Richtung es gehen wird? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Fakt ist, aktuell gibt es einen großen Hype um Kryptowährungen. Das mediale Interesse steigt und somit kommen immer mehr Menschen mit dem Thema in Berührung. Hierdurch werden sich immer mehr Menschen damit befassen. Eine Folge davon ist, dass das Handelsvolumen steigt, immer mehr in Kryptowährungen investiert wird und eine Firma wie die Bitcoin Group SE hiervon massiv profitieren kann.

Bitcoin.de

Bitcoin.de ist der einzig in Deutschland zugelassene Handelsplatz für Bitcoin. Mit anderen Worten hat die Bitcoin Group SE hier eine Monopolstellung in einem Wachstumsmarkt. Gerade bei neueren Wirtschaftsmärkten, wie den Kryptowährungen, ist es wichtig, dass ein Unternehmen einen guten Ruf hat und als seriös gilt. Das über die Plattform gehandelte Volumen steigt. Ebenso die Anmeldungen und Nutzerzahlen auf der website. Kurz- und mittelfristig ist von einer weiteren Steigerung auszugehen.

Neue Märkte – neue Unternehmen, neue Produkte – alte Unternehmen

Vielleicht kennt ihr die Frage nach dem nächsten großen Ding. Häufig hört man im Zuge dessen: „Hätte ich mal vor 20 Jahren in Google investiert.“ (Die meisten haben zu dieser Zeit lieber Telekom gekauft :))Auf der Suche nach „The next big thing“ werden meistens Themen wie autonomes Fahren, Industrie 4.0, künstliche Intelligenz oder E-Mobilität genannt. Zwar gibt es in diesen Bereichen dann auch zum Beispiel ganz neue Zuliefererbranchen, in denen sich Firmen neu auftun und nach einiger Zeit zu Platzhirschen heranwachsen. Doch im Großen und Ganzen werden hier viele renommierte Unternehmen, um neue Produkte kämpfen. Wenn es einem Unternehmen gelingt wie z.B. Tesla in diese neuen Märkte vorzudringen, ist die Konkurrenz sehr groß. Entsteht jedoch etwas komplett neues, wie vor 20 Jahren das Internet für alle oder heute digitale Währungen, können kleinere Firmen (Apple und Co.) zu diesen riesigen Unternehmen heranwachsen.

Fazit

Das bedeutet nicht, dass die Bitcoin Group SE mit Apple zu vergleichen wäre. Jedoch haben wir es hier mit einem Unternehmen zu tun, welches sich innerhalb eines komplett neuen Wachstumsmarktes befindet. Vor 10 Jahren gab es eben noch keine digitalen Währungen. Innerhalb dieses Marktes ist das Unternehmen in Deutschland Monopolist und hat Umsatz- und Gewinnsteigerungen, die enorm sind. Ist eine Investition in das Unternehmen oder in Kryptowährungen im Allgemeinen also defintiv ein gutes Geschäft? Das kann so nicht behauptet werden. Denn neue Märkte sind immer noch etwas anfällig und Kurse meist volatil. In einem neuen Markt muss auch immer mit einem Totalverlust gerechnet werden. Daher ist eine Investition ganz sicher aktuell eine mit erhöhtem Risiko. Doch jeder Anleger weiß, je höher das Risiko, desto höher der Profit Ich würde dazu raten eine Summe zu investieren, auf die man im Notfall gänzlich verzichten kann. Mit etwas Glück und Geduld ist hier jedoch eine sehr hohe Rendite drin.

Wikifolio

Wikifolio

Wikifolio ist eine der führenden Social Trading Plattformen in Europa. Auf der Hompage können interessierte Anleger Musterdepots von Tradern folgen. Finden sich mindestens zehn Follower, die sich unverbindlich dazu bereit erklären, eine gewisse Summe in das Musterdepot zu investieren, kann die Emission folgen. Über den Emittenten Lang & Schwarz entstehen so investierbare Zertfikate auf der Basis der Musterdepots. Diese können bei nahezu allen Banken gekauft werden. Aktuell existieren fast 6500 Wikifolio-Zertifikate. Die Tendenz ist steigend. Einige Musterdepots finden sich regelmäßig in den Top Ten der beliebtesten Zertifikate überhaupt wieder.

Wikifolio im Detail

Wikifolio ist eines der Hauptthemen, die ich mit meinem Blog verfolge. Man könnte mich als Verfechter der innovativen Idee des Social Trading betrachten. Zwar gibt es berechtigte Kritik an der Umsetzung, doch überwiegen meiner Ansicht nach die Vorteile. Eine kritische Betrachtung habe ich auf diesem Blog bereits veröffentlicht. Ebenfalls habe ich bereits darüber berichtet, wieso ich auch selbst Zertifikate kaufe. Eine weitere bedeutende Fragestellung mit der ich mich auseinandergesetzt habe, ist die Frage, ob das Soziale in der Bezeichnung des Social Trading, seine Daseinsberechtigung hat. Ich führe selbst ein Wikifolio-Zertifikat, in das mittlerweile über 40 000 Euro investiert worden ist. Es heißt Levermann Light Version. Es wurden also schon viele Themenbereiche vorgestellt. In diesem Artikel möchte ich auf den aktuellen Stand der Social Trading Plattform eingehen.

Der vielleicht größte Kritikpunkt

Die Vorteile der Wikifolio-Plattform sind u.a. die Transparenz, das gemeinsame Know How, der Lerneffekt, niedrige Tradinggebühren innerhalb eines Depots, die Möglichkeit schon ab 100 Euro zu investieren und die mögliche Diversifikation schon ab geringen Geldbeträgen. Jedoch handelt es sich immer noch um Zertifikate. Diese unterliegen dem so genannten Emittentenrisiko. Das bedeutet, wenn der Emittent, in diesem Falle Lang & und Schwarz insolvent sein sollte, können Anleger ihr investiertes Geld verlieren. Im Gegensatz hierzu sind Aktien und ETF gesichert. Anleger können den Wert ihrer Aktien nicht verlieren. Bei Zertifikaten geht das sehr wohl. Dem Management von Wikifolio ist das sehr bewusst, weswegen sie im Frühjahr 2017 ein Besicherungskonzept vorgestellt haben.

Das Besicherungskonzept

Zur Besicherung der Zertifikate verpfändet die Lang & Schwarz AG Wertpapiere, die an verschiedenen Banken geführt werden. Dies geschieht nur zum Zwecke der möglichen Absicherung, falls das Emissionshaus die Rückerstattung beim Verkauf eines Zertifikats nicht leisten kann. Hierfür wurde eine dritte Instanz installiert, nämlich ein Treuhänder, welcher im Auftrag der Anleger den Grad der Absicherung regelmäßig überprüfen soll. Auf der Homepage von Lang & und Schwarz kann man die Berichte des Treuhänders hier einsehen. In seiner aktuellen Überprüfung vom Juni 2017 berichtet der Treuhänder von einem Absicherungsgrad von 87,61%. Wikifolio-Zertifikate bleiben Zertifikate. Sie sind ab jetzt nur wesentlich besser abgesichert.

Neue Investoren

Das Konzept des Social Trading findet auch in der Finanzwelt viele Befürworter. Unter anderem wird wikifolio von der Börse Stuttgart, comdirect, handelsblatt u.a. unterstützt. Im Zuge einer neuen Finanzierungsrunde mit Hilfe von bestehenden Geschäftspartnern beteiligte sich auch ein neuer Partner namens NewAlpha Asset Management. Das Unternehmen wird auch Shareholder mit einer Gewichtung von neun Prozent.

Die Nachfrage

Die Nachfrage nach Wikifolio-Zertifikaten scheint ungebrochen. Ende des Jahres 2015 gab es etwa 4 000 investierbare Zertifikate. Im Geschäftsbericht von Lang & Schwarz des Jahres 2016 ist bereits von 6 300 Zertifikaten die Rede. Das investierte Kapital lag Ende des Jahres 2016 bei 250 Millionen Euro. Tendenz klar steigend.

Von Wikifolio profitieren als Anleger

Generell gibt es zwei Wege von der Plattform zu profitieren. Entweder als Anleger oder als Trader. Wenn du daran interessiert sein solltest von den Ideen anderer Wikifolio-Trader zu profitieren, kannst du kostenlos die Suchfunktion der Plattform verwenden. Durch den Filter kannst du für dich passende Trader und Zertifikate finden. Dabei kommt es nicht nur auf die aller beste Performance an. Trader bekommen für ihre Arbeit Auszeichnungen. So kannst du zum Beispiel sicher stellen, dass der Trader auch regelmäßig aktiv ist und sein Depot auch breit streut. Das ist ein sehr nützliches Tool, um langfristig angelegte Investmentstrategien zu finden.

Von Wikifolio profitieren als Trader

Die andere Möglichkeit von Wikifolio zu profitieren ist als Trader. Du wirst im Falle einer Investition mit einer Performancegebühr vergütet. Diese Variante ist jedoch wesentlich schwieriger als einfach Anleger zu werden und zu profitieren. Denn die Vergütung ist recht gering und das Depot muss regelmäßig gepflegt werden. Richtig Geld verdienen, kannst du als Trader jedoch erst wenn dein Depot zu den meist verkauften Zertifikaten überhaupt gehört.

Fazit

Die Wikifolio-Plattform ist weiter auf Wachstumskurs. Immer mehr Anleger und Trader wollen von den Vorteilen des Fintech-Unternehmens profiteren. Das Emittentenrisiko wurde nicht aus er Welt geschafft, aber wesentlich verringert und die Finanzierung hinter dem Projekt steht ebenfalls. Ich bin sehr gespannt was die nächste Zeit bringt und wünsche allen Wikianhängern gute Rendite!

Ist die Ehe ein finanzielles Desaster?

Ist die Ehe ein finanzielles Desaster?

Heute möchte ich mich der Fragestellung widmen: „Ist die Ehe ein finanzielles Desaster?“ Die meisten von uns Investieren in die Ehe. Manche früher, manche später und einige sogar mehrfach. Die Ehe ist eine der am tiefsten verwurzelten Institutionen unserer Gesellschaft. Sie ist so fest in unser Sein und Handeln verankert, dass sie für viele Bürgerinnen und Bürger die Grundvoraussetzung eines glücklichen Lebens bedeutet. Genährt durch unsere Sozialisation, gesellschaftliche Konventionen und den Medien, ist die Ehe immer noch der Lebensentwurf, welcher am Erstrebenswertesten scheint.

Eine Investition mit sehr hohem Risiko

Die Scheidungsraten sind seit fünf Jahren leicht rückläufig. Dennoch werden aktuell 40% aller Ehen geschieden. Zu etwa zwei Dritteln geht die Initiative dabei von den Frauen aus. Das macht bezüglich der finanziellen Einbußen für beide Parteien keinen Unterschied. Es bedeutet lediglich, dass Männer statistisch gesehen häufiger unfreiwillig in diese Situation geraten. Kommt es zur Scheidung, müssen Frauen und Männer mit erheblichen finanziellen Einschnitten rechnen. Bevor ich auf diese eingehe, möchte ich einen Blick auf die finanziellen Vorteile von Eheschließungen werfen.



Keine Pauschalaussagen möglich

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass finanzielle Vor- und Nachteile sehr von der jeweilig individuellen Situation abhängig sind. Ein 20 Jahre verheiratetes Paar mit Haus, drei Kindern und ohne Ehevertrag, wird mit komplexen Fragestellungen bezüglich der finanziellen Konsequenzen konfrontiert sein. Insbesondere dann, wenn beide sehr unterschiedlich verdienen oder es sich sogar um eine so genannte Hausfrauenehe handelt. Dahingegen unterscheiden sich die finanziellen Belastungen zum Beispiel bei einem kinderlosen recht frisch verheirateten Paar mit Ehevertrag und ohne Immobilie deutlich von dem anderen genannten Beispiel.

Finanzielle Vorteile

Da die meisten Ehepaare die hohe Scheidungsrate aus einer Mischung aus Naivität und Romantik gerne verdrängen, rechnen sie mit folgenden finanziellen Vorteilen: Bei unterschiedlichen Einkommen sind Steuerersparnisse durch den Wechsel der Steuerklasse möglich. Der Freibetrag der Abgeltungssteuer erhöht sich zudem von 801 Euro auf 1602 Euro. Sehr große Vorteile sind in den Bereichen Erbe und Schenkungen möglich. Auch die potentielle Witwen- oder Witwerrenten haben ihre Daseinsberechtigung. Ebenfalls lässt sich durch das Zusammenlegen einiger Versicherungen Geld sparen. Außerdem findet eine finanzielle Absicherung durch den Ehepartner statt u.a. bei geringerem Verdienst, Krankheit, Berufsunfähigkeit, Kinderbetreuung etc.. Die finanzielle Versorgung der Kinder wird durch Unterhaltsansprüche gesichert.

Im Fall der Fälle

Einige der finanziellen Vorteile sind ebenfalls eher individuell anzusehen. Verdienen Frau und Mann zum Beispiel etwa gleich viel, bringt der Wechsel der Steuerklassen kaum Vorteile. Außerdem liegt es im Auge des Betrachters, ob die Zusammenlegung des Vermögens nun eher ein Vorteil ist oder zu hohe Risiken birgt. Denn vier von zehn Ehen werden wieder geschieden. Auch die finanziellen Nachteile sind individuell zu sehen. Sehr häufig unterscheiden sich nach einer Scheidung auch die finanziellen Herausforderungen zwischen Männern und Frauen. Hierauf werde ich im weiteren Verlaufe des Artikels noch etwas eingehen.

Nachteile im Allgemeinen

Das gemeinsame Vermögen wird in der Regel aufgeteilt. Als Vermögen gilt alles was in der Ehe angeschafft worden ist. Wer das finanziert hat ist nicht relevant, da die Ehe als Zugewinngemeinschaft betrachtet wird. Das bedeutet eine angeschaffte Immobilie wird häufig entweder verkauft oder einer der Partner muss ausbezahlt werden. Ebenso verhält es sich mit allen in der Ehe getätigten Anschaffungen (Auto, Hausrat etc.) Hinzu können erhebliche Anwalts- und Gerichtskosten kommen. Je höher der Streitwert, desto höher sind die Kosten. Unterhaltsansprüche können sehr belastend sein. Während ein Ehepartner vielleicht darauf angewiesen ist, muss der zahlende Ehepartner mit jahrelangen erheblichen finanziellen Einbußen leben. Aus einem Haushalt müssen wieder zwei Haushalte gemacht werden. Das kann richtig Geld kosten.

Je nach Geschlecht

In vielen Ehen bleibt der Mann derjenige, der die Brötchen verdient. Frauen bleiben häufiger zu Hause oder gehen einer Teilzeitbeschäftigung nach, um das Familienleben zu managen. Hieraus entstehen unterschiedliche Herausforderungen finanzieller Art. In mehr als 80% aller geschiedenen Ehen bleiben die Kinder bei den Müttern. Hierdurch entstehen Schicksale von alleinerziehenden Frauen, die Beruf und Familie unter Umständen mit geringen finanziellen Mitteln unter einen Hut bekommen müssen. Auf Seiten der Männer gibt es unzählige Zahlväter, die malochen und schuften, um den hohen Unterhaltsansprüchen gerecht zu werden. Hierbei dürfen sie ihre Kinder häufig nur sehr selten sehen, was psychisch meist sehr belastend sein kann.

Aus Sicht der Frau (oder des alleinerziehenden Elternteils)

Grundsätzlich ist der alleinerziehende Part (meist sind es eben Frauen) finanziell durch den Ex-Partner abgesichert. Die Unterhaltszahlungen sind in der Regel recht hoch. Dennoch kommt es zu Fällen, in denen der Vater entweder nicht zahlen kann oder nicht zahlen will. Hinzu kommt, dass manche Frauen bereits sehr lange keiner beruflichen Beschäftigung mehr nachgegangen sind und somit eine Integration in den Arbeitsmarkt schwierig ist. Laut Gesetz sind alleinerziehende Eltern in der Lage ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften, sobald die Kinder mindestens drei Jahre alt sind. Man geht davon aus, dass der Nachwuchs dann eine Kinderbetreuung bekommen und die Mutter wieder arbeiten gehen kann. So kann es zu ungünstigen Kombinationen kommen. Nämlich dann, wenn eine Mutter schwer in den Arbeitsmarkt zu integrieren ist oder gar nicht arbeiten möchte. Und gleichzeitig der Vater keinen Unterhalt zahlen kann oder will. Die Leidtragenden sind die Kinder. Übrigens sind 85% aller kriminellen Männer vaterlos aufgewachsen!

Aus Sicht der Männer (oder des bröchtenverdienenden Elternteils)

Bei einer Scheidung wird die Ehe ohne Ehervertrag als Zugewinngemeinschaft angesehen. Das heißt angeschafftes Vermögen, das sehr häufig durch die Väter erwirtschaftet wird, gehört zu gleichen Teilen beiden Ehepartnern. Entsprechend wird es auch aufgeteilt. Da in den meisten Ehen die Kinder bei der Mutter bleiben, müssen Väter mit sehr hohen Unterhaltsforderungen über einen sehr langen Zeitraum rechnen. Berechnet wird der Unterhaltsanspruch am Einkommen. Über die sogenannten Düsseldorfer Tabelle kann man einsehen, was einen erwartet.

Ein Beispiel

Verdienst du als Mann 2 500 Euro netto und hast zwei Kinder im Alter von 10 und 16 Jahren, dann zahlst du insgesamt etwas über 1 000 Euro netto an deine Ex-Gattin. Außerdem verzichtest du auf das Kindergeld. Vielleicht ging das Kindergeld für beide Kinder vorher auf dein Konto ein, was bei dem oben genannten Beispiel zu einem monatlichen Geldeingang von etwa 2 900 Euro geführt hätte (das Kindergeld liegt bei 190 Euro pro Kind bei zwei Kindern, ich runde der Einfachheit halber auf). So würde sich dein monatlicher Geldeingang im Anschluss an die Scheidung für einen sehr langen Zeitraum um etwa 1 400 Euro verringern und somit quasi halbieren. An dieser Stelle sind noch keine eventuellen Unterhaltsansprüche deiner Frau eingerechnet. Dein Selbstbehalt liegt bei 1080 Euro, vorausgesetzt du bist erwerbstätig (ansonsten 880 Euro). Bis zu diesem Betrag kann dir der Staat theoretisch jeden Euro abnehmen.

Nur in der Ehe?

Zugegeben sind einige dieser genannten Nachteile nicht auf die Ehe beschränkt. Unterhaltspflichtig ist man gegenüber den eigenen Kindern immer. Jedoch kommen in der Ehe eventuell Unterhaltsansprüche an den Ehepartner hinzu, sowie erhebliche Einbußen durch die Zugewinngemeinschaft, bzw. das halbierte Vermögen. Daneben kann es noch zu einem Versorgungsausgleich kommen bis hin zur Übertragung von Rentenansprüchen, sowie hohen Kosten für Anwälte, Verträge und Gerichte.

Ehe = Erstrebenswertes Lebensmodell oder finanzielles Desaster?

Es bleibt jedem selbst überlassen sich für oder gegen die Ehe aus finanzieller Sicht zu entscheiden. Frauen sollten definitiv darauf achten nicht in eine Abhängigkeit vom Geldbeutel des Mannes zu geraten. Männern sollte die Statistik bewusst sein, dass die Scheidungsrate bei 40% liegt und die meisten Scheidungen von Frauen eingereicht werden. Darüber hinaus in mehr als 80% aller Fälle die Kinder bei den Müttern bleiben und somit sehr lange viel Unterhalt gezahlt werden muss. Wer heiraten möchte, dem sollte bewusst sein, dass es das Ende der finanziellen Freiheit sein kann.

Tipps zum Selbstschutz

Damit du nicht in ein finanzielles Desaster steuerst, fasse ich hier noch einige Tipps zu deinem Schutz zusammen. Egal, ob Mann oder Frau.

  • Begib dich nicht in eine finanzielle Abhängigkeit von deinem Partner
  • Bleib nah am Arbeitsmarkt auch mit Kindern
  • Führt getrennte Konten und ein gemeinsames Haushaltskonto
  • Setzt einen Ehevertrag auf und lasst ihn notariell beglaubigen. Ansonsten nutzt er euch nicht viel.
  • Beide sollten das Sorgerecht haben
  • Denkt über ein Wechselmodell im Falle einer Scheidung nach
  • Heirate generell nicht aus finanziellen Gründen
  • Die Zugewinngemeinschaft gilt erst ab Beginn der Ehe. Was vor der Ehe dir war, bleibt dir. Aber du musst es nachweisen können!
  • Überlasst nie eurem Partner alle finanziellen Belange
  • Denkt über eine Lebensgemeinschaft ohne Ehe nach
  • Heirate keinen egozentrischen Menschen.  Sie werden in der Regel bei einer Scheidung alles „heraus holen“ wollen
  • Investiert fleißig in Aktien!

 

 

 

 

 

Investieren in Ehtereum

Investieren in Ethereum

Vielleicht hast du schon mal etwas von Bitcoin gehört. Bitcoin ist eine so genannte Kryptowährung. Mitte des Jahres 2013 lag der Bitcoinkurs bei etwa 50 Euro. In den letzten Wochen kratzte der Kurs an der 3 000 Euro Marke. Der Kurs stieg innerhalb weniger Jahre also um mehrere hundert Prozent. Während viel darüber berichtet wird, dass die meisten Gewinne mit Bitcoin bereits erzielt wurden, suchen interessierte Anleger nach Alternativen. Die vielversprechendste Alternative ist zur Zeit Ehtereum.

Was ist eine Kryptowährung?

Krypowährungen sind im Prinzip nichts anders als digitale Zahlungsmittel. Im Gegensatz zum Geld der Zentralbanken, werden Kryptowährungen  privat geschöpft. Im Jahre 2009 wurde mit Bitcoin die erste digitale Währung geschaffen. Sie ist auch heute noch die etablierteste und wird in allen möglichen Bereichen als Zahlungsmittel akzeptiert. So kannst du in manchen Städten zum Beispiel in Restaurants, Bars oder anderen Orten mit Bitcoin bezahlen. Jedoch halten sich die Unternehmer in Grenzen, die digitale Zahlungsmittel akzeptieren.

Über Ethereum

Die technischen Hintergründe sind relativ kompliziert.  Ehtereum basiert wie Bitcoin auf der Blockchaintechnologie. Es wird ein dezentrales Netzwerk verwendet, wobei die Währungseinheit Ether als Treibstoff für das Netzwerk fungiert. Mit anderen Worten wird versucht mit Ethereum das Internet zu dezentralisieren. Also das Gegenteil von dem zu bewirken, was Internetriesen wie google, apple und Co. versuchen. In diesem Währungssystem sollen persönliche Daten oder Transaktionsdaten mit Hilfe der Blockchaintechnologie dezentral gespeichtert und übermittelt werden.

Der Äther

In einem zentralen Netzwerk werden deine digitalen Daten und Nachrichten zunächst (für immer) auf einem zentralen Server gespeichert bevor zum Beispiel deine whatsapp-Nachrichten beim Empfänger ankommen. Innerhalb eines dezentralen Netzwerkes (dem Äther, engl. Ether) werden nur Bruchstücke deiner Nachricht auf privaten Rechnern gespeichert. Keiner kann deine Daten vollständig lesen bevor deine Nachricht beim Empfänger ankommt. Das heißt die Verarbeitung der Daten wird von Privatpersonen wie dir und mir in Kleinarbeit übernommen. Um sich mit dem Netzwerk zu verbinden wird das Programm „Mist“ installiert und der PC ständig mit dem Netzwerk synchronisiert.

Wer mitmacht wird entlohnt

Wer Strom und Rechenleistung zur Verfügung stellt, um den Äther zu unterstützen, wird belohnt. Er erhält die Kryptowährung Ether. Denn mit einem leistungsstarken PC, der immer im Ehtereum-Netzwerk online ist, kannst du Ether „schürfen“, also generieren. Diese Währung kannst du dann zum Beispiel in einem digitalen Wallet speichern. Dabei kannst du Geld verdienen und hast im Grunde genommen nur deinen privaten Rechner zur Verfügung gestellt.

In Ethereum investieren

Neben der Möglichkeit Ethereum zu schürfen, kannst du auch direkt in die digitale Währung investieren. Hierfür benötigst du einen account. Anbieter gibt es viele. Ich habe eine kleine Menge über anycoindirect gekauft. Zusätzlich benötigst du ein Ether Wallet, wo die Währung Ether dann auch gelistet wird. Im Grunde genommen ist für den Ethereum-Investor das Wallet das, was das Depot für den Aktieninvestor ist. Hier gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Mein eigenes Ether Wallet habe ich hier erstellt. (Ergänzung: Das sind keine Affiliatelinks. Ich verdiene keinen Cent an den Verlinkungen. Es sollen lediglich Beispielseiten genannt werden.)

Ganz wichtig ist, dass du die erstellte Ether Wallet Datei speicherst und mindestens ein backup erstellst. Denn nur mit dieser Datei hast du Zugang zu deinem Wallet. Verlierst du die Datei, verlierst du auch dein Geld!

Wo geht die Reise hin?

Kursprorgnosen zu geben ist kaum möglich. Das Ethereum-Netzwerk ist vielversprechend, muss sich jedoch zunächst etablieren und etwaige Konkurrenten ausstechen. Immerhin sind einige größere Unternehmen, wie zum Beispiel IBM, von der Idee überzeugt und unterstützen das Netzwerk. Aus meiner Sicht ist der Kauf von Ethereum eine High Risk Investition. Die positive Seite an Investitionen mit höherem Risiko ist jedoch der höhere Profit im Falle eines Gelingens. Aus diesem Grund habe ich einen Betrag investiert, auf den ich im Notfall auch gänzlich verzichten könnte. Dennoch wäre auch eine Vervielfachung der Summe nicht unwahrscheinlich.

Hast du auch Erfahrungen mit Kryptowährungen gemacht oder kennst dich vielleicht sehr gut aus? Dann ergänze den Beitrag gerne über die Kommentarfunktion!